Bildung für alle: Plakat der Inklusions-Ringvorlesung an der RUB im WiSe 2015/16.  Quelle: PSE

Inklusives Schulsystem soll zur Normalform werden

Die Professional School of Education (PSE), die an der RUB für die Lehramtsausbildung zuständig ist, richtet ab kommender Woche eine Ringvorlesung zum Thema „Inklusion“  aus. Juristische und bildungspolitische Grundlagen sowie aktuelle Forschungsbefunde werden dabei ebenso beleuchtet wie auch aktuelle Beispiele aus der Schulpraxis. Die Ringvorlesung findet immer dienstags an insgesamt acht Terminen statt.

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Zu spät: Wie :bsz-Redakteur Tim erging es vielen Studis. Nach kurzer Zeit waren viele beliebte Kurse ausgebucht ­­- was blieb, war die Warteliste.Screenshot: tims

3 … 2 … 1 … ausgebucht!

Ab dem vergangenen Mittwoch um 9 Uhr konnten Studierende Angebote des Hochschulsports wahrnehmen und sich online für Kurse registrieren. Doch beliebte Sportarten wie Tennis, Basketball oder Badminton waren nach kurzer Zeit ausgebucht. Gibt es zu viele Studierende oder zu einfach ein zu kleines Angebot?

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Eine neue Liste an der RUB. Wird der Campus basisdemokratischer und transparenter?. Quelle: GRAS

GRAS für die Welt

In der letzten Ausgabe berichtete die :bsz bereits über die Gründung der neuen Liste „Grüne & Alternative Student*innen Bochum“ (GRAS) die, trotz aller aufkommender Gerüchte, keine Nachfolgeliste der Grünen Hochschulgruppe ist und in Zukunft den Campus der RUB basisdemokratisch und transparent aufrütteln will. Statt 

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Kann ich Karriere machen und trotzdem eine Familie gründen? Auf der Veranstaltung CrossING wurden Möglichkeiten aufgezeigt, wie beides miteinander vereinbar ist.  Foto: tims

Ingenieurinnen dieser Welt, vereinigt Euch!

Wie kann ich mich als Frau in den von Männern dominierten Ingenieurberufen durchsetzen und vielleicht doch Karriere und Familie miteinander vereinen? Die Veranstaltung CrossING versuchte, an zwei Tagen genau das zu beantworten und den 50 teilnehmenden weiblichen Masterstudierenden der verschiedenen Ingenieurwissenschaften eine Perspektive aufzuzeigen – mit Vorträgen von Bewerbungscoaches, bekannte Unternehmen und Rolemodels.

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Mit GFPS für ein Semester nach Polen: StipendiatInnen aus Deutschland und Belarus mit dem deutschen Honorarkonsul bei den Städtetagen in Krakau. Foto: mar

Spaß ist eine gesamteuropäische Idee

Treffen sich ein Deutscher, ein Pole, ein Tscheche … Was klingt wie ein Witz, ist tatsächlich wahr: Die Städtetage der Studi-Organisation GFPS (Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa e. V.) im polnischen Krakau haben junge Menschen aus halb Europa zusammengebracht, um gemeinsam zu reden, zu lernen, zu lachen und zu feiern. Völkerverständigung wie sie sein soll.

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Rot-graue Blechhütte goes green: Jetzt könnt Ihr Euch Euren herbstlichen veganen White Macadamia Mocca im Grünen holen und nach draußen ins Bald-nicht-mehr-ganz-so-Grüne mitnehmen. Foto: mb/ann

Die graue RUB und ihre grüne Futter-Revolution

Mehr bio, mehr vegan, mehr grünes Gewissen: Das Akafö hat erkannt, dass die Hipsterisierung der Studierendenschaft voranschreitet und dem RUB-Campus eine Cafete namens insgrüne verpasst (hier unsere Meldung und hier ein Kommentar dazu). Das Franchise des Studierendenwerks-Dachverbandes DSW ist nicht das einzige gastronomische Novum des Akafö: Die Hochschule für Gesundheit kriegt auf dem Gesundheitscampus eine Gesundheitsmensa. So viel Gesundheit – und doch hat die Großküche die BER-Krankheit.

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GRAS statt BIER? Die neuen Grünen haben ein frisches Gewand – ob es wohl bei den Studis auch besser ankommt? Screenshot: tims

Neugründung der GRAS: Frischer Wind im Grünen?

