Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Teilen | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:50:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Teilen | BSZ https://bszonline.de 32 32 Foodsharing an der RUB https://bszonline.de/2022/06/12/foodsharing-der-rub/ https://bszonline.de/2022/06/12/foodsharing-der-rub/#respond Sun, 12 Jun 2022 15:10:27 +0000 https://bszonline.de/2022/06/12/foodsharing-der-rub/ Passend zur vom AStA organisierten Green Week an der RUB, stellte sich die „Foodsharing Bochum“ am 02.06. am Campus vor und das nicht mit leeren Händen! Ab 15 Uhr konnten sich interessierte Student:innen im Repair Café gerettete Lebensmittel mitnehmen.  

]]>
Passend zur vom AStA organisierten Green Week an der RUB, stellte sich die „Foodsharing Bochum“ am 02.06. am Campus vor und das nicht mit leeren Händen! Ab 15 Uhr konnten sich interessierte Student:innen im Repair Café gerettete Lebensmittel mitnehmen.  

Green Week, Nachhaltigkeit und Lebensmittel – In der vergangenen Woche war die „Foodsharing-Bochum“ auf dem Campus vertreten. Foodsharing ist jetzt auch ‚RUB-Ding‘.

Passend zur vom AStA organisierten Green Week an der RUB, stellte sich die „Foodsharing Bochum“ am 02.06. am Campus vor und das nicht mit leeren Händen! Ab 15 Uhr konnten sich interessierte Student:innen im Repair Café gerettete Lebensmittel mitnehmen. 

Aber was ist Foodsharing überhaupt? 

Foodsharing ist wie der Name es schon sagt das Teilen von Nahrung bzw. von Lebensmitteln. Die Initiative „Foodsharing“ entstand durch die Idee des „Containerns“. Im Prinzip geht es darum, Lebensmittel zu teilen und Ressourcen mehr wertzuschätzen, statt sie wegzuwerfen. 

Heute ist die Initiative weitaus mehr, als nur das Sharing-, es ist auch caring, denn ,,Foodsharing” fördert die Wertschätzung von Lebensmitteln nicht nur durch das Teilen, sondern durch Vorträge, Workshops und Seminaren deutschlandweit. 

Über den nachfolgenden Link könnt Ihr Euch darüber informieren, ob Eure Stadt auch schon eine
„Foodsharing-Stadt“ ist:

https://www.foodsharing-staedte.org/de/stadt

Foodsharing an der RUB- Wie läuft das ab?

Durch eine Kooperation des AStA mit der „Fodsharing-Bochum“, konnten auch Student:innen profitieren und Lebensmittel miteinander teilen. Der AStA plant eine dauerhafte zentrale Anlaufstelle für das foodsharing einzuführen. Lebensmittel kann jeder in den Fair-Teiler im Kulturcafé reinlegen und rausnehmen. Wichtig ist nur sich an die Regeln zu halten.

Was ist erlaubt und was ist unerwünscht?

Die oberste Regel ist natürlich nichts zu teilen, dass ungenießbar ist und was man selber nicht essen möchte. 

Lebensmittel mit abgelaufenem Mindesthaltbarkeitsdatum können gerne geteilt werden. Lebensmittel mit abgelaufenem Verbrauchbarkeitsdatum hingegen haben nichts im Fair-Teiler zu suchen. Wichtig ist, dass alles immer gut gekennzeichnet sein muss und man darauf Acht gibt, was in den Kühlschrank gehört und was ins Gefrierfach.

Wer sich für das foodsharing interessiert und mitmachen möchte, kann auf der Seite des Asta genau nachlesen, welche Lebensmittel nicht erlaubt und unerwünscht sind: https://asta-bochum.de/foodsharing/ 

 

      :Miena Momandi

]]>
https://bszonline.de/2022/06/12/foodsharing-der-rub/feed/ 0
Teilen fürs Trauma https://bszonline.de/2021/05/05/teilen-fuers-trauma/ https://bszonline.de/2021/05/05/teilen-fuers-trauma/#respond Wed, 05 May 2021 20:28:17 +0000 https://bszonline.de/2021/05/05/teilen-fuers-trauma/ Kommentar. Anteilnahme, Solidarität und aufmerksam machen – viele glauben, dass nur Konsequenzen gezogen werden, wenn es viral geht. Aber zu welchem Preis? Vor allem Unbetroffene teilen „scheinbar gerne“ gewaltvolle Inhalte auf Social Media ohne Contentwarnung.

