Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Thealozzi | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:57:02 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Thealozzi | BSZ https://bszonline.de 32 32 Wo wollen wir heute Abend hin? https://bszonline.de/2019/04/02/wo-wollen-wir-heute-abend-hin/ https://bszonline.de/2019/04/02/wo-wollen-wir-heute-abend-hin/#respond Tue, 02 Apr 2019 13:02:27 +0000 https://bszonline.de/2019/04/02/wo-wollen-wir-heute-abend-hin/ Kultur. Man könnte das Ruhrgebiet und Bochum als Kulturmetropole bezeichnen. Tatsächlich hat es viel in der Kunstszene zu bieten. Wir stellen Euch einige Theaterhäuser vor, die Ihr vielleicht noch nicht kennt und die nicht nur Theater anbieten.

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Kultur. Man könnte das Ruhrgebiet und Bochum als Kulturmetropole bezeichnen. Tatsächlich hat es viel in der Kunstszene zu bieten. Wir stellen Euch einige Theaterhäuser vor, die Ihr vielleicht noch nicht kennt und die nicht nur Theater anbieten.

Thealozzi

Das Thealozzi ist nicht nur ein Theaterhaus, sondern auch ein Kulturhaus. Thematisch will es die großen und ernsten Themen des Lebens behandeln. Es dient als Ort des Austausches, Vernetzens, zum Erfinden und Proben. Und bietet dabei eine Bühne für alles, sei es für ein Kaffeehaus oder ein Festival. Hier können auch Zuschauende zu Mitmachenden werden und sich selbst ausprobieren. Der Leitsatz des Hauses lautet: „Man kann hier alles machen. Aber, dann muss man auch alles machen.“ Das Programm findet Ihr unter: tinyurl.com/thealozzi.

Theater der Gezeiten

Genreübergreifende Produktionen bilden den Mittelpunkt des Programms des Theaters der Gezeiten. Die Synthese von Körper- und Zeichensprache, Rede, Musik, Videokunst und Tanz machen die Vorstellungen zu einem besonderen Erlebnis. Die freie Bühne ist gerade dabei, sich neu zu erfinden. Sie wechselt zu einer neuen Spielstätte und setzt ihren Fokus weiterhin auf Nischen: Lyrik, Figurenspiel, Akustik-Musik, Lesungen oder Kammerspiele gehören zum Programm:
theaterdergezeiten.de/calendar.

TheaterTotal

Eher ein Projekt als ein klassisches Theaterhaus ist  „Theater Total“. Jedes Jahr wird hier etwa 30 interessierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen die Chance gegeben, sich auszuprobieren und weiterzubilden. Gemeinsam mit professionellen Künstler*innen bekommen sie Einblicke in die verschiedenen Bereiche einer Produktion wie Tanz, Gesang, Ton und Technik oder Management. Sie erarbeiten dann zusammen ein Theaterstück, das durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt. Somit gibt es zwar kein breites Programm, aber ein intensiv erarbeitetes Stück. In diesem Jahr wird „Was ihr wollt“ von Shakespeare gezeigt: tinyurl.com/theatertotal.


Theater ohne Mittel (ToM)

Ein Konzept der besonderen Art: Das Theater der freien Szene bildet die Brücke zwischen Amateur- und Profitheater. Fast ganz ohne hierarchische Strukturen sollen Schauspielende, die Theaterleitung, Profis, Amateure und Autor*innen auf einer Augenhöhe zusammenarbeiten. Im Mittelpunkt steht dabei das Theaterprojekt. Der Name ToM kommt daher, dass das Theater versucht mit möglichst wenig Ausgaben die Produktionen zu stemmen, deswegen verzichtet es auf aufwendige Bühnenbilder und Requisiten. Hier findet Ihr das aktuelle Programm:
tom-theater.de/spielplan.


ZEITMAUL

Das Haus ist eines der wenigen Autor*innentheater in Deutschland. Das bedeutet, dass die Stückeautor*innen nicht nur die Texte schreiben, sondern auch maßgeblich die Produktionen künstlerisch mit beeinflussen können. Das ZEITMAUL-Theater zeigt genre-übergreifende Stücke und machte sich vor allem als Musiktheater einen Namen. Auf der Bühne finden Monologe, Uraufführungen oder literarische Lesungen statt:
tinyurl.com/zeitmaultheater.

Neben diesen Theaterhäusern gibt es natürlich noch viele mehr: zum Beispiel das Schauspielhaus Bochum, das Prinz Regent Theater, das ROTTSTR 5 Theater e. V. oder die Studiobühne des Musischen Zentrums. Oftmals gibt es mit dem Studierendenausweis reduzierte Eintrittskarten. Durch die Theaterflatrate ist der Besuch des Schauspielhauses sogar umsonst.

