Theater. Wie kann man damit leben, jeden Tag Menschen zu überwachen, sie zu töten und anschließend ein Familienleben zu führen? Die Antwort: gar nicht. Genau das zeigt das Stück „Am Boden“ von George Brant, das am Schauspielhaus Dortmund Premiere feierte.
Am Anfang war das Wort der Geflüchteten
Film. Kamera an und zuhören: Nach diesem Prinzip porträtierte der Journalistik-Student Jan Lukas Meier die beiden Syrer Manar und Esmail. Entstanden ist die Reportage „Hier“, eine B.A.-Arbeit, die am Samstag im Dortmunder Roxy ihre Kino-Premiere feierte.
So ähnlich und doch so anders: Deutsche Serien in der Kritik
Kritik. Zwei völlig verschiedene Serien kommen auf den Markt. Keine revolutionswürdig, keine neu und doch sind beide interessant. Die eine hat eine gute Dramaturgie, die andere bildgewaltige Szenen. „Parfum“ und „Beat“ im Überblick.
Den Sinn im Krieg finden
Museum. In der Ausstellung „Krieg. Macht. Sinn.“ widmet sich das Ruhr Museum in der Zeche Zollverein einer Frage, die so alt ist wie die Menschheit.
Das Interesse an Krieg bleibt bestehen, obwohl wir längst mit althergebrachten Bildern von Heldentum und Abenteuerreisen abgeschlossen haben. Neben den vielen noch heute bestehenden Konflikten tauchen Kriege zahlreich in Fernsehshows, Filmen, Musik oder Videospielen auf und bestimmen zu großen Teilen unser Bild davon. Doch deuten wir Kriege auch als Mahnungen um. Vor allem Europa prägte sich das in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts aufgrund der Verwüstung ein, die mehrfach selbst herbeigeführt wurde. Wie das Ruhr Museum mit der Frage umgeht, wie die vergangenen Kriege noch heute Einfluss auf uns haben, lest Ihr in dieser Ausgabe.
:Die Redaktion
Den vollständigen Artikel findet Ihr hier.
In „Krieg. Macht. Sinn.“ wird Krieg neu verhandelt
Museum. Die Ausstellung im Ruhr Museum in Essen konzentriert sich nicht auf die reine Historik von Krieg, sondern ruft den Umgang damit in das Bewusstsein der Besucher*innen.
Die Erschaffung des Mythos Max
Musisches Zentrum. Mit dem Stück „Max.“ führt das junge Kollektiv „#FreudEuch“ am 23. November ihr erstes selbst geschriebenes Stück auf. Es wird die Entwicklung der Figuren beleuchtet, ein Mythos erschaffen, hinterfragt und eventuell zerstört.
Max Mutzke gab Überraschungskonzert für Pendler*innen
Musik. Damit haben Reisende nicht gerechnet: Max Mutzke überraschte die Reisenden am Essener Hauptbahnhof am 16. November mit einem Kurzkonzert. Im Anschluss haben wir mit dem Soulsänger gesprochen, der 2004 mit „Can't Wait Until Tonight“ beim Eurovision Songcontest antrat.
Kunstaktion für ein geeinigtes Europa und darüber hinaus
Aktivismus. Mit dem „European Balcony Project“ fand in Bochum in Kooperation zwischen dem Schauspielhaus, der Christuskirche und der GLS Treuhand eine von vielen gleichzeitig stattfindenden Demonstrationen in Europa statt.
Sex and the Mordor
Lesung. Am Donnerstag bei der offenen Bühne im Café Treibsand hat RUB-Studentin Caroline Königs aus ihrem neusten Roman vorgelesen.
Die Legende ist zum Leben erwacht
Film. Seit dem 31. Oktober läuft das Queen-Biopic „Bohemian Rhapsody“ in den deutschen Kinosälen und bringt die Band um den verstorbenen Freddie Mercury zurück auf die Bühne, das Queen zurück auf den Rockolymp bringt.
Und immer noch ein Schlag mehr
Theater. Das Schauspielhaus Bochum startet in die neue Spielzeit unter der Intendanz von Johan Simons. In „ Die Jüdin von Toledo“ wird dabei das Aufeinandertreffen der abrahamitischen Religionen mit einer durchgehenden Unruhe verhandelt.
Der verdrängte Gender-Trouble in der Informatik
Kunst. In der Ausstellung „Computer Grrrls“ reflektieren 20 internationale Künstler*innen über das Verhältnis von Geschlecht und Technologie. Die Kuratorinnen rücken im U-Turm zudem die historische Rolle von weiblichen Rechenkräften ins Gedächtnis.
Mehr als nur bunte Farben
Theater. In Bochum beginnt die neue Spielzeit mit einigen Veränderungen auf dem Vorplatz des Hauses, dem Hans-Schalla-Platz.
Erschreckend normal
Rezension. „Operation Finale“ bringt die Entführung des SS-Kommandeurs Adolf Eichmann durch israelische Agent*innen auf die Leinwand.
Zwischen ferner Zukunft und hochaktueller Gegenwart
Theater. Zusammen mit vier Schauspiel-Studierenden der Kunstuniversität Graz inszeniert das Theater Dortmund den Sci-Fi Stoff „Everything Belongs to the Future“. Im Stück geht es um aktuelle Themen wie soziale Ungerechtigkeit und die Suche nach der ewigen Jugend.
Religion im Bild?
Ausstellung. BILD MACHT RELIGION – das Kunstmuseum und Ceres zeigen den Besucher*innen Kontraste und eine alternative Kritik.
Mehr Geld im Theater
Tarif. Das Theater Dortmund hat die Mindestgage auf monatlich 2.400 Euro brutto erhöht und unterstützt so die Forderungen nach mehr Lohn.
Ein Hörsaal wird zum Lichtspielhaus
Kino. Als einer der ältesten studentischen Filmclubs Deutschlands bietet der Studienkreis Film (SKF) an der RUB ein buntes Kinoprogramm aus alten und neuen Filmen mit erschwinglichen Eintrittspreisen. Außerdem kann jede*r mitmachen.
Wo alle Studierenden Künstler*innen sind
Kreativität. Druckfrisch liegt das neue Programm des Musischen Zentrums (MZ) vor. Erstsemester und Fortgeschrittene können hier nicht nur das CP-Konto für den Optionalbereich auffüllen, sondern sich am Feierabend auf der Bühne oder im Chor austoben.
Morbides Weltuntergangsrauschen
Literatur. Ihr Debütroman „Axolotl Roadkill“ bescherte Helene Hegemann einst in den Feuilletons Jubel und Plagiats-Vorwürfe. In ihrem dritten Buch „Bungalow“ pulverisiert sie eine Mietskasernen-Welt und verfeinert ihre eigenwillige Prosa.
Wenn das Ich eine Vielzahl ist
Theater. Im Rottstr5 Theater inszeniert Constanze Hörlin das Stück „Die Kopien“. Im Drama über genetische Kopien ergibt sich ein Familienkonflikt, der einen nihilistischen Ausblick auf die Frage des Seins gibt.



















