Ob Bafög, Krankenversicherung oder Wohnheimsneubau und -sanierung: Das DSW hat auf seiner Jahrespressekonferenz viele relevante Studithemen besprochen. Collage: tom

Mehr Bafög, bessere Krankenversicherung und ein Hochschulsozialpakt

Auf der Jahres-Pressekonferenz des Deutschen Studentenwerks (DSW) am 7. Dezember in Berlin wurde wichtigen Forderungen zugunsten der gesamten Studierendenschaft Nachdruck verliehen. Themen waren primär die Abschaffung der Altersgrenze bei der Krankenversicherung, eine regelmäßige Erhöhung des Bafög und ein Hochschulsozialpakt, der Gelder für die Sanierung und den Neubau von Wohnheimen und Mensen vorsieht. 

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Zweischneidiges Schwert: Digitalisierung (hier Social Media) kann für Demokratie Fluch und Segen sein. Foto: Public Domain

In Tiefen des Netzes vordringen

Die Debatte um Fake-News auf sozialen Netzwerken zeigt, dass es viele Fragen gibt, die in Bezug auf die Digitalisierung zu beantworten sind. Das zum 1. Januar entstehende Center of Advanced Internet Studies (CAIS) in Bochum will sich der Problematik annehmen. Das Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung (MIWF) fördert das Projekt mit drei Millionen Euro für drei Jahre.

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Zum Glück abgewandt: Die Studis sind nun doch nicht nur noch in der Bib um Texte zu kopieren. Foto: Uni EF

e-learning weiter möglich?

Der  zwischen der Verwaltungsgesellschaft Wort (VG Wort) und der Kultusministerkonferenz (KMK) gefasste Beschluss zur Nutzung urheberrechtlicher geschützter Schreibwerke wird relativiert. Eine beauftragte Arbeitsgruppe soll eine „einvernehmliche“ Lösung zur Handhabung solcher Werke in der Hochschullehre ermitteln.

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Eine Studentin macht vor wie es geht: Nutze auch Du Deine Stimme, um mitzubestimmen, was mit Deinem Geld passiert! Foto: sat

Campus ohne DemokratInnen?

Liegt es an der so oft beschworenen Politikverdrossenheit? Haben Studierende keine Zeit, um in der Wahlwoche ihre Stimme abzugeben? Nur 11 Prozent haben sich im letzten Dezember an der RUB am Urnengang beteiligt. An anderen Unis sind die Zahlen noch dramatischer. Die Ursachen dafür sind genauso vielseitig wie die Versuche, die Studis von der Wahl zu überzeugen. Auch wir beteiligen uns daran, mehr Bewusstsein für die Wichtigkeit der Hochschulpolitik zu schaffen und geben einen Überblick über andere Konzepte wie Online-Stimmabgabe oder Gewinnspiele. Lest dazu auch den Kommentar von Sarah!

:Die Redaktion

 
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Knapp vorbei am All-in-One-Ticket

Die Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) vom 28. November, die auch die Abstimmung über das All-in-One-Ticket vorgesehen hat, musste aufgrund der fehlenden Beschlussfähigkeit vor dem entsprechenden Tagesordnungspunkt beendet werden. Die Abstimmung verschiebt sich damit in die nächste Legislaturperiode.

 
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Keine Lehrmaterialien mehr online? Demnächst werden Studierende sich eventuell wieder häufiger mit kiloweise Papier rumschlagen oder draufzahlen. Foto: tom

Bücher raus, Computer aus?

Die bisher gewohnte Nutzung der digitalen Lehre an Hochschulen wird sich ab dem 1. Januar 2017 drastisch verändern. Grund dafür ist der Beschluss eines Rahmenvertrags der Verwertungsgesellschaft Wort (VG Wort) und der Kultusministerkonferenz (KMK). Dieser regelt die Einzelnutzung von Schriftwerken und deren Teilen zum Zweck der Lehre und Forschung, während zeitgleich eine angemessene Vergütung der RechteinhaberInnen sichergestellt wird. Der AStA der RUB sowie die Uni selbst sehen darin einen enormen Rückschritt in puncto digitaler Lehre.

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Gewinner stolz wie Bolle: (vlnr.) Themba Nyasulu, Marvin Bergner, Professor Dr. Matthias Kiese, Timo Berens, Jan von der Linde. Foto: Leon Wolf

RUB-Studis shipping up to Boston

Vier Studenten des drei Jahre jungen Studienkurses Microeconomics of Competitiveness (MOC) konnten sich im jährlich stattfindenden internationalem Wettbewerb um die beste Cluster-Fallstudie des MOC-Netwerkes durchsetzen. Die Auszeichnung wird persönlich in Boston in der Harvard Business School überreicht.

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SpannerInnen sollen draußen bleiben: Ein Zaun soll die Studierenden im Studidorf künftig vor ungebetenen Gästen schützen. Illustration :kac

Spannerfreie Zone

Huch was ist denn da los? Eines morgens standen sie plötzlich da:  Die ersten Pfosten eines Zauns. So einer soll das Studidorf an der Laerholzstraße umschließen. 

Grund für diesen Entschluss ist die Bitte seitens der BewohnerInnen  an das Akafö, für mehr Schutz zu sorgen. Bereits seit 2015 treibt in unregelmäßigen Zeitabständen ein Spanner sein Unwesen auf dem Gelände.

