Nur wer diese Liste befolgt, kennt die RUB: Fabian empfiehlt Erstis, diese Dinge auf jeden Fall in ihrem ersten Semester abzuhaken.

Ihr werdet die RUB verspotten, weil … [Bildergalerie]

Der Kult des Verspottens auf Facebook ist an der RUB entstanden. Frusten Euch nervige Vorlesungen oder der Fehlkauf in der Mensa? Dann könnt Ihr ganz anonym bei „Verspottet: Ruhr Universität Bochum“ Euren Dampf ablassen. Die :bsz hat nachgefragt, welche Lieblingsbilder der Gründer, Fabian Adamczewski, in den letzten zwei Jahren bekommen hat.

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Das weit verbreitete Phänomen der Vorurteile: Schublade auf, die neue Kollegin Lara rein, Schublade wieder zu. Foto: Laura La Rocca

VORschnell URTEILen – Das kann unser Gehirn gut

„Schöne Schuhe, wer hat dir die denn bezahlt?“, wurde Studentin Lara M. von ihrer Arbeitskollegin schnippisch gefragt. Nahezu jedeR Studierende wird zumindest hin und wieder mit solch vorurteilsbelasteten Aussagen konfrontiert. Der heutige Studierende ist faul, dumm, schlampig, pleite, schläft bis zum Nachmittag und hat hauptsächlich Bier im Kühlschrank und Party im Kopf.

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Quelle: twitter, @terryandrob

Terry Pratchett trifft Gevatter Tod

Es ist das Ende einer Ära. Terry Pratchett, Schöpfer nicht nur der weithin bekannten Scheibenwelt, sondern auch vieler weiterer fantastischer Universen, hat die Reise durch die endlose Nacht der schwarzen Wüste angetreten. Angelehnt an die Worte einer anderen Fantasy-Größe unserer Zeit, J. K. Rowling: Er begrüßte den Tod wie einen alten Freund.
 
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Schmeckt Studierenden nicht: Plakatwerbung fürs Semesterticket – Belehrung statt Gespräche. Foto: lux

Warum jetzt, VRR?

Das beste Semesterticket gibt es im VRR – diese Botschaft hängt derzeit gut sichtbar in der U35. Gerade jetzt, im Zuge der anhaltenden Debatte über das Semesterticket, stößt dieses Plakat allerdings eher sauer auf, als dass es wie lecker Currywurst schmeckt.

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Auch in Bochum setzten sich angestellte LehrerInnen für eine gerechtere Bezahlung ein. Foto: Stefan Nölle

Gleiches Geld für gleiche Arbeit!

In der vergangenen Woche hat der Verband Bildung und Erziehung (VBE) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zu bundesweiten Warnstreiks aufgerufen und auch in Bochum legten angestellte LehrerInnen ihre Arbeit nieder. Sie fordern eine Besserstellung gegenüber den verbeamteten KollegInnen. Konkret sind das 5,5 Prozent mehr Gehalt.

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Sniper-Killer Christopher Kyle zu Talkmaster Conan O’Brien: „Ich bin nur ein Affe mit einer Waffe.“ Karikatur: ck

Der ewige Beschützer

Christopher Kyle war Amerikas erfolgreichster Scharfschütze. 160 vom Pentagon bestätigte „Abschüsse“ gehen auf das Konto des gebürtigen Texaners – nach seinen Angaben sollen es mehr als 250 gewesen sein. Vermutlich  Grund genug für Clint Eastwood, die Lebensgeschichte des umstrittenen „Kriegshelden“ zu verfilmen. American Sniper läuft seit heute in den deutschen Kinos und wurde am vergangenen Wochenende mit einem Oscar ausgezeichnet.

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Internet für die Menscheit? Ohne Computer wird das schwierig.  Karikatur: ck

Vernetzte neue Welt?

Kürzlich wurde bekannt, dass Google und das zivile Raumfahrtunternehmen SpaceX planen, Satelliten in die Erdumlaufbahn zu schießen (siehe :bsz 1030). Mittels dieser sollen auch die entlegensten Fleckchen der Erde ans Internet angeschlossen werden – eigentlich keine schlechte Idee.

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Nihilismus, Patriarchat und die Neue Rechte

Nihilismus, Patriarchat und die Neue Rechte

Mit dem Roman „Unterwerfung“ ist Michel Houellebecq ein Verkaufserfolg gelungen, dessen Thematik gespenstisch aktuell wirkt. Das surreale Szenario einer politischen Islamisierung Frankreichs spielt jedoch bloß mit verbreiteten Ängsten. Zudem schürt das Buch ein stark verzerrtes Islambild, in welches Houellebecq sexistische Gedankenspiele projiziert. Hauptsächlich geht es aber um die Sinnkrise der westlichen Kultur. Dabei wird immerhin erkennbar, dass Europas Neue Rechte sich zwar als die überwindende Kraft gegen den Nihilismus definiert, doch dass sie bei dessen Überwindung nur scheitern kann.

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Das neue Bochumer Logo in seiner frei verwendbaren Form. Quelle: Bochum Marketing

Ein Logo, das Bände spricht

Das neue Bochumer Logo schlägt, so der Marketingsprech, ein neues Kapitel auf – wortwörtlich. Das Stadtwappen stand Pate für die Marke, unter der sich die hoch verschuldete Kommune als Hochschulstandort vermarkten will … und muss.

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Vorher saubermachen: So sieht Gastfreundschaft aus. Karikatur:ck

Historisch kontaminiert

Historisch kontaminiert. So könnte man den Ort beschreiben, den sich die Stadt Schwerte als Unterkunft für 21 Flüchtlinge ausgesucht hat: Mangels Alternativen und nicht verfügbarer Wohncontainer entschied man sich in der vergangenen Woche, eine Baracke auf dem Gelände der ehemaligen Außenstelle des Konzentrationslagers Buchenwald zum provisorischen Flüchtlingsheim umzubauen. Für KritikerInnen ein Eklat – für die Stadt Schwerte eine praktikable Lösung.

