Bild: ano

Reisen ist toll – ob alleine, mit Freunden oder der Familie. Wir entdecken neue Orte, lernen fremde Kulturen und vielleicht den einen oder anderen Menschen kennen, mit dem wir auch noch über den Urlaub hinaus in Kontakt stehen. Manche Menschen sind allerdings so speziell, dass wir uns darüber freuen, wenn sie endlich nicht mehr um uns herumkreisen…

Urlaub – das Essen schmeckt doppelt so gut, die Outfits sitzen und die Sonne zieht unser Lächeln breiter als es sowieso schon ist. Es ist einfach ein Vibe. Und eben eine gute Möglichkeit, sich aus dem Alltagstrott zu befreien und den angestauten Stress loszulassen – einfach mal abzuschalten und sich treiben zu lassen, wo auch immer der Strom einen hinzieht. Natürlich brauchen wir auch eine Unterkunft, denn schließlich bietet sich nicht an allen Reisezielen der Strand als perfekte Übernachtungsmöglichkeit an. Wobei man den Platz im Rucksack oder Koffer auch sicher sinnvoller nutzen kann als ihn mit einem Zelt zu befüllen. Mit Souvenirs zum Beispiel.

Grundsätzlich ist die Auswahl an Unterkünften vielfältig: Ferienwohnungen, Hotels, Campingplätze oder Hostels. Besonders Hostels scheinen in den letzten Jahren immer weiter an Beliebtheit dazu zu gewinnen. Neben den typischen Backpackern à la Gunnar Garfors oder Barbaralicious entdecken auch immer mehr andere Reisende den „Hostel-Lifestyle“ für sich. Man bucht sich für einen niedrigen Preis ein Mehrbettzimmer, lebt halb aus dem Koffer und halb aus dem Schließfach, kocht sich in der Gemeinschaftsküche – falls vorhanden – Nudeln mit Pesto und entdeckt den Ort auf eigene Faust. Währenddessen ist man nicht alleine, sondern lebt praktisch mit anderen Leuten zusammen – im Grunde genommen ist es ein bisschen wie die Jugendherbergen auf Klassenfahrten damals in der Schulzeit. Das Badezimmer wird wie die Luft zum Atmen geteilt, Teilen macht schließlich Freude. Nur eben alles mit wildfremden Menschen.
Das Gute ist, dass viele Hostels ziemlich zentral liegen, dadurch bleiben die Wege zum Flughafen oder zu einem Sightseeing-Ausflug noch recht preiswert. In Hostels bezahlen wir allerdings nicht nur mit Geld, sondern auch mit unserer Privatsphäre – denn wie schon zuvor erwähnt, gibt es neben ein paar Einzelzimmern auch jede Menge Mehrbettzimmer und die sind deutlich günstiger als die, die nur für eine Person ausgelegt sind. Die Anzahl an Betten variiert im Durchschnitt ungefähr von vier bis zwölf und noch höher, die Zimmer können dabei nach Geschlechtern getrennt sein oder sind eben gemischt. Generell ist es immer eine Überraschung, was für Leute bei dir auf dem Zimmer sind, doch bei den gemischten Räumen ist es aus meiner Erfahrung ein komplettes Überraschungsei. Und genau das kann zum Problem werden. Von Hygiene und Privatsphäre mal ganz abgesehen, kann sich der Ausflug ins Hostel schnell mal in einen kleinen Alptraum verwandeln. Sind die Leute, mit denen man dort ist, blöd, kann das einem zügig aufs Gemüt schlagen. Klar, man kann sich nicht mit jedem Menschen auf dieser Welt verstehen und das wollen wir ja auch gar nicht. Aber wenn ich ehrlich bin, gibt es schon echt eigenartige (und nervige) Hostel-Menschen. Da hätten wir einmal den Schnarch-Tsunami, der selbst dem lautesten Donnergrollen Konkurrenz machen könnte. Er klingt wie ein tollwütiger Staubsauger, der sich vorm Ertrinken retten will. Hier schläfst du nicht, du kämpfst verzweifelt mit Ohrstöpseln um dein Überleben – oder zumindest um ein paar ruhige Minuten Schlaf. Das Krasseste ist, dass der Tsunami von seinem tosenden Konzert selbst nicht mal wach wird. Crazy. Genauso laut, nur deutlich bewusster handelt die rücksichtslose Geräuschmaschine um drei Uhr morgens. Hier wird gekramt, geschüttelt und geknistert was das Zeug hält – es braucht halt auch einfach 45 Minuten um seine Flip-Flops zu verstauen, wer kennt‘s nicht? Schlaf und Ruhe werden eh überbewertet. Und weil‘s so schön ist, weckt sie gleich am nächsten Morgen das ganze Zimmer mit einem Facetime-Anruf auf voller Lautstärke.
Auf Schlaf verzichtet auch die Schnapsflasche des Hostels. Diese Person kann Saufen wie ein Loch; ohne Limit, ohne Leber und mit mangelnder Zielfähigkeit, was die Toilette anbetrifft. Am Anfang ganz witzig, bis er mitten in der Nacht vor deinem Bett steht und dich lallend nach dem Pool fragt (das Hostel hat gar keinen). Tja und wäre da nicht das Ding mit der Hygiene im Badezimmer…
Brauchst du Beratung für deinen Instagram-Feed? Dann hilft dir die „spirituelle“ Insta-Reisende bestimmt weiter. Er oder sie reist mit einem Rucksack und einem tragbaren Ringlicht. Morgens wird sich 45 Minuten lang Zeit für das „Achtsamkeits-Müsli“ genommen, das er/sie zuerst aus fünf Winkeln fotografiert, bevor er/sie es isst. Bei Posts schreibt er/sie Sachen wie „✨learning to let go✨“ – obwohl er/sie gestern fast geweint hat, weil das Hostel keinen Mandelmilch-Latte hatte. We all know.

