Wie vor 20 Jahren: Fredro Starr (im Bild links) und Sticky Fingaz (rechts) von Onyx begeisterten die Massen.  Bild: Jan Turek

Old-School-Hip-Hop im Ruhrpott

Musik. Das Out4Fame-Festival hat sein fünftes Jubiläum gefeiert. In Hünxe bei Bottrop konnten Hip-Hop-Fans wieder eine musikalische Zeitreise in die 90er-Jahre unternehmen –  das goldene Zeitalter des Genres.

„Out4Fame repräsentiert realen Hip-Hop“, findet Fredro Starr von Onyx. Mit dieser Ansicht ist er nicht allein. Die beiden 22-jährigen Schulfreunde Jelle und Wallis sind extra aus der Nähe von Brüssel angereist, um amerikanische KünstlerInnen wie R.A. The Rugged Man und Black Star zu sehen, weil es in Belgien kein vergleichbares Festival gebe, wie sie berichten. Bei Temperaturen um 30 Grad und wolkenfreiem Himmel konnte man vom Freitag (29. Juni) bis zum Sonntag (1. Juli) neben einer ganzen Reihe legendärer RapperInnen, auch noch einen ähnlich legendären Fußball-Star des Ruhrgebiets und einen Heiratsantrag sehen. Wir waren für Euch vor Ort und sprachen mit einigen Beteiligten.

 :Die Redaktion

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Dort habt Ihr einen pittoresken Blick auf die Universitätsbibliothek: Airbnb-„Makler“ Jakob Wirth macht die Studierenden den Camping-Urlaub der ungewöhnlichen Art schmackhaft.  Bild: Alexander Schneider

Experimentelle Übernachtungen an der RUB

Campus. Zelte aufschlagen und die RUB neu erleben: Dazu luden Studierende aus Weimar und der Szenischen Forschung vergangene Woche mit dem Projekt „Airbnb goes brutalism“ ein.

Urlaub machen wohl nur die wenigstens in den Beton-Dünen der RUB. Als trist und funktional ist der brutalistische Baustil verschrien: AbsolventInnen des Masterstudiengangs Public Art der Bauhaus Universität und Studierende der Szenischen Forschung haben die RUB vom 11. bis 19. Juni performativ bespielt. Ihr Ziel: andere Perspektiven auf das graue Gelände gewinnen. Dafür haben sie bei Airbnb eine Anzeige geschaltet, wo Interessierte einen Zeltplatz auf dem Campus ergattern können. „Makler“ Jakob Wirth hat zudem direkt an der Uni geworben – auch für die unterschiedlichen Survival-Kits, die Teilnehmende für nächtliche Spaziergänge an der RUB erhielten.

:Die Redaktion

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