]]>
Kommentar. Anteilnahme, Solidarität und aufmerksam machen – viele glauben, dass nur Konsequenzen gezogen werden, wenn es viral geht. Aber zu welchem Preis? Vor allem Unbetroffene teilen „scheinbar gerne“ gewaltvolle Inhalte auf Social Media ohne Contentwarnung.

Ein Video, das im Sommer letzten Jahres um die Welt ging, zeigte, wie ein Polizist einen Schwarzen Mann kaltblütig ermordete. Acht Minuten und 46 Sekunden lang konnte man George Floyds letzte Lebensminuten sehen. Wo? Twitter, Facebook, Instagram und in den Nachrichten. Auf manchen Plattformen konnte man das volle Video sehen, auf anderen wiederum nur Ausschnitte. Ich als Schwarz gelesene Frau konnte es mir nicht ansehen und konnte auch nur zum Teil verstehen, warum es überhaupt geteilt wurde und erst recht nicht, warum es immer noch Nachrichtensender gibt, die es immer noch zeigen. Auch wenn der Kopf zensiert ist, diese Bilder nehme ich mit ins Grab. Ihr denkt vielleicht, ich sei empfindlich, aber vielleicht mache ich mir über die täglichen Sehgewohnheiten Gedanken. Denn wir reagieren nicht mehr auf „Schocker“, sie gehören zu unserem Alltag dazu. Ob ich nun von dem Menschen spreche, der sich hinterm Bahnhof einen Schuss setzt oder eben dem Schwarzen Menschen, der erschossen wird. Es wirkt normal! Wir blenden aus! Die „armen“ Kinder, die in Afrika „hungern“? Der arme Flüchtling, der ertrunken im Meer treibt? Ist doof, aber ist halt so. Wir haben uns eine neue Norm des Sichtbaren geschaffen. Die zuhauf auf den Social-Media-Kanälen Klicks bringt und deswegen geteilt wird. 

Auf Missstände aufmerksam machen ist wichtig und richtig, aber zu welchem Preis? Ja, das Filmen von Aktivitäten kann als Schutz und Beweis dienen. Vor allem bei marginalisierten Menschen kann es zum Überleben oder zur Gerechtigkeit führen. Doch auf der anderen Seite hat man jene, die das sehen und getriggert werden. Warum? Na, weil sie solche Situationen selbst erlebt haben und das ist vielen aus der Gruppe der Oppressoren nicht bewusst. Vor einigen Wochen ging ein Video aus einer Aldi-Filiale in Berlin viral. In diesem kurzen Video wurde ein Schwarzer Mann kontinuierlich das N-Wort genannt. Es wurde geteilt und kommentiert, aber selten eine Triggerwarnung davorgesetzt. Warum wäre das wichtig? Egal um welche Diskriminierung es sich handelt, die gezeigt wird, der Filter von Facebook verhält sich willkürlich und nach weiß-cis-männlichen Standards. So kommt es durchaus vor, dass Videos zu sehen sind, die Gewalt gegen eine bestimmte Gruppe zeigen.
Heißt es nun, dass man gar nichts mehr teilen darf? Nein, aber man sollte beachten, dass Social Media auch kein rechtsfreier Raum ist. Und so sollten wir uns auch verhalten! Für mich können Videos von Schwarzen Personen traumatisierend sein und ich spreche nicht ab, dass es für nicht-Schwarze Personen nicht so ist. Es schafft halt aber auch eine neue Normalität und das vor allem für nicht Betroffene. Mehr noch, sie bekommen Klicks und werden vom Algorithmus gepusht.

