Stellungnahme der Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung zu den Handlungen und Vorwürfen des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) der Ruhr-Universität Bochum: Als Redaktion gestehen wir ein, dass der Artikel „8. Studierendenparlamentssitzung: Nachtragshaushalt wurde angenommen – Taschenrechner raus, bitte!“ in der Ausgabe 1103 der :bsz schlecht recherchiert war und nicht den Kriterien journalistischer Sorgfaltspflicht entsprach. Die Reaktion des AStA auf diesen Artikel halten wir jedoch für unsachgemäß und überzogen.
Kommentar: Von der Eleganz eines Parkas
Morgens aufstehen, Piercings rausnehmen – das sind laut der bisher veröffentlichten Folgen der Youtube-Serie „Die Rekruten“ der Bundeswehr die schlimmsten Dinge, die in der ersten Woche der Grundausbildung passieren können. Der Militärdienst erscheint wie ein Feriencamp.
Kommentar: Immer diese Nebenwirkungen
Hormonelle Verhütung für Männer lässt weiter auf sich warten. Der (angebliche) Grund: Sie kommen mit den Nebenwirkungen nicht klar. Ein Aufschrei ging durch die Medien: Sind Männer Mimosen, die nicht mal ein bisschen Akne und Stimmungsschwankungen abkönnen? So einfach ist es allerdings dann doch nicht – Schuld ist vielmehr die Bürokratie.
Leserbrief: Warum kassiert die Univerwaltung so viel von ihren eigenen Studierenden?
In den letzten zwei Ausgaben haben wir mehrfach über die Preispolitik des AStA der RUB berichtet. Anlass war, dass eine Vorrunde des NRW-Slams teurer als üblich im KuCaf war. NRW-Slam-Mitorganisator Sebastian 23 zeigt seine Sicht der Dinge und sieht die Schuldigen woanders.
Kommentar: Aus der Zeit gefallen
Der bayrische Verfassungsschutz lässt einen Doktoranden seine Stelle nicht antreten, weil er Mitglied einer kommunistischen Partei ist. Der Fall Kerem Schamberger geht aber über den Kontext seiner Anstellung im öffentlichen Dienst hinaus: Ein Blick auf die bayrische Hochschullandschaft deckt den dort herrschenden rechtlich-institutionalisierten Anti-Kommunismus auf.
:bsz international: IC problems
If you’ve travelled with German Rail, odds are that you’ve encountered the time unit known as “Deutsche-Bahn-Minute” (DBM). As a frequent traveller, you know that five DBM’s can mean basically anything from “right on time” to “the train is still stuck in Narnia”. Consequently, it should be taken with a pinch of salt when an official statement reads that changing trains will only add five minutes to the total length of your trip.
Arm und trotzdem Spaß haben
Auf dem RUB-Newsportal wurden kürzlich „Elf Spartipps für Studis“ veröffentlicht. Während ich diese las und feststellen musste, dass diese zwar gut, aber nicht unbekannt sind, kamen mir zu einzelnen Punkten noch günstigere Alternativen in den Sinn, die mindestens genauso gut sind.
KuCaf muss günstig für alle sein
Bisher war mein Verständnis vom KulturCafé folgendes: Ein Ort, von Studierenden (dem AStA) betrieben, an dem Veranstaltungen von Studierenden (AStA, FSRs, Boskop, andere) für Studierende und alle anderen stattfinden. Das Ganze dann eben zu studierendenfreundlichen Preisen. Nun lockerte der AStA diese Grundsätze (siehe Seite 1 und 2), was nicht nur gutzuheißen ist.
After-graduation-fees are not a solution
In recent weeks, the debate about reintroducing tuition fees in German third level education has flared up again. In Baden-Württemberg, science minister Theresia Bauer envisions a 3.000 Euro annual fee for foreign students. The Liberals introduced a proposal whereby students should pay their tuition fees after graduation. Superficially, the second proposal seems fair.
Clowns in der Krise
In Amerika geht die Angst umher: Die Horror-Clowns sind von der Leine gelassen. Sie tyrannisieren alle, die ihnen über den Weg laufen. paaren ihr Auftreten mit Drohgebärden und täuschen sogar Waffeneinsatz vor. Zahlreiche liebevolle Clowns stehen dadurch vor dem persönlichen und finanziellen Aus. Selbst Ronald McDonald wurde infolgedessen für unbestimmte Zeit suspendiert, um gewaltsame Übergriffe auf ihn zu vermeiden. Erste Sichtungen der Creepy-Clowns gab es auch in Großbritannien, Schweden und Deutschland. Behörden und Familien sind alarmiert, aber ein Clown stellt sich gegen den Horror-Trend: Pong.
Anti-Bologna-Programm gesucht
Wenn das Studium krank macht, muss auch die Hochschulpolitik reagieren: Die Ergebnisse der AOK-Studie sind das wichtigste Thema des anstehenden StuPa-Wahlkampfes. European American Cooperation
In September, the Social-Democrats’ majority agreed to support their chairman’s position to vote for the controversial free trade agreement with Canada – CETA. In contrast to the tough and lengthy TTIP negotiation with the United States, CETA allegedly promises better trade conditions through high environmental and consumers’ standards by uncomplicated mutual recognition. The federal constitutional court now fortunately rejected the speed requests to look precisely at what CETA is all about.
