Die neofaschistische Partei NPD will am 1. Mai durch Bochum marschieren. Erwartet werden zudem TeilnehmerInnen aus rechten Spektren wie Hogesa. Es wird bereits auf Hochtouren für die Gegenaktionen mobilisiert.
RUB International: What’s up with German May Day?
Usually, May 1 is linked with the political left and the struggle of workers to achieve the eight-hour day. In Germany, however, this date has an ambivalent character: It also has a historical connection to the Nazi past.
Undercover – noch vor der NSU-Aufdeckung
In „Blut muss fließen – Undercover unter Nazis“ hat Regisseur Peter Ohlendorf die Resultate eines verdeckten Journalisten, der sich in die Naziszene eingeschleust hat, zusammengefasst. Am 19. April stellte er seinen Film mit anschließendem Publikumsgespräch im KulturCafé vor.
Dreiklang der Qualität: Hopfen, Gerste und Malz
Deutschland feiert am 23. April den 500. Geburtstag des Reinheitsgebots. Aber warum heißt es eigentlich Reinheitsgebot und wie ist es entstanden? In Zeiten von Internationalisierung, Globalisierung und Craft-Beer-Brauereien fragen sich auch die Studis: Brauchen wir diesen Protektionismus und den Dreiklang der Zutaten überhaupt noch oder ist es ein Relikt aus einer schon längst vergangenen Zeit?
Drei Zutaten, unendliche Möglichkeiten
Es ist nach eigenen Angaben die einzige Ausstellung in Deutschland, die das Reinheitsjubiläum nicht bloß historisch feiert, sondern sich auch der Kunst öffnet. Wie vom Dortmunder U gewohnt, beleuchtet „Dortmunder Neu Gold. Kunst – Bier – Alchemie“ ein Thema geschichtlich und zeitgenössisch, pop- und hochkulturell, international und vielseitig. Noch bis zum 1. Mai kann man sich davon überzeugen, wie inspirierend Bier sein kann.
Wenn die Stelle nicht verlängert werden kann
Eine Neuregelung für SHK-Stellen wirft einige Fragen auf dem RUB-Arbeitsmarkt auf. So konnten Verträge von Studierenden, die ihren BA-Abschluss gemacht haben, nicht verlängert werden.
Trotz Bachelor: keine angemessene Bezahlung
Mit dem bestandenen Bachelor sollte eigentlich die Vergütung von studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften an der RUB erhöht werden. Doch Studierende in der I-Reihe berichten über Semester-Verträge, die nicht angepasst werden,...
Gottesfurcht anzuerziehen ist noch immer Landessache
„Ehrfurcht vor Gott (…) zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung.“ Aus welchem rückständigen SchurkInnenstaat mag dieses Gesetz wohl stammen? Kaum zu glauben, aber es ist die Verfassung des Landes Nordrhein-Westfalen (Art. 7 Abs. 1). So viel zur Trennung von Staat und Kirche. Die Diskussion um den Einfluss der christlichen Kirchen auf Gesetze und unseren Alltag war an Ostern wieder besonders groß; von Jahr zu Jahr scheint die Diskussion über das „Tanzverbot“ an Karfreitag lauter zu werden. Provokant hat der Verein Religionsfrei im Revier e. V. zum vierten Mal den an den stillen Feiertagen verbotenen Satirefilm „Das Leben des Brian“ gezeigt – parallel dazu ist das Verfahren wegen der Aufführung vom letzten Jahr auf dem Weg zum Bundesverfassungsgericht (BVG).
Rücksicht statt Verbote
Am Karfreitag feiern gehen – für manche undenkbar. Andere fühlen sich dagegen vom staatlich vorgeschriebenen Tanzverbot drangsaliert. Dabei schließt doch das Eine das Andere nicht notwendigerweise aus …
Mehr Studi-Nähe versprochen
Der neue AStA ist da: In der letzten Sitzung des Studierendenparlaments (StuPa) wurden Nur Demir von der Internationalen Liste (IL) als AStA-Vorsitzende und David Semenowicz von der Liste Rechtswissenschaften (ReWi) als Finanzreferent gewählt. Auch in...
Herzblut hält Maschinen am Laufen
Der Historische Jahrmarkt ist in vielerlei Hinsicht eine Zeitreise. Während die einen im Stil der 50er zu Rock’n’Roll Karussell fahren und sich andere in altmodische Science-Fiction-Welten träumen, ist die Veranstaltung für viele SchaustellerInnen eine ganz persönliche Angelegenheit: Eine Fahrt in die eigene Familiengeschichte.
Grease lässt grüßen
John Travolta und Olivia Newton-John haben es in der Schlussszene des Musical-Films „Grease“ vorgemacht: Bei den Herren wurden die Haare zu einer Tolle nach hinten geschmiert und die Damen zogen ihre Petticoats unter ihre Kleider, um schick auf der Kirmes zu sein.
Anachronistischer Karneval
Korsetts und Zylinder, dazu Zahnräder und jede Menge Dampf – zum zweiten Mal lockte der Steampunk-Jahrmarkt vergangenen Samstag zahlreiche BesucherInnen in die Bochumer Jahrhunderthalle. Er bildete den Auftakt des 9. Historischen Jahrmarkts, der noch an den kommenden beiden Wochenenden weitergeht mit Veranstaltungen rund um die Kirmesattraktionen von einst. Nach der Premiere des Steampunk-Jahrmarkts im Vorjahr war das retrofuturistische Spektakel diesmal als ganztägiges Fest angelegt und begeisterte Neulinge ebenso wie eingefleischte Fans.
