Obdachlosigkeit. Das steigende Ausmaß von Obdachlosigkeit bringt Hilfsstellen vielerorts an ihre Grenzen. Bereits seit vielen Jahren fordern Verbände genaue Zählungen, nun schreiten Bund und Länder zur Tat.
Obdachlosigkeit. Das steigende Ausmaß von Obdachlosigkeit bringt Hilfsstellen vielerorts an ihre Grenzen. Bereits seit vielen Jahren fordern Verbände genaue Zählungen, nun schreiten Bund und Länder zur Tat.
Politics & Environment. Bushfires are part of nature in Australia. For the Indigenous peoples of Australia, fires have been used for years to control the subsequent vegetation according to the needs of supply. But these fires have nothing to do with the normal natural environment of the Aboriginal people.
Journalismus. Das Berliner Campusmagazin FURIOS hatte vor kurzem mit einer Abmahnforderung zu kämpfen, die fast das Aus des studentischen Mediums bedeutete – kein Einzelfall.
Kommentar. Polarisierende Kunst ist wertvoll – doch nicht beim Zentrum für Politische Schönheit, das die Asche von KZ-Ermordeten ohne Rücksicht instrumentalisiert.
Streik. In der vergangenen Woche pilgerten die Landwirt*innen mit ihren Traktoren Richtung Hauptstadt, um ein Zeichen zu setzen.
Kommentar. Sommerloch war gestern – Das beste am Herbst ist die neue Jugendreihe für Kids über 30, die die CSU auf ihrem Streamingkanal präsentiert.
Ernährung. Die Technische Universität Berlin hat seit dem 23. April eine rein vegane Mensa. Das bereits seit Jahren bestehende vegetarische Angebot wurde damit nun erweitert und kommt bei den Studierenden gut an.
Arbeitskampf. An den Berliner Hochschulen geht ein jahrelanger Streit um bessere Entlohnung zu Ende. Am Freitag, den 29. Juni haben sich Hochschulen und Gewerkschaften auf einen Tarifvertrag geeinigt.
Sozialer Wohnungsbau. In Berlin wurden am vergangenen Sonntag in kurzem zeitlichen Abstand neun Häuser besetzt.
Studium. An den Berliner Universitäten spitzt sich die Lage im Kampf um einen neuen Tarifvertrag der studentischen Beschäftigten weiter zu.
In der vergangenen Woche rief das TV-Stud-Bündnis gemeinsam mit den Gewerkschaften GEW und ver.di zur Demonstration auf (:bsz 1159). Diesem Aufruf folgten am 17. Mai rund 1.000 Menschen und setzten so einen Höhepunkt im einwöchigen Streik. Ver.di-Verhandlungsführer Matthias Neis zog am Donnerstag eine positive Zwischenbilanz: „Die heutige Demonstration ist eine der größten von Hochschulbeschäftigten seit vielen Jahren. Das und die hohe Beteiligung an den ersten drei Streiktagen zeigt uns deutlich, dass die Beschäftigten voll hinter unserer Entscheidung stehen, den Arbeitskampf auszuweiten.“ Die Auswirkungen der Streiks seien an den Hochschulen Berlins deutlich zu spüren, meldet der GEW-Landesvorsitzende Tom Erdmann: „Tutorien fallen aus, Bibliotheken bleiben geschlossen oder müssen ihre Öffnungszeiten einschränken, Computer- und Servicezentren sind dicht.“
Nachdem die siebte Verhandlungsrunde im April scheiterte, entschieden sich die Studierenden für einen Streik. In die Verhandlungsrunde gingen sie bereits unter dem Motto „Letzte Chance, sonst Streik. (It’s as simple as that.)“ Am Dienstag, den 15. Mai entschied sich das Bündnis, die Streiks noch weiter fortzusetzen, um den Druck auf die Hochschulen zu erhöhen. Sollten diese als ArbeitgeberInnen in dieser Woche kein verbessertes Angebot vorlegen, würden die Streiks ausgeweitet werden. Erdmann hierzu: „In der nächsten Verhandlungsrunde am 24. Mai haben die Arbeitgeber die Chance dazu. Sonst wird der Betrieb bald ganz stillstehen. Die Zeit des Hinhaltens ist vorbei!“
Zum Ende der Streikwoche zeigte sich die Initiative TV-Stud zufrieden. Auf Facebook heißt es: „Wir haben dieses mal eine ganze Woche lang unsere Arbeit niedergelegt und den Hochschulen damit deutlich gezeigt, dass sie unseren Arbeitskampf nicht einfach aussitzen können. Wir lassen uns nicht mit halben Sachen abspeisen!“
:Justinian L. Mantoan