Trollt die :bsz ihre Leser*innen?

Trollt die :bsz ihre Leser*innen?

Der Comedian Özcan Cosar amüsierte im Januar mit  „Du hast dich voll verändert“ fast 1.500 Studierende im Audimax der RUB. Die zügig ausverkaufte Show, die mitunter vom AStA und dem AAR (Autonomes Ausländer*innenreferat) organisiert wurde, ermöglichte es Studierenden, für einen Bruchteil des regulären Preises daran teilzunehmen.  Die Besucher*innen hatten sichtlich großen Spaß für kleines Geld und die Veranstalter*innen waren glücklich und stolz – so weit, so gut! 

mehr lesen...
Schon wieder Kontrolle: Muss so ein striktes Mitbringverbot bei Kulturveranstaltungen wirklich sein? Foto: alx

Zockt der AStA seine Studis ab?

Der Comedian Özcan Cosar hat im Januar das Audimax fast bis auf den letzten Platz gefüllt – damit haben die Veranstalter, der AStA der RUB und das Autonome AusländerInnenreferat (AAR), rund 1.500 Menschen einen schönen Abend zum kleinen Preis bereitet. So weit, so löblich. Da nahm man auch die lange Schlange vorher in Kauf. Endlich am Eingang des Audimax angekommen, kontrollierte Sicherheitspersonal jede Tasche: Getränke und Essen mussten draußen bleiben – weil im Saal des Audimax nicht gegessen und getrunken werden darf. Warum aber zur Hölle verkauft der AStA dann im Foyer selbst noch einmal Bier, Cola und Gebäck?

mehr lesen...
Auf die High Heels – fertig – los: Heidis Modepüppchen stöckeln wieder um die Wette. Illustration: Designed by Freepik

Mögen die Spiele beginnen!

Eine Horde dünner Teenies in High Heels kämpfen um den Traum, wandelnder Kleiderständer der Nation zu werden – Heidis Modelfabrik hat wieder Einzug in deutsche Wohnzimmer gehalten. Am  4. Februar ging es in der Auftaktshow um Fashion Battles, zu gut deutsch: Modekämpfe. Drama. Das der JurorInnen, der „Määäääädchen“ und nicht zuletzt das große Battle Fans vs. KritikerInnen der Castingshow. 

mehr lesen...
Langer Schatten der Mensa-Party

Langer Schatten der Mensa-Party

Die Mensa-Party ist fast neun Jahre her; für viele der jetzigen RUB-Studierenden also ein lang zurückliegendes historisches Ereignis, von dem sie höchstens per Hörensagen mitbekommen haben. Trotzdem ist das damalige Fiasko – nicht nur durch das nun ergangene Urteil – weiterhin aktuell. 

mehr lesen...
Verdienter Shitstorm?

Verdienter Shitstorm?

Am Abend des 22. Januar musste das UnPerfekthaus in Essen vorzeitig schließen. Grund dafür war eine angekündigte Demo von Linken gegen die Erstveranstaltung einer Bürgerwehrinitiative. Reinhard Wiesemann, Betreiber der Einrichtung, wollte dieser in seinen Räumen einen Treffpunkt geben. Zuvor rechtfertigte er in einem offenen Brief sein Handeln im Zusammenhang mit der Aufnahme der Bürgerwehr und erntete in kürzester Zeit massive Proteste für sein Vorhaben. 

mehr lesen...
„El Chapo“ (bestimmt) dingfest

„El Chapo“ (bestimmt) dingfest

 
Kinder tragen Superman-Schlafanzüge, Superman trägt Chuck Norris-Schlafanzüge; trägt Chuck Norris jetzt wohl Sean-Penn-Schlafanzüge? Letzterer hat nämlich bei seiner freien journalistischen Arbeit für das „Rolling Stone Magazine“ den Behörden unfreiwillig unter die Arme gegriffen. Die Ermittlungen des – einmal fast mit der Goldenen Himbeere ausgezeichneten – Schauspielers führten zur dritten und eventuell letzten Festnahme von  Drogenbaron Joaquín „El Chapo“ Guzmán.
mehr lesen...
Kleines Ratespiel: Gegen welches dieser Schafe würde sich die Schafsherde wohl im Krisenfall wenden? Foto: Jesus Solana, CC By 2.0 Wikimedia Commons

Einmal Sündenbock, bitte!

Die Berichte zu den Geschehnissen in Köln zum Jahreswechsel sprechen von TäterInnen und Opfern: Böse Flüchtlinge und arme, hilflose Frauen. Oder haben es die Frauen darauf angelegt, vergewaltigt zu werden? Was sollen die armen Geflüchteten schon denken, wenn Frau im Minirock sie anlächelt? Ergo: TäterInnen, die Asylsuchende in die Opferrolle drängen. Wird zudem die Polizei betrachtet, die sich (je nach Perspektive) blind gestellt hat, unfähig oder völlig überfordert weil unterbesetzt war, dann ist die Verwirrung perfekt: Wer ist denn nun Opfer und wer TäterIn?

mehr lesen...
alx

Zapfenstreich für Kim Jong-un

Es war einmal der 6. Januar 2016 und etwas war faul im Staate Nordkorea. Eigentlich war Silvester schon längst vorbei, doch ließ das neue Spielzeug eines kleinen Despoten die Nachbarschaft aufschrecken. Kein Wunder also, dass die Nachbarn Stunk machen und die Erziehungsberechtigten Kim Jong-uns zu Sanktionen mahnen. Doch die stille Treppe scheint noch weit entfernt, wenn Wasserstoffbomben böllern. ­

mehr lesen...
Von Mäusen und Boxershorts

Von Mäusen und Boxershorts

Für mich war immer klar: Zum Studium ziehe ich ins Wohnheim. Durch meine älteren Geschwister hatte ich schließlich schon einige kennengelernt. Selber habe ich dann in zweien gewohnt und etliche mehr erlebt. Mein Fazit: Meine Wohnheimszeit war gleichzeitig die schlimmste und beste Zeit meines Studiums. 

mehr lesen...
euli

„Linksextremisten“ mal anders

Manchmal kann man nicht anders als zu denken, dass die Menschheit trotz ihrer Fortschritte und Errungenschaften dem Untergang geweiht ist. Schließlich wird dem Menschen immer mehr die Eigenschaft abgenommen, selbstständig zu denken.  Die Rolltreppe, als bequemes Beförderungsmittel konzipiert, erfreut  sich größter Beliebtheit. Doch was passiert, wenn man in Zeitnot ist und gewisse Individuen einem den Weg durch Dummheit und Ignoranz versperren?

mehr lesen...