Pro: Der Protest von Studierenden in Magdeburg wurde als undemokratisch bezeichnet. Aber gegen Trump, AfD und Co. helfen keine bloßen Bitten.
Ist Protest gegen AfD legitim?
Contra: Die Rede von André Poggenburg wurde in Magdeburg mit Böllern beendet. Fazit: Kinder, bitte nicht nachmachen!
Klugheit der Studis in der Politik
Das sagen Politikwissenschaftler zur AfD an Unis. In Düsseldorf und in Münster lassen sich Hochschullisten finden, die sich der AfD zuordnen. Von den Ruhrunis weist nur die Fernuni Hagen eine solche Liste auf. Woran liegt das?
Erdoğans verlängerter Arm greift nach kurdischen Studis
Politik: Einschüchterungen, Morddrohungen und Angriffe: Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion (kurz: DİTİB) geht mit fragwürdigen Methoden gegen VertreterInnen des Verbandes der Studierenden aus Kurdistan (YXK) vor.
Türkisch-kurdischer Konflikt im Hörsaal
Konflikt: Die Veranstaltung „DİTİB – Marionetten Erdoğans?“ der YXK musste vor Beginn am Abend des 12. Januar umdisponieren, um an der Universität Duisburg-Essen (UDE) stattfinden zu können.
Umstrittener Dachverband: DİTİB
DİTİB: Die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. (türkisch: Diyanet İşleri Türk İslam Birliği) ist ein bundesweiter Dachverband, der die Tätigkeiten der türkisch-islamischen Moscheegemeinden koordiniert. DİTİB wird vom staatlichen Präsidium für Religiöse Angelegenheiten, das wiederum direkt dem türkischen Ministerpräsidentenamt unterstellt ist, kontrolliert und geleitet.
10 Prozent geben Stimme ab! Erdrutschsieg der Nicht-WählerInnen
Aus der Wahl zum 50. Studierendenparlament geht die NAWI als stärkste Kraft hervor. Die Liste der Naturwissenschaftler und Ingenieure holte 1.305 (28,15 Prozent) der Stimmen und ist mit zehn Sitzen im 50. StuPa vertreten. Wie im Vorjahr bleibt auch die Linke Liste (LiLi) mit 768 Stimmen (16,57 Prozent), damit mit sechs Sitzen, zweitstärkste Fraktion. Erschreckende Randnotiz: Die bereits im letzten Jahr geringe Wahlbeteiligung fiel erneut zurück auf 10,29 Prozent.
Verzweifelte Hochschulpolitik?
Von Gewinnspielen bis Online-Wahlen ist man an den Unis aktiv, wenn es darum geht, die Studierenden an die Wahlurnen zu locken: Denn die dramatisch geringe Beteiligung der Studis ist nicht nur an der Ruhr-Uni ein Problem.
Können wir das (auch) schaffen?
In der Woche vom 21. bis 25. November wurde an der Uni Duisburg-Essen (DuE) das Studierendenparlament gewählt. Die Wahlbeteiligung ist mit 8,47 Prozent – trotz einer Steigerung um fast zwei Prozentpunkte – gewohnt niedrig und liegt immer noch unter der letztjährigen Beteiligung an der Ruhr-Uni.
Wählen oder nicht wählen – das ist hier die Frage
Es duftet wieder herrlich nach Waffeln und Glühwein – nein, nicht der Weihnachtsmarkt – die Uniflure. Ihr bekommt warme Tees und weitere Köstlichkeiten vollkommen gratis. Denn es ist Wahlwoche. Die Listen zeigen sich eine Woche lang von ihrer großzügigen Seite und versuchen jeden Studi vom Wählen zu überzeugen. Das alles nur für eine Stimme?
VG Wort-Konflikt, viel Kohle und Katzenklos
Bunte Plakate und Glühweinstände: In der Woche vom 5. – 9. Dezember können die Studierenden ihre Stimme abgeben. Zur Wahl des 50. Studierendenparlaments treten zehn Listen an. Ihr entscheidet beim Urnengang über wichtige Themen wie den Unirahmenvertrag mit der VG Wort, den aktuellen Rechtsruck oder die Verbesserung des Studienalltags.