Hast Du Deine Lackschühchen auch poliert?
Der Rock ist glatt, die Haare ordentlich, Zähne geputzt, Butterbrot eingepackt. Da stehst Du nun. An der Universität. Ganz allein. Zwischen all den Komi… Kommi… Kohmi… Studierenden. Nach dem die „Großen“ schon bei der Einschreibung so komisch geguckt haben, während Mama und Papa neben Dir saßen und beteuerten, wie stolz sie auf ihr kleines Mädchen seien, willst Du Dich nun in die große, weite Welt der Erwachsenen wagen. Wir sagen Dir, wie Du an der Uni Freunde findest, Dich nicht blamierst und gute Noten bekommst!
Es ist meine Gebärmutter!
Im polnischen Parlament wurde in erster Lesung ein Gesetzentwurf genehmigt, der nahezu das Totalverbot von Abtreibungen bedeutet. Zwei weitere Lesungen sollen folgen; die Sache ist also noch nicht entschieden. Viele PolInnen demonstrieren gegen die geplante Verschärfung des ohnehin schon restriktiven Abtreibungsgesetzes. Frauen in ganz Europa solidarisieren sich mit ihnen und nehmen im Internet unter dem Hashtag #CzarnyProtest (schwarzer Protest) teil.
No need for a car
Bochum was famous for coal mines, steel manufacture and later on for its car industry. Now, the city is restructuring once again and disassociates itself from the old automobile image. But are politics, city administration and local societal players willing to initiate a post-car future with modern infrastructure for bikes, e-bikes, green spaces, clean public transport and a reduction of cars in the centre? The answer is yes, and no.
Räumt das Nazi-Nest!
Dortmund als Kontrastprogramm zu Bautzen? Das breite antifaschistische Bündnis „Es reicht“ hat zivilgesellschaftlichen Druck auf die Polizei ausgeübt. Die muss nun konsequent weiterziehen und die rechte Szene zerschlagen.
Kommentar: Flirten, um Deutsche besser zu verstehen?
In Seminaren und Beratungsgesprächen sollen sich Geflüchtete mit Themen wie Homosexualität, Geschlechtskrankheiten und Schwangerschaft auseinandersetzen können. Ein solches Projekt organisierte die AWO Niederrhein in Essen unter dem Titel „Liebes-Welten“. Auch können sich junge Männer aus Kriegsgebieten beraten lassen, wie sie deutsche Frauen ansprechen. Seit dem Silvestervorfall in Köln haben junge Geflüchtete das Gefühl, unter Generalverdacht zu stehen. Unsere Redakteurin Kasia sprach mit zwei Geflüchteten über ihre Ansichten zum Thema.
Kommentar: Zugedröhnte heile Welt
Psychopharmaka sind keine nachhaltige Therapiemöglichkeit für psychisch Erkrankte.Eine Erfahrung, die Betroffene schon seit Jahren in teilweise zahlreichen Selbstversuchen machen mussten. Eine ForscherInnengruppe an der RUB hat dies analysiert und nun empirisch belegen können.
Symptome werden behandelt, die Ursachen aber dadurch nicht behoben. Ein bekanntes Phänomen. Teilweise tut man sich das auch selbst an. Nase zu, Augen schwer, der ganze Schädel fühlt sich an, als wäre er mit Blei gefüllt, aber zur Arbeit oder in die Uni muss man trotzdem. Einmal schnell Wick DayMed geschmissen und los geht’s. Und abends flaut die Wirkung ab. Haben wir nicht manchmal das Gefühl, dass es uns morgens aber nicht so schlecht ging?
Kommentar: Panikmache als Methode

Der bärtige Islamist mit Turban und Pluderhose, welcher seiner westlichen Geisel das Messer an die Kehle hält, steht symbolisch für unser Terrorverständnis. Fremde, welche die „westliche“ Kultur ablehnen und sie sogar zu Fall bringen und durch ihre eigene ersetzen wollen. Ein Angriff von außen auf Menschen und Werte – davor haben die BürgerInnen Angst. Doch es gibt auch eine Form des Terrors, die hausgemacht ist, da sie unmittelbar aus der Gesellschaft heraus entspringt: Panikmache und Alarmismus.
Kommentar: Auf zum Gipfel der Faulheit
Die Dash-Buttons von Amazon fluten Europa. Per Knopfdruck können jetzt Verbrauchsgegenstände von zu Hause aus nachgefüllt werden. Wie sinnig aber ist diese Innovation und wer profitiert davon am meisten? Amazon verfolgt hier die Einnahme einer Vormachtsstellung und nimmt Marken mit, die eine enge Verbindung zum Online-Handel-Giganten pflegen.
Comment: “Return of Cold War”-mentality
The latest proposition of reintroducing conscription in case of an attack on NATO ties in with a number of other measures planned by the German Government, such as encouraging the population to store goods and water or to curb civil liberties by introducing a ban on Burqas. These developments seem to represent a return to the mentality during the Cold War.
