Ich muss sagen, ich übernachte gerne in Hostels und liebe die Möglichkeiten, die sich einem dadurch bieten. Man lernt coole neue Leute kennen, findet Freunde und sammelt Erfahrungen. Ist man eher der introvertierte Typ, so ist das DIE Gelegenheit, um mal aus sich rauszukommen und über sich hinauszuwachsen. Bei manchen Gästen muss man nun mal ein oder zwei Augen zudrücken und bei den anderen holt man sich eben ein paar Tipps für den nächsten Auslandstripp ab – die Locals kennen schließlich die besten Orte.

:Alina Nougmanov

Bild: :ano, Zaudern, Zuckerwatte und Zehn-Euro-Scheine – Jahrmärkte 2025

Von Februar bis Dezember ist in Nordrhein-Westfalen Kirmes-Saison.Vielerortsfinden die beliebten Jahrmärkte statt, die die meisten von uns schon seit unserer Kindheit kennen. Doch lohnt sich der Besuch heutzutage noch? Gerade für uns Studierende ist das fraglich.

Bunte Lichter, das Gekreische von Kindern, welches sich mit der lauten Musik vermischt und aus jeder Ecke weht der Geruch von Köstlichkeiten – in Deutschland folgt ein Rummel dem nächsten, vor allem um Ostern herum. Die Jahrmärkte in den verschiedenen Städten und Gemeinden erwarten ihre Besucher:innen mit offenen Armen. Kein Wunder, denn bei den meisten Gästen liegt das Portmonee griffbereit in der Hosen- oder Handtasche.  Mandeln für lasche fünf Euro, ein Baumstriezel zum Schnäppchenpreis von sechs Euro und zum Nachspülen ein Wasser (0.2 L) für knapp drei Euro – das ist ja fast umsonst! Zumindest, wenn man zur oberen Mittelschicht gehört oder zum vierten Mal im selben Monat von der Finanzspritze von Papa profitiert – kein Vorwurf, manche haben mehr Glück und manche weniger. 
 Für die meisten Studierenden sieht die Realität etwas anders aus und ein finanzielles Gleichgewicht zu wahren, ist gar nicht mal so einfach. Zwischen steigenden Mieten, Jobstress und Prüfungsdruck wirkt da ein 6-Euro-Fahrchip fürs Riesenrad eher wie ein schlechter Scherz als ein Freizeitvergnügen. Dabei wollen wir doch auch nur in Erinnerungen schwelgen, vom stressigen Alltag abschalten und einfach nur einen schönen Tag verbringen, wenn wir zwischen den bunten Gassen der Jahrmärkte hin- und herwandeln.
 Die Kirmes ist und bleibt allerdings auch ein guter Ort zum Gruseln. Eine Gänsehaut können wir uns hier nämlich nicht nur in den Gruselhäusern und Geisterbahnen abholen, die gibt es bei dem Blick auf die Preistabelle kostenlos dazu – und das ist dann auch das Einzige, was wirklich umsonst ist. Denn nicht nur das Essen ist vergleichsweise echt teuer, auch eine Fahrt mit den Fahrgeschäften kostet uns mittlerweile ein halbes Vermögen und dauert dabei oftmals nicht länger als drei Minuten. Und wofür? 
