Festival. Am 16. und 17. Juni findet das große kostenlose Treffen der verschiedenen Kulturen, „Ruhr International“, statt.
Festival. Am 16. und 17. Juni findet das große kostenlose Treffen der verschiedenen Kulturen, „Ruhr International“, statt.
Teilhabe. Zum 12. mal lud der Deutsche Seniorentag Interessierte, dieses mal in die Westfalenhallen, ein. Die Veranstaltung stand in diesem Jahr unter dem Motto „Brücken bauen“.
Handel. Die Monopolkommission der Bundesregierung empfiehlt in ihrem 80. Sondergutachten die Abschaffung der Buchpreisbindung. Diese gilt jedoch als Schutz des Buches als Kulturgut.
Politik. VertreterInnen von acht BürgerInnen- und Menschenrechtsorganisationen haben den Grundrechte-Report vorgestellt.
Neue Rechte. Alte Ideen neu formuliert: Helmut Kellershohns Vortrag „Von der Völkischen zur Identitären Bewegung“ im Bahnhof Langendreer
Protest. Zwar räumten die AktivistInnen das Gebäude an der Herner Straße, doch die Aktion bleibt aktuell: Wegen des angespannten Wohnmarkts in Bochum sind Hausbesetzungen nicht nur in Berlin en vogue.
Mobilität. Freiwillige im FSJ oder BFD haben häufig mit hohen Preisen für den öffentlichen Nahverkehr zu kämpfen. Mit einer Petition soll dies geändert werden.
Wohnen. Die „Herner Straße 131“ feiert Jubiläum. Für AktivistInnen bleiben Besetzungen ein Mittel, um Druck für eine soziale Wohnpolitik auf die Kommunen auszuüben. Denn aus Sicht der Initiative „Stadt für alle“ hat sich auch in Bochum wenig verbessert.
Sozialer Wohnungsbau. In Berlin wurden am vergangenen Sonntag in kurzem zeitlichen Abstand neun Häuser besetzt.
Bildung. Am 16. Mai hat ein von GeologInnen der RUB geleitetes Konsortium die European Space Education Resource Offices (Esero) eröffnet.
Esero ist ein gemeinsames Projekt der Europäischen Weltraumorganisation (ESA), des Raumfahrtmanagements im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und weiterer PartnerInnen. „Wir wollen als Ruhr-Universität Esero mit Kräften unterstützen und sind von der Wichtigkeit der Initiative überzeugt“, sagte RUB-Rektor Prof. Axel Schölmerich bei der Eröffnung. Ziel des Projektes sei die Faszination für Raumfahrt und naturwissenschaftliche und technische Fächer zu wecken. Hierfür sei die Entwicklung von Unterrichtsmaterialien für SchülerInnen von der Grundschule bis zum Abitur geplant. Diese Materialien sollen LehrerInnen in Weltraumthemen wie Erdbeobachtung, Navigation, Kommunikation und der Erforschung des fernen Kosmos bilden. Außerdem sollen diese dann an nationalen Schulwettbewerben der ESA und DLR teilnehmen können. „Wir sind froh, dass die ESA die langjährige Erfahrung des Konsortiums in der Schüler- und Lehrerbildung zu schätzen wusste und bereit ist für diese Mission“, erklärt Prof. Susanne Hüttemeister vom Planetarium Bochum.
Bisher gibt es zwölf Esero-Büros in insgesamt 14 Mitgliedsstaaten der ESA, darunter Großbritannien, Belgien und den Niederlanden. Über 60 nationale und internationale ExpertInnen aus Bildung, Raumfahrt, Wissenschaft, Wirtschaft, Behörden und Politik unterstützen das Vorhaben. Unter den BefürworterInnen ist neben NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) auch Bochums Oberbürgermeister Thomas Eiskirch (SPD). Insgesamt zehn Institute bilden die „Geomatics Outreach Action Liaison“. Diese Kollaboration aus Bochumer und Bonner FernerkunderInnen bildet die Keimzelle des Konsortiums. Neben den Universitäten Bochum, Bonn und Köln sowie dem Planetarium und der Sternwarte Bochum gehört die „Gemeinschaftsoffensive zur Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT)-Bildung Zukunft durch Innovation NRW“ dazu.
:Gianluca Cultraro