Trendsetterin :bsz: Noch bevor es den „Playboy“ in Deutschland gab, druckten wir in den 60ern nackte Frauenkörper ab (wenn wohl auch mit etwas anderen Absichten) – und noch lange bevor Hugh Hefner sie aus seinem Heft verbannte, taten wir das Gleiche.  Fotos: :bsz-Archiv (1968 – ’69)

Mit mehr Bekleidung wird es auch nicht besser

Statt leicht bekleideten und nackten Frauen werden im US-„Playboy“ zukünftig nur noch leicht bekleidete Frauen zu sehen sein. Die Marke Playboy wird dadurch kompatibler mit den prüden Regeln der ausufernden Facebook-Matrix. Und die Frauenbilder im legendären Männermagazin gleichen dann mehr den allgegenwärtigen „sexy“ Frauenbildern in der Werbung. Doch war die im Playboy zu sehende Nacktheit ohnehin stets nur ein arg begrenzter und eintönig inszenierter Ausschnitt aus der weiblichen Erotik.

mehr lesen...
Wohnen am Wiesental – müssen wir zentrale Grünflächen um jeden Preis opfern? Foto: tims

Gras statt Beton!

Ballungsraum Ruhrgebiet: Und es wird immer enger hier. Trotz vieler leer stehender Wohnungen werden Brachflächen und Grünfelder mehr und mehr verbaut. Jeden Tag einen Quadratkilometer mehr. Wie können wir die letzten grüne Oasen erhalten?

mehr lesen...
Quotenproblematik: Geflüchtete könnten zukünftig dorthin geschickt werden, wo sie weder hinwollen, noch willkommen sind. Karikatur: ck

Quotenregelung wäre auch keine Lösung

In welchem EU-Land sollen wieviele Geflüchtete untergebracht werden? Angesichts der aktuellen Krise hat die EU-Kommission Quoten für die Verteilung angestrebt, welche die Wirtschaftskraft und Bevölkerungszahl der Länder berücksichtigen. Die InnenministerInnen der 28 Mitgliedsstaaten beschlossen vergangene Woche jedoch lediglich als Notmaßnahme die Umverteilung von insgesamt 120.000 Geflüchteten aus stark belasteten EU-Staaten. Und selbst das ging nur per Mehrheitsbeschluss gegen die Stimmen von Ungarn, der Slowakei, Tschechien und Rumänien.

mehr lesen...

Wohnen muss bezahlbar bleiben!

Der Aufschrei ist groß und laut und kommt jedes Jahr zum Semesterstart: die Wohnraumsituation für Studierende in Deutschland. Sie ist prekär und kommt nicht von ungefähr: Zu wenige staatliche geförderte Wohnheime, zu teure Privatwohnungen in den Ballungszentren und überhaupt: viel zu viele Studierende! Die Bundesregierung plant jetzt ein Investitionsprogramm, um Abhilfe zu schaffen – nachdem sie nach und nach den staatlich geförderten Wohnungsbau abgebaut hat. 

mehr lesen...

Erst kommt das Fressen, dann die Hipster

Ein reichhaltiges Angebot an Speisen und Getränken auf dem Campus ist immer von Vorteil. Doch nach dem Q-West zieht das Akafö nun nach mit der Cafeteria insgrüne – und lockt unter anderem mit Bio-Gebäck und einem „kreativ gestalteten Sortiment“. Damit verstärkt sich nicht nur die Tendenz zu einer Zwei-Klassen-Studierendenschaft, sondern auch eine Art Starbucksisierung des Campus.

mehr lesen...
Lüdenscheid-Nord gegen Herne-West

Lüdenscheid-Nord gegen Herne-West

Es ist die Mutter aller Derbys — wenn nicht für alle deutschen Fußballfans, dann zumindest für die aus dem Ruhrpott, die mit Leidenschaft, puren Emotionen und voller Hingabe „ihr“ Team unterstützen: Dortmund gegen Schalke oder – wie es die beiden Fangruppen untereinander handhaben, damit unter keinen Umständen der jeweils andere Verein beim echten Namen genannt wird: Lüdenscheid-Nord gegen Herne-West.

