Wer rockt den Pott?
Musiker und Musikerinnen, die Ihr Euch tummelt unter den Studierenden des Ruhrgebiets, aufgemerkt! Das Akafö-Kulturbüro boskop organisiert wieder den Bandwettbewerb Campus RuhrComer. Mindestens zwei Eurer Bandmitglieder studieren an einer Hochschule im Pott und Euer Durchschnittsalter ist nicht höher als 28 Jahre? Dann bewerbt Euch bis zum 22. April und gewinnt Auftrittsmöglichkeiten, Promo, Geldpreise, einen Studioaufenthalt und mehr. Jedes Genre ist willkommen.
Tarantino, die Coen-Brüder und Iñárritu im SKF
Der Studienkreis-Film der RUB, kurz SKF, ist eines der ältesten Studierendenkinos in Deutschland. Seit 1966 gestaltet er jedes Semester eigens ein Kinoprogramm für Studierende, das sich durch eine Balance zwischen Kunst, Können und Unterhaltung auszeichnet. JedeR filmbegeisterte Studierende kann sich im SKF engagieren.
Freizeit am Campus
Neben der Lehre zeichnet sich der Campus der Ruhr-Uni genauso für verschiedene andere Möglichkeiten aus, die sich den Studierenden bieten. Dabei geht das Angebot über das Universitäre hinaus und verzweigt sich zum Beispiel in private Initiativen, Vereine und Themengruppen. Kein Problem also, zum Schreiben zu kommen, sich zu engagieren oder eigene Erfahrungen auszutauschen.
Selbsgtemachte Abenteuer auf der Gag-Deponie
Giftmüll, Staub, Elektroschrott und Schnabeltiere: Zugegeben, die Welt von „Deponia“ ist alles andere als einladend. Aber es ist eine der charmantesten (wenn man Derbheit und Schmutzigkeit Charme abgewinnen kann) und lebendigsten Spielewelten, die in den letzten Jahren die Computerbildschirme erobert haben. Das Hamburger EntwicklerInnenstudio Daedalic Entertainment hat mit den nunmehr vier Point&Click-Adventures RätselfreundInnen zum Lachen und Menschen mit Sinn für Humor zum Grübeln gebracht. Die Schnittmenge dieser beiden Bevölkerungsgruppen mit einer dritten, der der RollenspielerInnen, dürfte nicht gering sein. Beste Voraussetzungen für ein Spin-Off der besonderen Art, eins, das „Deponia“ gerecht wird: „Deponia – Das Rollenspiel“.
Weltraum unter weiblicher Aufsicht
In einem fernen Sternencluster kämpfen die Nachkommen der einstigen menschlichen SiedlerInnen und VertreterInnen fremder Spezies ums Überleben, und das alles unter den Argusaugen einer allmächtigen künstlichen Intelligenz namens MUTTER. Das...
Die Koreanische Welle erfasst das Ruhrgebiet
Fast vier Jahre ist es her, seit der südkoreanische Rapper Psy einen Tanz schuf, der um die Welt ging. Seitdem ist es wieder stiller um den Musiker geworden, ein wachsendes Interesse an der koreanischen Popmusik, kurz K-Pop, ist aber geblieben – auch im Ruhrgebiet, wo am Ostersamstag der European Hallyu Award in der Essener Weststadthalle verliehen wurde.
Würfelgestütztes Improtheater
Ob lovecraftscher Horror, viktorianisch angehauchter Steampunk und dystopischer Cyberpunk oder doch die Klassiker Fantasy und Science Fiction – Rollenspiele gibt es in unzähligen Varianten. Dank des Internets gibt es immer mehr von ihnen, weil auch kleine Projekte per Schwarmfinanzierung realisiert werden können. Und immer mehr SpielerInnen entdecken durch das Vorbild gestreamter Spielrunden das Hobby für sich.
Ein Fehler im System
Wenn wir nur Figuren sind, wie stehen wir zu unserem Autor?
Ihr werdet Euch fragen, wer dieses Buch denn nun geschrieben hat. Warum die Autorin von sich selbst als „zweite Autorin“ schreibt. Wie man mit einem Motorrad ins Nichts und wieder zurück fahren und dabei noch Tankbonuskarten sammeln kann. Die Antworten werden nicht leichter zu finden sein, wenn man weiß, dass Caroline Königs, die besagte Autorin von „Die verlorene Räson“, bereits Theaterstücke über homoerotische Overheadprojektoren und kopflose Puppen geschrieben hat. Aber dann wisst Ihr wenigstens, woran Ihr seid. Und könnt Euch dennoch überraschen lassen.
Schwäne in Strumpfhosen
Es ist wohl eins der berühmtesten Balletts mit der Musik von Tschaikowsky. Mit „Schwanensee“ gastierte am 29. Februar das Russische Nationaltheater im Ruhrcongress Bochum. Die Tanzchoreographie begeisterte das Publikum, auch wenn manche ZuschauerInnen sich durch die Garderobe der Tänzer von der Musik abgelenkt fühlten.