 Um auf der Wilden Maus für acht Euro ruckelnd in dem Sitz hin- und hergeworfen zu werden, beim Kettenkarrussel einen Drehwurm zu bekommen oder sich für ca. fünf Euro im Spiegellabyrinth die Nase zu richten – immerhin günstiger als die Nasen-OPs in der Türkei – weil man vergessen hat, dass man sich am besten mit den Händen vorantastet und nicht mit dem Gesicht, aber naja, you do you boo. Vielleicht ist das ja eine neue Technik, die wir noch nicht kennen. Und sollten die Fahrgeschäfte nichts für Euch sein, dann ja vielleicht das Dosenwerfen mit einer 0,0001 prozentigen Chance auf ein Plüschtier. Nach so viel Spaß klingt der ganze „Spaß“ dann auf Dauer irgendwie doch nicht mehr. Es erinnert eher an ABBAs: „Money, money, money – must be funny – in a rich man‘s world.“ (Gern geschehen für den Ohrwurm). Als Andenken gibt’s dann zumindest ein paar Prellungen und ein Dröhnen im Gehörgang, da hat man sogar am nächsten Tag noch was von.
 In den meisten Fällen laufen wir über die Kirmes, essen was und fahren mit der ein oder anderen Attraktion. Je nachdem, ob man mit dem Auto anreist, kommen noch die Parkkosten auf einen zu. Möchte man nicht jeden Cent zweimal umdrehen, können da an einem Nachmittag locker 40 Euro draufgehen. Das ist verdammt viel Geld für das bisschen, was man bekommt! Beispiel: Bei Freizeitparks bezahlt man zwar auch viel Geld, allerdings hat man hier die Möglichkeit, die Fahrgeschäfte nach Belieben zu nutzen, weil diese im Eintrittspreis mitinbegriffen sind (als Student:in kann man sogar einfacher die Stoßzeiten umgehen).

Tatsächlich schwanke ich mit meiner Meinung zwischen Für und Wider.

Natürlich sieht die Welt heute anders aus als vor ein paar Jahren und auch die Schausteller müssen ihre Preise an die steigenden Lebenserhaltungskosten anpassen. Doch leider wirkt die Kirmes mittlerweile wie ein Ort, an dem man möglichst schnell möglichst viel Geld lassen soll. Fahrgeschäfte gleichen sich in jeder Stadt, das Essen ist überall gleich teuer. Früher war Kirmes ein magisches Fest. Heute ist sie ein Preisvergleich mit Musikbeschallung. Während sich die Lichter drehen, dreht sich einem beim Blick ins Portemonnaie der Magen – und das hat dann nichts mehr mit der letzten Runde Breakdance zutun.
 Andererseits bietet der Rummel auch eine gute Möglichkeit, eine kurze Auszeit zu nehmen. Kirmes bietet Nervenkitzel, Geschwindigkeit und schwindelerregende Höhen. Es ist laut, schrill, übertrieben – und ja, manchmal genau das, was man nach einem Tag in der langweiligen Vorlesung oder einem Monat im grauen Studienalltag braucht.

Am Ende zahlen wir vor allem für das nostalgische Erlebnis und die Alltagsflucht und nicht etwa für das ach so leckere Essen oder den Adrenalinkick, wenn man im Freefall-Tower hockt und die Menschen unter einem aussehen wie kleine Ameisen. Das ist zwar auch cool, aber wiegt die Gegenseite eben nur zum Teil wieder auf.
 Kirmes lohnt sich dann, wenn man bereit ist, für einen Moment Kindheitsgefühl ein paar erwachsene Kompromisse einzugehen. 

:Alina Nougmanov

Langsam gehen Euch die Ideen aus, was Ihr Euch anschauen könnt? Das macht nichts! Endlich ist es wieder soweit und das Aufgebot der japanischen Animationsstudios bringt für Euch sowohl alte Bekannte wie auch absolute Neulinge auf die Leinwand in Euren vier Wänden. Seid gespannt!

