Hochschulpolitik. Wer sind die 41.832 Studierenden, die vor Kurzem nicht im Rahmen der Studierendenparlamentswahl gewählt haben? Wir haben uns auf die Suche gemacht und mit Studis darüber geredet, warum sie sich den Urnengang gespart haben.
Hochschulpolitik. Wer sind die 41.832 Studierenden, die vor Kurzem nicht im Rahmen der Studierendenparlamentswahl gewählt haben? Wir haben uns auf die Suche gemacht und mit Studis darüber geredet, warum sie sich den Urnengang gespart haben.
Forschung. Die Kooperation von RUB und UDE erforscht Interferone, was ein tieferes Verständnis des Immunsystems ermöglicht.
Campus. Waffeln und Glühwein haben nicht viel gebracht: Weniger als 10 Prozent der Studierenden haben ihre Stimme bei der Wahl zum 51. StuPa abgegeben. In der Sitzverteilung hat sich dennoch etwas getan.
Hochschulpolitik. Die Studierendenschaft (also 8,35 Prozent davon) haben entschieden: Das Studierendenparlament (StuPa) erhält ein etwas anderes Gesicht. Ob die derzeitige Koalition auch im kommenden Jahr bestehen wird, werden Sondierungsgespräche zeigen.
Bildung. Im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr (UA Ruhr) wird ein neues Weiterbildungsangebot für LehrerInnen entwickelt.
Geflüchtetenhilfe. Zum dritten Mal trafen sich am Freitag, den 8. Dezember, ehrenamtliche GeflüchtetenhelferInnen aus ganz Deutschland in Bochum, um sich auszutauschen und zu vernetzen. Dabei wurde klar, dass noch viele Fragen offen sind.
Studierendenförderung. Im aktuellen Journal (4/2017) des Deutschen Studentenwerks (DSW) wird erörtert, was eine neue Bundesregierung in Sachen Hochschule als erstes anzugehen hat.
Hochschulpolitik. Durch die Flure zieht Waffel- und Glühweinduft. Die StuPa-wahlen haben begonnen. Der garantierte Gewinn am Ende der Wahl? Mehr Transparenz.
So wirklich unterscheiden sich die Listen nicht, oder? Gut, ein oder zwei Listen reißen bei den übrigen Gemeinsamkeiten in puncto Zivilklausel oder Studiengebühren aus. Doch die einzige große Frage ist doch: Wer hat Schuld am oftmals angeprangerten „Haushaltsloch“? Die Schuldige ist schnell gefunden: die Transparenz – beziehungsweise ihr Fehlen. Die einen fordern Transparenz, die anderen bieten sie. Aber wie erzeugt man Transparenz?
Naja, es kommt da eher auf den Blickwinkel an. Weshalb wir uns in einer Glosse dem im Wahlkampf mehr als inflationär gebrauchten Wort widmen.
Hochschulpolitik. Die Grüne Hochschulgruppe (GHG) zieht mit neun Sitzen als stärkste Kraft ins Studierendenparlament der Uni Duisburg-Essen (UDE) ein. Nur 7 Prozent gaben ihre Stimme ab.
Studienföderung. Am 27. November trafen sich StipendiatInnen und Fördernde bei der neunten Stipendienfeier im Veranstaltungszentrum der RUB. Wer zum Sommersemester ebenfalls finanzielle Unterstützung will, sollte sich schnell bewerben. Denn die Fristen laufen bald aus.
Stetig wächst die Anzahl der Studierenden, die durch das Deutschlandstipendium ihren Lebensunterhalt finanzieren können. Dies wurde am 27. November bei der neunten Stipendienfeier der RUB deutlich. Dort trafen sich Fördernde und StipendiantInnen, um sich gegenseitig kennenzulernen. Ganze 293 RUB-Studierende erhielten dieses Jahr alleine durch das Deutschlandstipendium eine der heiß begehrten Finanzhilfen. Das sind so viele Stipendien wie nie zuvor, die sich aus einer Förderungssumme von erstmals über 1 Million Euro ergeben. Auch die im Mai veröffentlichten Zahlen des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zeigen, dass dies ein anhaltender Trend ist. Dazu äußerte sich Bundesbildungsministerin Johanna Wanka: „Das Deutschlandstipendium ist sechs Jahre nach seinem Start in der Gesellschaft breit verankert. Das zeigt die große Zahl privater Förderer, die sich für das Programm engagieren.“ Das Deutschlandstipendium wurde 2011 bundesweit eingeführt und fördert Studierende mit 300 Euro pro Monat, wovon eine Hälfte vom Bund und die Andere von privaten GeldgeberInnen und Unternehmen geleistet wird.
Neben dem Deutschlandstipendium gibt es noch viele weitere Wege ins Stipendium. So zum Beispiel durch parteinahe oder konfessionelle Stiftungen. „Ich bin da über Freunde hingekommen, die da auch schon waren und dann habe ich das einfach versucht“, erzählt Jennifer Degner, die durch die gewerkschaftsnahe Hans-Böckler-Stiftung ein Stipendium erhält und so ihren Master mitfinanziert. Obwohl Stiftungen meist gewisse Anforderungen haben, sollte man sich nicht von der Bewerbung abschrecken lassen. Denn auch ohne einen makellosen Lebenslauf oder soziales Engagement seit Kindheitstagen kann sie erfolgreich sein. „Da wird immer nachgefragt, ob es schwierige Phasen oder schlechte Ausgangssituationen im Leben gab, die ungünstig waren. Du kannst auch relativ wenig gemacht haben und schlechtere Noten haben, solange du das rechtfertigen kannst“, so Jennifer. Darüber hinaus gibt es Stipendien für leistungsschwächere Studierende, welche wir in unserer Ersti-Ausgabe vorstellten (:bsz 1141). Daher sollte man sich nicht vor der Bewerbung fürchten oder denken, man würde ohnehin nicht angenommen werden.
Wer jetzt den Entschluss gefasst hat, die besseren Chancen für ein Stipendium auszunutzen, sollte sich schnell bewerben. Denn natürlich gilt es, die nötigen Fristen zu beachten. Einige davon sind bereits verstrichen, wie die der Hans-Böckler-Stiftung oder der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit.
Hier haben wir Euch die kommenden Bewerbungsfristen für das Sommersemester zusammengefasst:
Ernst-Ludwig-Ehrlich Ehrenwerk:
15. Dezember, Konrad-Adenauer-Stiftung:
15. Januar, Heinrich-Böll-Stiftung:
1. März, Rosa-Luxemburg-Stiftung: 15. April,
Friedrich-Ebert-Stiftung: 30. April. Die Studienstiftung des deutschen Volkes öffnet ihr Bewerbungsportal am 9. Januar. An der RUB kann man sich auf das Deutschlandstipendium einmal jährlich vom April bis Juni bewerben.
:Stefan Moll