:Maike Grabow
 

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Ein Lied von Schnabeltieren und Schicksal https://bszonline.de/2017/07/03/ein-lied-von-schnabeltieren-und-schicksal/ https://bszonline.de/2017/07/03/ein-lied-von-schnabeltieren-und-schicksal/#respond Mon, 03 Jul 2017 14:17:18 +0000 https://bszonline.de/2017/07/03/ein-lied-von-schnabeltieren-und-schicksal/ Theater. Weltuntergang und märchenhaftes Intrigenspiel sind die Rahmenbedingungen für die Eben-BildNer-Produktion „Schnabeltier und Schicksalsprinz“, welche am 14. und 15. Juli im Thealozzi Premiere feiern wird.

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Theater. Weltuntergang und märchenhaftes Intrigenspiel sind die Rahmenbedingungen für die Eben-BildNer-Produktion „Schnabeltier und Schicksalsprinz“, welche am 14. und 15. Juli im Thealozzi Premiere feiern wird.

Es war einmal ein Schicksalsprinz. Dieser kehrte nach einer väterlich angeordneten Zwangsreise in das Königreich zurück. Doch anstelle seines Vaters herrschte nun seine Tante, die böse Porzellan-Königin über das Reich. Es war darüber hinaus einmal ein Schnabeltier, welches sich für das Wohl der Gesellschaft opfert …

Mit „Schnabeltier und Schicksalsprinz“ widmet sich die studentische Theatergruppe „Eben-BildNer“ dem Thema Herrschaft und Machtmissbrauch. Obwohl zunächst nicht intendiert, ist es ein Stück, welches „mehr oder weniger eine Kritik an jeglicher Form von Ausnutzung einer künstlich geschaffenen Machtstellung“ sei, so Autor und Regisseur Rico Großer. 

Medienvielfalt

Es ist ein Kampf um Macht, aus- und angefochten innerhalb von zwei Welten, die Teil ein und desselben Universums sind. Während in einer Welt, nach einer nuklearen Katastrophe ein faschistoides System entsteht, in dem ausgestoßene Schnabeltiere (abfällige Bezeichnung für Minderheiten) verfolgt und getötet werden, wollen in der anderen Welt mehrere, zum Teil anarchistische Parteien die Porzellan-Königin (Vera Sleza) stürzen, die mit ihrer Brot-und-Spiele-Attitüde ebenfalls Schnabeltiere unterdrückt.

Die beiden Hauptprotagonisten und Titelgeber, der Schicksalsprinz (Maik 

Jankowski) und das Schnabeltier (Mathis Gronau), seien hierbei zwei Seiten einer Münze: „Das klingt jetzt alles sehr esoterisch, aber wenn man das kosmisch übergreifend denkt, sind sie eine Person. Sie sind die Inkarnation einer Persönlichkeit in der jeweiligen Welt“, so der Student der Theaterwissenschaft und der Philosophie. Sie seien das Bindeglied zwischen den beiden scheinbar unterschiedlich wirkenden Welten. Anders als das Märchenthema suggeriert, sind nur wenige Charaktere in ein Schwarz-Weiß-Muster pressbar, beispielsweise der weise Schildkröterich (Mark Jankowski), welcher zwischen Gut und Böse eigentlich nur das Staatswohl im Auge hat.

Langer Anlauf

Inszenatorisch dargestellt werden die beiden Welten mit Spiel auf der Bühne (Märchenwelt) und Filmsequenzen (postapokalyptische Welt). Der Film sei „eine krasse Hauruck-Aktion“ gewesen, da das gesamte Material an einem einzigen Wochenende gedreht wurde. Der Grund: „Einer unserer Darsteller wäre längere Zeit nicht verfügbar gewesen.“ 

Ursprünglich war das Stück als eine Art Fanfiction gedacht gewesen, doch der in der ersten Version zitierte Musiker untersagte die Aufführung. Für Großer „sehr enttäuschend, gerade weil das ein Musiker ist, den ich privat sehr gerne höre“. Aufgrund des Zuspruches der Gruppe änderte er die entsprechenden Abschnitte: „Es gibt nur eine einzige Szene, die seit der allerersten Version fast identisch ist. Der Rest wurde grundlegend verändert.“

:Andrea Lorenz

Zeit:Punkt

14. und 15. Juli, 20 Uhr. Thealozzi, Bochum. Eintritt 8 Euro, erm. 5 Euro. RUB-Studis frei. Reservierungen unter eben-bildner@web.de.

 

Beeilt Euch, die Plätze sind begrenzt.
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