Das Sommerloch der Hochschulpolitik wurde durch die Auflösung der Grünen Hochschulgruppe (GHG) am 25. Juli 2015 und dem Rückzug der Liste BIER postwendend gestopft. Nach zwölf „guten und schlechten Jahren“ AStA-Arbeit sollte ein Schlussstrich gezogen werden, so die GHG. Oder war es vielmehr eine Kapitulation gegen den „allmächtigen konservativen“ AStA? Mit dem Ziel, diesen zu stürzen, gründete sich nun die Liste „Grüne & Alternative Student*innen Bochum“ (GRAS). Déjà-Vu oder wirklicher Neuanfang?

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Erst auf den zweiten Blick als Provisorium zu erkennen: Obwohl die Mensa noch nicht fertig ist, müssen Studierende der hsg nicht hungern, denn das Essen wird von der RUB-Mensa geliefert.  Foto: mar

Eine Mensa für den Gesundheitscampus

Die 2009 gegründete Hochschule für Gesundheit (hsg) ist diesen Sommer in das neue Gebäude auf dem Gesundheitscampus gezogen. Das Akafö wollte dort eine neue Mensa eröffnen, bietet aber wegen Verzögerungen im Bau eine Übergangslösung an: Derzeit werden Gerichte von der Hauptmensa der RUB angeliefert. Einen genauen Eröffnungstermin kann das Akafö derzeit nicht nennen.

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Credit Points fürs Ehrenamt? Der neue Optionalbereich soll es möglich machen.  Karikatur: ck

Freiwillig engagieren – Punkte kassieren!

Für alle, die neben dem Studium ehrenamtliche Arbeit leisten, soll das ab dem kommenden Wintersemester 2015/2016 anlaufende neue Optionalbereichsmodell die Möglichkeit bieten, Euer Engagement mithilfe von Credit Points anerkennen zu lassen. Hierfür müssen im neuen Praxisprofil allerdings einige Anforderungen erfüllt werden – denn das Ehrenamt muss nicht nur anerkannt, sondern auch bewertet werden.

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Mittlerweile ist wieder alles normal: So ruhig war es zur Einschreibung Anfang September garantiert nicht. 	Foto: kac

Einschreibeflut überschritt RUB-Kapazitäten

Zu Beginn des Einschreibezeitraums Anfang September kamen so viele junge Menschen an die RUB, um sich zu immatrikulieren, dass die Uni zahlreiche Studis in spe wieder heim schicken musste. Wartezeiten über zwölf Stunden wollte die Uni den BewerberInnen und MitarbeiterInnen „nicht zumuten“, so die Pressestelle. Mittlerweile hat sich die Situation wieder normalisiert.

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Peinliche rechte Umtriebe an der Uni

Letzte Woche fanden sich im Foyer des Studierendenhauses erschreckende Flugblätter im öffentlichen Flyerregal: Lausige Schwarzweißkopien mit einem wirrem Sammelsurium von undeutlichen Fotos und kryptischen Textfetzen, die ihren Mangel an Orthografie und Grammatik durch eine inflationäre Fülle von Ausrufezeichen wieder wettmachen zu wollen scheinen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Was da letztlich steht, ist ausländerInnenfeindlich. Wer die Zettel verteilt und ob noch mehr davon im Umlauf sind, ist nicht bekannt. Der AStA mahnt aber „Augen auf!“ und ist für Hinweise dankbar.

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Glück im Unglück: Mit solch primitiven Propagandazetteln zieht man erfreulicherweise niemanden auf seine rechte Seite. Quelle: unbekannteR DeppIn

RassistInnen beweisen mal wieder ihre Dämlichkeit

Es ist die vielleicht schlechteste Propaganda des Jahres. An der Uni wird man ja jeden Tag mit Flugblättern und Infomaterialien förmlich zugeschüttet. Es gibt professionelle Broschüren und dilettantische Flugblätter, teure Kärtchen und billige Handzettel. Aber was kürzlich im AStA-Foyer auftauchte, lässt sich wohl nur beschreiben mit: In jeder Hinsicht kacke.

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Nerdstrom: Wie eine zweite Moldau drängen „Magic“-SpielerInnen in die tschechische Hauptstadt. Foto: Fabian Dickmann

Prag: Die Zusammenkunft

Am vergangenen Wochenende fand in Prag der Grand Prix im Kartenspiel „Magic: The Gathering“ statt. Wer dieses Spiel mit Nerds assoziiert, die selten das Tageslicht sehen, liegt vielleicht nicht ganz falsch, jedoch scheint Magic eine gute Alternative zum Kellnern zu sein. Denn rund 30.000 US-Dollar werden auf 230 SpielerInnen aufgeteilt. Dabei bekommt der oder die Erstplatzierte 4.000 US-Dollar Preisgeld, der Rest wird gestaffelt. RUB-Volkswirtschaftsstudent Fabian Dickmann, 25, nahm daran teil.

