2015 ist das Jahr der Jubiläen: Erst 50 Jahre RUB und letzte Woche der zehnte Geburtstag des Campus-Poetry-Slams. Im größten anzunehmenden Hörsaal der Uni kam es zu einem Massenandrang.
2015 ist das Jahr der Jubiläen: Erst 50 Jahre RUB und letzte Woche der zehnte Geburtstag des Campus-Poetry-Slams. Im größten anzunehmenden Hörsaal der Uni kam es zu einem Massenandrang.
Das Audimax platzte aus allen Nähten: Mit rund 1.300 BesucherInnen kamen am 28. Oktober so viele ZuschauerInnen wie noch nie zum schon 10. Jubiläum des RUB-Campus-Slams im größten und ausverkauften Hörsaal. Dort, wo normalerweise BWL-Vorlesungen stattfinden, gewann der amtierende NRW-Meister, Jason Bartsch, im Poetry Slam gegen Größen des Genres wie Andy Strauß oder Sulaiman Masomi.
Die Flottmann-Hallen in Herne waren am Wochenende wieder einmal ein angemessener Ort, um den ZuschauerInnen insgesamt 16 Fahrrad-Filme im Kampf um die Goldene Kurbel zu präsentieren. Zwischen GoPro-Produktionen, wirklichen Spielfilmen in Kurzfilmlänge, Comics im RedBull-Werbe-Design oder lustigen Dokus wurde ein abwechslungsreiches Programm garantiert. Das Publikum durfte sogar abstimmen.
Genitivumschreibungen, kreativer Satzbau und putzige Sprachunfälle: Der Kabarettist Kalle Henrich zeigt in seinem Best-of-Programm auf der RüBühne in Essen, wie lustig das Ruhrdeutsche sein kann.
Stell dir vor, du erwartest ein Kind. Und trotz aller moderner Voruntersuchungen diagnostizieren die Ärzte und Ärztinnen erst nach der Geburt: „Ihr Kind hat Trisomie 21.“ Für viele ist ein behindertes Kind ein Albtraum – so auch für Fabien Toulmé, der aus seiner Vaterschaft eine wundervolle graphic novel gemacht hat, die man beim Lesen gar nicht aus der Hand legen möchte: „Dich hatte ich mir anders vorgestellt …“
Nächste Woche ist es wieder so weit: Die studentische Literaturinitiative Treibgut veranstaltet eine Lesung mit dem Ruhrgebietssatiriker Frank Goosen. Von den Uni-LiteratInnen werden Ulrich Schröder, Philipp Dorok (Moderation), Felicitas Friedrich, Caroline Königs und Antonia Stoodt im KulturCafé (KuCaf) dabei sein.
Wo könnt Ihr Euch an der RUB entspannen? Klar, einerseits in einem der zahlreichen Cafés, aber wie wäre es mit etwas Kultur? Ganz am Anfang der Uni-Brücke steht das Musische Zentrum. Der Dreh- und Angelpunkt für alle KünstlerInnen und Kreativen der RUB sticht als das kleine Paris Bochums aus der grauen Betonmasse der Uni heraus.
Die Geschichte der RUB bewusst machen: Das haben der Autor und Verleger Dr. Willi Bredemeier und andere mit einer Ausstellung und Veranstaltungsreihe vor. Die :bsz sprach mit ihm über die damalige Zeit, 68 im Pott und Gedächtnislücken bei der BlauPause.
Wenig weiß man hierzulande über die Nation der 17.000 Inseln zwischen dem Indischen und dem Pazifischen Ozean. Umso wertvoller ist die Gelegenheit, Indonesien als diesjähriges Gastland auf der Frankfurter Buchmesse (siehe Schwer:Punkt auf Seite 8) kennenlernen zu können. Aus diesem Anlass macht der Avant-Verlag auf den bereits 2008/09 erschienenen Comic „Rampokan“ aufmerksam.