Die wichtigsten Aufgaben der Legislaturperiode?
Die StuPa- Wahl steht an. Deswegen haben wir die antretenden Listen gebeten, zu den wichtigsten Fragen Stellung zu beziehen.
Gender Studies: Eine ukrainische Perspektive
Es ist ziemlich interessant, dass schon bei der ersten Vorlesung im Masterprogramm Gender Studies an der RUB über Gender-Bashing diskutiert wird. Darunter versteht man Angriffe auf diese Disziplin, bei der man die Sinnhaftigkeit der Geschlechterforschung aus akademischer Sicht in Frage stellt. Aus der Perspektive einer ukrainischen Studentin mag diese Gender-Problematik zunächst überraschend sein. Wenn man aus einem Land kommt, in dem selbst das Wort „Gender“ falsch verstanden wird, erwartet man in Deutschland eine andere Lage der Dinge.
Die BERs Bochums
Kunstmuseum Die Dachsanierung wird doppelt so teuer wie geplant: 1,2 Mio. Euro statt 600.000 Euro Der Grund: Vorher nicht bekannte notwendige Neuerungen der Dachentwässerung und eine von der Gebäudeversicherung geforderte Spezialverglasung. Außerdem:...
Musikforum: Mehr Kosten, genauso viel Angebot
Streitfall Musikforum: Nun ist es gebaut und mit einem zweitägigen „Bürgerfest für alle“ am 29. und 30. Oktober eröffnet worden. Erst am 28. Oktober wurde eine Beschlussvorlage angefertigt, nach der ungeplante 921.000 Euro Mehrkosten, die das Musikforum verursacht, aus dem Schuletat der Stadt gedeckt werden sollen. Laut Volker Steude von den Stadtgestaltern, einem der schärfsten Kritiker des Musikforums, hat das Projekt die Stadt nicht wie geplant 2,4 Millionen Euro gekostet, sondern inklusive versteckter, mit dem Projekt mittelbar und unmittelbar verbundener Kosten über 15 Millionen. Die laufenden Kosten belaufen sich nicht auf 0,58 Millionen, sondern auf über 3 Millionen Euro im Jahr.
Kulturrevolution, Besetzungen und abfeiernde Profs
Trotz des brandgefährlichen Betons erlosch der Partygeist an der RUB im Inferno von Musik und Alkohol nie. Die ProtagonistInnen von damals sind jedenfalls noch heute Feuer und Flamme, wenn sie sich erinnern.
Beschränktes Feiern
Lange Vorlesungen und dann ab zur Party ohne einen Zwischenstopp und Locationwechsel. Früher war das kein Problem. Fachschaftspartys fanden mit großer BesucherInnenzahl in Uni-Gebäuden statt. Warum heute nicht mehr? Kaum eineR kann sich heute noch an...
Kopenhagen bis MIT – das kann (d)ein Studium kosten
Happy Birthday, Harvard! Am 28. Oktober feiert die Elite-Uni an der Ostküste der USA ihren 380. Geburtstag. Wir als :bsz gratulieren natürlich einerseits, weisen aber auch darauf hin, dass einige der sogenannten „Elite-Unis“, aufgrund der hohen Studiengebühren nur wohlhabenderen Menschen zugänglich sind. Ein Thema, das auch uns beschäftigt.
Welcome to London
Nur ein Austauschjahr oder am besten gleich vor Ort bleiben? Wir haben die ehemalige RUB-Studentin Laura gefragt, die nächstes Jahr in London studieren will. Dabei kommen einige Schwierigkeiten auf sie zu.
„Der große Skandal unserer Generation“
Schulden und Unsicherheit: Seit Jahren gehen in England Studierende gegen die erhöhten Gebühren auf die Straße.
Spektakuläres Slamassel
Henrike Klehr ist die neue NRW-Landesmeisterin im Poetry Slam. Im Schauspielhaus setzte sie sich im Finale gegen Johannes Floehr und Tom Schildhauer durch.


















