Bild: Theater unter Gleisen: Rottstr5, Bochums südwestliche Innenstadt: (Klein-)Kunst an jeder Ecke Foto: Rottstr5Theater

„Bochum, ich komm’ aus dir!“ Die Zeile von Grönemeyers Ode an seine Stadt ist auch vielen Externen ein Begriff – ob aus Flensburg, Konstanz, Saarbrücken oder Passau: Alle verbinden mit Bochum das Lied und können sich eventuell noch an Starlight-Express erinnern. Ohne das schlecht zureden, gibt es doch noch viele weitere kulturelle Möglichkeiten in der Stadt.

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Bild: Gut vernetzt und regelmäßig auf der Bühne: Felicitas Friedrich ist seit ihrer Ersti-Woche literarisch an der RUB aktiv., Konsumieren oder selbst produzieren: Breites Kulturangebot auf dem Campus Foto: Fotowikinger

Wer nicht nur büffeln und Vorlesungen besuchen will, findet an der RUB eine Menge Anlaufstellen für kulturelle Aktivitäten. Von Kino bis Theater gibt es ein riesiges Angebot, sich selbst kreativ auszuleben oder  Hier eine kleine Auswahl.

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Bild: Grooves aus den 60ern und Pinguine aus der Hölle: Jaana Redflower aus Witten schöpft aus allen Quellen. Bild: Jaana Redflower, Jaana Redflower im Gespräch über schrägen Humor und Rocker vs. Hippies Foto: H. Spütz

Sie fühlt sich nicht bloß im ganzen Ruhrgebiet zu Hause, sondern scheinbar auch auf allen Gebieten der Kunst: Jaana Redflower hat in den vergangenen Wochen nicht bloß ihr neues Album „Of Rhythm and Bloom“ veröffentlicht, mit dem sie derzeit auf Ruhrtour geht, sondern auch den wahnsinnigen Roman „Jorge, Pinguin im Kopf“, dessen Cover sie auch selbst gemalt hat. Wir trafen Jaana in einem Café, um mit ihr über Vorbilder und Pläne zu sprechen.

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Bild: Anleitung für den Populismus: Jago alias Nick Walter weiß, wie man die Bevölkerung mit rassistischen und anderen Parolen verblödet., „Das Prinzip Jago“ feierte am 1. Oktober Premiere im Essener Grillo-Theater Foto: Birgit Hupfeld

Der aufhaltsame Aufstieg der AfD: Volker Lösch inszeniert in „Das Prinzip Jago“ die namensgebende Figur des Othello-Gegenspielers als Demagogen, der in der Flüchtlingsdebatte auf rechtspopulistische Manipulation setzt.  

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Bild: Schreibt und liest in Bochum: Autor Tim Szlafmyca veröffentlicht seinen ersten Roman., Bochumer Autor Tim Szlafmyca bringt seinen ersten Roman heraus Foto: mar

Wenn die Frau, in die man verliebt ist, zum falschen Zeitpunkt ähnlich fühlt, wenn man Menschen im verkehrten Augenblick kennenlernt und wenn man sich nie sicher sein kann, ob um die Ecke Drachen gegen Ninjas kämpfen, dann befindet sich das eigene Universum im Konflikt mit dem öffentlichen Universum. Das nennt sich „Die Relativität der Gleichzeitigkeit“. So heißt auch der erste Roman vom Bochumer Autor Tim Szlafmyca.

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Bild: Freeze: Beim Impro müssen die SchauspielerInnen auf Kommando manchmal „einfrieren“. Für die ZuschauerInnen gibt es hin und wieder eine lustige Grimasse auf der Bühne. , Die Bühne rocken – deutsch-polnisches Impro-Theater Foto: kac

Ein Student wird umzingelt, brüllt und wimmert. Doch was hier passiert, ist keine ernste Abwehrhandlung, sondern eine Übung. Zum dritten Mal durfte die RUB polnische Studis begrüßen, um sich kulturell auszutauschen und mit Impro-Theater auf der Studiobühne des Musischen Zentrums das deutsche Publikum zu bespaßen.

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Bild: Es sollte der perfekte Mord sein: Jana Schulz (Mitte) mit Daniel Stock und Roland Bayer in „Verbrechen und Strafe“., Premiere im Schauspielhaus Bochum: „Verbrechen und Strafe“ Foto: mar

Jan Klastas Aufführung von Dostojewskis „Verbrechen und Strafe“ läutet die neue Spielzeit ein und verlangte den ZuschauerInnen vieles ab. Ohrenbetäubendes Durcheinander auf der Bühne, gewissenloses Morden, aber vor allem grandiose Charaktere mit Jana Schulz in der Hauptrolle als Rodion Romanowitsch Raskolnikow. 

 
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Bild: Nix ernst nehmen, viel Spaß haben, alles dürfen: Tino Bomelino bei der "We trust!"-Show im Dortmunder FZW., „We trust! Show“ – krasse KünstlerInnendichte Foto: mar

Poesie und Beatbox, Musik und Videospiele, Malerei und Cheerleaderinnen – kaum etwas, mit dem die Hammerveranstaltung „We trust! Show“ am Sonntag im FZW nicht aufwarten konnte. Die VeranstalterInnen machen dem Namen alle Ehre: Man konnte ihnen vertrauen, dass das Alle-Künste-Projekt alles bieten würde, was Bock macht, und alles, was geil ist.

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Bild: Mit Worten begeistern: Die KünstlerInnen werden versuchen, das Publikum für sich zu gewinnen. , Aus „Library Days, Bar Nights“ wird die „Offene Bühne“ im Café Treibsand Foto: Café Treibsand [Umur Yildirim]

Das Café Treibsand in Bochum setzt die bereits bekannte Veranstaltungsreihe „Library Days, Bar Nights“ (LDBN) unter neuem Namen fort. Zweimal im Monat wird KleinkünstlerInnen die Möglichkeit geboten, vor Publikum ihre Nummern durchzuziehen und Bühnenerfahrung zu sammeln.

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Bild: Currywurst aus Oberhausia, Datteln aus Datteln, Cervisia aus Bochonum: Hennes Bender verlegte Asterix’ Frankreichreise ins Revier und signierte im Little Nemo., Dritter Ruhrdeutsch-Asterix von Hennes Bender erschienen Foto: mar

Wir schreiben das Jahr 2016 nach Christus. Das ganze Ruhrgebiet ist seinen Dialekt losgeworden und hat sich dem Standarddeutschen angebiedert. Das ganze Ruhrgebiet? Nein, ein tapferer Komiker trotzt der sprachlichen Standardisierung. Der Bochumer Comedian und Comicfan Hennes Bender hat den Asterix-Band „Tour de France“ in „Tour de Ruhr“ umgewidmet.

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