Das Force Attack in Norddeutschland galt einige Jahre als größtes Punk-Festival wo gibt. 2011 war erst mal Schluss; für 2016 wurde ein großes Comeback angekündigt. Jetzt, einen Monat vor dem Termin, gibt es auf Facebook nur Dinge zu lesen wie „Punk geht auch ohne Suff“ und Werbung für einen Sampler für 24,90 Euro („Kommerz-Punk fuck off!“). Endlich geht jemand den richtigen Weg!
Nicht nur im hippen Berlin wachsen Flohmärkte wie Pilze aus dem Boden und locken mit günstigen Sammler-Innenstücken die BesucherInnen, welche die Märkte aber auch als Freizeitbeschäftigung sehen. Auch in Bochum wird der Trend immer beliebter und schafft einen Gegenpol zu ebay-Kleinanzeigen, Kleiderkreisel und Co. Haben wir Sehnsucht nach der guten alten Zeit?

Nachdem etwa 50 Geflüchtete sich weigerten, in eine Zeltunterkunft am Kalwes zu ziehen und eine bessere Unterbringung forderten (siehe :bsz 1088/1087), hetzte nicht nur die CDU. Auch die rot-grüne Koalition wendete sich gegen den Protest der Flüchtlinge – mit den Forderungen werde angeblich eine rassistische Stimmung in der Bevölkerung angeheizt. Das ist nicht nur fremdenfeindliche Kommunalpolitik, sondern letztendlich ein Sieg der AfD.

Verlage haben es nicht leicht: sinkende Verkaufszahlen, steigende Kosten, höhere Tantiemen an die Autoren und Konkurrenz durch self publisher. Wenn ein Verlag die armen Autorinnen und Autoren als Grund für Preiserhöhungen aufführt, ist das allerdings hanebüchen. Uns Lesenden stellt sich die Frage: Was ist uns ein Buch wert?
Am 7. Juni wurde der Deutsche Diversity-Tag von vielen Institutionen und Unternehmen gefeiert. Das vierte Mal hat der Aktionstag dazu aufgerufen, den Vielfaltsgedanken in den Fokus zu rücken. Auch die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz (JGU) nahm daran teil und hat sich der Vielfältigkeit mit einem Tausch-Projekt gewidmet. So wurde zum Beispiel aus dem Präsidenten für zwei Stunden der Pförtner. Aus der Sicht der Uni eine erfolgreiche Aktion, für mich eine geschickt platzierte Image-Kampagne.
Darf eine Muslimin gekündigt werden, weil sie sich am Arbeitsplatz weigert, ihr Kopftuch abzulegen? Mit dieser Grundsatzfrage befasst sich momentan der Europäische Gerichtshof (EuGH). Voraussichtlich wird ein generelles Verbot religiöser Symbole am Arbeitsplatz dort für rechtens befunden werden. Das wäre bedauerlich und eine verpasste Chance – ist es in Europa doch höchste Zeit, die Diskriminierung der Kopftuchträgerinnen endlich abzulegen.
Eines der Hauptthemen der Brexit-Debatte ist Einwanderung. BefürworterInnen des Austritts behaupten, dass Immigration nur dann reguliert werden könne, wenn die Kontrolle über die Grenzen zurückerlangt und die nationale Souveränität wiederhergestellt wird. In ihrer Argumentation zeigen die Befürwortenden, dass ihr Blick nicht über den britischen Horizont hinaus reicht.
Seit etwa einer Woche steht Donald Trump als Kandidat für die Republikaner fest. Sämtliche Medien spekulieren, wie Amerika unter der Präsidentschaft von Trump sein würde. Dabei müssten sich die Amis einfach mal die Situation in Europa anschauen und schon wäre ihnen einiges klar.
Wie unsere Lieblingszauberer und -hexen als Erwachsene aussehen, wird schon im umstrittenen Epilog der Harry-Potter-Saga gezeigt. Die Fortsetzung – leider vorerst nur als zweiteiliges Theaterstück in London – zeigt uns aber nicht die altbekannten, sondern durchweg neue Gesichter. Erste Bilder wurden letzte Woche veröffentlicht.