Matthias in seinem Element: Das Dong lebt von der nicht ganz so nüchternen Atmosphäre auf dem Zeltplatz. Foto: Dirk Loose

Ob Schweiß oder Schlamm …

Zum fünfzehnten Mal Jahre Halden hochkraxeln, Familientreffen in schwarzen Kutten und laute NewcomerInnen: Das ist das Dong Open Air 2016, was jährlich viele BesucherInnen auf die  Halde Norddeutschland lockt. Zum runden Geburtstag hat die :bsz-Redaktion Dong-LiebhaberInnen und Neulinge befragt, was das Festival für sie zum Besten der Welt macht. 

mehr lesen...
Was kaum jemand weiß: Medizinstudis durchschreiten für ihre Vorlesungen ein kunstvolles Portal (Rupprecht Geiger, Ohne Titel, 1974 – 1975). Foto: lor

Was ist das für 1 Ding?

Öffentliche Kunst verbessert die Lebensqualität – das wissen wir aus Städtebausimulationen wie „Sim City“. Warum hat die Ruhr-Uni dann einen Ruf als hässlicher uninspirierter Betonmoloch, wenn es auf dem Campus von „Kunst am Bau“ nur so wimmelt? Aus einem kunsthistorischen Seminar entstand der Band „Für den Campus konzipiert“, in dem die SeminarteilnehmerInnen 24 Kunstwerke an der RUB vorstellen und erklären.

mehr lesen...
Reise in eine fantastische Version des viktorianischen Zeitalters: Steampunk-Festival an der Zeche Hannover. Foto: Impressed Arts/Andre Birkenheuer

Zeche illuminiert: Extraschicht 2016 sehr vielseitig

In der Zeche Hannover in Bochum stießen dieses Jahr Welten aufeinander. Wenn man im Schatten der burgähnlichen Zeche einen Mittelaltermarkt entdeckt, ist man erst mal kaum überrascht. 

Ein Blick auf die ausgestellten Waren macht einen dann aber schon eher stutzig: Viktorianischer Schmuck, Druckluftarmbrüste und skurrile Apparaturen gab es zu sehen. Motto der Zeche dieses Jahr: Steampunk Wunderland. 

mehr lesen...
Nach einem beschwerlichen Einstieg ging es am Sonntag mit Bosse und ordentlich Sonne rund! Foto: Malte Schmidt

Vom Regen in die Musik

Die diesjärige Festivalsaison fällt bisher ordentlich ins Wasser. Neben Rock am Ring wurde vergangenes Wochenende auch das Southside abgebrochen. Mit einer Unwetterwarnung von Starkregen und Orkanböen hatte parallel dazu ebenfalls das Hurricane zu kämpfen. Beim Schwesterfestival in Scheeßel konnte der Betreiber FKP Scorpio neben dem Festivalfreitag zumindest den Sonntag noch komplett stattfinden lassen. Obwohl schon einige BesucherInnen des Hurricanes früh unwetterbedingt flohen, konnte das dem Großteil der optimistischen BesucherInnen nicht die Laune vermiesen.

mehr lesen...
„Ich spreche obligatorisch metaphorisch“: In ihren Texten behandelt Bochumer Slammerin Felicitas Friedrich oft Gefühle und Sprache. Foto: Der Fotowikinger

Die Vielfalt, damit klarzukommen

Warum hat er mich verlassen? Warum kriege ich nie eine ab? Warum gerate ich immer an den Falschen? Soll ich sie nicht doch nochmal anrufen? – Fragen, die so oder anders sich wohl jeder und jede schon mal gestellt hat. Der Lektora-Verlag riet: „Schreiben statt jammern“ und hat ein Buch mit Einsendungen zum wohl abgedroschensten Thema der Kulturgeschichte herausgebracht. Und damit bewiesen, dass Poetry Slam besser ist als sein Ruf, denn das Buch versammelt einige frische, absurde und nachdenkliche Perspektiven zum Thema.

mehr lesen...
Stellvertreter: Portraits der Männer, die in der Krümmede jahrelang inhaftiert waren. Foto: lor

Dem Tod auf der Spur

Seit dem 17. Juni präsentiert das Bochumer Stadtarchiv eine Ausstellung über die Gefangenen und ZwangsarbeiterInnen des ehemaligen Bochumer Straflagers Krümmede. 60 Lebensläufe standen im Zentrum des Ergebnisses der Recherche von Initiator und Seelsorger Alfons Zimmer. 

mehr lesen...
Titania und Zettel: Katharina Losekamm (oben links), Elisabeth Müller (o. r.), Lena Räther (u. l.), Christine Ruthenfranz (u. l.). Foto: Karin Freymeyer

Der Barde und die Blumen

Zurzeit findet im Botanischen Garten der RUB die Ausstellung „Garten = Theater oder Shakespeares Pflanzenwelt“ von Dr. Stefan Schneckenburger (TU Darmstadt) statt. Studierende der RUB und der Folkwang Universität der Künste ergänzten die Ausstellung mit Rezitationen, verschiedenen Textstellen und chorischem Sprechen und luden am Sonntag, den 19. Juni zum Matinee in den Botanischen Garten der RUB ein.

mehr lesen...
Meterhohes Ekelpaket: Während im Hintergrund das wohl ekelhafteste Bühnenbild der MZ-Geschichte ertrahlt, erregen Max (Laron Janus) und Paula (Caroline Königs) menschliche Abscheu.

Ein Stück, das unter die Haut geht – und dann juckt

Hat jemand schon so etwas Scheußliches gesehen? Gut, das Internet hält viele Überraschungen bereit – aber auf der Studiobühne im Musischen Zentrum der Ruhr-Universität Bochum? Viele studentische Stücke, die hier aufgeführt werden, sprechen ernste, bisweilen, kaum besprochene Themen an. Aber Silberfischchen gebärende Frauen in bedrückenden Kerkern und sadistische Machtfantasien vor einer gewaltigen, verfaulten, madenbesetzten Vagina: Caroline Königs (Text und Regie) und Katharina Cygan (Bühnenbild und Regie)  brachten am 9. und 10. Juni zwei kleine Stücke mit besonders hohem Brechreizfaktor auf die Bühne.

mehr lesen...
Melody hat sich kurz vor Beginn der Show für die Offene Bühne gemeldet – schade, wenn sie’s nicht getan hätte. Foto: mar

Ein Abend mit pädagogischem Rundumschlag

Für die Literaturinitiative Treibgut luden am 1. Juni Marock Bierlej (:bsz-Leserinnen als Marek Firlej bekannt) und Felicitas Friedrich ins KulturCafé zum „Read’n’Roll“, einer bunten Mischung aus Lesung und Poetry Slam, ein, die – großzügig betrachtet – einen roten Faden erkennen ließ.

mehr lesen...
Spektakuläre Aussichten: Mit dem richtigen Marketing kann man auch als SelbstverlegerIn Geld machen. Foto: mar

Die Konkurrenz zu den Krawattentreffen

Während die großen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig vor allem die Anzugtragenden aus den Verlagen und ihr Publikum anlocken, hatte die 1. Internationale Autorenmesse in Frankfurt vor allem (angehende) Autoren und Autorinnen im Blick. In lockerer Atmosphäre trug die Veranstaltung am vergangenen Samstag damit einem sich verändernden Buchmarkt Rechnung.

mehr lesen...