 

Tipps: 

Wenn Du ein gewaltvolles Video in Deiner Story teilst, dann kannst Du eine Slide fertigmachen, wo Du Leute mit einer Contentnote oder Triggerwarnung ansprichst! So können sie die Story einfach weiterklicken, ohne das Video gesehen haben zu müssen. Ähnlich verhält es sich bei Bildern oder Tonspuren.

Du kannst auch auf Deiner Slide das Original Video/Bild verkleinern und Deine jeweilige Meinung dazu größer abbilden. So kommen deine Follower:innen zu dem Video/Bild, aber Deine Haltung steht im Fokus!

Zensiere es selbst, wenn Du das Gefühl hast, dass Du dieses Video teilen möchtest, achte darauf, dass Du vor allem die Opfer schützt und darauf aufmerksam machst, was der Sachverhalt ist!

P.S. Ich will Euch nicht zensieren, jedoch sollte es nicht „normal“ sein, auf Social Media zu sehen wie Menschen verprügelt werden oder gar sterben.

:Abena Appiah

]]>
https://bszonline.de/2021/05/05/teilen-fuers-trauma/feed/ 0
„Bib der Dinge“ eröffnet https://bszonline.de/2020/11/12/bib-der-dinge-eroeffnet/ https://bszonline.de/2020/11/12/bib-der-dinge-eroeffnet/#respond Thu, 12 Nov 2020 11:01:19 +0000 https://bszonline.de/2020/11/12/bib-der-dinge-eroeffnet/ Sharing Economy. Nach dem Leihladen in der City gibt es nun ein ähnliches Angebot in Langendreer. 

]]>
Sharing Economy. Nach dem Leihladen in der City gibt es nun ein ähnliches Angebot in Langendreer. 

Mittlerweile gibt es sie in den meisten deutschen Städten: Umsonstregale, meist für Bücher, öfter auch für Lebensmittel. „Sharing Economy“ nennt sich die Idee dahinter etwas großspurig. Sie entstand bereits in den 1970ern in den USA und gewann nach der Krise 2008 an Popularität. Weder wird man damit den globalen Kapitalismus aus den Angeln heben, noch ist es ein Projekt unten — die Projekte werden, zumindest in Deutschland, fast immer von staatlicher Seite gefördert. Die Idee selbst ist relativ simpel, deshalb aber noch lange nicht schlecht: Dinge, die man nicht mehr braucht, wirft man nicht weg, sondern gibt sie anderen, die sie brauchen können. Wenn es nicht gerade die Nachbar:innen, Freund:innen oder Familienmitglieder sind, bringt man die Sachen eben zu einem Ort, wo man sie sicher ablegen kann und von dem andere, die sie brauchen, wissen, dass es sie gibt. Allerdings: Was man weggibt, ist weg. Man teilt also nicht, sondern verschenkt. Daher funktionieren die sogenannten „Bibliotheken der Dinge“ anders. Dort werden Gebrauchsgegenstände gesammelt und verliehen. Dafür muss man Mitglied werden und sich an die Ausleihregeln halten. Mitglieder sind nicht zum Spenden verpflichtet und es werden nicht nur Sach- und Geld-, sondern auch Zeit-Spenden angenommen, das heißt, man bringt sich vor Ort ein. In der Bochumer Innenstadt gibt es seit bald zwei Jahren einen „Leihladen“. In Langendreer kommt nun eine „Bibliotheken der Dinge“ hinzu. Über Öffnungszeiten, das wachsende Inventar und Mitmachmöglichkeiten kann man sich online informieren:
bib-der-dinge-bochum.de.              
             

    :Leon Wystrychowski

 

]]>
https://bszonline.de/2020/11/12/bib-der-dinge-eroeffnet/feed/ 0
Teilen macht Freu(n)de https://bszonline.de/2017/06/19/teilen-macht-freunde/ https://bszonline.de/2017/06/19/teilen-macht-freunde/#respond Mon, 19 Jun 2017 16:22:50 +0000 https://bszonline.de/2017/06/19/teilen-macht-freunde/ Foodsharing. Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der RUB initiiert ein Foodsharing-Regal im Vorraum des Studierendenhauses (SH). „Gratisfutter statt Verschwendung“ lautet die Devise, Selbstbedienung ist ausdrücklich erwünscht. 

