Forschung. Die Kooperation von RUB und UDE erforscht Interferone, was ein tieferes Verständnis des Immunsystems ermöglicht.
Forschung. Die Kooperation von RUB und UDE erforscht Interferone, was ein tieferes Verständnis des Immunsystems ermöglicht.
Campus. Waffeln und Glühwein haben nicht viel gebracht: Weniger als 10 Prozent der Studierenden haben ihre Stimme bei der Wahl zum 51. StuPa abgegeben. In der Sitzverteilung hat sich dennoch etwas getan.
Hochschulpolitik. Die Studierendenschaft (also 8,35 Prozent davon) haben entschieden: Das Studierendenparlament (StuPa) erhält ein etwas anderes Gesicht. Ob die derzeitige Koalition auch im kommenden Jahr bestehen wird, werden Sondierungsgespräche zeigen.
Bildung. Im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wird ein neues Weiterbildungsangebot für LehrerInnen entwickelt.
Geflüchtetenhilfe. Zum dritten Mal trafen sich am Freitag, den 8. Dezember, ehrenamtliche GeflüchtetenhelferInnen aus ganz Deutschland in Bochum, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Dabei wurde klar, dass noch viele Fragen offen sind.
Studierendenförderung. Im aktuellen Journal (4/2017) des Deutschen Studentenwerks (DSW) wird erörtert, was eine neue Bundesregierung in Sachen Hochschule als erstes anzugehen hat.
Hochschulpolitik. Durch die Flure zieht Waffel- und Glühweinduft. Die StuPa-wahlen haben begonnen. Der garantierte Gewinn am Ende der Wahl? Mehr Transparenz.
So wirklich unterscheiden sich die Listen nicht, oder? Gut, ein oder zwei Listen reißen bei den übrigen Gemeinsamkeiten in puncto Zivilklausel oder Studiengebühren aus. Doch die einzige große Frage ist doch: Wer hat Schuld am oftmals angeprangerten „Haushaltsloch“? Die Schuldige ist schnell gefunden: die Transparenz – beziehungsweise ihr Fehlen. Die einen fordern Transparenz, die anderen bieten sie. Aber wie erzeugt man Transparenz?
Naja, es kommt da eher auf den Blickwinkel an. Weshalb wir uns in einer Glosse dem im Wahlkampf mehr als inflationär gebrauchten Wort widmen.
Hochschulpolitik. Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) zieht mit neun Sitzen als stärkste Kraft ins Studierendenparlament der Uni Duisburg-Essen (UDE) ein. Nur 7 Prozent gaben ihre Stimme ab.
Studienföderung. Am 27. November trafen sich StipendiatInnen und Fördernde bei der neunten Stipendienfeier im Veranstaltungszentrum der RUB. Wer zum Sommersemester ebenfalls finanzielle Unterstützung will, sollte sich schnell bewerben. Denn die Fristen laufen bald aus.
Stetig wächst die Anzahl der Studierenden, die durch das Deutschlandstipendium ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Dies wurde am 27. November bei der neunten Stipendienfeier der RUB deutlich. Dort trafen sich Fördernde und StipendiantInnen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Ganze 293 RUB-Studierende erhielten dieses Jahr alleine durch das Deutschlandstipendium eine der heiß begehrten Finanzhilfen. Das sind so viele Stipendien wie nie zuvor, die sich aus einer Förderungssumme von erstmals über 1 Million Euro ergeben. Auch die im Mai veröffentlichten Zahlen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigen, dass dies ein anhaltender Trend ist. Dazu äußerte sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka: „Das Deutschlandstipendium ist sechs Jahre nach seinem Start in der Gesellschaft breit verankert. Das zeigt die große Zahl privater Förderer, die sich für das Programm engagieren.“ Das Deutschlandstipendium wurde 2011 bundesweit eingeführt und fördert Studierende mit 300 Euro pro Monat, wovon eine Hälfte vom Bund und die Andere von privaten GeldgeberInnen und Unternehmen geleistet wird.
