Bild: Erasmus von Rotterdam – Namensgeber des Austauschprogramms Erasmus., Raus aus Deutschland – 30 Jahre erasmus machen es möglich

Jubiläum. Happy Birthday, Erasmus! Am 11. Dezember findet die Abschlussveranstaltung der einjährigen Geburtstagsparty statt.

Erasmus, das Austauschprogramm für Studierende, die ins Ausland möchten, feiert 30-jähriges Jubiläum. „Damit ist es das älteste, vor allem aber größte und erfolgreichste Bildungsprogramm der EU“, erklärt RUB-Rektor Axel Schölmerich im Grußwort anlässlich des Jubiläums. Um das gebührend zu feiern, richtete die RUB, genauer das International Office, diverse kleine und größere Veranstaltungen aus. Die Veranstaltungsreihe gipfelt am 11. Dezember in einer Podiumsdiskussion im Blue Square. „Bist du Europa?“ ist der Titel der Diskussion, die sich mit der Frage beschäftigt, was Europa bedeutet: „Wie sehr fühlen wir uns als Europäer? Was bedeutet das im Alltag? Steht vielleicht doch die nationale Identität im Vordergrund, und identifizieren wir uns eher im Kleinen mit dem Land, oder sogar mit der Stadt, in der wir leben?“ wird die Veranstung beschrieben. Sören Bärsch, Vorstandsvorsitzender der Jungen Europäischen Föderalisten, wird die Moderation durchführen. Als GästInnen sind eingeladen Linda Santiso Saco vom Zentrum für Fremdsprachenausbildung der RUB und Prof. Fabian Lemmes von der RUB-Fakultät für Geschichtswissenschaft. Auch Meike Rahner, Lehrerin an der Bochumer Hildegardis-Schule und Koordinatorin des Projekts Europaschule und Catherine Gregori, die stellvertretende Leiterin des Referats des Oberbürgermeisters der Stadt Bochum diskutieren mit.

Eine Reihe von Veranstaltungen

Durch das ganze Jahr zogen sich Events mit dem Thema Erasmus. So gab es Anfang des Jahres eine Veranstaltung, bei der eine kulinarische Reise durch Europa auf dem Plan stand. Mitte November gab es das Sprachcafé Europa, am 22. und 23. November waren unter dem Titel „Grenzenlos“ die Erasmus-Tage an der RUB. Am Ende des Jahres soll sogar ein Erasmus-Kochbuch erscheinen.         

 :Kendra Smielowski
Info:Box
Erasmus ist ein EU-Projekt und unterstützt Studierende beim Auslandsaufenthalt. Erasmus ermöglicht bis zu zwei Semester im Ausland. Mehr Infos zu den Vorraussetzungen sowie zu Vor- und Nachteilen von Erasmus findest Du unter tinyurl.com/erasmusRUB.
 

 

Bild: Nichts für Ungeduldige: Viele Studierende ließen sich beraten. , Master-Messe hilft bei universitärer Laufbahn Bild: mag

Messe. Die „Master and More“-Messe informiert über die Möglichkeiten nach dem Bachelor-Studium. Mit Vorträgen, Informationsständen verschiedener Universitäten und Beratungsgesprächen gab es in Köln ein großes Angebot.

weiterlesen
Bild: Copyshop Copy-, Copy-, Copyshop: Bald zieht die Druckerei ins GB. , Kopieren und Drucken geht ab dem 1. Februar nur noch im GB Foto: tom

Campus. Die Sofortdruckerei im GA und der AStA-Copyshop in GB werden zum 1. Februar 2018 zusammengelegt. Studierende sollen zukünftig nur noch in GB kopieren.

Viele Studierende haben in diesem Semester missmutig auf den Kontoauszug oder den Überweisungsträger geschaut. Grund war der gestiegene Sozialbeitrag im Vergleich zum letzten Jahr. Stolze 316,28 Euro waren dieses Wintersemester fällig. Mitverantwortlich für den Anstieg des Sozialbeitrags war, neben gestiegenen Kosten für das Semester-Ticket, auch eine vom Studierendenparlament (StuPa) beschlossene Erhöhung des Sozialbeitrags für den Haushalt der Studierendenschaft. Mitte Juni informierte Finanzreferent Simon Paul die 

Fachschaftsratvertreterinnen-Konferenz über die „finanzielle Situation der Studierendenschaft“ (:bsz 1130). In den nächsten Wochen folgte ein Rechenschaftsbericht von Simon Paul, hitzige Diskussionen im StuPa und verschiedene Sparmaßnahmen (:bsz 1130; 1131 & 1132). Am 29. Juni beschloss das StuPa letztendlich die Erhöhung des Sozialbeitrag um 4,40 Euro (:bsz 1133). 

