Bild: Mit harten Bandagen gegen Gewalt: Wehren kann sich jedeR. , Gewaltprävention an der RUB Foto: kac

Kooperation. Tag der Gewaltprävention an der RUB als Zusammenarbeit aus Weisser Ring e. V. und AStA soll aufklären und Interessierten helfen, sich vor Übergriffen zu schützen.

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Bild: Verlegung des Frauenparkplates – viel Lärm um nichts?, Die Einrichtung eines Frauenparkplatzes an der G-Südstraße löst eine hitzige Diskussion aus Foto: ksz

Sicherheit. Um die Situation an der G-Reihe zu entspannen, greift die Uni zur Alternative. Im Streit um den Frauenparkplatz zeigt sich, wie Kommunikationsschwierigkeiten einen kleinen Skandal auslösen können.

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Bild: Freut sich auf seine neuen Aufgaben: Der neue AStA-Vorsitzende Simon Lambertz (NAWI). , Was der neue AStA in der kommenden Legislaturperiode plant Foto: Alexander Schneider

Hochschulpolitik. Die seit 2012 bestehende Koalition aus NAWI, Jusos, Gewi, IL und ReWi will auch in der anstehenden Legislaturperiode mit dem neuen Vorsitzenden Simon Lambertz (NAWI) die bisherige Arbeit fortsetzen. Daneben soll das Veranstaltungsangebot ausgebaut werden.

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Bild: Literatur vor der Haustür: Ein Jahr ist die Literaturkarte Ruhr bereits online. , Studi-Landkarte für Literatur im Ruhrgebiet feiert Einjähriges Foto: Lara Ingenbleek

Vor einem Jahr ging die​ „Literaturkarte.Ruhr“ online. Die Initiative formte sich 2015 im Rahmen eines Forschenden-Lernen-Seminars der Komparatistik. Das Ziel: Die kartographische Aufbereitung von Ruhrgebietsliteratur in Form von Standortmarkierungen auf einer interaktiven Online-Karte. Über 200 dieser „Marker“ sind seitdem auf der Website hochgeladen worden. Doch nicht nur auf dem heimischen Laptop ist die Karte zu finden. „Auf mobilen Endgeräten gibt es ne ganz geile Version“, so Tina Häntzschel, die für Lizenzbeschaffung zuständig ist und daher mit einer Vielzahl von Verlagen und Literaturhäusern inner- und außerhalb des Ruhrgebiets in Kontakt steht. Die Kommunikation mit den zuständigen LizenzinhaberInnen verlaufe gut, obwohl es nicht immer einfach sei herauszufinden, wer für ein Werk zuständig ist.

Input en masse

Mit den vielen Literaturtipps und Einsendungen von Ansichtsexemplaren hat Tina nicht gerechnet: „Es gibt sehr viel Bewegung auf unserer Karte!“ Die eingereichte oder selbst gefundene Literatur, katalogisiert in einer Citavi-Datenbank, wird von Redaktionsmitgliedern gesichtet und quergelesen. Das zehnköpfige Team, dessen Mitglieder seit den Anfängen der Karte dabei sind, hat so stetig an der Erweiterung der „Literaturkarte.Ruhr“ gearbeitet.

Reise durch’n Pott 

Ein Problemfeld neben dem großen Zeitaufwand für die Kartensoftware- und Literaturdatenbearbeitung: Die Beschaffung von Fotos der einzelnen Orte. Verglichen mit der Textmenge, sind bisher recht wenige Bilder vorhanden. Der Grund: Die Studis müssen für die Bilder von den Markern quer durch den gesamten Pott fahren: „Das wollen und können wir noch ausbauen.“, so Tina. Abseits der Online-Welt wird das Team der Literaturkarte im Rahmen der „Bochum Biennale“ (9. bis 18. Juni) einen Literaturspaziergang durch die Bochumer Innenstadt anbieten. Doch zunächst wird am 15. März der erste Geburtstag gefeiert. 

