Bei der Sängerin von Jex Thoth fragt man sich, ob sie einen verhext, mit verbotenen Substanzen in ihren Räucherstäbchen berauscht – oder schlichtweg mit einer unglaublich atmosphärischen Performance betört. Glücklicherweise kommt...
This is not Bayreuth. This is Bochum!
Die diesjährige Ruhrtriennale feierte am Samstag mit der Vorstellung von Wagners „Rheingold“ ihren triumphalen Abschluss. Intendant Johan Simons übertrug seine antikapitalistische Interpretation der Oper auf das Ruhrgebiet – verbunden mit wilden Sexszenen im Wasser, einem einfachen wie einmaligen Bühnenbild und einem Orchester, das aktiver Teil des Stückes war – frei nach dem neuen Motto: Seid umschlungen!
Zauberer-Website in neuem Gewand
Seit dem 22. September erstrahlt J. K. Rowlings Online-Aushängeschild Pottermore.com in neuem Glanz. Das wollen uns die BetreiberInnen der Seite jedenfalls weismachen. Die Fans reagieren dagegen zurückhaltender, schließlich hat sich nicht nur das Erscheinungsbild der Seite, sondern scheinbar auch ihr gesamtes Konzept geändert.
„Das ist mindestens als gut als geil!“
Die Band sitzt auf der Bühne und spielt finnische Polka, Humppa genannt – und die Menge im Saal tobt, es wird getanzt, gelacht, gepogt. Wie kriegt man das hin? Die Band Eläkeläiset hat im Wesentlichen drei Zutaten, um für Stimmung zu sorgen: 1. viel Alkohol, 2. berühmte Rock- und Popsongs auf Finnisch im Stil dieser ulkigen nordischen Folklore spielen, 3. noch viel mehr Alkohol. Der Montagabend im Bahnhof Langendreer bot kein Konzert wie jedes andere.
Alles dobrze
Dieses Jahr können wir wieder zehn polnische Studierende, die an dem neunten Deutsch-Polnischen Theaterprojekt teilnehmen, gemeinsam mit zehn Studis aus NRW auf der Studiobühne im Musischen Zentrum erleben. Letzten Donnerstag war die Begrüßungsparty für die polnischen Studis, auch die TeilnehmerInnen von vergangenen Jahren, die an dem Projekt mitgewirkt haben, wurden eingeladen. Trotz langer Nacht standen alle pünktlich am nächsten Morgen auf, um in der Laerholzstraße 80 mit den Proben zu beginnen.
Erst der Sexismus, dann die Revolte
Armut, Perspektivlosigkeit, Hass: Frei nach dem gleichnamigen Film feierte das Stück „Hass“ an der Rottstr5 Premiere.
Der alte Mann und sein Biograph
Vom Bubi zum arroganten Arschloch: Mit der DDR-Komödie „Goodbye Lenin“ hat Regisseur Wolfgang Becker Daniel Brühl mit der Rolle des engagierten Sohnes zum Star gemacht. In der Lichtburg präsentierten beide ihre erste gemeinsame Zusammenarbeit seitdem: die Künstler-Komödie „Ich und Kaminski“.
Kein Bock zu Geh’n
Das Zeltfestival Ruhr (ZfR) hat noch bis zum 6. September seine Pforte geöffnet. Es bietet Euch ein vielseitiges Line-Up und Stände, die sich an breites Publikum richten. Clueso spielte beispielsweise am vergangenen Donnerstag und begeisterte das Zeltpublikum.
Und alle Daumen hoch! Daumen hoch!
Casper zog mit seiner Open-Air-Tour durchs Land und drehte für Fans und die kommende DVD noch einmal richtig auf. Rund 15.000 ZuschauerInnen stimmten am sonnigen 22. August mit in die Lieder von AnnenMayKantereit, Bosse und denen des Main-Acts ein und waren Teil...
„Es muss Reibungen geben!“
Von Tschechow bis Monty Python: mit einem breiten Programm startet das Bochumer Schauspielhaus in die neue Spielzeit. Premiere feiert unter anderem der Tschechow-Klassiker „Der Kirschgarten“ und „Hiob“ nach dem Roman von Joseph Roth. Mit „Das Fleischwerk“ wird es zudem eine sozialkritische Uraufführung auf der Bühne geben. Die :bsz sprach mit dem geschäftsführenden Dramaturgen.
Ansichten eines Yuppies
In Hans Drehers Inszenierung nach Motiven von Bret Easton Ellis’ „American Psycho“ eskaliert ein Wall Street-Killer als armseliger Clown.