Mit Handykamer und Taschenlampe filmt und leuchtet er in die Zimmer der jungen Studentinnen. Angst haben sie wohl keine vor ihm, aber unangenhem ist es trotzdem. JedeR hat ein Recht auf Privatsphäre.

      :Die Redaktion

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Geschafft was versprochen wurde?

Nächste Woche ist der Campus wieder Ort einer knallig bunten Plakat- und Flyer-Flut. „Hi! Hast Du schon gewählt?“ aus allen Richtungen. Um die richtigen Fragen an den Werbeständen zu stellen und der einen oder anderen Liste mal auf den Zahnfühlen zu können, haben wir eine Übersicht für Euch erstellt, welche Versprechen aus der letztjährigen Wahlwoche von den AStA-tragenden Listen (Nawi, Jusos, Gewi, Rewi, IL) tatsächlich umgesetzt wurden.

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Ein Zaun für Studis: Ist das Studidorf an der Laerholzstraße so künftig spannersicher? Foto: kac

Sicherheitsgefühl trotz offener Wohnatmosphäre

Sich in den eigenen vier Wänden sicher fühlen – bislang war das auch in den Wohnheimen des Akafö kein Problem.  Im Studidorf an der Laerholzstraße ist dies in letzter Zeit aber keine Selbstverständlichkeit mehr. Seit sich die Berichte von mysteriösen Gestalten mehren, die durch die Fenster im Erdgeschoss schauen und sich verdächtig auf dem Gelände bewegen, sind die BewohnerInnen verunsichert. Das Studierendenwerk ergreift nun Maßnahmen – und appelliert an die Opfer.

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Brieftasche leer – Magen leer: Komponentenessen wird dank Freitischmarke zum Schlemmer-Menü. Foto: Public Domain

Freitischmarken für die Mensa

Für einige Studis reicht das Geld am Ende des Monats nicht aus. Viele sind nicht Bafög-berechtigt, bekommen keine finanzielle Unterstützung vom Elternhaus oder kommen aus dem Ausland. Vergangene Woche wandte sich eine Person, die anonym bleiben möchte, an „RUB bekennt Farbe“. Sie bemängelte die Nichtaushändigung von Freitischmarken, obwohl ihr diese, nach ihrem Ermessen, zustehen. Was soll man nun machen, wenn nicht mal Geld für eine warme Mahlzeit vorhanden ist? 

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Ein viel beschäftigter Mann: Um den eigenen Namen von Mönch Oh in koreanischer Schrift auf Stoff gemalt zu kriegen, mussten die BesucherInnen lange anstehen. Foto: Birthe Kolb

Woher der Tiger seine Streifen hat

Die Bässe dröhnen. Grund sind die Popsongs von BTS und 2PM. Dazwischen sind die volkstümlichen Trommeln der Pungmul-Musik zu hören, die die eigentümlichen Worte von Sängerin und Trommellehrerin Lee Seon-hee begleiten. Wie ein Ruhepol wirkt dagegen die klassische Teezeremonie, deren Ziel das Zu-Ruhe-Kommen der Anwesenden ist. Die vielen Seiten Südkoreas wurden zum zweiten Mal vom Landesspracheninstituts (LSI) präsentiert. In einer Märchenstunde lernten die Zuhörenden sogar, woher der Tiger seine Streifen hat und konnten selbst mit ein paar koreanischen Worten ein Märchen für ein Video aufnehmen. Lest dazu den hervorragenden Artikel von Gastautorin Birthe Kolb!

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GRAS will wissen, wo all das Geld hin ist

Von Verschwendung ist die Rede: Die Liste Grüne & alternative Student*innen Bochum (GRAS) übt scharfe Kritik an der Ausgabenpolitik des AStA: Es geht unter anderem um die Deutschkurse, Sozialleistungen für notleidende Studierende oder  die regelmäßige Erhöhung der ReferentInnen-Gehälter. Der AStA widerspricht den Vorwürfen.

 
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Jede Bewegung ein Ritual: Moon Eun-ju (links) und Christiane Leinberger (rechts) erklären die Abläufe einer koreanischen Teezeremonie. Foto: Birthe Kolb

Drei Schlucke der Entspannung

Zeit zum Runterkommen – so hätte das Motto des Korea-Tages am Landesspracheninstitut (LSI) an der Laerholzstraße lauten können. Zum zweiten Mal konnten sich die BesucherInnen am vergangenen Samstag Zeit nehmen, die koreanische Kultur in verschiedenen Workshops für sich zu entdecken.

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Diskussion vor vollem Haus: Die Veranstaltung „Chancen schaffen Aufstieg. Bildungsgerechtigkeit und Bildungsaufstieg fördern“ war gut besucht. Foto: Jan Freytag

Eine Frage der Gerechtigkeit

In einem Dialog zwischen Politik, Bildungsfördernden und BildungsforscherInnen diskutierten am 3. November unter anderem Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und RUB-Professor Karsten Rudolph vpm Historischen Institut die Gerechtigkeit im Bildungssystem....

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AStA ad absurdum

Die druckfrische :bsz-Ausgabe 1103 wurde in der vergangenen Woche nicht am Campus verteilt. Das entschied der Vorstand des AStA. Grund dafür: ein schlecht recherchierter Artikel über den beschlossenen Nachtragshaushalt. Die Opposition spart nicht mit Kritik, der AStA als Herausgeber gab via Facebook eine Stellungnahme ab. Und die :bsz steht im Kreuzfeuer der Kritik. 

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