Gender: Nicht biologisches, sondern soziokulturelles Geschlecht. Bild: CC0 Public Domain (pixabay)

Gender-Fragen

Am 13. Juli ab 18 Uhr setzt sich der Fachschaftsrat Gender Studies auf der Veranstaltung „Nachgefragt – Dialog mit Studierenden der Gender Studies“ mit Euren Anliegen auseinander. Damit möchte der FSR auf „aktuelle politische und mediale...

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Weiße Wand: Mit selbstgemachten Postern und schallender Musik protestierten die Medizin-Studis. Foto: lor

Return of the Dead

Ein weißes Kittelmeer, gespickt mit Postern, die „Sezieren statt Studieren“ fordern und klare Worte, die allen auf dem Audimax-Forum klarmachen, worum es geht: Die Studierenden der Medizin protestierten am 27. Juni für die schnellstmögliche...

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Houda Ben Said, Dr. Christina Reinhardt, Svenja Schulz, Sven Heintze (v. l. n. r.). Foto: sat

Sind wir bankrott?

Zum Vortrag „Hochschulfinanzierung – Geht die Uni bald pleite?!“ lud der AStA am 29. Juni die Kanzlerin der RUB Dr. Christina Reinhardt und NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze ein. Wie wird die Uni finanziert, wie ist die aktuelle...

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Gefüllter Hörsaal – und das nicht für eine Vorlesung: Das  Publikum wartet gespannt auf den „Hitlerjungen Salomon“, kurz bevor er mit seinem Vortrag die Geschichte lebendig werden lässt. Foto: Alexander Schneider (alx)

Sally Perel: Als Jude überzeugter Nazi

„Hitlerjunge Salomon“ war am Montag, den 20. Juni zu Gast an der RUB.
 
Die Veranstaltung des AStA-Referats für politische Bildung war so gut besucht, dass kurzfristig der Raum gewechselt werden musste. Mit einem solchen Andrang hatte niemand gerechnet: selbst das HZO 10 war mit etwa 600 ZuhörerInnen fast ausgelastet.
 
Gebannt lauschten alle Sally, wie er von seinem Doppelleben und dem inneren Konflikt als gläubiger Jude und gleichzeitig überzeugtem Nazi erzählt.
 
:Die Redaktion
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Ausgelassene Feier nach einem anspruchsvollen Turnier: Auf heimischen Boden holte die RUB11 am Samstag den Titel „Deutscher Meister 2016“. Foto: Michael Hilgenstock

RUB-Kicker holen die Schale

Ob es Bierduschen gab ist unbekannt – ausgelassen gefeiert wurde aber allemal. Im Rahmen der deutschen Hochschulmeisterschaften im Fußball traf die RUB11 auf eine Reihe starker Gegner. Sie kämpfte sich bis zum Finale am Samstag durch – und wurde am Ende mit dem Meistertitel belohnt. 

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Mahnende Worte an die Jugend: Sally Perel erzählt von seinem Leben und warnt vor einer Wiederholung der Geschichte.	Foto: ksz

Als Jude unter Nazis

„Ihr seid jetzt auch Zeitzeugen“, ruft Sally Perel und wirkt dabei ernst. Indem er seine Geschichte erzählt, will er aufklären, warnen, vorbeugen. „Nun seid ihr gewappnet“, sagt der 91-Jährige am vergangenen Montag im HZO zu hunderten Studierenden. Damit sich die Geschichte nicht wiederholt.

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Ausnahmezustand: Hegel-Hooligans besetzten Audimax-Forum. Foto: Akafö

Philosoph Hegel lockt Staatsgewalt

Auf untypische Weise wurde vergangenen Mittwoch das Universitätsgelände heimgesucht. „Hegel-Hooligans“, stilecht mit Schal und Kutte, marschierten anlässlich des 30-jährigen Bestehens des Kulturbüros boskop über den Campus und skandierten: „Wir haben euch was mitgebracht: Geist, Geist, Geist!“

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„We still love Feminism“

Das Autonome Frauen*Lesbenreferat der Ruhr-Universität, kurz AF*LR, ist Anlaufstelle für alle Anliegen von Frauen* an der RUB. Seit nahezu 40 Jahren setzen sich Studentinnen* für Studentinnen* ein, gegen jegliche Form von Diskriminierung, für eine solidarische Gesellschaft – insbesondere an der Uni.

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Bessere Präsenzveranstaltung durch motivierende Online-Inhalte: Die RUB fördert E-Learning-Konzepte.Foto: freeimages.com, Milen Yakimov

Die goldene Fünf

5.000 Euro winken auch im kommenden Semester für neue E-Learning-Konzepte an der Ruhr-Universität. Mit diesem Betrag werden fünf Projekte gefördert; daher der Name des Wettbewerbs, 5×5000. Lehrende und Studierende (in Zusammenarbeit mit ihren Dozierenden) sind aufgerufen, ihre Ideen unter dem Motto „Vergolde die Präsenz – mit eLearning“ einzureichen. Teilnahmeschluss ist der 29. Juli.

