Im Rahmen unserer Gremienreihe stellen wir Euch mit dem Autonomen AusländerInnenreferat (AAR) eines der vier AStA-unabhängigen Referate an der Ruhr-Uni vor. Die :bsz sprach mit zwei der insgesamt sieben ReferentInnen, Jisra Najras und Ömer Avci. Seit...
Wie wir lernen wollen
Die Diskussion über allgemeine Fragen zur Lehre hat im GC-Gebäude Campus bereits Tradition: Zum 26. Mal fand dort am vergangenen Mittwoch der „Tag der Lehre“ statt, bei dem sowohl Studierende als auch DozentInnen gemeinsam über Lehrkonzepte diskutieren. Selten jedoch war das Thema so aktuell wie an jenem Mittwoch, als es um die Abschaffung der Anwesenheitspflicht ging – und die Frage : „Funktioniert das Lernen, ohne da zu sein?“
„Die Sitzungen sind der spannendste Teil“
Was haben das alte Rom, die USA und die RUB gemeinsam? Richtig, einen Senat. Das klingt altehrwürdig, urdemokratisch. Tatsächlich ist der Senat das höchste demokratisch gewählte Beschlussgremium der Uni. Trotzdem beschneidet das Rektorat manchmal...
Gespanntes Schweigen im StuPa
Wahlleiter Kolja Schmidt, der die konstituierende Sitzung des 48. Studierendenparlaments (StuPa) mit einer Schweigeminute für die Opfer des Terroranschlags auf die Redaktion des Pariser Satiremagazins Charlie Hebdo eröffnet, räumt zu Beginn ein, „dass es zu einigen Störungen während der Wahl gekommen ist“ – weshalb nun eine Wahlprüfung ansteht. Gleich ein ganzes Bündel von Beschwerden über Wahlstörungen wie die Versendung einer den Wahlausgang möglicherweise beeinflussenden Massenmail an über 52.000 EmpfängerInnen (siehe :bsz 1025) wird von VertreterInnen verschiedener Listen eingereicht.
Avantgarde und Alltag
Auch der 50. Geburtstag der RUB wird von uns kritisch begleitet – diesmal mit einer besonderen Aktion. Mit Zeugnissen aus unserem Archiv zeigen wir vom 25. Februar bis zum 18. März 2015 in der Ausstellung „Avantgarde und Alltag – Die frühen Jahre der RUB“ im Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte, was im ersten Jahrzehnt der Ruhr-Uni aus der Sicht der studentsichen Campuspresse wichtig gewesen ist.
:bsz jetzt neu mit Brett vorm Kopf
Die Redaktion wünscht ein „Frohes Neues!“ und begrüßt Euch in diesem Jahr mit der :bsz 1026. Wir greifen in dieser Ausgabe die aktuellen Entwicklungen der Pegida-Demonstrationen auf, die Deutschland vor eine Herausforderung stellen: Lest...
Die nächste Legislaturperiode beginnt
Die wichtigsten Aufgaben für einen NAWI-geführten AStA fasst Christian Volmering von der NAWI für die :bsz zusammen: „Mit am Wichtigsten sind für uns selbstverständlich die Fortführung der Vernetzung zum SemesterTicket, die von uns geforderte Kulturflatrate und die Verbesserung des Studiums für alle Studierenden.“ Das genaue Programm hinge allerdings davon ab, wie sich die laufenden Koalitionsgespräche gestalten.
Distanzierung von rechter Satire-Seite
Unter dem Slogan „RUB bekennt Farbe“ fand im letzten Semester eigentlich eine antirassistische Kampagne der Uni-Verwaltung und des AStAs gegen Nazi-Umtriebe auf dem Campus statt. Nun sorgt unter dem gleichen Namen eine „Satire“-Facebookseite für Empörung, bei der vor allem die Listen Grüne Hochschulgruppe (GHG), Linke Liste (LiLi) und B.I.E.R. verunglimpft werden. Verbindungen zur „RUB knallhart“-Massenmail sind nicht ausgeschlossen. Der AStA distanzierte sich derweil von den Inhalten der Seite.
Bessere Lehre ist Frage des Standpunkts
QVK mag im ersten Moment so ähnlich klingen wie ein Teleshopping-Sender, doch hinter dem Kürzel verbergen sich die einzigen Uni-Gremien mit studentischer Mehrheit: Die Qualitätsverbesserungskommissionen. Aber was genau heißt das denn, Qualitätsverbesserung?
E-Mail-Affäre überschattet StuPa-Wahl
Mit großem Abstand gewann die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure (NAWI) die Wahlen zum 48. Studierendenparlament (StuPa). Sie holte knapp 30 Prozent der Stimmen. Die Linke Liste schnitt mit 17 Prozent am zweitbesten ab. Mitten in die Wahlwoche platzte eine Mail-Affäre.
Manipulative Datenbombe
In dem einerseits inhaltlich engagierten, andererseits stark zwischen Koalitions- und Oppositionslisten polarisierten Wahlkampf kam es am Mittwochabend der Wahlwoche zu einem Eklat, als eine Massenmail mit dem anonymisierten Absender „RUB knallhart“ über 52.000 Studierende, Beschäftigte und Alumni der RUB erreichte. Da sich einige hochschulpolitisch aktive Studierende mehrerer Oppositionslisten durch die Massenmail diffamiert, beleidigt und in ihren Persönlichkeitsrechten verletzt sehen, laufen inzwischen strafrechtliche Ermittlungen.