Nach der Sintflut die Einsamkeit
Lost in Capitalism: Bastian Günthers Endzeit-Elegie ist eine Dystopie des Immobilienbooms, die den Zusammenbruch des Systems als seelische Post-Apokalypse seines Helden inszeniert.
Scheiß auf die Gesellschaft
In den meisten Fällen sind Filme und Serien über Hacker peinlicher Mumpitz und verursachen Fremdschämen. Ganz anders läuft es da bei der neuen US-Serie „Mr. Robot“.
Von wegen immer nur die alte Leier
Die Ruhrtriennale wurde am 15. August mit einer großen Willkommensparty in der Jahrhunderthalle feierlich eröffnet. Bekannte Musikgrößen wie The Notwist oder die Elektrocombo Caribou sorgten für ausgelassene Stimmung. Das Wetter spielte auch (fast) mit, so dass sich die Feier auf In- und Outdoorbereiche rund um die Halle verteilte. Knapp 4.000 BesucherInnen tanzten bis zum frühen Morgen. Intendant Johan Simons sprach danach von einer „einzigartigen und nie dagewesenen Veranstaltung“.
Sei umschlungen, Ruhrgebiet!
Mit neuer Intendanz und zugleich neuer Ausrichtung geht die Ruhrtriennale in seine fünfte Runde. Vom 14. August bis 26. September verspricht das größte Kulturfestival Deutschlands vor allem internationale Produktionen in gewohnt ungewohnten Spielstätten. Wagners „Rheingold“ – inszeniert vom neuen Intendanten Johan Simons – ist auf dem ersten Blick sicherlich die bekannteste Produktion, doch natürlich nicht die einzige. Für Studierende gibt es 50 Prozent Rabatt in allen Kategorien. Den Anfang macht die Eröffnungsfeier „Ritournelle“.
Alle Wege führen nach Xanten
Wer Antike zum Anfassen erleben möchte, sollte mal einen Abstecher nach Xanten wagen. Seit mehr als 50 Jahren bietet der Archäologische Park (kurz APX), der auf dem Gelände der um 98/99 n. Chr. gegründeten römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana errichtet wurde, BesucherInnen antike Geschichte als hautnahes Erlebnis.
Wenn die Hölle übers Paradies hereinbricht
Smaragdgrünes Wasser, das sich durch die Alpen schlängelt, 40 Grad im Schatten, Bikinis, Badehosen und Beachvolleyball. Das weckt wohl bei so Manchem sommerliche Ferienstimmung, aber wohl kaum den Gedanken an ein Heavy-Metal-Festival. Gerade deshalb – aber nicht nur – sind die MetalDays in Slowenien ein besonderes Festival, an das man noch Jahre zurückdenken wird!
Brennende Halde
Das Dong-Festival in Neukirchen-Vluyn feierte in diesem Jahr sein 15. Jubiläum und gab zu diesem Anlass alles: Ein wahnsinniges Line-Up, erstmalig Duschen und sonniges Wetter.
Zwei politische Liebesgeschichten
Klare Kante ist bei Dietmar Dath selbstverständlich: Die zeigt in seinem Roman „Deutsche Demokratische Rechnung“ nicht nur seine Hauptprotagonistin, sondern auch der Autor selbst. Eine Liebeserklärung an die junge linke Szene.
Spielerische Ereignisse zum und am Campus
Am vergangenen Wochenende fand das Stück „#Students“ im Musischen Zentrum auf der Studiobühne statt. 21 Studierende haben sich in Gruppen zusammengefunden, um aus ihrer Sicht die Geschehen an der RUB schauspielerisch darzustellen. Im Stück zeigen die SchauspielerInnen, was die RUB für ihre Studierenden und MitarbeiterInnen ist: Der Nabel der Welt!
Mach Dein eigenes Spiel!
Das (nicht nur) Indie-Spiele-Portal Humble Bundle bietet noch bis zum 21. Juli für wenig Geld ein Softwarepaket an, mit dem jedeR ein eigenes PC-Spiel oder eine eigene Spiele-App erstellen kann – ganz ohne Programmierkenntnisse. Preisgekrönte Indiespiele gibt es obendrauf. Dabei greift wie immer das Humble-Bundle-Prinzip: Zahle, so viel du willst (mindestens einen US-Dollar); für 12 Dollar gibt es mehr Inhalte – und ein Teil des Geldes geht an wohltätige Organisationen und an einen Spielewettbewerb.


















