Liebe zum Detail: Die zweifarbig gehaltenen Kostüme rekurrieren auf die Tasten des Klaviers. Foto: Sina Ruhwedel

Makabres letztes Dinner

Theater. Aus einer Laune heraus töten Studenten ihren Kommilitonen – und richten auf dessen Grab eine Dinnerparty aus. Mit dem Klassiker „Cocktail für eine Leiche“ hebt sich der Vorhang des Musischen Zentrums ein letztes Mal für „ToM – Theater ohne Mittel“. 

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Zweiter Platz ILAA: Fast theatralisch wirkt der Kronleuchter der meditativ anmutenden Arbeit des deutschen Künstlers Tilman Küntzel – „Audiovisuelle Rauminszenierung mit Lüster“. Foto: Frank Vinken

Weithin leuchtend – unter der Erde strahlend

Lichtkunst. Die Verleihung des zweiten International Light Art Award fand am 21. April statt. Aus fast 300 Bewerbungen setzten sich drei FinalistInnen durch, deren Installationen seitdem begehbar sind. 

Ausgerichtet wurde die Verleihung im Zentrum für Internationale Lichtkunst in Unna. Neben „den weltweit renommiertesten Lichtkünstlern“ wie James Turrell oder Ólafur Elíasson erhellen nun die Arbeiten der drei FinalistInnen – Vroegop/Schoonveld, Tilman Küntzel und Saturo Tamura – die Kellergewölbe der ehemaligen Lindenbrauerei. Im Schoß der natürlichen Heimat für Lichtkunst treffen Hoch- und Industriekultur aufeinander und ergeben ein visuelles Spektakel ohnegleichen. Nicht ohne Grund flehte schon Goethe im Sterben liegend nach „mehr Licht!“ 

Und welcheR FinalistIn stand letztlich im Spotlight? Wir bringen Licht ins Dunkel …

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Künstlerisch gibt sich auch das Bergbaumuseum, wenn im Juni mit der BoBiennale in Bochum die Kultur zelebriert wird. Bearbeitet: kac

Kulturstammtisch plant zehntägiges Festival

Kultur. Kunst, Theater, Musik und Literatur – Im Juni 2017 soll bei der BoBiennale für jedeN etwas dabei sein.

Am 8. Juni beginnt die erste Biennale Bochums – eine Mischung aus nicht-kommerziellem Festival und stadtweiter Werkschau. Bis zum 18. Juni wird es dabei ein vielfältiges und kostenloses Veranstaltungsangebot in Bochumer Theaterstätten, Ateliers und an anderen Kulturorten geben. Im Rahmen dessen kann man unter anderem Klangfahrräder ausleihen oder verschiedene KünstlerInnen bei einem  „Frühstück zur Kunst“ kennenlernen. Die :bsz durfte exklusiv, schon vor Veröffentlichung, einen Blick in das Programm werfen und hat mit einigen der OrganisatorInnen gesprochen.

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 Tag der offenen Tür: Ex-Redakteur Marock Bierlej lässt im SM-Studio die Hosen runter. Bearbeitet: kac

Autsch … ich meine ooooah

Peitschen, Elektrizität, Lack oder Leder: Das Sprechen über sexuelle Vorlieben ist mittlerweile kein Tabu mehr. Trotz der Möglichkeit frei über Fetische zu sprechen, trauen sich noch immer nicht alle die Räumlickeiten zu besichtigen.

Unser ehemaliger Redakteur und Poetry-Slammer Marock Bierlej, hat für Euch am Tag der offenen Tür ein SM-Studio besucht. Nach seiner Rückkehr zeigte er Freundinnen und Freunden, was er so erlebt hat. Die Neugier seiner GästInnen führte zu einer Live-Performance, nur vereinbarte er kein Code-Wort, während er sich von ihnen auspeitschen ließ und schon bald wurde sein Popo so rot wie ein Teil seiner Haare.

 :Die Redaktion

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