Verkehrsverbund setzt Solidarmodell aufs Spiel
Nach der Farce von Dortmund, wo José Luis Castrillo zwei Wochen zuvor ein Gastspiel gab (die :bsz berichtete), hat das VRR-Vorstandsmitglied auch bei seinem Auftritt im Studierendenparlament (StuPa) der Ruhr-Uni am vergangenen Mittwoch viel geredet und wenig Konkretes gesagt. Neue Verhandlungen über die geplanten bis zu fünfzigprozentigen Preissteigerungen beim Semesterticket jedenfalls soll es weiterhin nicht geben.
Uni selbst gestalten – mit inSTUDIES
Der vorgegebene Studienverlauf ist alternativlos? Wer im Studium bislang vergeblich nach Praxisbezug gesucht hat oder sich nach Abwechslung von immer gleichen Lehrkonzepten sehnt, ist eingeladen, Ideen für neue Studieninhalte einzubringen: bei inSTUDIES, der Förderung für studentische Projekte zur Verbesserung der Lehre.
Pop, Party, Protest
Wir wollen Bullenwagen klauen und Adorno rezitieren: Denn der Kulturindustrie-These des marxistischen Philosophen zufolge gibt es eigentlich kein Entrinnen vor dem Kapitalismus. Der Frage nach Widerstand in der kulturindustriellen Totalität widmeten sich daher die beiden Geisteswissenschaftler Kyrosch Alidusti und Philipp Adamik bei der Veranstaltung „Kampfzone Popkultur“ (Auszug aus dem Vortrag siehe unten) und hinterfragten „popkulturelle (politische) Identität“ im KulturCafé.
Von Campussanierung und Deutschkursfinanzierung
In der letzten Ausgabe haben wir Euch die Positionen der zehn aktuell fürs Studierendenparlament (StuPa) kandidierenden Listen vorgestellt. Zu einem wichtigen Thema herrscht weitgehend Einigkeit: Fast alle Listen lehnen auch nach dem jüngsten Vorstoß der Hochschulrektorenkonferenz, eine Debatte über nach dem Studium zu entrichtende Gebühren loszutreten, jede Form von Studiengebühren weiterhin konsequent ab. Unterschiedlicher sind die Positionen zur kosten- und prestigeträchtigen Campus-Sanierung (C). Noch mehr Anlass zur Kontroverse gibt die Frage, ob und wie Deutschkurse (D) für (angehende) ausländische Studierende wieder voll vom AStA finanziert werden sollten.
(Bisherige Themen in :bsz 1023: Positionen der Listen zu Semesterticket, Anwesenheitspflicht, (Party-)Kultur auf dem Campus. Außerdem: So einfach ist Wählen und die Listen im 140-Zeichen-:bachstelzenfunk.)
:Die Redaktion
41.000 Studierende auf Kreuz-Zug
Noch mehr Plakate bedecken jeden Quadratzentimeter Wand der RUB, noch mehr Flugblätter stapeln sich auf den Tischen der Cafeten, es gibt Gummibärchen und Glühwein umsonst: Es ist Wahlkampfzeit! Denn nächste Woche, vom 8. bis zum 12. Dezember,...
RUB-Campus barrieregeil statt barrierefrei?
Ausnahmsweise machte etwas Nützliches die Facebook-Runde: Studentin Tanja Kollodzieyski teilt der RUB und der Welt mit, welche Tücken der Campus für RollstuhlfahrerInnen bereit hält. Insbesondere in diesen Tagen, an denen Tanja dank defekter Fahrstühle und Baustellen auf keiner von vier(!) Routen ihr Ziel, das Gebäude GB, erreichen konnte.
Weiler’s konnte?
Es waren keine einfachen Zeiten, als der Pflanzenphysiologe Prof. Dr. Elmar Weiler Anfang Dezember 2006 seine erste Amtszeit als Rektor der Ruhr-Uni Bochum begann – war doch die Entscheidung über eine Einführung allgemeiner Studiengebühren an der RUB erst zehn Wochen her. Weiler fuhr einen harten Kurs: Am 31. Januar 2007 ließ er zehn verbliebene BesetzerInnen von 149 BereitschaftspolizistInnen aus dem Querforum West räumen, das im Zuge der Gebührenproteste besetzt und von der eigens ausgerufenen Freien Uni Bochum als Veranstaltungszentrum genutzt worden war.
Kommt zur Titelseite!
Wir, die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung (:bsz), suchen Verstärkung. Egal ob Ihr bereits journalistische Erfahrungen gesammelt habt oder gerade damit anfangen wollt – zum 1. Januar wird eine Stelle bei uns in der Redaktion frei. Also bewerbt Euch!
Vom Ministerium, das sich nicht auszudrücken weiß
Ist die Anwesenheit in Seminaren nun verpflichtend oder nicht? Das neue Gesetz für die Hochschulen in NRW (das Hochschulzukunftsgesetz oder kurz: HZG) sollte Klarheit schaffen, sorgt aber vor allem für Verwirrung und Unsicherheit. Während der AStA sich...
HoPo-Listen im Bachstelzenfunk
Der :bachstelzenfunk hat nichts mit Twitter zu tun. Trotzdem gaben wir den Listen nur 140 Zeichen zur Selbstdarstellung.

















