Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Verlage | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:49:34 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Verlage | BSZ https://bszonline.de 32 32 Wie Verlage Daten missbrauchen https://bszonline.de/2021/06/08/wie-verlage-daten-missbrauchen/ https://bszonline.de/2021/06/08/wie-verlage-daten-missbrauchen/#respond Tue, 08 Jun 2021 17:33:56 +0000 https://bszonline.de/2021/06/08/wie-verlage-daten-missbrauchen/ Sicherheit. Wissenschaftler:innen können durch Wissenschaftsplattformen getrackt und ihre Daten verkauft werden – davor warnt nun die DFG.

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Sicherheit. Wissenschaftler:innen können durch Wissenschaftsplattformen getrackt und ihre Daten verkauft werden – davor warnt nun die DFG.

Die Expert:innen des Ausschusses für Wissenschaftliche Bibliotheken und Informationssysteme (AWBI) der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) fokussieren sich in ihrem 13-seitigen Informationspapier zwar auf Wissenschaftler:innen, doch die Praktiken, die sie beschreiben, betreffen auch Studierende. Konkret geht es dabei um die Nutzung wissenschaftlicher Datenbanken wie Literatur- und Volltextdatenbanken. Wer sich im Internet bewegt, hinterlässt unwillkürlich Spuren wie beispielsweise Informationen über die Nutzungsdauer von Seiten, Suchanfragen oder abgefragte Dokumente. Diese Daten werden mittlerweile von Verlagen getrackt und können verkauft werden, was durch fehlende Regulierungen und unterschiedliches internationales Recht möglich ist. Die Expert:innen verweisen dabei auf einen wichtigen Paradigmenwechsel der Plattformen: „Verlage verstehen sich jetzt teilweise ausdrücklich als Unternehmen für Informationsanalysen. Das Geschäftsmodell der Verlage wandelt sich damit von Content Providern hin zu einem Data Analytics Business.“

Die Bedeutung dieses Wandels sei nicht zu vernachlässigen, denn dadurch werde das öffentliche Gut der Wissenschaft zunehmend privatisiert. Doch der heikle Umgang mit Daten kann auch weitere ernste Folgen haben: denn durch die Sammlung der Daten entstehen riesige Datenbänke von Informationen über Wissenschaftler:innen und Institutionen sowie deren Recherchen, die an Dritte verkauft werden können. Der Wissenschaftsspionage und dem Datenmissbrauch wird damit eine breite Tür geöffnet, wenn diese Daten beispielsweise aus mehreren Quellen zusammengeführt und zu Profilen verbunden und mit weiteren persönlichen Informationen ergänzt werden. Aber auch bedeute der Datenverkauf eine potentielle Gefährdung von Wissenschaftler:innen, wenn die Daten von autoritären Regimes erlangt werden. Somit verstoße das Sammeln der Daten gegen den Datenschutz, das Wettbewerbsrecht und die Wissenschaftsfreiheit, argumentiert die DFG. Mit dem Positionspapier möchte man daher zu Diskussionen über aktuelle Praktiken und deren Konsequenzen für die Wissenschaft anregen.
Das Informationspapier ist auf tinyurl.com/wissenschaftsdaten abrufbar.

:Stefan Moll

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Lasst das Schreiben beginnen https://bszonline.de/2020/07/22/lasst-das-schreiben-beginnen/ https://bszonline.de/2020/07/22/lasst-das-schreiben-beginnen/#respond Wed, 22 Jul 2020 21:31:02 +0000 https://bszonline.de/2020/07/22/lasst-das-schreiben-beginnen/ Hilfe.Das Ende des Semesters heißt Klausur und Hausarbeitsphase. Wie Ihr bei Hausarbeiten an wichtige Texte kommt und grundsätzliche Schreibhilfe bekommen könnt, erfahrt Ihr hier. 

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Hilfe.Das Ende des Semesters heißt Klausur und Hausarbeitsphase. Wie Ihr bei Hausarbeiten an wichtige Texte kommt und grundsätzliche Schreibhilfe bekommen könnt, erfahrt Ihr hier:

Klassisch in die Bibliothek

Natürlich ist die Bibliothek die erste Anlaufstelle für Literatur, wenn eine Hausarbeit ansteht. Über das Portal der Uni habt Ihr die Möglichkeit, Euch einen ersten Überblick zu verschaffen. Wichtig hierbei: Die Unibib bietet verschiedene elektronische Medien an, die Euch bei der Recherche helfen können.
Eine Auflistung findet Ihr hier: tinyurl.com/BIBatHome.

