Ein Ausflug in die Wildnis: Mit Stücken aus „Das Dschungelbuch“ bringt das SBR Exotik in die Beton-Muschel auf dem Campus. Bild: lor

Willkommen im Dschungel!

Musik. Während dieses Konzerts werden keine Tiger und Bären gebraucht: Unter dem Titel „Exotisch sinfonisch“ lädt das Sinfonische Blasorchester (SBR) der RUB zum Konzert und läutet mit Klängen aus „Das Dschungelbuch“ das Semesterende ein.

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Alles easy für Gysi? Auch mit fast 70 und nach drei Herzinfarkten schwimmt er noch meisterhaft gegen den Strom. Bild: Jan Turek

(Mehr) Krawall auf dem Campus

Hochschule. Seid rebellischer! Gregor Gysi forderte dies jüngst von den Studierenden. Der Blick auf die studentische Wahlbeteiligung zeigt: Anstelle der Politikverdrossenheit wird es Zeit für ein bisschen Rebellion. 

Warum haben so wenige Studierende bei der vergangenen Wahl zum 51. Studierendenparlament ihre Stimme abgegeben? Ist es das berüchtigte Desinteresse? Zu wenig Informationen? Zu kompliziert? 

Was es auch ist: Ein rebellischerer Wind muss über den Beton-Campus der Uni wehen. Nicht mehr unterbuttern lassen! Dies fordert zumindest Gregor Gysi, ehemaliger Fraktionsvorsitzender von Die Linke, im Rahmen einer Signierstunde in der Buchhandlung Janssen. Neben Hochschulpolitik plaudert Gysi auch über die Großen im Geschäft, sein neues Buch und das Faszinosum Strukturwandel im Ruhrgebiet. 

:Die Redaktion

Lest dazu die Analyse und das vollständige Interview. 

 
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Der Klimawandel schreitet voran: Die Auszählung der Stimmen der Wahl ging schnell, denn kaum eineR hat gewählt. Bild/Bearbeitung: juma/kac

Ach, es war StuPa-Wahl?

Campus. Waffeln und Glühwein haben nicht viel gebracht: Weniger als 10 Prozent der Studierenden haben ihre Stimme bei der Wahl zum 51. StuPa abgegeben. In der Sitzverteilung hat sich dennoch etwas getan. 

Nicht nur die Temperaturen sind derzeit im Keller: Nur 8,35 Prozent der Studierendenschaft haben ihr politisches Partizipationsrecht wahrgenommen, um das 51. Studierendenparlament (StuPa) mitzugestalten. Das Ergebnis ist ernüchternd: Beinahe alle Listen haben mit Stimmverlusten zu kämpfen. Wie im Vorjahr wird die NAWI stärkste Liste (21,92 Prozent), gefolgt von der Linken Liste (16,37 Prozent) und der GRAS (16,29 Prozent). Während nun die Bleistifte für die Sondierungsgesprächegespitzt werden, stellen sich zwei Fragen: Wer hat Schuld am Desinteresse des Studis? Und: Wo kriegen wir jetzt Waffeln für lau her?
 
Lest den vollständigen Bericht hier!
 
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Sinkendes Schiff StuPa?

Hochschulpolitik. Die Studierendenschaft (also 8,35 Prozent davon) haben entschieden: Das Studierendenparlament (StuPa) erhält ein etwas anderes Gesicht. Ob die derzeitige Koalition auch im kommenden Jahr bestehen wird, werden Sondierungsgespräche zeigen.

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So einfach lässt sich Hochschulpolitik nicht abwickeln: Auch in diesem Wahlkampf wird wieder über fehlende Transparenz gestritten. Bild: sat

Transparenz auf Transparenten

Hochschulpolitik. Durch die Flure zieht Waffel- und Glühweinduft. Die StuPa-wahlen haben begonnen. Der garantierte Gewinn am Ende der Wahl? Mehr Transparenz.

So wirklich unterscheiden sich die Listen nicht, oder? Gut, ein oder zwei Listen reißen bei den übrigen Gemeinsamkeiten in puncto Zivilklausel oder Studiengebühren aus. Doch die einzige große Frage ist doch: Wer hat Schuld am oftmals angeprangerten „Haushaltsloch“? Die Schuldige ist schnell gefunden: die Transparenz – beziehungsweise ihr Fehlen. Die einen fordern Transparenz, die anderen bieten sie. Aber wie erzeugt man Transparenz? 

Naja, es kommt da eher auf den Blickwinkel an. Weshalb wir uns in einer Glosse dem im Wahlkampf mehr als inflationär gebrauchten Wort widmen.  

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Bunt und laut: Mit TrommlerInnen, Transparenten und Tiefdruckgebiet zogen die Studis vor den Düsseldorfer Landtag. Bild: box

Auf die Straßen, auf die Barrikaden!

Protest. Im trüben Schein der schwarz-gelben Herbstsonne zogen Studierende am 21. November zum Düsseldorfer Landtag. Der Grund: die bevorstehenden Studiengebühren für Nicht-EU-AusländerInnen. 

Gebrochen und gedemütigt kehrt die FDP von den Koalitionsverhandlungen auf Bundesebene zurück. Die Landesregierung rückt jedoch nicht von ihren Plänen ab, partielle Studiengebühren wiedereinzuführen. Deshalb kamen nun Landes-ASten-Treffen, gewerkschaftliche Hochschulgruppen und politische Jugendorganisationen in Düsseldorf zusammen, um ihre unerschütterliche Position zu beziehen: Nein zu Studiengebühren! Doch wie erfolgreich war der Protest? Und zu welchem Ergebnis kam der im Anschluss tagende Wissenschaftsausschuss? Bei solchen Aussichten denkt man sich doch unweigerlich: Lieber nicht regieren als Studiengebühren.             
 

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