Pott trifft Märchen
„Schwanensee“ ist nicht erst seit „Black Swan“ auch nicht-Tanzbegeisterten ein Begriff. Am 29. Februar 2016 gastierte das Russische Nationaltheater Moskau mit diesem Ballett im RuhrCongress und ließ das Publikum teilhaben an der dramatischen Liebesgeschichte zwischen dem Prinzen Siegfried und der Prinzessin Odette, die vom bösen Zauberer Rotbart in einen Schwan verwandelt worden war. Zusammen mit den GewinnerInnen unserer Facebook-Verlosung stürzten sich :bsz-Redakteurinnen Kasia und Stefanie ins Abenteuer Ballett.
Ein Feuerwerk der Frisuren
Wat zum Lesen aussen Pott
Ruhrliteratur ist ein neuer Verlag, der 2015 mit dem Ziel enstanden ist, das eBook als Kulturgut zu etablieren. Die Werke sollen vom Leben in der Metropole Ruhr berichten und werden von jungen AutorInnen aus dem Pott geschrieben. Die Herausgeberin ist Stephanie Keunecke, die an der Universität Duisburg-Essen Literatur und Medienpraxis sowie Kommunikationswissenschaft studiert.
Argentiniens ewiger Wanderer
Als Héctor Oesterheld 1957 den Science-Fiction-Comic „El Eternauta“ schuf, hat wohl niemand gedacht, welch schreckliches Szenario er vorwegnahm. Genauso lautlos wie der außerirdische Schnee in der Geschichte die Menschen umbringt, ließ die argentinische Militärdiktatur Menschen verschwinden – darunter auch den Autor und seine Töchter. Der Eternaut, der „ewige Wanderer“, ist bis heute ein Symbol für Solidarität am Rio de la Plata.
Brotkästen, Relais und Datasetten zum Anfassen
Manchen leuchten die Augen, wenn sie Spielfiguren sehen, die aus 128 Pixeln bestehen. Jedes zweite Indie-Spiel setzt heute auf Pixelgrafik und die Tauschbörsen für alte Computer und Spielekonsolen werden auch immer zahlreicher. Grund genug, ein Museum für die Geschichte der digitalen Vergnügungen in diesem Frühjahr zu eröffnen. Das Binarium zeigt die Geschichte unserer digitalen Kultur.
Die Schöne und das Biest
Seine Krebsdiagnose veranlasst Söldner Wade Wilson (Ryan Reynolds) dazu, sich auf ein mysteriöses Experiment einzulassen, das ihn entstellt. Vorher hätte Deadpool ein Calvin-Klein-Model sein können, doch wurde er durch sein Wagnis hässlich „wie eine Avocado, die Geschlechtsverkehr mit einer älteren Avocado hat“ oder „wie ein Hoden mit Zähnen“. Das Dramatische daran: Deadpool hat Angst, vor seiner Freundin die Hosen herunter zu lassen.
Drei … dwa … one … Impro!
Improvisationstheater mit einem Ensemble, das sich nicht eine Muttersprache teilt, funktioniert. Das bewies am Freitag, den 12. Februar, das deutsch-polnische Impro-Theater-Projekt von Boskop im KulturCafé.
Selbstironie in der Krise
Der Rundgang 2016 der Kunstakademie Münster verwandelte den Leonardo-Campus vom 3. bis 7. Februar in eine riesige Ausstllungsfläche mit Festivalatmosphäre. Neben klassischer Malerei wurden aktuelle Tendenzen der Alltagsästhetik und der Trashkultur thematisiert. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit der Comedy-Show „THE 3RD thing“, einem Stand-Up-Comedy-Programm, das sich mit der aktuellen Flüchtlingsdebatte einmal anders auseinandersetzt – und überzeugt.
Ein Kammerspiel im tiefen Schnee
Nach „Django Unchained“ liefert Quentin Tarantino einen weiteren fesselnden Western ab. In gewohnter Manier bietet er den ZuschauerInnen einen ungewöhnlichen Ritt in eine Welt voller Gewalt, brillanter Dialoge und exzentrischer Figuren. Nach etwa 24 Jahren findet der Regisseur mit seinem achten Werk zu seinen Wurzeln zurück: „Hateful Eight“ entpuppt sich als Wild-West–Version von „Reservoir Dogs.“
Gewalt – daheim & allein
Das Riff zog am 8. Februar acht SlammerInnen aus Nordrhein-Westfahlen auf seine Tanzfläche, die für das Publikum bestuhlt wurde. Micha-El Goehre, der vor kurzem den Dortmunder Bier-Slam für sich entscheiden konnte, schaffte es auch diesmal, das Publikum von seiner Darbietung zu überzeugen.





















