Bild: Erste Reaktion des Immunsystems: Über Interferone eine Immunantwort einleiten. , Interferone auf dem Prüfstand

Forschung. Die Kooperation von RUB und UDE erforscht Interferone, was ein tieferes Verständnis des Immunsystems ermöglicht.

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Bild: Der Klimawandel schreitet voran: Die Auszählung der Stimmen der Wahl ging schnell, denn kaum eineR hat gewählt., Wahlbeteiligung so niedrig wie die Temperaturen Bild/Bearbeitung: juma/kac

Campus. Waffeln und Glühwein haben nicht viel gebracht: Weniger als 10 Prozent der Studierenden haben ihre Stimme bei der Wahl zum 51. StuPa abgegeben. In der Sitzverteilung hat sich dennoch etwas getan. 

Nicht nur die Temperaturen sind derzeit im Keller: Nur 8,35 Prozent der Studierendenschaft haben ihr politisches Partizipationsrecht wahrgenommen, um das 51. Studierendenparlament (StuPa) mitzugestalten. Das Ergebnis ist ernüchternd: Beinahe alle Listen haben mit Stimmverlusten zu kämpfen. Wie im Vorjahr wird die NAWI stärkste Liste (21,92 Prozent), gefolgt von der Linken Liste (16,37 Prozent) und der GRAS (16,29 Prozent). Während nun die Bleistifte für die Sondierungsgesprächegespitzt werden, stellen sich zwei Fragen: Wer hat Schuld am Desinteresse des Studis? Und: Wo kriegen wir jetzt Waffeln für lau her?
 
Lest den vollständigen Bericht hier!
 
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Bild: Verluste für beinahe alle Listen Bild: juma

Hochschulpolitik. Die Studierendenschaft (also 8,35 Prozent davon) haben entschieden: Das Studierendenparlament (StuPa) erhält ein etwas anderes Gesicht. Ob die derzeitige Koalition auch im kommenden Jahr bestehen wird, werden Sondierungsgespräche zeigen.

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Bild: Das Dreigestirn: Die TU Dortmund, die RUB und die UDE bringen neuen Studiengang auf den Weg, Im Rahmen der UA Ruhr entsteht ein neuer Studiengang für LehrerInnen, die mit eingewanderten Kindern und Jugendlichen arbeiten Bild: UDE/Frank Preuss

Bildung. Im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wird ein neues Weiterbildungsangebot für LehrerInnen entwickelt.

 

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Bild: Fachanwältin Gudrun Galster erzählt den HelferInnen über Asylrecht. , Bei der dritten Multiplikatorenschulung trafen sich FlüchtlingshelferInnen aus ganz Deutschland Bild: Unicum Stiftung – Michael Godehardt

Geflüchtetenhilfe. Zum dritten Mal trafen sich am Freitag, den 8. Dezember, ehrenamtliche GeflüchtetenhelferInnen aus ganz Deutschland in Bochum, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Dabei wurde klar, dass noch viele Fragen offen sind.

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Bild: RUB repräsentativ: Neun Organisationen äußern sich im DSW-Journal zum Thema neue Bundesregierung und Hochschulen. , Umfrage im DSW-Journal zeigt, wie die Anforderungen an eine neue Bundesregierung in puncto Hochschule aussehen Bild: tom

Studierendenförderung. Im aktuellen Journal (4/2017) des Deutschen Studentenwerks (DSW) wird erörtert, was eine neue Bundesregierung in Sachen Hochschule als erstes anzugehen hat.

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Bild: So einfach lässt sich Hochschulpolitik nicht abwickeln: Auch in diesem Wahlkampf wird wieder über fehlende Transparenz gestritten. , Opposition wirft AStA regelmäßig Intransparenz vor Bild: sat

Hochschulpolitik. Durch die Flure zieht Waffel- und Glühweinduft. Die StuPa-wahlen haben begonnen. Der garantierte Gewinn am Ende der Wahl? Mehr Transparenz.