Sozialverträgliche Sparmaßnahmen 

In der Sitzung am 29. Juni stellte Simon Paul außerdem ein Konzept für „Einsparungen bei Personalkosten“ vor. Der AStA plane die Schließung des AStA-Copyshops, da dieser weniger Gewinn einbrachte als im Haushaltsplan geschätzt wurde. Da alle Sparmaßnahmen sozialverträglich durchgeführt werden sollten, verschob der AStA die Schließung allerdings auf 2018: „Da der zuständige Mitarbeiter bald in Rente geht, wird die Position einfach nicht neu besetzt. Damit werden Personalkosten gesenkt und es muss niemand entlassen werden“, ließ Paul damals verlauten (:bsz 1133). 

Zum 1. Februar sollen die Betriebe Sofortdruckerei und Copyshop nun zusammenzulegt werden. Als Konsequenz soll ab dem 1. Februar die Druckerei in GA nur noch für interne Zwecke, wie Drucke von Fachschafträten, Initiativen oder dem AStA, genutzt werden. Der Copyshop in GB soll den Studierenden weiterhin wie gewohnt zur Verfügung stehen. „Der Haushalt zeigt deutlich, dass zwei Druckereibetriebe nicht wirtschaftlich sind. Der Bedarf bei den Studierenden ist einfach gesunken. Es wird nicht mehr so viel kopiert wie früher“, erläutert Nur Demir, AStA-Referentin von der Internationalen Liste. Das Konzept der Zusammenlegung sei auf allgemeine Zustimmung im StuPa gestoßen, so Demir weiter.  

  Gastautor :Andreas Schneider

Bild: Bunt und laut: Mit TrommlerInnen, Transparenten und Tiefdruckgebiet zogen die Studis vor den Düsseldorfer Landtag. , Studi-Protest gegen Studi-Gebühren Bild: box

Protest. Im trüben Schein der schwarz-gelben Herbstsonne zogen Studierende am 21. November zum Düsseldorfer Landtag. Der Grund: die bevorstehenden Studiengebühren für Nicht-EU-AusländerInnen. 

Gebrochen und gedemütigt kehrt die FDP von den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zurück. Die Landesregierung rückt jedoch nicht von ihren Plänen ab, partielle Studiengebühren wiedereinzuführen. Deshalb kamen nun Landes-ASten-Treffen, gewerkschaftliche Hochschulgruppen und politische Jugendorganisationen in Düsseldorf zusammen, um ihre unerschütterliche Position zu beziehen: Nein zu Studiengebühren! Doch wie erfolgreich war der Protest? Und zu welchem Ergebnis kam der im Anschluss tagende Wissenschaftsausschuss? Bei solchen Aussichten denkt man sich doch unweigerlich: Lieber nicht regieren als Studiengebühren.             
 

Mehr dazu findet Ihr hier.

weiterlesen
Bild: Bei der Arbeit: Studierende der RUB erforschen in den archäologischen Stätten in Milet die Jahrtausende alte Geschichte. , Bedeutende Ausgrabungen in der westlichen Türkei Bild: Christof Berns

Archäologie. Christof Berns, Professor für klassische Archäologie, wurde vom türkischen Ministerrat zum Ausgrabungsleiter in der antiken Stadt Milet ernannt. Für die RUB ergeben sich hierdurch langfristige Perspektiven.

weiterlesen
Bild: Innovatives Versorgungsmodell der hsg: Im Rahmen des Programms „Karriereweg FH-Professur“ werden theoretische und praktische Erfahrungen kombiniert. , Interdisziplinäres Versorgungsmodell der hsg Bild: kac

Lehre. Die Hochschule für Gesundheit (hsg) hat im Rahmen des NRW-Landesprogramms „Karriereweg FH-Professur“ einen Zuschlag zur Entwicklung eines innovativen Versorgungsmodells erhalten. 

weiterlesen
Bild: Politischer Protest: Zahlreiche Gruppierungen und Initiativen fanden sich zusammen, um gegen Studiengebühren zu demonstrieren., Studi, gib Uhren! Bild: box

Protest. Bye bye, Jamaika, hallo deutsches Regenwetter. Nach gescheiterten Koalitionsverhandlungen im Bund bleibt die Position der Studierenden Nordrhein-Westfalens unverändert: Am 21. November riefen sie erneut zur Demo gegen Studiengebühren auf. 

 
weiterlesen
Bild: Überraschung: Die Menschen können sich über viele Sachen freuen. , Bei der Aktion „Freude schenken“ kriegen all diejenigen Geschenke, denen es nicht so gut geht Bild: mag

Aktion. „Freude schenken“ mit wenigen Mitteln – die Kooperation des AStA und youngcaritas macht es möglich.

weiterlesen