Bild: Das Klischee trügt: Studierende haben anscheinend gar keine Lust auf lange Diskussionen wie hier beim Runden Tisch gegen Rassismus., RUB bekennt Farbe: Die geringe TeilnehmerInnenzahl wirft Fragen auf. Foto: bent

Die Kampagne „RUB bekennt Farbe“ erreicht die Studierenden nicht. Zu dieser Erkenntnis kamen auch die Beteiligten des Runden Tisches am 16. Juli. Auch die Universitätsverwaltung, welche die meisten Veranstaltungen initiierte, beklagte dies und schlug vor, sich in Zukunft zurückzuziehen und VertreterInnen der Studierendenschaft die Gestaltung und Organisation der Kampagne zu überlassen. Ob es gemeinsame Aktionen von AStA und Oppositionslisten geben wird, ist allerdings noch offen. Währenddessen setzten viele Studierende beim RUB-gegen-Rechts-Konzert ein Zeichen gegen neofaschistische Umtriebe an der Uni.

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Bild: Zum Interkulturellen Fastenbrechen ist die Mensa brechend voll., Interkulturelles Abendessen: Iftar fand zum 7. Mal statt Foto: alx

Rund 800 Studierende und Interessierte feierten am 17. Juli das abendliche Fastenbrechen (Iftar) im Ramadan. AusrichterInnen des interkulturellen Abendessens war der AStA und das AAR (Autonome AusländerInnenreferat), die einen abwechslungsreichen Abend boten. JedeR, auch wer nicht fastete, war eingeladen teilzunehmen, in der offenen Atmosphäre den Tag ausklingen zu lassen und das Fasten zu brechen.

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Bild: Zapfenstreich an der Uni: Wer nach 21 Uhr noch lernt, arbeitet oder kommuniziert, fliegt. , Fachschaften: Uni-Verwaltung stellt abendliche Raumnutzung infrage Karikatur: mar

Nach dem letzten Campusfest waren Mitglieder des Fachschaftsrats (FSR) Geographie zu später Stunde durch Sicherheitsdienst-Mitarbeiter sowie RUB-Verwaltungsmitarbeiter Mihran Müller-Bickert unter Androhung polizeilicher Räumung zum Verlassen ihres Raumes aufgefordert worden (siehe vorige Ausgabe). Für ihre Sitzung am 7. Juli lud die FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) den ‚Chef der Hausmeister‘ ein, sich den Fragen der Fachschaftsräte und der :bsz zu stellen.

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Neben dem Schwerpunkt-Thema NRW-Ticket (siehe Seite 1) ging es bei der aktuellen Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) auch um viel Geld: So stand unter anderem ein Förderungsantrag für ein Gemeinschaftsprojekt von Master-Studierenden und DoktorandInnen des Instituts für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) der RUB sowie der Iliso Care Society über 7.000 Euro zur Debatte.

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Die Ruhr-Universität hat einen neuen Senat gewählt. Leon Schmitz, Viktoria Niebel, Julia Janik und Pascal Joswig werden neben den VertreterInnen der anderen drei Statusgruppen (ProfessorInnen, Wissenschaftliche MitarbeiterInnen, MitarbeiterInnen aus Verwaltung und Technik) die studentischen Interessen vertreten.

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Auf dem vergangenem Sommerfest der Ruhr-Uni wurden an einigen Ständen kleine rote Anstecker verteilt. Diese Buttons haben den Zweck, Fahrgemeinschaften zu bilden, damit die U-35, Busse und Züge leer bleiben. Auslöser für diese Protest-Aktion ist die 43-prozentige Preiserhöhung des VRR.

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Bild: Sieht aus wie ein gewöhnliches Referat, aber die Studierenden hören ausnahmsweise mal zu: Vortrag auf dem KomparatistInnenkongress., Komparatistik-Kongress zu „Literatur und Sexualität“ stieß auf großes Interesse – OrganisatorInnen ziehen positives Fazit Foto: Emelyn Yabar

„Zwar gibt es keine Drachen mehr, dafür muss der Abwasch in Gummihandschuhen erledigt werden.“ So brachte Markus Schleich in einem launigen Vortrag auf den Punkt, dass auch Rocksongs wie Grindermans „No Pussy Blues“ noch Elemente der hohen Minne verwenden, auch wenn sich beim ritterlichen Umwerben holder Damen das Aufgabenprofil leicht gewandelt hat. Dies war nur eine der zahlreichen Vorträge zum Themenfeld „Literatur und Sexualität“, dem sich der 5. Studierendenkongress Komparatistik vom 27. bis 29. Juni an der Ruhr-Universität Bochum widmete.

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Unter nur geringer Beteiligung Studierender stellten sich VertreterInnen von Hochschulpolitik und Gewerkschaften am 17. Juni bei einer Podiumsdiskussion an der RUB den Fragen, die das Hochschulzukunftsgesetz aufwirft. Die TeilnehmerInnen kritisierten vor allem die prekären und befristeten Arbeitskontrakte, die undemokratische Intransparenz der Hochschulen aber auch die zunehmende Schwierigkeit für Studierende, einen Übergang ins Master-Studium zu schaffen. Fragen nach einem möglichen Bildungsstreik 2014 wichen alle VertreterInnen aus. Auch die ASten stünden in dieser Angelegenheit in der Verantwortung.

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Am vergangenen Mittwoch fand die Landtagsanhörung von 29 Sachverständigen zum Regierungsentwurf des „Hochschulzukunftsgesetzes“ (HZG) im Ausschuss für Innovation, Wissenschaft und Forschung statt. Darunter befanden sich auch zwei studentische VertreterInnen des Landes-ASten-Treffens (LAT) NRW. Das HZG soll bereits vom 10. bis zum 12. September bei der 2. und 3. Lesung im Landtag abschließend erörtert und verabschiedet werden, um am 1. Oktober in Kraft zu treten. Eines der Hauptthemen war die umstrittene Möglichkeit einer „Zwangsexmatrikulation“ von Studierenden bei Überschreiten der doppelten Regelstudienzeit oder vier Semestern ohne erfolgreich abgelegte Prüfung.

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Bei der Oberbürgermeister-Stichwahl vom Wochenende grassierte sie wieder: die zunehmende Demokratiemüdigkeit. Und auch die Wahlen zu den Gremien der universitären Selbstverwaltung sind hiergegen nicht immun – eine Beteiligung an den Wahlen der studentischen Mitglieder der Fakultätsräte sowie des Senats rangierte an der Ruhr-Universität in den letzten Jahren tendenziell im einstelligen Bereich. Um die Legitimationsbasis der StudierendenvertreterInnen dort zu stärken, ist Eure Stimme gefragt, die Ihr bei den Gremienwahlen am Dienstag, den 24. Juni, zwischen 9 und 15 Uhr in der Fakultät Eures (ersten) Studienfaches abgeben könnt. Die Wahlurnen sind – je nach fakultätsinterner Regelung – entweder in der nächstgelegenen Cafeteria oder im Dekanat zu finden.

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