Kulanzangebote Online 

Einige Verlage haben sich dafür entschieden, ihr Angebot kostenlos zur Verfügung zu stellen. Hierbei ist es wichtig, dass wenn Ihr das Angebot nutzen wollt, Ihr am besten über den VPN-Tunnel der Ruhr-Uni unterwegs seid. Auf tinyurl.com/Kulanzangebote bekommt Ihr eine Liste mit den Verlagen, die nach Fächern gegliedert sind und auch direkt die Information, welche Literatur zur Verfügung steht und ob Ihr einen VPN-Tunnel-Zugang benötigt. 

Wichtig! Einige Verlage haben ihre Kulanzangebote, nur noch bis Ende des Monats laufen. Also: Schnelle
Vorrecherche lohnt sich!

Workshops

Zu einer Hausarbeit gehört nicht nur die richtige Recherche, sondern auch das richtige Zitieren. Hierfür bietet die UB auch wieder kleine Workshops und Sprechstunden via Zoom an. Auf ub.rub.de/informationen/onlinekurse.html könnt Ihr Euch in Kurse einbuchen. 
Pro Tipp: Schaut auch auf dem YouTube-Kanal der UB vorbei. Dort bekommt Ihr auch viele Antworten auf Eure Fragen.

Schreibzentrum

Die Schreibberatung von Studierenden bietet einen eigens angelegten Moodle-Kurs an und Ihr könnt Euch Impulse für die Ausarbeitung oder zur Präzisierung der Fragestellung holen.
tinyurl.com/MoodleSchreiben.
Und wer gar nicht weiß wie er:sie zum Schreiben kommt, kann sich für die Online-Schreibwoche im August anmelden: tinyurl.com/Schreibwoche 

:Abena Appiah

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Erfolgsgeschichte(n) https://bszonline.de/2018/04/30/erfolgsgeschichten/ https://bszonline.de/2018/04/30/erfolgsgeschichten/#respond Mon, 30 Apr 2018 13:10:44 +0000 https://bszonline.de/2018/04/30/erfolgsgeschichten/ Komparatistik. Insgesamt 14 Manuskripte wurden bei Verlagen eingereicht: Das ist das Ergebnis der „Literaturagentur“.  

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Komparatistik. Insgesamt 14 Manuskripte wurden bei Verlagen eingereicht: Das ist das Ergebnis der „Literaturagentur“.  

Beinahe 90 Einsendungen folgten dem Aufruf: Bereits im Wintersemester erhielten Schreibende die Möglichkeit, ihre Manuskripte jedweden Genres einzureichen (:bsz 1147).  Die 28 SeminarteilnehmerInnen der „Literaturagentur“ berieten die in der Endauswahl stehenden 49 AutorInnen, lektorierten die Manuskripte und machten sie fit für die Verlage. „Zwischen den AutorInnen und den AgentInnen herrschte immer ein reger Austausch. Viele Betreuungen verliefen ziemlich gut. Die AutorInnen fühlten sich gut beraten“, erklärt Maike Grabow, Teilnehmerin am Seminar. Einsendungen kamen insgesamt aus ganz Deutschland – die Betreuung musste dann auf alternativen Wegen wie mit dem Telefon klappen. Auch die LiteraturagentInnen sehen positiv auf das von inSTUDIES mitgetragene Projekt zurück: „In einem Studiengang, der sonst eher theoretisch angelegt ist, bot die Agentur die Chance, praktische Erfahrungen zu sammeln und selbst Literaturagent zu werden.“

Ein Mal Ja

Letztendlich wurden 14 Manuskripte über die Agentur bei verschiedenen Verlagen eingereicht. Die Resonanz sei bisher gut: „Die Verlage reagierten auf die Literaturagentur sehr positiv“. Noch nicht alle AutorInnen erhielten eine Rückmeldung, einige Absagen sind allerdings dabei. Aber „statt der Standardabsagen“ erhielten diese vonseiten der Verlage „konstruktives Feedback“. Eine Erfolgsnachricht gebe es aber bereits: Die Leipziger Sozialassistentin Laura Lehmann wird Anfang 2019 ihr Fantasy-Manuskript beim Eisermann Verlag publizieren können. In dem Werk mit dem Arbeitstitel „Der Legende dunkles Herz“ entführt die junge Autorin in eine von Eis- und Feuermagie geprägte Welt. Ihre Agentin Maike lobt den Schreibstil: „Sie schafft es, eine magische Welt entstehen zu lassen und diese auf eine einfache und spannende Art und Weise zu beschreiben, sodass der Leser mit der Geschichte mitfiebert.“

Ob die „Literaturagentur“ weitergeführt wird, wird sich im Rahmen eines Treffens zwischen Seminarteilnehmenden und Leiterin Dr. Stephanie Heimgartner zeigen. Das Interesse sei auf jeden Fall da, so Maike.                      

:Andrea Lorenz

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