Erfahrung macht nicht satt

Erfahrung macht nicht satt

Niemand will sein Praktikum nur an der Kaffeemaschine oder am Kopierer verbringen. Also sollen PraktikantInnen gefälligst froh sein, wenn sie mal wie ihre vollbezahlten KollegInnen richtig an die Arbeit dürfen. Dafür dann auch noch Geld zu verlangen,...

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Nicht der Löwe von Venedig, sondern der gefährliche Wombatinger von Querenburg. Karikatur: joop

Beuteltier-Chimäre aus RUB-Labor entwischt

Montag früh sind mehrere Versuchstiere aus einem Labor der Ruhr-Universität ausgebüchst, darunter ein aggressiver Wombat-Hybrid. Das RUB-Rektorat ruft Studierende daher zu äußerster Vorsicht auf. Das Untier könne sich besonders gut an seine Umgebung anpassen und daher überall auf dem Campus lauern. Dazu trage das Beuteltier möglicherweise Waffen bei sich. Das auf den Namen Wombatinger getaufte Monstrum habe es gerade zu Halloween leicht, zwischen Verkleideten und Horrordeko unterzutauchen.

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Subversiver Schmusekurs: Bastet-Anführer Garfield vermeldet erfolgreiche Penetration des Isis-Kalifats. - Karikatur: Katharina Stefanski

Muschis gegen Mudschaheddin

Große Verwirrung in den sozialen Netzwerken. Die Todesschwadronen von Isis posten massenweise Katzenbildchen. Was soll man von dieser Kuscheloffensive halten? Züchtet die Isis Kamikatze-Verbände? Und lassen sich die Miezen für den digitalen Dschihad instrumentalisieren? Im Gegenteil. Tapfere Guerilla-Kätzchen haben die Isis unterwandert, um sie aufzuhalten, behauptet eine rätselhafte Organisation namens Bastet.

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AStA will Billiggericht

Der Preissprung in der Mensa (die :bsz berichtete mehrfach) lässt auch die StudierendenpolitikerInnen an der RUB nicht kalt. Das Akafö habe „unangekündigt die Preise erhöht“ – so jedenfalls sieht es der AStA-Vorsitzende Martin Wilken (Nawi), der dies vergangenen Mittwoch dem Studierendenparlament (StuPa) gegenüber als „unverschämt“ bezeichnete. „Es kann nicht sein, dass das Essen so teuer ist, dass sich dies Menschen mit kleinem Geldbeutel kaum noch leisten können“, bekräftigte Wilken.

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Kamikaze: Mit Volldampf in den Abgrund? Karikatur: ck

„Durchstreiken bis zum Ende“

Am vergangenen Mittwoch tat sich recht wenig auf den deutschen Gleisen, denn die LokführerInnen und ihre Spartengewerkschaft GDL (Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer) hatten zum bundesweiten Streik aufgerufen. Viele BahnkundInnen reagierten auf den nächtlichen Streik, der am Dienstag um 21 Uhr begann und am Mittwochmorgen um 6 Uhr endete, mit Unverständnis und Wut. Denn trotz des frühmorgendlichen Streikendes kam der Bahnverkehr am Mittwoch nur schleppend in Gang.

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Und schwupps! Wieder den Bus verpasst, weil man auf sein Telefon glotzen musste. Quelle: pixabay.de

Digitale FreundInnen rocken mehr als reale?

Wir liegen im Bett, durchgeschwitzt und nackt, erschöpft, aber glücklich. Sie  löst sich aus meiner Umarmung und langt nach ihrem Nachttisch. Die klassische Zigarette danach, denke ich. Doch das rechteckige Ding in ihrer Hand ist keine Zigarettenschachtel, sondern ein Klugfon. Ich bestehe nicht aufs Schmusen danach, aber eindeutiger kann man Gleichgültigkeit nicht demonstrieren. Doch die Frau neben mir ist sich, wie Millionen anderer Menschen auch, ihrer Unhöflichkeit gar nicht bewusst.

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Eine autofreundliche RUB könnte so schön sein. Grafik: joop

Zum Sprinter-Menü rechts einordnen

Nichts geht mehr auf der Universitätsstraße: Sowohl aus der Innenstadt als auch aus Richtung Autobahn haben sich lange Fahrzeugschlangen gebildet, alle streben zur Ruhr-Uni. Warum nur?, fragen sich die paar Wagemutigen, die sich heute noch den Fußweg von der verfallenen U35-Station über die marode Unibrücke zutrauen. Da sehen sie auch schon die Antwort an der Stelle, wo einst das MZ stand, auf einem gigantischen Werbe-Bildschirm leuchten: Heute Eröffnung des RUB-Drive-In.

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PraktikantIn gesucht

Als PraktikantIn bei der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung :bsz arbeitest du gleichberechtigt im Team mit den anderen RedakteurInnen. Du planst gemeinsam mit uns die einzelnen Ausgaben, recherchierst Material, Fakten und Bildmaterial, schreibst Artikel, layoutest und bist in die Organisation des Produktionsablaufs sowie in die Onlineredaktion und die Öffentlichkeitsarbeit involviert.