mehr lesen...
Kabarettist Serdar Somuncu bezeichnete die derzeit gefeierte Willkommenskultur als Heuchelei. Foto: wikimedia commons, Codeispoetry, CC BY-SA 3.0

„Immer diese Extreme“

Ein Kommentar, der FlüchtlingshelferInnen kritisiert, ist in der vergangenen Woche durch die Medien gegangen. Autor ist der deutsche Schriftsteller und Kabarettist Serdar Somuncu, der in seinem Gastbeitrag in der Wirtschaftswoche die derzeitige Anteilnahme mit Flüchtenden als ein „Sebstdarstellungsspektakel“ bezeichnet und sich fragt, warum man vor Kurzem noch „gegen Ausländer“ war und nun auf einmal Vielfalt „super“ fände.

mehr lesen...
Simon Raguß schickte gleich ein ganzes Gedicht, um der :bsz zu huldigen. Bild. mar

In der Mensa beginnt die :bsz-Weltherrschaft

Die :bsz sei höchstens dazu geeignet, das Essen aufzuwischen, das der LeserInnenschaft bei der Lektüre unserer Artikel in der Mensa aus dem Mund fiele, behauptete einst ein/e anonyme LeserIn. Ginge es nach den LeserInnenbriefen, die wir als Reaktion auf unsere RUB-Parfumverlosung in :bsz-Ausgabe 1053 erhalten haben, liest uns der Großteil unseres Publikums tatsächlich in der Mensa – aber Würgereize scheinen wohl eher selten der Fall zu sein.

mehr lesen...
joop

Weltoffene Uni kann das nicht dulden

Dass an der RUB ein Dortmunder Neonazi-Kader Jura studiert, ist peinlich genug. Neu ist es auf dem Campus spätestens seit einer Outing-Aktion 2013 nicht mehr. Doch dass dieser Michael Brück anlässlich der rechtsradikalen Ausschreitungen in Heidenau in seinem Internetversand mit einem „Heidenau“-Rabatt wirbt, ist an Perfidität kaum zu toppen. Die Frage ist, ob und wie die Uni gegen Studierende vorgehen kann, die außerhalb des Campus mit derart menschenverachtenden Aktionen von sich Reden machen.
mehr lesen...
Alternatives Farbschema zum üblichem SPD-Rot: Eiskirch als grünes Ampelmännchen, Eiskirch beim Blaumachen, Eiskirch à l`Orange. Fotos: joop

Kandidat Kunterbunt

Lebewesen tarnen sich, um nicht gefressen zu werden oder leichter Beute zu machen, schlicht um die Überlebenschancen zu vergrößern. Was bewegt aber politische Wesen wie den Oberbürgermeister-Kandidaten Thomas Eiskirch (SPD) dazu, auf Plakaten den kompletten Farbfächer durchzuprobieren?

mehr lesen...
Feuchtfröhlich: Die Band 257ers legte beim Highfield mit einer Schaumkanone los. Foto: alx

Nicht nur Musik, auch Soziales

Musikalische Großveranstaltungen werden immer mehr zu sozialen Happenings. Neben Viva Con Agua und Foodsharing-Initiativen zeigen nun auch andere bekannte Gruppen dort Gesicht. Ein Beispiel hierfür ist das am Sonntag zu Ende gegangene Highfield Festival in Leipzig, bei dem rund 25.000 BesucherInnen antanzten.

mehr lesen...
Sozialer Spuk: Ghosting geht um. Illustration: lux

Ohne Abschied kein Wiedersehen

…zumindest kein angenehmes. „Ghosting“, das ist amerikanisch für: sich ohne Abschied aus dem Leben der anderen Person schleichen. Man macht sich quasi zum Geist, indem man auf Anrufe und Nachrichten nicht mehr reagiert und hofft, dass der/die PartnerIn es irgendwann kapiert. 