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Baustart für Gebäude GD

Am 5. August wurden die Bauarbeiten am Gebäude GD offiziell begonnen. Noch ist davon nicht viel zu sehen, schließlich muss das Grundstück erst geräumt werden. Im September sollen dann die Bagger anrollen. Vorübergehend werden deshalb die Weststraße, ein Teil des südwestlichen Parkplatzes und die Tennisplätze gesperrt. Im Wintersemester 2018/2019 sollen im neuen Gebäude die ersten Lehrveranstaltungen in Jura, WiWi und SoWi stattfinden.
 
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Dem Lernstress keine Chance geben

Hausarbeiten, Blockseminare, Prüfungsvorbereitungen – auch wenn derzeit offiziell vorlesungsfreie Zeit ist, genießen nur die Wenigsten von uns das Privileg, drei Monate lang auf der faulen Haut liegen zu können. Stress im Studium ist also ein Thema, das auch in den Semesterferien nicht aus der Welt ist. Tipps gegen Lernstress verspricht nun das im Rahmen eines Seminars von einer Gruppe RUB-Studis gegründete Onlineportal „Gelassen studieren“. 
 
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Eine ganz normale Geisti

„Seit 10:57 Uhr tue ich nichts. Davor habe ich einen mittelmäßigen Krimi fertiggelesen. Ich muss heute noch die Wäsche machen, und das ginge auch noch morgen. Ansonsten habe ich keine Pläne.“ Und auch für nach dem Studium keinen Plan. Tabea, Jahrgang 1987, promoviert in Kunstgeschichte. Und bestätigt, was die Studis aus N- und I-Reihe über Geistis denken – und lässt einige Geistis wiederum denken: „Das kenn’ ich doch!“

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Volontieren und kulturell profitieren

Reisen und dabei gerne auch freiwillige Arbeit leisten, ist heute angesagter denn je. „Projects Abroad“ hilft dabei, sich vor Ort zurecht zu finden und den kulturellen Austausch voranzutreiben.  Ob Südafrika, Marokko oder Jamaika – überall auf der Welt gibt es Hilfsprojekte, bei denen freiwillige HelferInnen mitmachen können. Mittlerweile ist das Programm auch für die ältere Generation interessant.  

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Kurzer Jubel: Nach einer schnellen Ehrenrunde mit dem Pokal ging es für die Bochumer gleich auf den Heimweg. Foto: RUB11

EM-Triumph nach Elfer-Marathon

Die RUB-Fußballer gewannen letzte Woche Dienstag in Kroatien die Europameisterschaft der Hochschulen. Im Finale gelang ihnen mit dem 4:2 im Elfmeterschießen auch die Revanche gegen die Staatliche Universität Kuban aus Russland, der sie in der Gruppenphase noch unterlegen waren.

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Geist in der Flasche: Das RUB-Parfum „Knowledge“. Foto: bk

Der Duft des Wissens

Was nach der ersten Ankündigung rasch auf Facebook die Runde machte und zur Zielscheibe des Spottes vieler Studierender wurde, erweist sich nun als werbewirksame PR-Aktion für die RUB: „Knowledge“, das nach eigenen Angaben weltweit erste von einer Universität kreierte Parfum schaffte es in die überregionalen Medien – und war am Bochumer Standort der Parfümerie Pieper zwischenzeitlich sogar ausverkauft. 

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Die Brücke ins Studium: Die RUB will ab dem kommenden Semester Geflüchteten einen Zugang zu Hochschulbildung bieten. Foto: bk

Die Uni heißt Geflüchtete willkommen

„Refugees welcome!“ – mit diesem Slogan weisen FlüchtlingsaktivistInnen immer wieder darauf hin, dass Geflüchtete aus Krisenländern nicht nur ein Dach über den Kopf und eine gesicherte Lebensmittelversorgung benötigen, sondern auch von der Gesellschaft aufgenommen werden müssen. Einen Schritt in diese Richtung geht nun die RUB, die sich ab dem Wintersemester 2015/16 für AsylbewerberInnen öffnen will. 

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