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Kirchenrecht und Kopftuchstreit

Kirchenrecht und Kopftuchstreit

Das Bundesarbeitsgericht hat vergangene Woche entschieden, dass kirchliche Einrichtungen muslimischen Mitarbeiterinnen das Tragen eines Kopftuchs verbieten dürfen. Es ging um eine Krankenschwester, die lange in einem evangelischen Krankenhaus in Bochum gearbeitet und dann aufgrund von Elternzeit und Krankheit eine längere Pause gemacht hatte. 2010 wollte sie bei der Rückkehr an ihren Arbeitsplatz unbedingt ein Kopftuch tragen – und wurde deswegen freigestellt.

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Avantgarde im Kampf um Bildungsgerechtigkeit: Johanna Wanka reitet voran. Karikatur: ck

Wankamutiger Kampf für Bildungsgerechtigkeit

ine gründliche Bafögreform hat Ministerin Johanna Wanka versprochen. Während 20.000 Studierende und Jugendliche eine solche gründliche Reform nun in Köln forderten, sieht die CDU-Politikerin in einem Interview im DSW-Journal eine Gerechtigkeit rund ums Bafög schon längst realisiert: „Jetzt haben wir ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann. Und die Studierenden haben Planungssicherheit“, freut sie sich im Interview. „Planungssicherheit?“

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Solidarität statt Profit!

Solidarität statt Profit!

Die Begründungen für die aktuellen Preiserhöhungen in den Gastro-Betrieben des Akademischen Förderungswerks (Akafö) sind vielschichtig und für eineN AußenstehendeN intransparent: „Die Preise in den Mensen und Cafeterien wurden seit 2008 nicht mehr angepasst. Seit dieser Zeit haben sich aber auch erhebliche tarifliche Verschiebungen vollzogen“, begründet die Akafö-Geschäftsleitung die massiven Erhöhungen.

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Eine Offenbarung: Unsere Sonderausgabe zum Semesterstart. Karikatur: ck

Vom Campus hinaus in die Welt

Spätestens bei Eurem ersten Mensaessen wird sie euch begegnen: die Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung, kurz :bsz. Mit dieser Semesterstartausgabe möchten wir Euch Gelegenheit geben, dieses Medium und seine verschiedenen Ressorts kennen zu lernen.

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Trolle erwünscht: Auch eine Art von Feedback. Karikatur: ck

Euer Feedback ist gefragt

Erst kürzlich feierte die :bsz (Bochumer Stadt und Studierendenzeitung) ihre eintausendste Ausgabe und krönte dieses Jubiläum mit einem neuen Layout. Seit ihrer Gründung hat sich die Zeitung hinsichtlich ihres Erscheinungsbildes und ihrer inhaltlichen Komposition immer wieder verändert. Wir als Redaktion haben uns das Ziel gesetzt, die :bsz weiterzuentwickeln – und hierzu benötigen wir Eure Unterstützung.

Ohne Euch, unsere LeserInnen, wäre die :bsz vermutlich längst vom Campus der Ruhr-Universität verschwunden. Damit Deutschlands älteste, seit 1967 kontinuierlich erscheinende Studierendenzeitung auch weiterhin in gewohnter Qualität erscheinen kann, ist Euer Feedback gefragt. Wie dieses Feedback aussieht, entscheidet Ihr.

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Grußwort vom AStA. Logo: AStA RUB

Herzlich Willkommen!

Liebe Erstis,

seid ganz herzlich auf unserem Campus willkommen. Ich hoffe, Ihr fühlt euch genauso wohl wie ich an unserer Uni. Jedoch gibt es immer wieder Dinge, die den Wohlfühlfaktor auf unserem Campus mindern. Damit dieses Wohlfühlfeeling erhalten, aber auch erhöht wird, engagieren sich viele Studis für Euch auf dem Campus. So auch wir, Euer Allgemeiner Studierendenausschuss, Euer AStA. Wir setzen uns beispielsweise für bessere Verkehrs- wie für angenehmere Studienbedingungen oder coole Kulturveranstaltungen ein. Und es macht Spaß, all das für Euch zu organisieren. Aber auch andere Gruppen engagieren sich auf unserem Campus.

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Sinnstiftung à la Stadt-Land-Fluss

Wir schreiben das Jahr 2024, blicken zurück auf das vergangene Jahrzehnt und müssen feststellen: Der Separatismus, der mit dem schottischen Referendum seinen Siegeszug durch Europa antrat, war ein voller Erfolg. Der Kontinent hat sich in einen Flickenteppich harmloser Zwergstaaten balkanisiert, die nun in einträchtiger Zwietracht, aber immerhin friedlich koexistieren. Ihre Zerstrittenheit ist Garant dafür, dass von europäischem Boden nie wieder ein Imperialismus ausgehen und sich die Mehrheit der Weltbevölkerung endlich mal ohne westliche Einmischung entfalten kann. Aber die BefürworterInnen der Kleinstaaterei mussten gegen enorme Widerstände ankämpfen, bis sich ihr Erfolgsmodell durchsetzte.
 

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