Bild: Uni-Fundstücke Illustration: mar

„In der Rechtswissenschaft sehen Sie Profs, die brennen … also für ihr Fach, mein’ ich jetzt.“

— Prof. W., Juristische Fakultät

(eingeschickt von Helena Patané)
 

Lehrbuchtexte, die keiner versteht? Sprüche Eurer Dozenten, die im Hörsaal für Lacher gesorgt haben? Wir veröffentlichen ab sofort an dieser Stelle Eure Fundstücke aus Seminaren, Aufsätzen oder Lehrbüchern! Schickt Eure Sprüche an redaktion@bszonline.de!

Das Institut für Theaterwissenschaften sucht für das Wintersemester 2014/15 fortgeschrittene Studierende, welche die Rolle eines Einführungstutors übernehmen wollen. Studierende des Master- und fortgeschrittene des B.A.-Studiengangs können sich auf die Stellen bewerben. Die Beschäftigungsdauer läuft vom 6. Oktober bis zum 6. Februar und die Arbeitszeit beläuft sich auf jeweils vier Stunden. Bewerbungen können an theaterwissenschaft@rub.de geschickt werden. Bewerbungsschluss ist der Freitag, der 30. Mai 2014.

Bild: Anständige Studierende: In der 60er Jahren ging man noch mit Anzug und Krawatte in die Universität., :bsz-Mitbegründer Ulrich Dröge erzählt von den Anfangstagen der Zeitung Quelle: Universitätsarchiv Bochum, Dep. Staatl. Bauamt Bochum 02, Nr. 67.0140 (© Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW)

Was mich immer wieder erstaunt: Dass so viele Generationen von journalistisch interessierten Studierenden motiviert waren – und noch immer motiviert sind –, die :bsz am Leben zu erhalten.

Ein Konzept mit Ewigkeitsgarantie hatten wir, die GründerInnen und redaktionell Verantwortlichen von 1967/68, nicht vorlegen wollen. Dem damals neugewählten „Vorstand“ der Studierendenschaft (der Begriff AStA kam erst später zu Ehren) war nur eines klar: Er brauchte ein publizistisches Organ, um für seine Existenz und seine Pläne zu werben; die Studierenden, ihr Parlament und die Fachschaften brauchten ebenfalls eine Plattform, um Meinungen und Vorschläge breiter öffentlich zu machen.

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Bild: Bau des Audimax im Jahr 1972..., Historie der Ruhr-Universität: Die Bildungsanstalt, die den Umschwung bringen sollte Quelle: Universitätsarchiv Bochum, Dep. Staatl. Bauamt Bochum 02, Nr. 72.1086 (© Bau- und Liegen­schaftsbetrieb NRW)

Heftige Auseinandersetzungen waren der Landtagsentscheidung um Bochum als Standort für eine zweite technische Hochschule in Westfalen vorausgegangen, deren Name – Ruhr-Universität – sich schon damals abzeichnete. Dann, am 15. September 1961, traf sich ein von der Landesregierung berufener Gründungsausschuss zur konstituierenden Sitzung. Die Geschichte der Ruhr-Universität nahm ihren Lauf – als nach der Freien Uni Berlin zweiter Nachkriegsneugründung in der Bundesrepublik. Und das in Bochum, nicht in Dortmund, wie es ursprünglich zur Debatte stand.

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Bild: Zurück in die Zukunft: Dank Flux-Kompensator von 1967 nach 2014., Titelseiten der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung von 1967 bis 2014 Illustration: ck

Wir haben beim Aufbau unseres Archivs einige optisch, stilistisch und historisch interessante Perlen unserer Geschichte gefunden, die wir Euch natürlich nicht vorenthalten wollen.

Die meiste Zeit verstand sich die :bsz als Medium der Gegen-Öffentlichkeit. Das transportierte sie vor allem durch Inhalte: Berichte vom Geschehen auf dem Campus sind fester Bestandteil dieser Zeitung, genauso wie die Unterstützung emanzipatorischer Bewegungen und studentischer Kultur. Gewagt machte sich die :bsz etwa daran, die sexuelle Revolution voranzutreiben: In den 70er Jahren waren Aktfotos – auch von Redakteurinnen und Redakteuren – keine Seltenheit.

Rein optisch spiegelte sich aber durchaus der Zeitgeist in der :bsz – ob imitierend und konterkarierend (wie zu Beginn, als die :bsz der Bild-Zeitung „Konkurrenz“ machen wollte) oder im Underground-Stil, der bewusst mit aktuellen Konventionen brach.

Wir sind froh, dass wir uns mit der aktuellen Rückkehr in die Zukunft wieder neu erfinden konnten.

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