Ihr werdet Euch fragen, wer dieses Buch denn nun geschrieben hat. Warum die Autorin von sich selbst als „zweite Autorin“ schreibt. Wie man mit einem Motorrad ins Nichts und wieder zurück fahren und dabei noch Tankbonuskarten sammeln kann. Die Antworten werden nicht leichter zu finden sein, wenn man weiß, dass Caroline Königs, die besagte Autorin von „Die verlorene Räson“, bereits Theaterstücke über homoerotische Overheadprojektoren und kopflose Puppen geschrieben hat. Aber dann wisst Ihr wenigstens, woran Ihr seid. Und könnt Euch dennoch überraschen lassen.
Es ist wohl eins der berühmtesten Balletts mit der Musik von Tschaikowsky. Mit „Schwanensee“ gastierte am 29. Februar das Russische Nationaltheater im Ruhrcongress Bochum. Die Tanzchoreographie begeisterte das Publikum, auch wenn manche ZuschauerInnen sich durch die Garderobe der Tänzer von der Musik abgelenkt fühlten.
„Schwanensee“ ist nicht erst seit „Black Swan“ auch nicht-Tanzbegeisterten ein Begriff. Am 29. Februar 2016 gastierte das Russische Nationaltheater Moskau mit diesem Ballett im RuhrCongress und ließ das Publikum teilhaben an der dramatischen Liebesgeschichte zwischen dem Prinzen Siegfried und der Prinzessin Odette, die vom bösen Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt worden war. Zusammen mit den GewinnerInnen unserer Facebook-Verlosung stürzten sich :bsz-Redakteurinnen Kasia und Stefanie ins Abenteuer Ballett.
Ruhrliteratur ist ein neuer Verlag, der 2015 mit dem Ziel enstanden ist, das eBook als Kulturgut zu etablieren. Die Werke sollen vom Leben in der Metropole Ruhr berichten und werden von jungen AutorInnen aus dem Pott geschrieben. Die Herausgeberin ist Stephanie Keunecke, die an der Universität Duisburg-Essen Literatur und Medienpraxis sowie Kommunikationswissenschaft studiert.
Als Héctor Oesterheld 1957 den Science-Fiction-Comic „El Eternauta“ schuf, hat wohl niemand gedacht, welch schreckliches Szenario er vorwegnahm. Genauso lautlos wie der außerirdische Schnee in der Geschichte die Menschen umbringt, ließ die argentinische Militärdiktatur Menschen verschwinden – darunter auch den Autor und seine Töchter. Der Eternaut, der „ewige Wanderer“, ist bis heute ein Symbol für Solidarität am Rio de la Plata.
Manchen leuchten die Augen, wenn sie Spielfiguren sehen, die aus 128 Pixeln bestehen. Jedes zweite Indie-Spiel setzt heute auf Pixelgrafik und die Tauschbörsen für alte Computer und Spielekonsolen werden auch immer zahlreicher. Grund genug, ein Museum für die Geschichte der digitalen Vergnügungen in diesem Frühjahr zu eröffnen. Das Binarium zeigt die Geschichte unserer digitalen Kultur.
Seine Krebsdiagnose veranlasst Söldner Wade Wilson (Ryan Reynolds) dazu, sich auf ein mysteriöses Experiment einzulassen, das ihn entstellt. Vorher hätte Deadpool ein Calvin-Klein-Model sein können, doch wurde er durch sein Wagnis hässlich „wie eine Avocado, die Geschlechtsverkehr mit einer älteren Avocado hat“ oder „wie ein Hoden mit Zähnen“. Das Dramatische daran: Deadpool hat Angst, vor seiner Freundin die Hosen herunter zu lassen.
Improvisationstheater mit einem Ensemble, das sich nicht eine Muttersprache teilt, funktioniert. Das bewies am Freitag, den 12. Februar, das deutsch-polnische Impro-Theater-Projekt von Boskop im KulturCafé.