Sexuelle Übergriffe: Campus und Umgebung
Julia* ist 22 Jahre alt. Seit sie an der RUB studiert, hat sie Probleme mit einem Kommilitonen. Der junge Mann, nennen wir ihn Pervi, sei laut Aussagen anderer Studis sozial inkompetent. Julia zog fürs Studium aus Ost-Deutschland nach Bochum und fand schnell Anschluss bei ihren KommilitonInnen. Auch zu Pervi war sie nett, denn sie ist ein freundlicher Mensch.
Wasserdicht, aber krebserregend in die Berge
Gefährliche Stoffe in Outdoorbekleidung und -ausrüstung und sogar in den entlegensten Winkeln der Erde: Die Umweltorganisation Greenpeace hat in ihrem dritten Bericht zu gesundheitsschädlichen per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) nachgewiesen, dass die Outdoorbranche Mensch und Natur schadet, wenn sie diese Stoffe verwendet. Firmen wie Jack Wolfskin oder The North Face wollen ihre Kollektion bis 2020 PFC-frei machen. Das müsse schneller gehen, fordert Greenpeace in der Unterschriftenkampagne Detox. Insbesondere die Marken The North Face und Mammut stehen in der Kritik.
Mammuts würden sich im Grab umdrehen
Greenpeace hat 40 Outdoor-Produkte wie Jacken, Schuhe und Rucksäcke getestet und auf die umwelt- und gesundheitsschädigenden per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) untersucht. Vor allem in der Ausrüstung der Outdoor-Marke Mammut habe das Labor der Umweltschutzorganisation hohe Konzentrationen von PFC gefunden, darunter die krebserregende Perfluoroktansäure (PFOA). Greenpeace richtet sich seit 2011 in einer Detox-Kampagne (engl. Entgiftung) gegen den Einsatz gefährlicher Chemikalien in der Textilindustrie. Mammut will dabei aber nicht mitmachen. Das ist eine unmögliche Haltung des Unternehmens.
Wie Du Deinen Semesterabschluss verkackst
Was machst Du schon wieder in der Mensa? Wolltest Du nicht lernen? Stattdessen liest Du dieses Schundblatt. Die Klausurphase rückt näher, die Hausarbeiten müssen bald abgegeben werden und die nächste mündliche Prüfung ist auch nicht mehr fern. Das macht Dir so sehr zu schaffen, dass Du zur Ablenkung sogar die :bsz in die Hand nimmst. Wenn Du dieses Semester also mal so richtig verkacken willst, dann bist Du hier genau richtig. Wir zeigen Dir sechs Tipps, wie Du Dich möglichst ineffektiv und nervig vorbereitest, damit Dir auch in diesem Halbjahr die volle Ladung Frustration nicht entgeht.
Besuch bei einem sterbenden Werk
Es ist über ein Jahr her, dass in Bochum der letzte Opel zusammengeschraubt wurde. Das Gelände in Laer wartet auf seinen Abriss. Bevor die Abbrucharbeiten allerdings beginnen können, müssen rechtliche Hindernisse geklärt werden, die so zuvor nicht bestanden haben. Dann aber weicht ein Stück städtischer Industriegeschichte einer Bochumer Perspektive 2022. Einige denkmalgeschützte Gebäude bleiben der lebendigen Stadtgeschichte allerdings erhalten. Es gibt als mehr als einen Grund, dem alten Opel-Gelände eine letzte Ehre zu erweisen.
„Ein bisschen so wie blind Auto fahren“
Als bahnbrechend wurde das Ergebnis der Pariser Konferenz bezeichnet: Die Staaten wollen die Emissionen drastisch senken, die Erderwärmung soll unter zwei Grad bleiben – einige Insel-Staaten wollen sich sogar um ein 1,5-Grad-Ziel bemühen. Darüber und über die notwendigen Maßnahmen sprachen wir zum Abschluss unserer Klima-Reihe mit dem Nachhaltigkeitsforscher Stephan Wallaschkowski von der Hochschule Bochum.
Wir, die wir die Welt formen
Der Mensch will sich nicht damit abfinden, dass die Welt nicht so ist, wie er sie gern hätte. Also begann er, sie zu verändern. Und zwar derart tiefgreifend und unumkehrbar, dass WissenschaftlerInnen verschiedener Fachbereiche von einem neuen Erdzeitalter sprechen: dem Anthropozän, der Ära des Menschen. Während etwa der Münchner Physiker und Naturphilosoph Harald Lesch das Wort wie selbstverständlich benutzt, sehen andere darin grünen Aktionismus. Im Sommer wollen ExpertInnen bestimmen, ob zumindest für Erdschichten eine neue Ära angebrochen ist.
„2016 wird alles anders!“ – oder doch nicht?
Habt Ihr Euch an Silvester die Frage gestellt, was Ihr im neuen Jahr anders machen wollt? Wart Ihr am letzten Tag des Jahres traurig oder glücklich über das, was Ihr erreicht habt, und habt dementsprechend neue Pläne gemacht? Wir haben uns bei Euch...




