Nicht nur der Frühling steht nach dem langen kalten Winter endlich vor der Tür, auch in der Anime-Welt bricht mit dem April eine neue Season an, die nur darauf wartet, Euch zu unterhalten. Damit Ihr Euch nicht Ewigkeiten durch die ganzen Programme klicken müsst, haben wir für Euch eine kleine Übersicht zusammengestellt. Alle vorgestellten Animes laufen im japanischen Original und haben deutsche Untertitel. Mit der Zeit werden die meisten von ihnen aber auch synchronisiert. 

Vorsicht, es wird heiß…

…, denn Fire Force kommt mit seiner finalen dritten Staffel zurück und bringt ordentlich Feuer mit – ganz im Sinne der Protagonist:innen. Shinra und die 8. Einheit der (etwas anderen) Feuerwehr stehen vor ihrer größten Herausforderung, während Tokyo in Flammen steht und ihre Gegenspieler immer weiter ihre Macht ausbauen. Freut Euch auf explosive Kämpfe und große Emotionen in einer Science-Fiction und Fantasy Kulisse.

Der Anime folgt einer Manga-Vorlage, die bereits abgeschlossen ist. Die letzte Staffel des Anime soll in zwei Teilen erscheinen und wurde bereits 2022 angekündigt.
 Seit dem 4. April könnt Ihr jeden Freitag eine brandneue Folge erwarten.

Wo? Crunchyroll (Staffel 1-3), Amazon Prime (Staffel 1-3), Netflix (Staffel 1-2)

Grüne Hexen und böse Werwölfe…

… warten auf Euch in der neuen Staffel „Emerald Witch“-Arc von Black Butler. Im April kehren endlich wieder Ciel Phantomhive und sein dämonischer Butler Sebastian zurück – dieses Mal verschlägt es sie in die düsteren Wälder Deutschlands, wo sie einer Hexenverschwörung nachgehen und einem mysteriösen Werwolf auf den Zahn fühlen. Bereits in der ersten Folge ist die Atmosphäre spürbar aufgeladen mit Geheimnissen und dunklen Vorahnungen.

Black Butler basiert auf einer Manga-Reihe und wurde in Teilen adaptiert. Aktuell gibt es zwei Filme und fünf Staffeln, die das Geschehen in den Mangas thematisieren, allerdings sind die älteren Staffeln nur in ihrer Kaufversion zugänglich.

Ab dem 5. April habt Ihr jeden Samstag die Möglichkeit, Ciel und seinen Butler bei einem neuen Abenteuer zu begleiten.

Wo? Crunchyroll (Staffel 4-5), Amazon Prime (Staffel 4-5)

Keine Season ohne eine Wiedergeburt,…

… das dachte sich auch studio A-CAT, als es den Trailer zu The Beginning After The End herausbrachte. Hier wird die Geschichte von König Grey – einem mächtigen, aber einsamen Herrscher – erzählt, der nach seinem Tod in einer magischen Welt als Kind mit dem Namen Arthur Leywin wiedergeboren wird. Mit den Erinnerungen an sein altes Leben im Gepäck beschreitet er nun seinen neuen Lebensweg und stößt dabei auf Monster, politische Intrigen und dunkle Mächte, die zu einer großen Bedrohung werden könnten. Was wird das Schicksal für ihn bereithalten?

The Beginning After The Endbasiert auf einem Roman von Tae Ha Lee, der als Webtoon und schließlich als Anime publiziert wurde. Ab dem 2. April erscheint der Anime jeden Donnerstag bei verschiedenen Streamingdiensten.

Wo? Crunchyroll, Amazon Prime

Die volle Ladung Nostalgie…

… verspricht Euch KOWLOONGENERICROMANCE. Dieser Anime entführt Euch ins fiktive Kowloon Walled City, einem Ort, an dem Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft aufeinandertreffen.Mit seinem Zeichenstil erinnert er stark an den Stil der 1990er Jahre und wirkt retro und futuristisch zugleich. Reiko Kujirai, eine scheinbar ganz normale Immobilienmaklerin, führt ein ruhiges Leben– bis rätselhafte Erinnerungsfetzen und seltsame Begegnungen ihre Welt ins Wanken bringen. Gemeinsam mit ihrem Kollegen Hajime Kudou taucht sie immer tiefer in die Geheimnisse der Stadt ein.
 Mit insgesamt 13 geplanten Episoden hält der Anime, welcher einem Manga nachempfunden ist, für Euch eine fesselnde Mischung aus Mystery, Romantik und urbaner Legende bereit. Seit dem 5. April könnt Ihr jeden Samstag eine neue Folge erwarten.