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Die RUB solidarisch mit Orlando: Nur eine Vision? Foto: RUB, Bearbeitung: mar

Kommentar: Muss man/frau sich positionieren?

Wieso fragt die :bsz nach Stellungnahmen zu einem Attentat, das weit weg geschehen ist? Das ist leicht zu beantworten. Referate vertreten uns, die Studierendenschaft. Die Autonomen immer eine bestimmte Gruppe von Menschen, die häufig Diskriminierungen ausgesetzt sind; das AusländerInnenReferat die AusländerInnen, das Referat für Menschen mit Behinderungen ebendiese. Ein Geschehen, das ihre Arbeit betrifft, sollten sie diskutieren. Nicht im kleinen Kreis, sondern öffentlich, schließlich erhalten sie zur Verwirklichung ihrer Ziele finanzielle Unterstützung aus unseren Sozialbeiträgen. 

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Die Unterkunft: Das Wohnheim der Studis bietet auch uns ein Bett. Foto: ken

Bock auf Bildung?

Vom 15. bis zum 29. Juli findet das Sprachendorf auf der Insel Djerba statt. Von den 30 Plätzen sind noch 15 frei! Nach dem erfolgreichen Projekt im letzten Jahr führt der AStA der RUB die Zusammenarbeit mit Tunesien weiter. Die RUB-Studis, welche die Reise antreten, sollen den tunesischen Germanistik-StudentInnen dabei helfen Sprach-
praxis zu gewinnen.
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Ersetzen nicht den Unterricht am ehemals lebenden Objekt: Skelett und Co.	Foto: RUB

Ein Recht auf Leichen!

Durch erhöhte Formaldehydwerte in den MA-Sälen erhalten Studierende der Medizin seit dem WiSe 2015/16 keine Möglichkeit mehr, Anatomie anhand von Sektion zu erlernen. Ein offener Brief an die Landesregierung NRW und Unterschriften der Studierende sollen auf das schwerwiegende Problem aufmerksam machen. 

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Die :bsz-Redaktion begrüßt Euch: (v. l. n. r., v. o. n. u.) Stefanie Lux (lux), Benjamin Trilling (bent), Marek Firlej (mar), Tim Schwermer (tims), Sarah Tsah (sat), Birthe Kolb (bk), Katrin Skaznik (ksz), Katharina „Kasia“ Cygan (kac), Andrea Lorenz (lor), Kendra Smielowski (ken).

Traumjob :bsz-RedakteurIn?

Wie kommt man am besten durchs Studium? In unserer Reihe „Alles außer kellnern“ haben wir Studis vorgestellt, die Feuer spucken, sich vor Publikum ausziehen oder in Innenstädten Didgeridoo spielen. Einen Job gibt es, in dem man solche...

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Hotspot: So ein Bällebad macht allen Spaß, auch Jasmin und Mira (l.). Foto: lor

(K)ein Kindertraum?

Mit der Spendenaktion „Ein Herz für die Bochumer Unizwerge“ bewarben sich Uni-Zwerge e. V. bei den Bochumer Stadtwerken für SponsorInnengelder. Mit dem 12. Platz schlitterten sie knapp an den Geldausschüttungen vorbei. 

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Großzügige gesponserte Geschenke: Caroline Tlatlik und Viktor Berg verteilen Begrüßungstüten vom FSR. Foto: sat

Nach 40 Jahren endlich wieder vernetzt

Nach etwa 40-jähriger Pause fand die Bundesfachschaftentagung (BuFaTa) des Studienfaches Slavistik vom 10. bis zum 12. Juni 2016 endlich wieder statt – und das auch noch an der RUB. Dazu wurden 30 Fachschaftsräte aus ganz Deutschland eingeladen, um sich miteinander auszutauschen und zu vernetzen.

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An der RUB willkommen und bald auch gefördert: Studien­interessierte Geflüchtete bekommen Chance auf ein Stipendium. Foto: RUB

300 Euro sind ein Anfang

Die Probleme geflüchteter Menschen sind vielfältig. Zukunftsängste gehören auch dazu. Einige von ihnen dürfen sich bald über mehr Sicherheit und eine berufliche Perspektive freuen. Zusammen mit der Evonik-Stiftung werden an der RUB nun elf Deutschlandstipendien an Geflüchtete vergeben. 

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Sorgen für viel Aufregung: Politische Buttons für die Solidarität mit den KurdInnen. Illustration: kac

AStA wehrt sich gegen falsche Darstellung

Die VertreterInnen der AStA-Koalition haben in der letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) am 31. Mai die Vorwürfe der Linken Liste  zurückgewiesen: Die LiLi hatte vorgeworfen, dass die AStA-Vorsitzende Nur Demir (IL) aus politischen Gründen gefordert hatte, politisches Material des kurdischen Studierendenverbandes YXK am Lili-Tisch zu entfernen  (siehe :bsz 1086). Das Vorgehen sei mit den Auflagen der Veranstaltung konform gewesen.

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