So wirklich unterscheiden sich die Listen nicht, oder? Gut, ein oder zwei Listen reißen bei den übrigen Gemeinsamkeiten in puncto Zivilklausel oder Studiengebühren aus. Doch die einzige große Frage ist doch: Wer hat Schuld am oftmals angeprangerten „Haushaltsloch“? Die Schuldige ist schnell gefunden: die Transparenz – beziehungsweise ihr Fehlen. Die einen fordern Transparenz, die anderen bieten sie. Aber wie erzeugt man Transparenz? 

Naja, es kommt da eher auf den Blickwinkel an. Weshalb wir uns in einer Glosse dem im Wahlkampf mehr als inflationär gebrauchten Wort widmen.  

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Bild: Die Verteilung der Sitze im neuen StuPa – Wer den AStA stellen wird, bleibt abzuwarten. , Studierendenparlamentswahlen an der Universität Duisburg-Essen Bild: ken

Hochschulpolitik. Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) zieht mit neun Sitzen als stärkste Kraft ins Studierendenparlament der Uni Duisburg-Essen (UDE) ein. Nur 7 Prozent gaben ihre Stimme ab.

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Bild: Ist der Geldhahn zu? Ein Stipendium kann helfen. , Es war noch nie so leicht, ein Stipendium zu kriegen Bild: Symbolbild

Studienföderung. Am 27. November trafen sich StipendiatInnen und Fördernde bei der neunten Stipendienfeier im Veranstaltungszentrum der RUB. Wer zum Sommersemester ebenfalls finanzielle Unterstützung will, sollte sich schnell bewerben. Denn die Fristen laufen bald aus.

Stetig wächst die Anzahl der Studierenden, die durch das Deutschlandstipendium ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Dies wurde am 27. November bei der neunten Stipendienfeier der RUB deutlich. Dort trafen sich Fördernde und StipendiantInnen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Ganze 293 RUB-Studierende erhielten dieses Jahr alleine durch das Deutschlandstipendium eine der heiß begehrten Finanzhilfen. Das sind so viele Stipendien wie nie zuvor, die sich aus einer Förderungssumme von erstmals über 1 Million Euro ergeben. Auch die im Mai veröffentlichten Zahlen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigen, dass dies ein anhaltender Trend ist. Dazu äußerte sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka: „Das Deutschlandstipendium ist sechs Jahre nach seinem Start in der Gesellschaft breit verankert. Das zeigt die große Zahl privater Förderer, die sich für das Programm engagieren.“ Das Deutschlandstipendium wurde 2011 bundesweit eingeführt und fördert Studierende mit 300 Euro pro Monat, wovon eine Hälfte vom Bund und die Andere von privaten GeldgeberInnen und Unternehmen geleistet wird.

Einfach versuchen

Neben dem Deutschlandstipendium gibt es noch viele weitere Wege ins Stipendium. So zum Beispiel durch parteinahe oder konfessionelle Stiftungen. „Ich bin da über Freunde hingekommen, die da auch schon waren und dann habe ich das einfach versucht“, erzählt Jennifer Degner, die durch die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ein Stipendium erhält und so ihren Master mitfinanziert. Obwohl Stiftungen meist gewisse Anforderungen haben, sollte man sich nicht von der Bewerbung abschrecken lassen. Denn auch ohne einen makellosen Lebenslauf oder soziales Engagement seit Kindheitstagen kann sie erfolgreich sein. „Da wird immer nachgefragt, ob es schwierige Phasen oder schlechte Ausgangssituationen im Leben gab, die ungünstig waren. Du kannst auch relativ wenig gemacht haben und schlechtere Noten haben, solange du das rechtfertigen kannst“, so Jennifer. Darüber hinaus gibt es Stipendien für leistungsschwächere Studierende, welche wir in unserer Ersti-Ausgabe vorstellten (:bsz 1141). Daher sollte man sich nicht vor der Bewerbung fürchten oder denken, man würde ohnehin nicht angenommen werden.

