Eine der vier Vorrunden der Poetry-Slam-Landesmeisterschaft NRW wurde im KulturCafé des AStA an der Ruhr-Uni Bochum ausgetragen. Tatsächlich studieren mehrere der zehn konkurrierenden Poetinnen und Poeten auch an der größten Uni des Ruhrgebiets – darunter Felicitas Friedrich, die das Feld eröffnete, und der ehemalige Klassische-Philologie-Student Christofer mit F, der mit einem ausgezeichneten Vortrag über sein Alter Ego – Captain Latin – die Publikumsjury von der Macht toter Sprachen überzeugte.
Alternatives Zuhause
Wie wäre es mit extravagantem Wohnen? Interesse, aber noch keine Idee? Die :bsz stellt drei Alternativen zu Wohnheim und WG vor.
Lebe lieber (un-)gewöhnlich
Studi-Wohnheim, Hotel Mama, eigene Butze oder ne private WG direkt am Bermuda3Eck? Alles hat seine Vor- und Nachteile – Hier bekommt Ihr einen Überblick.
Bunter Protest gegen geplante Freihandelsabkommen
Zur Demo gegen TTIP und CETA in Köln haben sich laut Angaben der VeranstalterInnen am 17. September 55.000 Menschen eingefunden.
„Wir bitten Sie, verhindern Sie das!“
In einem offenen Brief an die SPD-Delegierten fordert ein Bündnis aus sechs Organisationen den sofortigen Stopp von CETA. Die SPD wollte auf ihrem Parteitag in Wolfsburg eine Position zum Abkommen ausdiskutieren, Parteichef Sigmar Gabriel appellierte dabei an die Partei und die Gesellschaft: „Würde CETA scheitern, dann wäre der Versuch, die Globalisierung so zu gestalten, auf Jahrzehnte gescheitert.“
TTIP – was war das noch gleich?
Sollte die Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP) zustande kommen, werden rund 50 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts gebündelt sein. Seit wann aber wird darüber zwischen der EU und den USA verhandelt und welcher Punkt in den Gesprächen birgt das größte Konfliktpotenzial?
Nachhaltigkeitsmesse in Dortmund
Am Wochenende fand die Nachhaltigkeitsmesse „Fair Friends“ in der Messe Westfalenhallen Dortmund statt. Rund 180 AusstellerInnen aus 15 Ländern waren bei der Veranstaltung vertreten.
Wie passen Klimawandel und Ethik zusammen?
Das Nachhaltigkeitsforum RUB ist eine neue Form, um eine Schnittstelle zwischen den Ingenieurs- und Geisteswissenschaften im Kontext von Nachhaltigkeit und Umweltschutz zu schaffen. Wissenschaftlichen Input gab es dabei von beiden Seiten, die anschließende Diskussion begann kontrovers.
Diese Titel sind Island sicher
So ernsthaft hat niemand damit gerechnet, dass die Fuppes-Außenseiter von der atlantischen Vulkaninsel die Mannschaft des Gastgeberlandes Frankreich schlagen würde. Allerdings stand schon während der Vorrundenphase fest: Island ist Europameister der Herzen. Solche sportlichen Erfolge sind glücklicherweise immer wieder Anlass, sich mit eher unbekannten Ländern und Kulturen auseinanderzusetzen.Wir erklären knapp (und nicht immer ganz objektiv), welche Titel Island noch für sich beanspruchen kann. Dass auf der Insel nicht immer alles rosig ist, zeigt unser Gastautor Dirk
Die Schattenseite des Island-Booms
Ist man erst einmal in den Bann der schönen Insel geraten, kann man sich nur schwer von ihm lösen. Zu groß ist der Sog, der in den Prospekten abgebildeten großartigen, menschenleeren Landschaften, die den geneigten LeserInnen das Bild von Freiheit und Unabhängigkeit vermitteln. Dass dieser Eindruck, von der Branche häufig bemüht, trügen kann, mag sich Reiseerfahrenen noch erschließen, der durch die Menschenmassen in der subarktischen Flora und Fauna entstehende Schaden jedoch nicht auf den ersten Blick.
Hochschulen verschlafen die Zukunft
„Es ist nicht nur eine Mode, sondern tatsächlich eine reale Veränderung“, sagte Andrea Nahles (SPD) bei ihrem Gespräch im Dortmunder U. Eine reale Veränderung, die nicht nur die Zukunft der Arbeit, sondern auch und insbesondere die der Bildung betrifft. Doch die Universitäten halten immer noch an Vorlesungen fest, einer Lehrform aus dem Mittelalter, als Bücher kostbar und selten waren. Dabei boomen hochwertige Kurse im Netz, die sogenannten MOOCs (Massive Open Online Courses).
IT-Hightech im Ruhr Valley
Das nordrhein-westfälische Forschungskonsortium unter der Leitung der RUB hat bei dem Ideenwettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die zweite Runde erreicht und kann neben vier weiteren Unis auf einen möglichen Zuschlag zum Bau des Deutschen Internet-Instituts hoffen. Jetzt muss die Antragsskizze geschärft und ein aussagekräftiges Konzept erstellt werden.
