(Un)tote Liberale: Die FDP versucht, mit rechtspopulistischen Parolen à la AfD aus der Versenkung zu kommen. Das ist ebenso vergeblich wie jämmerlich.
Spülmaschinen lutschen Hirne aus
Was ist das bloß für eine Welt, denkt man sich immer wieder. Man kann manchmal gar nicht anders, als Haare raufend und hin und wieder die Faust in die Luft reckend eine große unbekannte Macht, die doch hinter all dieser menschlichen Dummheit stecken muss, lautstark anzuklagen. Die NachbarInnen, sie gucken schon. Das heißt, sie blicken nur kurz durch mein Küchenfenster und schauen dann schnell wieder weg, schütteln den Kopf. Wahrscheinlich gehören auch sie zu denjenigen, deren menschliche, nur allzu menschliche, aber nichtsdestoweniger paradoxe Eigenschaft mich an den Rand der Verzweiflung treibt. Wieso nur, oh verrate mir doch jemand: Weshalb sind die meisten Menschen zu dämlich, eine Spülmaschine zu benutzen? Und weshalb muss ich immer mit ihnen zusammenwohnen?
Sanierung nicht zu Studi-Lasten!

In der G-Reihe berichtet man über zum Teil heftig austretenden Staub auf der PCB-Baustelle in den Gebäuden. Studierende sind verunsichert. Wie gefährlich ist der Staub? Was haben Studierende zu beachten und wann sind die Arbeiten vorbei? Die Uni darf auf keinen Fall auf Kosten der Studierenden halbherzige Sanierungsarbeiten betreiben!
Hauptsache islamisch?

Die rot-grüne Landesregierung in NRW plant, die vier großen islamischen Verbände als Körperschaften des öffentlichen Rechts anerkennen zu lassen. Von den grünen Spitzenpolitikern Cem Özdemir und Volker Beck wird dagegen vor solch einer Aufwertung gewarnt. Zu Recht!
Luftangriffe reichen längst nicht
Frankreich reagiert auf die terroristischen Angriffe von Paris mit der Ausweitung seines Luftkrieges gegen den Islamischen Staat (IS). Um jenes unheilbringende Pseudo-Kalifat zu besiegen, braucht es jedoch mehr als militärische Symbolpolitik. Es bedarf insbesondere einer kritischen Auseinandersetzung mit der Rolle der Türkei – und die Bereitschaft zum Bruch mit Erdoğans Regime.
Solche Äußerungen gehen gar nicht

Stell Dir vor, Du hast Asyl in einem fremden Land beantragt, weil Deine Heimat Dir nicht den nötigen Lebensstandard bietet. Stell Dir ebenso vor, dass Du in Deinem neuen fremden Zuhause eine neue Existenz erschaffen hast und Du diese urplötzlich verlierst und abgeschoben wirst.
Opfer oder Täter?
Vier Jahre nach der Diagnose sprach Schauspieler Charlie Sheen erstmals öffentlich über seine Krankheit. Diesen Schritt ging er laut eigener Aussage, um sich aus einem Gefängnis jahrelanger Erpressungsversuche und Schweigegeldzahlungen (bis heute rund zehn Millionen US-Dollar) zu befreien.
Ikonographie des Schreckens

Am Freitag den 13. wurde die französische Hauptstadt zum Opfer von sechs koordinierten Anschlägen, die mehr als hundert Leben forderten. Ist dies nur ein blinder Angriff gewesen? Nein.
Barockkirchen sind noch hässlicher

Jetzt mal Hand aufs Herz: Eindrucksvoll ist sie doch, unsere Uni. Nicht eindrucksvoll schön, aber so groß! Wo sieht man sonst einen Gebäudekomplex aus einem Guss von dieser Größe? Und das Wort Komplex passt hier ganz besonders: Die vielen Ebenen, die Brücken, Unterführungen, Parkhäuser, das ist nicht nur komplex, das ist kompliziert. Wer die RUB mal von Süden gesehen hat, wie sie sich über das Tal erhebt wie eine Trutzburg des Wissens, erstarrt für einen kurzen Moment in Ehrfurcht – bis ihm einfällt, wie sie aus der Nähe aussieht. Ist das nun eines Denkmals würdig? Auf jeden Fall!
Eskaliert der Kaufhaus-Kampf?