]]>
Foodsharing. Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der RUB initiiert ein Foodsharing-Regal im Vorraum des Studierendenhauses (SH). „Gratisfutter statt Verschwendung“ lautet die Devise, Selbstbedienung ist ausdrücklich erwünscht. 

62 Kilogramm Lebensmittel werden pro Kopf und Jahr in Privathaushalten in den Müll geschmissen. 47 Prozent davon wurden als „vermeidbar“ eingestuft, so eine Studie der Universität Stuttgart aus dem Jahr 2012. Doch nicht nur Privathaushalte gehen mit Lebensmitteln verschwenderisch um, auch im Bereich des Handels werden mehr Lebensmittel weggeschmissen als tatsächlich nicht mehr genießbar sind, weil sie beispielsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben. Neben Tafeln und anderen karitativen Einrichtungen, die die „schlechten“ Lebensmittel nutzen oder weitergeben, etabliert sich darüber hinaus eine wachsende Foodsharing-Szene, die jetzt auch die RUB erreicht hat.

Teilen statt wegschmeissen

Seit zwei Jahren arbeitet das AStA-Referat für Hochschulpolitik und zuletzt Philipp Nico Krüger an dem Projekt Foodsharing. In Zusammenarbeit mit Foodsharing Bochum ist das Ganze am Dienstag, den 13. Juni erfolgreich angelaufen – die erste Lebensmittelfuhre ist angekommen. 

Die Regale, die bis dato unter anderem das Booksharing und Flyer oder Broschüren beinhalteten, werden jetzt mindestens zwei Mal die Woche mit ausrangierten Lebensmitteln aufgefüllt. Für leicht verderbliche Produkte wurde ein Kühlschrank aufgestellt. Die tägliche Pflege des Bestands übernimmt das Service-Referat des AStA, jeweils wöchentlich soll ein Reinigungsteam die Sauberkeit gewährleisten.

Das Projekt stößt auf Gegenliebe: Binnen 30 Minuten waren die großen Lindorkugeln verschwunden, abends lagen noch ein Bund Radieschen und zwei Wirsingköpfe da. Auch die Universitätsverwaltung unterstützt das Foodsharing. „Wir haben von der UV ohne Probleme einen Stromanschluss bekommen“, so Krüger. Zu erreichen sind die Regale bis 19:30 Uhr, am Wochenende ist das SH geschlossen. „Um die Lebensmittel dennoch zugänglich zu machen, werden Freitagabend die Lebensmittel vor das Gebäude gelegt“, erklärt der angehende Lehrer.

Doch nicht nur Supermärkte sollen dort ihre Lebensmittel unterbringen können. „Wir wollen auch Studis, die etwas übrig haben dazu aufrufen, ihre Sachen hier hin zu bringen, statt sie wegzuwerfen.“ Weiterhin habe der AStA vor, eine Kooperation mit Studigarten zu starten, um die Lebensmittel aus dem RUB-eigenen Anbau an die Studierenden zu bringen.

 Sticker für Sicherheit

Das Booksharing wird nun in den Regalen neben dem Foodsharing untergebracht. Außerdem sollen Zeitungsständer für Flyer, Broschüren und die :bsz angeschafft werden. Weitere Zukunftspläne sind unter anderem auch eine Sitzgelegenheit, wegen derer  man in Gesprächen bezüglich der Brandschutzbestimmungen sei. 

In naher Zukunft soll es Aufkleber geben, um die Lebensmittel zu kennzeichnen. Jedes Teil soll einen AStA-Sticker bekommen. „Lebensmittel, die über dem MHD liegen bekommen einen farbigen, damit sie gut erkennbar sind.“ Dies soll nicht nur die Kennzeichnungspflicht erfüllen, sondern auch die AStA-Lebensmittel von denen abgrenzen, die von Studis dazugelegt wurden.

:Kendra Smielowski

]]>
https://bszonline.de/2017/06/19/teilen-macht-freunde/feed/ 0