Doom in der Matrix. Foto: ann

Okkulte Mächte oder Wahnsinnsstimme?

Bei der Sängerin von Jex Thoth fragt man sich, ob sie einen verhext, mit verbotenen Substanzen in ihren Räucherstäbchen berauscht – oder schlichtweg mit einer unglaublich atmosphärischen Performance betört. Glücklicherweise kommt...

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Ein voller Erfolg: Wagners Ringauftakt glänzte auf mehreren Ebenen – Fortsetzung folgt 2016? Foto: Ruhrtriennale

This is not Bayreuth. This is Bochum!

Die diesjährige Ruhrtriennale feierte am Samstag mit der Vorstellung von Wagners „Rheingold“ ihren triumphalen Abschluss. Intendant Johan Simons übertrug seine antikapitalistische Interpretation der Oper auf das Ruhrgebiet – verbunden mit wilden Sexszenen im Wasser, einem einfachen wie einmaligen Bühnenbild und einem Orchester, das aktiver Teil des Stückes war – frei nach dem neuen Motto: Seid umschlungen!  

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Pottermore goes Buzzfeed: Interessiert uns wirklich, warum wir uns in einen Hufflepuff verlieben sollten? Screenshot: lux; Quelle: Pottermore.com

Zauberer-Website in neuem Gewand

Seit dem 22. September erstrahlt J. K. Rowlings Online-Aushängeschild Pottermore.com in neuem Glanz. Das wollen uns die BetreiberInnen der Seite jedenfalls weismachen. Die Fans reagieren dagegen zurückhaltender, schließlich hat sich nicht nur das Erscheinungsbild der Seite, sondern scheinbar auch ihr gesamtes Konzept geändert. 

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Wollt ihr Humppa hören? Eläkeläiset-Akkordeonspieler Lassi Kinnunen kann auch im Sitzen für Stimmung sorgen. Foto: alx

„Das ist mindestens als gut als geil!“

Die Band sitzt auf der Bühne und spielt finnische Polka, Humppa genannt –  und die Menge im Saal tobt, es wird getanzt, gelacht, gepogt. Wie kriegt man das hin? Die Band Eläkeläiset hat im Wesentlichen drei Zutaten, um für Stimmung zu sorgen: 1. viel Alkohol, 2. berühmte Rock- und Popsongs auf Finnisch im Stil dieser ulkigen nordischen Folklore spielen, 3. noch viel mehr Alkohol. Der Montagabend im Bahnhof Langendreer bot kein Konzert wie jedes andere.

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Freak out your face: Mimik und Körpersprache sind das A und O bei Impro.	Foto: kac

Alles dobrze

Dieses Jahr können wir wieder zehn polnische Studierende, die an dem neunten Deutsch-Polnischen Theaterprojekt teilnehmen, gemeinsam mit zehn Studis aus NRW auf der Studiobühne im Musischen Zentrum erleben. Letzten Donnerstag war die Begrüßungsparty für die polnischen Studis, auch die TeilnehmerInnen von vergangenen Jahren, die an dem Projekt mitgewirkt haben, wurden eingeladen. Trotz langer Nacht standen alle pünktlich am nächsten Morgen auf, um in der Laerholzstraße 80 mit den Proben zu beginnen. 

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Präsentierten in der Essener Lichtburg ihren neuen Film „Ich und Kaminski“: Hauptdarsteller Daniel Brühl und Regisseur Wolfgang Becker. Foto: bent

Der alte Mann und sein Biograph

Vom Bubi zum arroganten Arschloch: Mit der DDR-Komödie „Goodbye Lenin“ hat Regisseur Wolfgang Becker Daniel Brühl mit der Rolle des engagierten Sohnes zum Star gemacht. In der Lichtburg präsentierten beide ihre erste gemeinsame Zusammenarbeit seitdem: die Künstler-Komödie „Ich und Kaminski“.

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Clueso und Band begeistern die Fans unterm Zelthimmel – ein Musiker mit Songs für alle Altersklassen.

Kein Bock zu Geh’n

Das Zeltfestival Ruhr (ZfR) hat noch bis zum 6. September seine Pforte geöffnet. Es bietet Euch ein vielseitiges Line-Up und Stände, die sich an breites Publikum richten. Clueso spielte beispielsweise am vergangenen Donnerstag und begeisterte das Zeltpublikum.

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Sommerpause ist vorbei: Das Schauspielhaus Bochum startet in die neue Spielzeit.	Foto: Thomas Aurin

„Es muss Reibungen geben!“

Von Tschechow bis Monty Python: mit einem breiten Programm startet das Bochumer Schauspielhaus in die neue Spielzeit. Premiere feiert unter anderem der Tschechow-Klassiker „Der Kirschgarten“ und „Hiob“ nach dem Roman von Joseph Roth. Mit „Das Fleischwerk“ wird es zudem eine sozialkritische Uraufführung auf der Bühne geben. Die :bsz sprach mit dem geschäftsführenden Dramaturgen.