Neben dem Deutschlandstipendium gibt es noch viele weitere Wege ins Stipendium. So zum Beispiel durch parteinahe oder konfessionelle Stiftungen. „Ich bin da über Freunde hingekommen, die da auch schon waren und dann habe ich das einfach versucht“, erzählt Jennifer Degner, die durch die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ein Stipendium erhält und so ihren Master mitfinanziert. Obwohl Stiftungen meist gewisse Anforderungen haben, sollte man sich nicht von der Bewerbung abschrecken lassen. Denn auch ohne einen makellosen Lebenslauf oder soziales Engagement seit Kindheitstagen kann sie erfolgreich sein. „Da wird immer nachgefragt, ob es schwierige Phasen oder schlechte Ausgangssituationen im Leben gab, die ungünstig waren. Du kannst auch relativ wenig gemacht haben und schlechtere Noten haben, solange du das rechtfertigen kannst“, so Jennifer. Darüber hinaus gibt es Stipendien für leistungsschwächere Studierende, welche wir in unserer Ersti-Ausgabe vorstellten (:bsz 1141). Daher sollte man sich nicht vor der Bewerbung fürchten oder denken, man würde ohnehin nicht angenommen werden.
Wer jetzt den Entschluss gefasst hat, die besseren Chancen für ein Stipendium auszunutzen, sollte sich schnell bewerben. Denn natürlich gilt es, die nötigen Fristen zu beachten. Einige davon sind bereits verstrichen, wie die der Hans-Böckler-Stiftung oder der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Hier haben wir Euch die kommenden Bewerbungsfristen für das Sommersemester zusammengefasst:
Ernst-Ludwig-Ehrlich Ehrenwerk:
15. Dezember, Konrad-Adenauer-Stiftung:
15. Januar, Heinrich-Böll-Stiftung:
1. März, Rosa-Luxemburg-Stiftung: 15. April,
Friedrich-Ebert-Stiftung: 30. April. Die Studienstiftung des deutschen Volkes öffnet ihr Bewerbungsportal am 9. Januar. An der RUB kann man sich auf das Deutschlandstipendium einmal jährlich vom April bis Juni bewerben.
:Stefan Moll
Jubiläum. Happy Birthday, Erasmus! Am 11. Dezember findet die Abschlussveranstaltung der einjährigen Geburtstagsparty statt.
Erasmus, das Austauschprogramm für Studierende, die ins Ausland möchten, feiert 30-jähriges Jubiläum. „Damit ist es das älteste, vor allem aber größte und erfolgreichste Bildungsprogramm der EU“, erklärt RUB-Rektor Axel Schölmerich im Grußwort anlässlich des Jubiläums. Um das gebührend zu feiern, richtete die RUB, genauer das International Office, diverse kleine und größere Veranstaltungen aus. Die Veranstaltungsreihe gipfelt am 11. Dezember in einer Podiumsdiskussion im Blue Square. „Bist du Europa?“ ist der Titel der Diskussion, die sich mit der Frage beschäftigt, was Europa bedeutet: „Wie sehr fühlen wir uns als Europäer? Was bedeutet das im Alltag? Steht vielleicht doch die nationale Identität im Vordergrund, und identifizieren wir uns eher im Kleinen mit dem Land, oder sogar mit der Stadt, in der wir leben?“ wird die Veranstung beschrieben. Sören Bärsch, Vorstandsvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten, wird die Moderation durchführen. Als GästInnen sind eingeladen Linda Santiso Saco vom Zentrum für Fremdsprachenausbildung der RUB und Prof. Fabian Lemmes von der RUB-Fakultät für Geschichtswissenschaft. Auch Meike Rahner, Lehrerin an der Bochumer Hildegardis-Schule und Koordinatorin des Projekts Europaschule und Catherine Gregori, die stellvertretende Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum diskutieren mit.
Durch das ganze Jahr zogen sich Events mit dem Thema Erasmus. So gab es Anfang des Jahres eine Veranstaltung, bei der eine kulinarische Reise durch Europa auf dem Plan stand. Mitte November gab es das Sprachcafé Europa, am 22. und 23. November waren unter dem Titel „Grenzenlos“ die Erasmus-Tage an der RUB. Am Ende des Jahres soll sogar ein Erasmus-Kochbuch erscheinen.
Info:BoxErasmus ist ein EU-Projekt und unterstützt Studierende beim Auslandsaufenthalt. Erasmus ermöglicht bis zu zwei Semester im Ausland. Mehr Infos zu den Vorraussetzungen sowie zu Vor- und Nachteilen von Erasmus findest Du unter tinyurl.com/erasmusRUB.