Wo? Crunchyroll

Eine Hexe kommt selten allein…

… meistens hat sie nämlich einen Begleiter bei sich – dieser ist in der Regel jedoch tierischer Natur. Nicht so bei Witch Watch. Die angehende Hexe Nico und der Oger Morihito sind schon von Kindheit an befreundet. Nachdem Nico vor Jahren für ihre Ausbildung die Stadt verlassen musste, kommt sie zurück – und soll nun bei ihrem Kindheitsfreund einziehen, der ebenfalls zu ihrem Begleiter wird. Während Nico mit ihren magischen Fähigkeiten oft für chaotische Situationen sorgt, versucht Morihito, sie vor einer drohenden Prophezeiung zu schützen, die ihr Unglück bringen könnte.

Bei Witch Watch handelt es sich um eine Manga-Adaption, die einen unterhaltsamen Mix aus Magie, Humor und Spannung verhexen-, ich meinte natürlich verheißen lässt. Diese romantische Komödie könnt ihr Euch seit dem 6. April jeden Sonntag anschauen.

Wo? Crunchyroll, Netflix

Landratten aufgepasst!

… nach einer langen Wartezeit von sechs Monaten hissen die Strohhüte wieder ihre Segel – zumindest im übertragenen Sinne. Der Anime One Piece ist nach seiner Pause wieder aus der Versenkung aufgetaucht. In der Fortsetzung der 14. Staffel geht es weiter mit den Geschehnissen des „Egghead“-Arcs, in dem Ruffy und seine Crew die geheimnisvolle Insel Egghead betreten – Heimat des legendären Wissenschaftlers Dr. Vegapunk. Schon bald werden alte Allianzen infrage gestellt, neue Gegner tauchen auf und die Strohhüte geraten immer tiefer in die politischen und wissenschaftlichen Abgründe der Weltregierung.

Ab dem 6. April werden jeden Sonntag neue Folgen ausgestrahlt – allerdings mit etwas veränderter Uhrzeit. Am 5. April erschienen außerdem ein Recap sowie eine weitere Folge.

Wo? Crunchyroll (Staffel 1-14), Netflix (Staffel 14, Amazon Prime (Staffel 1-14), ProSieben MAXX (live)

Viel Spaß beim Entdecken!

:Alina Nougmanov

Im ersten Semester haben nur die wenigsten sofort einen Plan vom Studieren (manchmal auch im sechsten nicht). Um Dir den Einstieg etwas leichter zu machen, haben wir am Campus und in der Redaktion herumgefragt, was die Studierenden gerne zu Beginn ihres Studiums gewusst hätten.

„Gib einer anderen Person nie einen guten Stift, den wirst Du danach nicht wieder sehen. Also wenn jemand nach einem Stift fragt, am besten einen abgeben, auf den man verzichten kann. Ich habe zum Beispiel immer welche dabei, die ich auf einer Messe oder so geschenkt bekommen habe.“

„Die Nudeltheke. Sagt wahrscheinlich jede:r, aber es schmeckt und ist im Vergleich echt günstig. Ich mag ja die Käsesoße oder Veggie-Bolo am liebsten, aber eigentlich ist für jeden was dabei. Q-West ist ok – aber bloß von den Wraps fernhalten, hab immer noch Alpträume.“

„Ich würde sagen, man sollte keine Angst vor der Studienberatung haben, wenn man sich mal nicht ganz so sicher ist. Sie soll uns schließlich bei Unsicherheiten helfen und im Studium beraten. Das sollte man nutzen.“

„Im Q-West, AKAFEE und Edwards gibt es jetzt diverse Iced-Getränke. Wer also Lust auf Iced Coffees und Frappuccinos hat, ist da richtig.“

„In den Fachbibliotheken kann man sich übers Wochenende Bücher ausleihen, an denen man normalerweise immer vor Ort arbeiten muss. Das ist eine gute Gelegenheit, vor allem weil die Fachbibliotheken immer früher schließen als die Zentralbibliothek und am Wochenende gar nicht geöffnet haben. “

„Du kannst Dich schon als Ersti in den Fachschaftsräten (FSR) Deines Studienfachs einbringen. Einfach hingehen! Ansonsten kannst Du die FSRe auch auf Instagram finden.“