Schnell bewerben

Wer jetzt den Entschluss gefasst hat, die besseren Chancen für ein Stipendium auszunutzen, sollte sich schnell bewerben. Denn natürlich gilt es, die nötigen Fristen zu beachten. Einige davon sind bereits verstrichen, wie die der Hans-Böckler-Stiftung oder der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit. 

Hier haben wir Euch die kommenden Bewerbungsfristen für das Sommersemester zusammengefasst: 

Ernst-Ludwig-Ehrlich Ehrenwerk: 

15. Dezember, Konrad-Adenauer-Stiftung: 

15. Januar, Heinrich-Böll-Stiftung: 

1. März, Rosa-Luxemburg-Stiftung: 15. April, 

Friedrich-Ebert-Stiftung: 30. April. Die Studienstiftung des deutschen Volkes öffnet ihr Bewerbungsportal am 9. Januar. An der RUB kann man sich auf das Deutschlandstipendium einmal jährlich vom April bis Juni bewerben.

:Stefan Moll

Bild: Erasmus von Rotterdam – Namensgeber des Austauschprogramms Erasmus., Raus aus Deutschland – 30 Jahre erasmus machen es möglich

Jubiläum. Happy Birthday, Erasmus! Am 11. Dezember findet die Abschlussveranstaltung der einjährigen Geburtstagsparty statt.

Erasmus, das Austauschprogramm für Studierende, die ins Ausland möchten, feiert 30-jähriges Jubiläum. „Damit ist es das älteste, vor allem aber größte und erfolgreichste Bildungsprogramm der EU“, erklärt RUB-Rektor Axel Schölmerich im Grußwort anlässlich des Jubiläums. Um das gebührend zu feiern, richtete die RUB, genauer das International Office, diverse kleine und größere Veranstaltungen aus. Die Veranstaltungsreihe gipfelt am 11. Dezember in einer Podiumsdiskussion im Blue Square. „Bist du Europa?“ ist der Titel der Diskussion, die sich mit der Frage beschäftigt, was Europa bedeutet: „Wie sehr fühlen wir uns als Europäer? Was bedeutet das im Alltag? Steht vielleicht doch die nationale Identität im Vordergrund, und identifizieren wir uns eher im Kleinen mit dem Land, oder sogar mit der Stadt, in der wir leben?“ wird die Veranstung beschrieben. Sören Bärsch, Vorstandsvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten, wird die Moderation durchführen. Als GästInnen sind eingeladen Linda Santiso Saco vom Zentrum für Fremdsprachenausbildung der RUB und Prof. Fabian Lemmes von der RUB-Fakultät für Geschichtswissenschaft. Auch Meike Rahner, Lehrerin an der Bochumer Hildegardis-Schule und Koordinatorin des Projekts Europaschule und Catherine Gregori, die stellvertretende Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum diskutieren mit.

Eine Reihe von Veranstaltungen

Durch das ganze Jahr zogen sich Events mit dem Thema Erasmus. So gab es Anfang des Jahres eine Veranstaltung, bei der eine kulinarische Reise durch Europa auf dem Plan stand. Mitte November gab es das Sprachcafé Europa, am 22. und 23. November waren unter dem Titel „Grenzenlos“ die Erasmus-Tage an der RUB. Am Ende des Jahres soll sogar ein Erasmus-Kochbuch erscheinen.         

 :Kendra Smielowski
Info:Box
Erasmus ist ein EU-Projekt und unterstützt Studierende beim Auslandsaufenthalt. Erasmus ermöglicht bis zu zwei Semester im Ausland. Mehr Infos zu den Vorraussetzungen sowie zu Vor- und Nachteilen von Erasmus findest Du unter tinyurl.com/erasmusRUB.