Geburtstag. Am Freitag, den 10. November, feiert das 1997 gegründete Campusmedium „CT das radio“ sein 20-jähriges Bestehen. Die :bsz wünscht alles Gute!
Geburtstag. Am Freitag, den 10. November, feiert das 1997 gegründete Campusmedium „CT das radio“ sein 20-jähriges Bestehen. Die :bsz wünscht alles Gute!
Lehre. Ab dem Sommersemester 2018 werden an der RUB Stoffgeschichten erzählt. Simon Große-Wilde bringt ein neues, mit 10 CP vergütetes Lehrkonzept in den Optionalbereich ein, mit dem naturwissenschaftliche Sachverhalte einer breiten Masse verständlich gemacht werden.
HoPo. Wer meckert, soll auch wählen gehen. Um fundiert zu meckern, reden wir bis zur Wahl des 51. Studierendenparlaments mit den Listen über Campusthemen. Diese Woche mit uns am Tresen: David (REWI) und Charline (JuLis).
Politik. Das im Juni 2017 neu errichtete Wissenschaftsministerium NRW will die Zivilklausel aus dem Hochschulgesetz streichen. Grund für diese Entscheidung sei der Bürokratieabbau, wie es aus Düsseldorf heißt.
Steuer-Tipp. Heute möchte ich mich schwerpunktmäßig mit der nichtselbstständigen Tätigkeit beschäftigen, aber insbesondere damit, was noch zu beachten ist.
Hochschulpolitik. Wie? StuPa-Wahl? Mit unserer neuen Reihe zeigen wir, dass Hochschulpolitik mehr als Waffelstand und Glühwein sein kann. Bei güldenem Gerstensaft quetschen wir für Euch die Listen aus.
„Ein kühles Bier, das gönn‘ ich mir!“ Treu der über Jahrhunderte hinweg mündlich tradierten Wahrheit und unserer journalistischen Aufklärungspflicht diskutieren wir einmal die Woche mit zwei Listen: Die eine Opposition – die andere AStA-tragend. Denn bald geht es wieder an die Wahlurnen. Anfang Dezember kämpfen die Listen um die heißbegehrten Sitze im Studierendenparlament (StuPa). Wer hat sich dieses Jahr hervorgetan? Wo müssen die Listen noch ran? Welche Probleme sollen zuerst angegangen werden? Wer mag welches Bier? Antworten auf diese und noch viel mehr Fragen bekommt Ihr bei unserer neuen Rubrik: Auf ein Bier mit …
Den ganzen Artikel findet ihr hier.
DKMS. Mit einem kleinen Stäbchen können sich alle im Alter von 17 bis 55 Jahren in die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) aufnehmen lassen. Die Typisierung erfolgt am 7. November im Mensa-Foyer.
Hochschulpolitik. 1.500 Euro Studiengebühren, nur weil Du nicht aus der EU stammst. Die Pläne der schwarz-gelben Landesregierung stoßen auf breiten Protest in der Studierendenschaft: Eine Demonstration sowie Petition stehen an.
HoPo. Die besten Diskussionen entstehen abends in der Kneipe, so lehrt es uns die Erfahrung. Aus diesem Grund nehmen wir jede Woche zwei Listen mit, um mal über Hochschulpolitik zu sprechen: Den Anfang machten Sven (GEWI) und Franziska (GRAS).
Interview. Für Klimaschutz- und Umweltinteressierte ergab sich am 24. Oktober wieder einmal die Chance, aktiv zu werden. Matthias Thome vom Nachhaltigkeitsforum stellte den Stand zu laufenden Projekten vor und zeigt, wie man mitmachen kann.
Matthias Thome, Alumnus Umwelttechnik und Resourcenmanagement und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Fakultät für Bau- und Umwelttechnik ist im Projektbüro „Bauen und Umwelt“ (PBU) tätig sowie Initiator des Nachhaltigkeitsforum an der RUB.
:bsz: Was sind Ihre Aufgaben im Projektbüro?
Das Büro „Bauen und Umwelt“ betreut verschiedene Projekte, die von der Fakultät durchgeführt werden. Zum Großteil betreue ich Abschlussarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten, aber auch Projektarbeiten, die an verschiedenen Lehrstühlen anfallen – ich bin für die Unterstützung der Studierenden und die Planung zuständig.
Wie ist das Nachhaltigkeitsforum zu Stande gekommen?