Der Konkurrenzkampf unter den Konsumtempeln droht zu eskalieren: Nachdem der Limbecker Platz in Essen mit einem Riesenwerbebanner bei der Eröffnung des Ruhr-Parks für sich warb und damit für Ärger sorgte, wurde die Thier-Galerie Dortmund von der Eröffnungsfeier ausgeladen. Die provozierte daraufhin mit einem Flashmob. Die :bsz spinnt für Euch die exklusiven Infos über den Kaufhaus-Eklat zusammen.
E-M@il für Dich
Heutzutage ist Liebe out. In einem stylischen Magazin mit Schönheitstipps würde Liebe wahrscheinlich als „No-Go“ bezeichnet werden. Denn heute zählt nur noch Sex ohne Verpflichtungen. Also warum keinen ehrlichen Aufruf auf dem Campus aushängen und hoffen, dass noch jemand so denkt, wie der/die VerfasserIn? E-Mail-Verkehr, um zu verkehren.
Wir sind Trekkies und keine Dukatenscheißer!
Zum (fast) 50. Geburtstag des Star-Trek-Universums gibt es gute und schlechte Nachrichten für alle Trekkies und Trekker: Die gute ist, dass es ab Januar 2017 eine neue Serie geben soll – die schlechte, dass diese wohl erstmal nur dem zahlungskräftigen US-Markt zugänglich sein soll. Ob und wann die insgesamt siebte Star-Trek-Serie hierzulande zu sehen sein wird, ist bisher noch ungewiss.
Remember, remember the ninth of November
In Deutschland ist der 3. Oktober als „Tag der Deutschen Einheit“ der gesetzliche Nationalfeiertag. Eine bessere Alternative für die Erinnerungskultur wäre stattdessen jedoch der 9. November, der Tag des Mauerfalls. Und zwar nicht einfach trotz der negativen Ereignisse, die ebenfalls auf dieses Datum fallen – wie die Reichspogromnacht 1938 –, sondern gerade auch wegen ihnen, als Tag der kritischen Reflexion über die deutsche Geschichte.
Die neoliberale Uni als Chance
Ungewissheit, Verzweiflung und Wut: Die jüngste Ankündigung des Bistums Essen, das Wohnheim Haus Michael an eine Investorengruppe zu verhökern, zeigt, wie sehr die neoliberale Uni Studierende stresst. Und doch ist sie eine Chance für die hochschulpolitische Linke.
Ohne Leidenschaft, ohne Hirn
Sie kommen an die Universität, als kämen sie zur Schule. Sie betrachten das Studium als nicht mehr als eine Sprosse auf der Karriereleiter. Statt Freude am Lernen spüren sie Frust am Leben, statt Spaß in der Freizeit verzichten sie lieber ganz auf diese. Verpasst die jetzige Studi-Generation Y die geilste Zeit ihres Lebens?
Pegida und AfD sind mitverantwortlich
Alle paar Tage brennen Geflüchtetenunterkünfte irgendwo in Deutschland. Als Verantwortliche vermuten die Behörden meist Einzelpersonen oder kleine Gruppen, meist aus dem lokalen Umfeld. Um die Republik also mit einer Serie rechtsterroristischer Anschläge zu überziehen, bedarf es anscheinend nicht einmal einer rechten Organisation, die das Ganze lenkt, die rechten Zellen schlagen auch unabhängig voneinander los. Trotzdem ist das nicht ganz richtig.
Schaffen wir es – oder etwa nicht?
Wenn es um AsylbewerberInnen geht, positionieren sich die Grünen bekanntlich klar gegen jede Abschottungspolitik. Auch angesichts von täglich rund 10.000 nach Deutschland Geflüchteten erklären sie, dass dieses Land das schafft. Tübingens grüner Oberbürgermeister Boris Palmer äußert dagegen, dass diese Menge auf Dauer eben nicht zu schaffen sei.
Auch Du hast was zu verbergen!

Ich höre Dich sagen: Ich habe ja nichts zu verbergen, wer keinen Dreck am Stecken hat, braucht sich nicht zu beklagen! Am 16. Oktober hat der Bundestag beschlossen: Privatunternehmen wie Google und Facebook sowie amerikanische Geheimdienste wissen darüber Bescheid, was unsere Bürger und Bürgerinnen den ganzen Tag so treiben – wir wollen das auch! Das ist nicht so schlimm, sagst Du wieder, denn Du hättest ja nichts … Ach ja? Warum hast Du dann Vorhänge an deinem Fenster? Warum ist es Dir peinlich, bestimmte Dinge in der U-Bahn zu erzählen?
Die authentische Advokatin der Vielfalt
Sie ist so etwas wie das Gesicht des Hochschulstandortes Bochum: Katharina Mraz ist 25 und steht kurz vor ihrem Masterabschluss in Englisch und Deutsch an der RUB. Außerdem studiert sie Philosophie im Drittfach und ist offizielle Botschafterin der Univercity. Was das ist und warum sie als Zugezogene findet, dass Bochum es wert ist, dafür zu werben, verrät sie im :bsz-Interview.
RUB fürs Ohr – und für die Augen
Die :bsz ist Deutschlands älteste heute noch erscheinende Studierendenzeitung – aber medientechnisch hat die RUB noch Einiges mehr zu bieten: „CT das radio“ geht seit 1997 in Bochumer Ohren und auch auf dem Fernsehbildschirm ist die RUB regelmäßig zu sehen – dank der studentischen Redaktion von TV.RUB. Wir stellen Euch unsere KollegInnen genauer vor.
Internet versus Playboy
Im amerikanischen „Playboy“ soll es anlässlich einer Modernisierung ab März 2016 zukünftig keine Nacktfotos mehr geben. Gleichzeitig finden sich im Internet immer mehr leicht oder gar nicht bekleidete Menschen – nicht nur zu erotischen Zwecken. Zufall oder logische Konsequenz?