Die RUB kann rocken!
Das diesjährige Sommerfest der RUB stand ganz im Zeichen der Vielfalt: ob musikalisch mit Ska, Rock und Rap oder kulturell mit Poetry-Slam und Impro-Theater. Insgesamt 20.000 Menschen kamen zu dem traditionellen Sommerfest und verwandelten den Campus in eine friedliche Partymeile, auch wenn die gefühlte Polizeipräsenz kurzzeitig für Unsicherheit sorgte. Die Veranstalter waren insgesamt „hoch zufrieden“. Und das Wetter spielte auch noch mit.
Finanzielles Fazit der hochschulpolitischen Listen
Das Sommerfest ist seit je her eine der Haupteinnahmequellen für den hochschulpolitischen Wahlkampf – vor allem für die kleinen Listen, die keinen „Großen Bruder“ auf Bundes- oder sogar Landesebene haben. Nach dem rub50-Jubiläum, in dessen Zuge die Universitätsstraße still gelegt wurde und der Verkauf von Snacks und Getränken an der kurzzeitigen Spazierstrecke untersagt und auch Grillen offiziell nicht gestattet war, kam das Campusfest dieses Jahr zurück – mit all seinen Traditionen: Die einen schenkten alkoholische Mischgetränke aus, Studierende mit ausländischen Wurzeln boten Speisen aus ihren Heimatländern an, andere Studis haben Euch unter anderem eine Currywurst angeboten, die den klangvollen Namen „Todessehnsucht“ trug.
Die :bsz hat nachgehakt: Wie lief das Sommerfest aus Sicht der hochschulpolitischen Listen? Ist der Wahlkampf gesichert? In finanzieller wie auch in personeller Hinsicht? Oder ganz grob gefragt: Wie liefs denn so für Euch?
„Küwee“ statt Krawallbrause
Die vierte Ausgabe des urbanen Weinfestivals „Weine vor Freude“ verwandelte das sonst für Bier bekannte Bochum in ein großes Wein-Eldorado. Neben den üblichen Weinverköstigungen an unterschiedlichen Locations stellten der Veranstalter Oliver Sopalla und sein Team vier Cuvées mit dem passenden Namen „Glück Auf“ vor. Mehr AusstellerInnen und mehr Veranstaltungen machen deutlich: Es wird (auch) gerne Wein getrunken in Bochum.
Zwischen Uni und Natur
Wer glaubt, dass es an der RUB nur Beton gibt, der oder die irrt sich. Hinter den Campussporthallen gibt es einen Garten, der von Studis bepflanzt werden kann. Ob Obst oder Gemüse, es sprießt und gedeiht.
Selbstanbau statt Supermärkte
Im Optionalbereichsseminar „Gärtnern für Nicht-Biologen“ lernen Studierende, wie sie selbst Gemüse anbauen. Aktuell entsteht ein eigener Studi-Garten.
Hinrichtungen als religiöse Rituale
Es war gar nicht das Mittelalter, das so grausam und finster war und an jeder Ecke einen Galgen sah. In seiner „Geschichte des Tötens“ zeigt der Bielefelder Historiker Peter Schuster, dass die Frühe Neuzeit, vor allem das 16. Jahrhundert, blutige Blütezeit der Todesstrafe war. Für historisch Interessierte ist das vielleicht eine Binsenweisheit. Doch die spannende und kontroverse Kernthese des Buches ist: Die Kirche hat entscheidenden Einfluss auf Todesurteile und deren Vollstreckung gehabt.
Denn Dein sei die Lächerlichkeit in Ewigkeit
Da hat sich der französische Comiczeichner und -autor Winshluss („Pinocchio“) aber keine leichte Aufgabe vorgenommen. Die Bibel als Comic nacherzählen – neu ist diese Idee nicht. Aber mit einer gehörigen Portion Respektlosigkeit und Grobität schafft der Underground-Künstler mit „In God We Trust“ eine Kurzcomicsammlung, die, mal absurd, mal an der schmerzhaften Wahrheit schrappend, über Kirche, Glaube und Religion herzieht.
Smartphonekamera mit Tücken
Nahezu jedeR hat ein Smartphone, doch die wenigsten wissen um die Möglichkeiten und Grenzen der eingebauten Kamera. So wirbt Apple mit den beeindruckenden Bildern, die mit einem iPhone gemacht werden können. Es bleibt die Frage: Braucht man überhaupt noch eine richtige Kamera?
Camera non Obscura: Tipps für bessere Fotos
Die Sonne kommt wieder raus und die Ersten fläzen sich auf die Wiese vor dem Q-West. Zeit, seine Kamera auf dem Campus zu zücken und das gute Wetter mit bestem Licht zu nutzen. Egal ob Selfie, Makroaufnahmen im Botanischen Garten oder Landschaftsphotos von der Mensa aus, die RUB hat neben wackelnden Platten und der Depression aus Beton einiges zu bieten.




