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Besser „Je suis juif“ statt „Je suis Charlie“

Besser „Je suis juif“ statt „Je suis Charlie“

Vor kurzem wurde unser Nachbarland von islamistischen Gewalttaten heimgesucht, die seine Gesellschaft schwer getroffen haben. Bei der Berichterstattung hierzu liegen jedoch zwei Dinge im Argen: Zum einen wird die Bedeutung des erneuten antisemitischen Angriffs für die jüdischen EinwohnerInnen nicht hinreichend thematisiert, da der Anschlag auf Charlie Hebdo extrem dominiert. Zum anderen findet eine unkritische Identifikation mit jenem problematischen Satiremagazin statt, obwohl eine allgemeinere Verteidigung der Meinungsfreiheit wesentlich angemessener wäre.

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kac

VRR-Debatte im FSR

Seit Monaten beschäftigen sich Fachschaftsräte (FSR) mit der Preiserhöhung des VRR-Tickets. In der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) der Ruhr-Uni werden diverse Ideen gesammelt. Der FSR Slavistik/Russische Kultur (RuKu) startete in einer Sitzung die Debatte über die einst erfolgreiche „Rote-PunSeit Monaten beschäftigen sich Fachschaftsräte (FSR) mit der Preiserhöhung des VRR-Tickets. In der FachschaftsvertreterInnenkonferenz (FSVK) der Ruhr-Uni werden diverse Ideen gesammelt. Der FSR Slavistik/Russische Kultur (RuKu) startete in einer Sitzung die Debatte über die einst erfolgreiche „Rote-Punkt-Aktion“. Das Pro und Contra wurde ausgiebig diskutiert.kt-Aktion“. Das Pro und Contra wurde ausgiebig diskutiert.

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Kein europäisches Land wird in die Nähe einer islamischen Mehrheit kommen. Grafik:ck; Quelle: MDII-graphics-webready-83

Es gibt keine Islamisierung Europas

Momentan demon­strieren in Deutschland wöchentlich tausende Menschen „gegen die Islamisierung des Abendlandes“. Dem islamkritischen bis islamfeindlichen Spektrum der westlichen Welt gilt eine befürchtete Islamisierung – durch die höhere Geburtenrate der muslimischen Bevölkerung sowie durch Einwanderung – als große Bedrohung. Doch werden die MuslimInnen de facto in keinem Land Europas oder des Westens auch nur annähernd zur Mehrheit werden.

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8,50 Euro sind nicht viel Geld, aber in vielen Studi-Jobs wird bisher weniger gezahlt. Bild: kac/mar

Was der Mindestlohn für Studierende bedeutet

Die einen feiern es als längst überfälligen Durchbruch im Sozialsystem Deutschlands, die anderen befürchten schlimme Konsequenzen für die hiesige Wirtschaft. Der flächen- und branchendeckende gesetzliche Mindestlohn wurde in der Politik lange diskutiert. Schnell wird aber klar: Die Contra-Stimmen kommen fast ausschließlich aus neoliberalen ArbeitgeberInnen und Wirtschaftslobbykreisen. Seit dem 1. Januar gibt es überall mindestens 8,50 Euro die Stunde, da können auch die Geier und Heuschrecken (so schnell) nichts mehr dran machen. Doch was bedeutet der Mindestlohn  etwa für uns Studierende?

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alx

Vom Big Brother bis zur RUB

Datenmissbrauch und -schutz sind wieder einmal in aller Munde. Während sich der NSA Skandal, der Datenklau und Serverangriff gegen Sony-Pictures in der internationalen Sphäre abspielte, erreichte uns RUB-Studierende diese Problematik nun im Mikrokosmos der Uni. RUB Knallhart, eine Gruppe von unbekannten politischen Aktivisten à la Anonymous, nutzten RUB-E-Mail Adressen im Laufe der StuPa-Wahl, um Druck auf die Listen auszuüben. Dramatisch daran ist, dass sich kriminelle Potentiale eröffnen und dass die diplomatischen Beziehungen darunter leiden. Ob es nun die Hochschulpolitik oder die Beziehungen zwischen den USA und Nordkorea sind, sowohl das wenig vorhandene Vertrauen als auch die Handlungsspielräume werden geringer.

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Chance für Politisierung?

Chance für Politisierung?

Während um die 15.000 patriotische wie besorgte „WutbürgerInnen“ in Dresden bei Pegida und schlappe Nachahmungsversuche in anderen Städten versuchen, unser Abendland zu retten, scheint ein Rechtsruck auch auf dem Campus anzukommen – zumindest, was Aktionen wie die Massenmail RUB Knallhart angeht: Linke oder progressive Hochschullisten werden geschmacklos aufs Korn genommen oder mit abenteuerlichen Vorwürfen verunglimpft. Keine Frage: Die rechten Attacken polarisieren die Studierendenschaft und fordern trotz neoliberaler Regelstudienzeitbelastung wieder eine Auseinandersetzung mit der Uni als politischen Raum ab.

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Nur VerliererInnen reden von  Manipulation

Nur VerliererInnen reden von Manipulation

Natürlich sind die Oppositionslisten pikiert über die Mail von RUB knallhart – weil sie weiterhin Oppositionslisten bleiben. Da kann man natürlich wettern und „Manipulation!“ und „Diese Wahl ist ungültig!“ rufen. Wer ein schlechtes Blatt hat, sucht verbissen nach einer Möglichkeit, die Karten neu mischen zu lassen. Demnach ist die Aufregung über diese Mail eine künstliche.

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