Bild: Einbruch an der RUB

Redaktionsnote: Der Leserbrief enthält gewaltverherrlichende Passagen, die nicht die Meinung der Redaktion wiederspiegeln. Zudem werden bereits vergangene Überfalle und Einbrüche von Rechtsextremen und Neo-Nazis erwähnt. Die Bilder entstammen ebenso diesem Leserbrief.

In der Nacht von Freitag auf Samstag haben AFD-Fans/Anhänger Vandalismus an der Ruhr-Uni betrieben. Schon vor einiger Zeit wurde eingebrochen.

Nun erneut, diesmal eine Glasscheibe eingeschlagen, Bildschirme und Festplatten geklaut, Schränke im Flur aufgebrochen, Bilder aus dem Flur geklaut.

Damals ein geliebter Sandwichmaker aus der Küche geklaut. Welche Monster klauen fremde Sandwichmaker von Studierenden?!

Einen „AFD!“ Schriftzug haben sie an der Wand hinterlassen und ihre Sprayer-Tags an die Eingangsscheibe geschmiert.

Es wird Zeit sich zu wehren. Es ist Zeit die AFD zu verbieten.

Wer Forschende angreift, greift uns alle an, greift die Mitte an. Das geht zu weit.

Wer unsere Tradition der Forschung angreift, bekommt unseren Hass zu spüren. Wer Steuergelder klaut, muss hinters Gitter!

Wer zu Schaden gekommen wäre, wenn er der Brutalo-Bande begegnet wäre, wissen wir nicht.

Erst vor ca. einem Jahr wurde eine Studentin brutal auf der Frauentoilette zusammengeschlagen, durch eine rassistische Männer-Gang. Ein feiger hinterhältiger abstoßender Angriff. Ich fordere alle auf, wachsam zu sein und Nazis wenn ihr sie seht zu verprügeln oder anzuzeigen. Schließt euch euren Lieblingsgruppen an, Antifa, Omas gegen Rechts (man muss keine Oma sein), Männer gegen Rechts, Fridays for Future, Scientists Rebellion, Scientists for Future, Architects for Future, Artists for Future oder vielen mehr. Macht einen Schießschein, meldet euch zum Judo oder Karate an, unterschreibt Petitionen und geht Demonstrieren, die Demokratie braucht uns alle, sonst gibts eine Reise in die Vergangenheit, und zwar 90 Jahre zurück. Nach dem Krieg liegt alles in Schutt und Asche, wer andere Städte kennt, weiß, wie schön Bochum hätte heute sein können. Die Nazis rauben uns die Schönheit und die Freiheit. Lasst euch nicht beklauen, werdet wachsam und aktiv. Bildet Banden, lernt Waffennutzung, und engagiert euch politisch, tretet einer demokratischen Partei bei. Lest keine Brutalo-Zeitungen.

Genug ist genug, Nazis müssen verprügelt werden, wenn man die sieht. Und für lange Zeit sollen die weggesperrt werden. Und einer Mitgefühl-und Menschlichkeitstherapie unterzogen werden.
Wer die Tags kennt, bitte Tipps der Uni und der Polizei geben. Nicht vergessen: AFD-ler sind rechtsextreme gefährliche Terroristen, die aufgehalten und vernichtet werden müssen. Sie greifen immer mehr an, wenn man sie nicht verhindert. Ein AFD-Verbot MUSS DRINGEND HER!
Sie sind potentiell auch hinter dir her, egal ob du Sympathien für sie hast, oder nicht. Irgendwann gibt es eine Meinungsverschiedenheit und du verschwindest einfach ohne (sowieso dann unfairen) Prozess im Knast.
Fakt ist: die Reichen sind das Problem: sie werden reicher und beuten uns alle hier aus. Und sagen, dass das Problem noch weiter unten ist. Das Problem sind die Reichen. Und die Super Duper Reichen. Erhöhen die Mieten aber nicht den Lohn. Erhöhen den Druck und die Konkurrenz aber nicht das soziale Miteinander. Machen unfairen Wettbewerb aber öffnen nicht die Grenzen, erhöhen eigene Fangflottenwerte und den Klimawandel aber schließen die Grenzen. Schluss mit bösen Spiel zur guten Miene. Wer einfache antworten auf komplizierte Sachverhalte gibt: besser nochmal informieren.

Bürger*innen und Forschende – macht jetzt den Mund auf, sonst werden wir alle zum Schweigen gebracht. Wer Forschung angreift, greift uns alle an, greift die Zukunft an.

Von der Uni fordere ich ein Entnazifizierungs-Programm.
Systematisch Auffälligkeiten sammeln, eng und enger mit Polizei arbeiten, ein Programm gegen Übergriffe überlegen. Ich fordere auch einen Tag der offenen Tür für Interessierte. Ich fordere mehr Abendprogramme an der Uni, von und für Studierende und Interessierte, für Vereine und weitere. Ich fordere die Uni dazu auf, die Räume einfacher zur Verfügung zu stellen. Mehr Wachdienste am Abend und an Wochenenden, Portiers werden bald wohl wieder nötig. Eine lebendige Uni ist eine starke Uni. Je mehr Leben, desto wundervoller. Ich fordere überall auf dem Campus Klimastreifen und Regenbogen/LGBTQAI+ Fahnen und Farben auf den Betonböden und Wänden um der Klimawandelkrise und Krise der Intoleranz mit nötiger strenge Haltung zu zeigen. Das Fordere ich von allen Unis, weil dies ein Problem aller Uni ist oder sein wird. Ich fordere die Uni auch einfach mal auf, die Parkhäuser mal sauber zu machen und zumindest 1-2 mal im Jahr Treppen und Parkhaus sauber zu machen. Probleme zu ignorieren hilft hier nicht. Wenn Gelder nötig sind, startet eine Sammelaktion. Mehrere Einzelfälle sind keine Einzelfälle mehr. Und ich möchte das Unifest wieder zurückfordern, seit Corona nicht/nur sehr eingeschränkt stattfindet. Stärkt die Studierendenschaft statt sie abzubauen. Längere Öffnungszeiten der Bib für fleißige Studis. Falls die Probleme zunehmen, werden wohl Portiers an den Zufahrten/Zugangängen in Häuschen nötig sein, um die Uni offen zu halten.

Studierende können und sollen sich immer und jederzeit bei der Leitwarte bei Auffälligkeiten melden und Hinweise geben. Ein Begleitservice wurde seit dem letzten Vorfall eingerichtet.
Zusammen sind wir stark und die Mehrheit.
An der Uni forschen wir zu Klimawandel, sozialer Gerechtigkeit, Antibiotikaforschung, Parkinsonforschung, Biodiversitätserhalt und Zukunftsentwürfen, bilden Ingenieure aus, die die Technologien auf das nächste Level hieven, Materialien erforschen und nachhaltige Wirtschaftsentwürfe. Wir sagen Fckafd = fcknzs und yeayvielfalt!

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