Gesetzte, Normen und Richtlinien sind keine Sachen, die vom Himmel fallen. Auch wenn es um Umwelt- und Klimaschutzziele geht. Dahinter steht immer ein Prozess, der beinhaltet, dass dann Studien erstellt werden. Die Idee ist aus dem PBU entstanden, besonders auch in der Zusammenarbeit mit Studierenden und Lehrenden. Wenn Gesetze entstehen, dann ist das nicht, weil die Landes- oder die Bundesregierung sagt, wir machen das jetzt so. Sondern davor gibt es immer verschiedenste InteressenvertreterInnen, die dann darauf Einfluss haben. Daraufhin habe ich gemerkt, dass man dies auch schon in kleiner Form beginnen kann. Besonders wenn es um Bochum-Themen geht.
Es gibt viele Themen, die sind neu und da kann man grundlegend schon ein paar Dinge beleuchten.
Warum Bochum?
Das Ruhrgebiet ist ein Ballungsraum – Viele große Städte mit einer hohen Wissensdichte. Bochum ist eine dieser Städte. Meiner Erfahrung nach lässt es sich hier sehr gut mit sehr vielen Menschen reden, vor allem wenn man nicht mit vorgefertigter Meinung an die Sache herangeht. Sondern einfach mal sagt: Ich möchte mal gucken, wie die Situation ist. Da bekommt man auch gut Unterstützung. Unter den bedingungen kann man Themen sehr gut in der Region beleuchten, das ist meine Erfahrung.
Global oder regional?
Ich weiß nicht ob es ein Trend ist, ich glaube dass viel mehr Leute sich wirklich für das Thema Ökologie und wie gehen wir mit der Erde um interessieren. Und sich fragen: Was kann ich da machen? Oder wie ist das eigentlich? Man muss sich dafür nicht die ganze Welt angucken; man kann auch einfach mal anschauen wie die Situation hier ist. Wo ich auch den Zugriff habe, wo ich den Kontakt habe zu den Leuten und dann Komplexe oder globale Themen einfach mal regional betrachten.
Ist die Uni besonders gut geeignet für die Verwirklichung ökologischer Projekte?
Wir haben viele Lehrstühle und Institute. Das bedeutet auch, dass wir viel Wissen und Kompetenzen fußläufig an einen Ort haben. Dazu kommt, dass auch Institutionen am Ort sind, die praktische Expertise haben. Wie zum Beispiel das Akafö, dass jeden Tag zig Essen rausgibt und sich mit dem Thema Bioabfall beschäftigen muss.
Gibt es schon Projekte?
Um beim Beispiel Bioabfall zu bleiben: Wir haben auf dem Nachhaltigkeitsforum zwei Arbeitsfragen heraustransportiert. Das erste ist Urban Gardening. Da herrscht grundlegend viel Neugier. Die Leute möchten wissen, was das ist. Das zweite Thema ist Bioabfall: Im Besonderen die Biotonne. Wie viele Haushalte in Bochum benutzten die Biotonne? Lohnt sich das ökologisch? Warum gibt’s die nicht in jedem Haushalt? Wie ist der status quo? Und dem gehen wir jetzt erst mal nach. Noch ein wichtiger Ansatz für uns: Wir schauen, welche Projekte es schon gibt. Und wenn jemand eine Idee hat, die es schon gibt, vernetzen wir.
Was sind die Ziele?
Uns ist wichtig, dass die Projekte auch Bestand haben, also es soll schon wissenschaftlich Grundkriterien einhalten. Außerdem wird es auch verschriftlicht, so dass auch andere etwas davon haben.
Wie kann man mitmachen?
Jeden ersten Dienstag im Monat gibt es die Möglichkeit dazu zu stoßen. Wir treffen uns immer um 18 Uhr im UFO. Auf unserem Blog findet man noch die aktuellen Stände zu den Projekten – etwas detaillierter und auf Facebook sind wir auch erreichbar.
:Sarah Tsah
Info:Box
Interessiert? Wer eigene Ideen oder Fragen zum Thema Umweltschutz hat, kann sich dem Treffen jeden ersten Dienstag im Monat anschließen. Der Arbeitskreis trifft sich um 18 Uhr im Universitätsforum Ost. Weitere Infos gibt es unter nachhaltigkeitsforum.wordpress.com und über Facebook www.facebook.com/NachhaltigkeitsforumRUB