„Wenn man mit seinen Uni-Arbeiten nicht nachkommt, aber die Abgabefrist der Hausarbeit immer näher rückt, nicht gleich Panik schieben. Normalerweise kann man dem/der Dozent:in schreiben und nach einer Verlängerung fragen. Die sind da meistens sehr hilfsbereit. Das hat mich schon oft gerettet.“

„Das erste Semester ist wie ein Probeabo, da will man sehr viel machen und wählt deswegen sehr viele Kurse. Bei mir war das dann so, dass ich 10 Klausuren in einer Woche schreiben musste und das war too much. Natürlich kann man sich ausprobieren, nur manchmal ist weniger mehr.“ 

„Man kann sich von einem Seminar auch wieder abmelden, die Frist ist meistens ziemlich lang und genau dafür da. Ihr nehmt damit auch keinem den Platz weg, es rücken einfach welche von der Warteliste nach und freuen sich.“

„In der Fachbib kann man sich auf bestimmte Dauer Bücher und einen Sitzplatz ‚reservieren‘. Das ist echt praktisch, wenn man längere Zeit mit ausgewählter Literatur arbeiten muss und sie nicht jedes mal aufs neue suchen und wieder zurückstellen will. Sprich mit dem Bibliothekspersonal.“

„Good to know: ChatGPT kann Dein Freund sein, aber es gibt auch KIs, die weniger Wasser verbrauchen.“

„Nehmt Euch die Zeit, die Ihr braucht. Uni ist nicht wie die Schule. Man muss sich selbst irgendwie organisieren und am besten auch organisiert bleiben, damit man nicht den Überblick verliert und verzweifelt.“

„Man sollte sich selbst nicht zu viel Druck machen. Es ist normal, wenn man sich nicht sofort zurechtfindet und alles ein bisschen viel wird. Da kommt man wieder raus. Das Studi-Leben sollte man genießen so gut man kann.“

Wenn Du wissen willst, was am Campus sonst so los ist, solltest Du auf jeden Fall die ganzen Social Media-Accounts abchecken. Eine erste Orientierung können Dir @astarub und @bszbochum geben.

An der RUB gibt es außerdem verschiedene Anlaufstellen und Hilfsorganisationen, an die Du Dich wenden kannst. Dazu gehören die Autonomen Referate, die von Studierenden verwaltet werden, und Dir bei Deinen Anliegen weiterhelfen und einen Saferspace bieten können. Da wären das Autonome AusländerInnen Referat, das Autonome queer*feministische Referat, das Autonome Schwulenreferat und das Autonome Referat für Menschen mit Behinderungen und sämtlichen Beeinträchtigungen. Die Referate kannst Du auf Instagram finden. Dort wirst Du auch über anstehende Veranstaltungen auf dem Laufenden gehalten.  Außerdem gibt es hier jede Menge Vereine und andere Gruppierungen, die eine Möglichkeit sind, mit Gleichgesinnten zusammenzukommen..

:Alina Nougmanov

„Fortsetzung folgt…“

Wer kennt sie nicht, diese zwei liebreizenden Wörter im Abspann. In der Welt von Film und Fernsehen sind sie zuhause und gehen uns dabei ordentlich auf die Nerven. Sie beschließen nämlich immer an der spannendsten Stelle: Now it’s my time to shine!

Ne, ist es eben nicht. Das, was am shinen war, hast du gerade rücksichtslos unterbrochen. Ich wollte eigentlich wissen, wie es weiter geht. Und nicht die nächsten zehn Minuten damit verbringen, mich darüber aufzuregen, dass ich jetzt schon wieder eine halbe Ewigkeit (gut, ist meistens eine Woche aber heute sind wir mal melodramatisch) darauf warten muss, bis es endlich weiter geht. Wenn es dann so weit ist, bin ich schon wieder zur Hälfte draußen und weiß gar nicht mehr, was abgeht. Gut, zu 75 Prozent ist diese Unterbrechung meh und den restlichen 25 kann man noch versuchen, etwas Positives abzugewinnen. Erstens sitzt man so wenigstens nicht den ganzen Tag vor der Glotze. Zweitens hat man jetzt etwas, worauf man sich freuen kann jippie. Naja, it is what it is.


 :ano

abt Ihr schon mal was vom Sprachcafé gehört? Je nachdem, wie lange Ihr schon an der Ruhr-Universität Bochum studiert, hat Euch meine Frage wahrscheinlich ein Nicken oder Kopfschütteln entlockt. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem International Office der RUB, dem ZFA und dem AKAFÖ. Der Eintritt erfordert keine Anmeldung.

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