Für den weiteren Ausbau der Karte wird immer Nachwuchs gesucht – Interessierte können sich jederzeit beim Redaktionsteam melden (literaturkarte-ruhr@rub.de, facebook.com/literaturkarteruhr).   

         :Andrea Lorenz

Bild: David und Linus zeigen das Aktionskit: fertig gepackter Turnbeutel mit blauem Sack, gelber Warnweste und Trillerpfeife – Rechte Hetzte fachgerecht entfernen. , Legal gegen AfD und Co. vorgehen Foto-Quelle: sat

Workshop. Enttarnung rassistischer Aussagen in der AfD waren nur einige Aspekte der Aktivenkonferenz vom 10. bis 11. März an der RUB.

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Bild: Angeregte Diskussionen und ein gastfreundliches Rahmenprogramm: die Vertretung der juritischen Fakultät mit den GästInnen aus Istanbul. , Deutschland und die Türkei besprechen das Recht Foto: Fachschaftsrat Jura

Seminar. Eine lange Austauschtradition verbindet die juristische Fakultät der RUB mit JuristInnen aus Istanbul. Letzte Woche fand das dritte Verfassungsvergleichende Seminar statt. Dabei brachten angeregte Diskussionen viele Gemeinsamkeiten, aber auch konträre Ansichten hervor.

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Bild: Bildung weiter denken: Mit Aussicht auf verlängerte Amtszeit äußerte sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft über die Bildungspolitik Nordrhein-Westfalens. , Ministerpräsidentin Kraft über die Bildungspolitik 2016 Foto: box

Bildung. Beim Bochumer Kongress resümierte die Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) am 3. und 4. März das vergangene Jahr unter dem Aspekt der Bildungspolitik. PolitikerInnen und GewerkschafterInnen definierten Ziele für die Zukunft.

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In besagter Ausgabe wurde im Artikel von „Entwarnung“ gesprochen, was nicht behauptet werden kann. Die Interventionsgrenze für belastete Räumlichkeiten beträgt 3000 ng/m³, weswegen die Verwaltung der RUB auch sämtliche Räumlichkeiten, die diesen Wert überschreiten, gesperrt hat. Die aktuell gültige maximale Arbeitsplatzkonzentration (MAK) für eine Aufenthaltsdauer von acht Stunden pro Tag am Arbeitsplatz beträgt laut Deutscher Forschungsgemeinschaft allerdings 3000 ng/m³. Wichtig ist hierbei zu wissen, dass die akute Toxizität von PCB verhältnismäßig gering ist, wobei die chronische Belastung mit PCB als durchaus gefährlich einzustufen ist. Nach jahrelanger Exposition kann es also zu Krebs führen. Unbedenklich sind damit nur Neubauten oder kernsanierte Gebäude.

Sanierungsmaßnahmen erfolgen

Die Sanierung der Gebäude der N- und G-Reihe werden, ab einer Konzentration von 300 ng/m³, vom Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB) durchgeführt. Die komplette Beseitigung ist jedoch nicht sofort zu erreichen. Dafür wäre eine Kernsanierung der Gebäude notwendig. Allerdings finden Vorabsanierungen statt, bis jene möglich ist. Es gilt aber auch anzumerken, dass durch die verschiedenen Beschaffenheiten der PCB-Quellen innerhalb der Räumlichkeiten diese vorläufigen Maßnahmen unterschiedlich erfolgreich sind. Dementsprechend ist es besonders ratsam in belasteten Räumen so oft wie möglich zu lüften, um das Risiko der PCB-Aufnahme zu verringern.

Das in der :bsz 1113 erwähnte Biomonitoring ist ein freiwilliges Angebot für MitarbeiterInnen, allerdings lassen die bisweilen erfassten Werte keine statistische Auswertung zu. Zwar sind die Werte bisher nicht besorgniserregend, aber sie unterliegen genauer Beobachtung.

:Dennis Rosinski