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Ein voller Erfolg für die VeranstalterInnen und den Intendanten: Knapp 4.000 begeisterte BesucherInnen tanzten vor, neben oder in der Jahrhunderthalle bis zu den frühen Morgenstunden. Foto: tims

Von wegen immer nur die alte Leier

Die Ruhrtriennale wurde am 15. August mit einer großen Willkommensparty in der Jahrhunderthalle feierlich eröffnet. Bekannte Musikgrößen wie The Notwist oder die Elektrocombo Caribou sorgten für ausgelassene Stimmung. Das Wetter spielte auch (fast) mit, so dass sich die Feier auf In- und Outdoorbereiche rund um die Halle verteilte. Knapp 4.000 BesucherInnen tanzten bis zum frühen Morgen. Intendant Johan Simons sprach danach von einer „einzigartigen und nie dagewesenen Veranstaltung“.

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Nicht die einzige Spielstätte bei der Ruhrtriennale, aber für BochumerInnen sicherlich die bekannteste: Die Jahrhunderthalle Bochum – eine Institution der Ruhrtriennale. Foto: tims

Sei umschlungen, Ruhrgebiet!

Mit neuer Intendanz und zugleich neuer Ausrichtung geht die Ruhrtriennale in seine fünfte Runde. Vom 14. August bis 26. September verspricht das größte Kulturfestival Deutschlands vor allem internationale Produktionen in gewohnt ungewohnten Spielstätten. Wagners „Rheingold“ – inszeniert vom neuen Intendanten Johan Simons – ist auf dem ersten Blick sicherlich die bekannteste Produktion, doch natürlich nicht die einzige. Für Studierende gibt es 50 Prozent Rabatt in allen Kategorien. Den Anfang macht die Eröffnungsfeier „Ritournelle“.

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Das rekonstruierte Nordtor der Colonia Ulpia Traiana: Die dreigeschossige Anlage bietet einen luftigen Ausblick über das gesamte Parkgelände. Foto: ck

Alle Wege führen nach Xanten

Wer Antike zum Anfassen erleben möchte, sollte mal einen Abstecher nach Xanten wagen. Seit mehr als 50 Jahren bietet der Archäologische Park (kurz APX), der auf dem Gelände der um 98/99 n. Chr. gegründeten römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana errichtet wurde, BesucherInnen antike Geschichte als hautnahes Erlebnis. 

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Heavy Metal Holiday: Die MetalDays in Slowenien zählen zu den schönsten und lustigsten Festivals. Foto: mar

Wenn die Hölle übers Paradies hereinbricht

Smaragdgrünes Wasser, das sich durch die Alpen schlängelt, 40 Grad im Schatten, Bikinis, Badehosen und Beachvolleyball. Das weckt wohl bei so Manchem sommerliche Ferienstimmung, aber wohl kaum den Gedanken an ein Heavy-Metal-Festival. Gerade deshalb – aber nicht nur – sind die MetalDays in Slowenien ein besonderes Festival, an das man noch Jahre zurückdenken wird!

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„Growls“ of Farewell: Alexander O. ganz in seinem Element. Foto: ann

Brennende Halde

Das Dong-Festival in Neukirchen-Vluyn feierte in diesem Jahr sein 15. Jubiläum und gab zu diesem Anlass alles: Ein wahnsinniges Line-Up, erstmalig Duschen und sonniges Wetter.

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Nächste Haltestelle: Die Studiobühne mit #Students. Foto: kac

Spielerische Ereignisse zum und am Campus

Am vergangenen Wochenende fand das Stück „#Students“ im Musischen Zentrum auf der Studiobühne statt. 21 Studierende haben sich in Gruppen zusammengefunden, um aus ihrer Sicht die Geschehen an der RUB schauspielerisch darzustellen. Im Stück zeigen die SchauspielerInnen, was die RUB für ihre Studierenden und MitarbeiterInnen ist: Der Nabel der Welt! 

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2D ist noch lange nicht tot! Gerade auf Smartphones sind 2D-Grafiken en vogue – animieren kann man sie mit dem Programm „Spriter“. Quelle: YouTube

Mach Dein eigenes Spiel!

Das (nicht nur) Indie-Spiele-Portal Humble Bundle bietet noch bis zum 21. Juli für wenig Geld ein Softwarepaket an, mit dem jedeR ein eigenes PC-Spiel oder eine eigene Spiele-App erstellen kann – ganz ohne Programmierkenntnisse. Preisgekrönte Indiespiele gibt es obendrauf. Dabei greift wie immer das Humble-Bundle-Prinzip: Zahle, so viel du willst (mindestens einen US-Dollar); für 12 Dollar gibt es mehr Inhalte – und ein Teil des Geldes geht an wohltätige Organisationen und an einen Spielewettbewerb.

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