Bochumer Forscherteam: Aram Kehyayan (links) und Henrik Kessler. Die Wissenschaftler gingen gemeinsam mit Kolleg*innen aus Schweden der Frage nach, wie Tetrisspielen PTBS-Patient*innen helfen kann.            	                Bild: © RUB, Marquard

Mit Videospielklassiker gegen Flashbacks

Wissenschaft. Ein binationales Forscher*innenteam aus Bochum und Schweden ist es gelungen, den Zusammenhang zwischen dem Videospiel Tetris und der Verarbeitung von Traumata zu untersuchen.

Dass Tetris bei akuten, traumatischen Erlebnissen, die beim Schauen von Horrorfilmen auftreten können, helfen kann, fand Prof. Emily Holmes und ihr Team an der schwedischen Karolinska Universität bereits vor rund zehn Jahren heraus. Ob sich diese Ergebnisse auf die Behandlung von Flashbacks im Rahmen von posttraumatischen Belastungsstörungen anwenden lassen, wollten nun Forscher*innen aus Bochum und Schweden herausfinden. In einer mehrwöchigen Studie mit 20 Proband*innen, die sich im Rahmen einer stationären Behandlung auch an einer Interventionsmethode mit dem Spielen von Tetris versuchten, kamen die Wissenschaftler*innen zu interessanten Ergebnissen.

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Kohlenverstaubte Vergangenheit: Mit dem Bergbau-Aus laden viele Bücher zur Zeitreise ein. Nehmt Euch Zeit zum  Schmöckern. :bsz wünscht Euch erholsame Feiertage. Bild: kac

Alte Weihnachtssongs, neue Ungewissheiten

Feiertage. Das Christkind kommt, die Kumpels gehen: Mit der Schließung der letzten Zeche beginnt die Erinnerung. Auch unterm Weihnachtsbaum.

Jedes Jahr die gleiche Scheiße? Mariah Carey kräht, was sie sich zu Weihnachten wünscht und Wham!s ewiges Synthesizer-Gedudel erklingt an langen Supermarktschlangen? Nicht ganz! Denn neben einem Plädoyer für alte Weihnachtssongs, verabschieden wir uns von Euch mit neuesten Projekten über die Arbeitsweltliteratur ins neue Jahr. Die Forschungsergebnisse erscheinen demnächst auch als Buch. Sicher eine Geschenkoption für die Feiertage. Denn mit der Schließung von „Prosper-Haniel“ verschwindet der Bergbau endgültig aus der Region. Anlass genug, auf diese idenditätsstiftende Ära zu blicken. In dem Sinne: Glück auf! Und: Frohe Weihnachten und einen tollen Start ins neue Jahr!                             

  :Die Redaktion
 

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