mehr lesen...
Magnolien sollen in weiblichen Hirnen die Produktion von Geschlechtshormonen anregen, so der „Knowledge“-Beipackzettel. Foto-Quelle: Flickr, wolfro54, CC-BY-NC-ND 2.0)

Biodiesel und Blumenduft

Er wirkt belebend und gleichzeitig entspannend, soll das Gehirn in der Klausurphase in den Konzentrationsmodus versetzen­ – und bei alldem soll sich „Knowledge“, der neue Wunderduft der RUB, auch noch prima als Raumspray zweckentfremden lassen. Wir haben das Parfum mal etwas genauer unter die Lupe genommen. 

mehr lesen...
Ruhe sanft im Paradies!

Ruhe sanft im Paradies!

Peinlicher Abschied: die grüne Hochschulgruppe schwärmt in ihrer Stellungnahme von den guten, alten, wilden Bildungsstreik- und Hörsaal-Besetzungszeiten und jammert über die „konservative AStA-Mehrheit“, jammert über den Trend zum unpolitischen AStA, jammert über „Steigbügelhalter“-Jusos – und sagt: tschüss. Einfach nur ein Jammer!

mehr lesen...
Das South Carolina State House: Beim Denkmal für die konföderierte Armee wehte bisher die Südstaatenflagge. Foto: HaloMasterMind (CC BY-SA 3.0)

Die Morde von Charleston und die Flagge der Konföderierten

Der Senat von South Carolina hat die Südstaatenflagge vor dem Regierungssitz des US-Bundesstaates entfernen lassen. Auslöser war das im Juni verübte rassistisch motivierte Massaker in einer afroamerikanischen Kirche in der Stadt Charleston. Vom Täter wurde die Südstaaten-Flagge zuvor für seine Propaganda im Internet verwendet. Infolge der Bluttat ist es in den USA zu einer kritischen Debatte um jenes umstrittene Symbol aus der Zeit des Bürgerkriegs gekommen.

mehr lesen...
Das letzte Demokra-Tier ist tot

Das letzte Demokra-Tier ist tot

In einem Betonwald gar nicht weit entfernt vor gar nicht allzu langer Zeit, da lebte ein Tierchen, relativ selten und schwer zu halten: das Demokra-Tier. Viele wollten dieses Tier für sich haben, waren aber der Überzeugung, die einzig richtige Vorstellung davon zu haben, wie so ein Demokra-Tier zu halten sei, allen voran zwei Gestalten namens TrAStAn und BIERte. 

mehr lesen...
Pluto als Meme-Gott: Vom (Zwerg)Planeten zur Internetberühmtheit. Bild: NASA; Bearbeitung: lux

Klein, aber oho!

Alle reden über einen statt mit einem – nervt Euch sowas auch? Unser Sonnensystem-Mitbewohner Pluto hat davon jetzt genug und meldet sich hier selbst zu Wort. 

Liebe ErdbewohnerInnen,

irgendwie verstehe ich Euch nicht. Klar, nur weil man in einem Sonnensystem wohnt, muss man nicht gleich einen auf beste Freunde machen. Aber die erste Kontaktaufnahme sozusagen im Vorbeifahren? Frei nach dem Motto: Hier ist unsere Sonde, und was hast Du so zu bieten?

mehr lesen...
Freibad, Kratzeis, Sommerfer… äh, vorlesungsfreie Zeit!

Freibad, Kratzeis, Sommerfer… äh, vorlesungsfreie Zeit!

Das Halbjahr hängt in den letzten Atemzügen. Nur noch drei Tage durchhalten, und dann heißt es, pünktlich mit dem Klingeln die Tasche zu schnappen, in denen keine Stifte und Blöcke verstaut sind, sondern Badesachen, und unter lautem Jubel die Bildungsanstalt im Laufschritt zu verlassen! Ein tolles Gefühl… hätte das sein können, doch man ist nicht mehr in der Schule, sondern in der Uni.

mehr lesen...