Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Studierende | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Sun, 22 Dec 2024 13:07:46 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Studierende | BSZ https://bszonline.de 32 32 Steigende Kosten für Studis https://bszonline.de/2024/12/22/steigende-kosten-fuer-studis/ https://bszonline.de/2024/12/22/steigende-kosten-fuer-studis/#respond Sun, 22 Dec 2024 13:07:45 +0000 https://bszonline.de/?p=25324 Erst zum Wintersemester hin wurde das BAföG erhöht. Bald dürfte Studierende jedoch eine indirekte Kürzung erwarten, die mit den steigenden Pflege- und Krankenkassenbeiträgen zusammenhängt. Laut dem Bundesbildungsministerium (BMBF) sollen die erhöhten Kosten durch die Versicherungsbeiträge so nicht mit einer Erhöhung des BAföG ausgeglichen werden. Dies geschehe nur im Rahmen der BAföG-Reformen und diese erfolgten bereits zum Wintersemester hin. Die Linke hatte diesbezüglich eine entsprechende kleine Anfrage im Bundestag gestellt.

Die Erhöhung der Krankenkassenbeiträge belastet jedoch nicht nur Studierende, die BAföG erhalten. Alle Studierenden, die studentisch versichert sind, müssen mit erhöhten Kosten ihrer Krankenkassenbeiträge rechnen. Dies hängt mit damit zusammen, dass sich Studierende, die über 30 Jahre alt sind, in der Regel selbst versichern müssen. Die vergünstigte studentische Krankenversicherung gilt so meist nur bis zum 30. Geburtstag. Die Studierenden über 30 Jahren zahlen demnach deutlich höhere Beiträge, sobald sie in die freiwillige Versicherung der gesetzlichen Krankenkassen wechseln. Genauer, orientieren sich die Beiträge an einem Mindesteinkommen von derzeit etwa 1.131 Euro pro Monat (Stand 2024), unabhängig davon, ob sie tatsächlich so viel verdienen. Der Beitrag beträgt etwa 200–250 Euro pro Monat inklusive Pflegeversicherung.

Doch mit welchen konkreten Zahlen ist hinsichtlich der Beitragserhöhungen zu rechnen? Laut dem Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) soll der Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung 2025 um 0,8 Prozentpunkte auf 2,5 Prozent steigen. Auch die Beiträge zur Pflegeversicherung werden voraussichtlich angehoben. Insgesamt steigen die Sozialabgaben auf etwa 42 Prozent des Bruttogehalts. Wie hoch der Anstieg der Krankenversicherungsbeiträge genau ausfällt, hängt dabei jedoch von der jeweiligen Krankenkasse ab.

Die Linke kritisiert das Auslassen einer BAföG-Erhöhung scharf. Nicole Gohlke wirft der Regierung gegenüber dem Spiegel vor, Studierende über 30 Jahre, die freiwillig versichert sind, im Stich zu lassen. Sie fordert eine existenzsichernde Ausgestaltung des Bafögs, das regelmäßig und automatisch an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten angepasst wird.

:levi

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Studentisches Olympia-Feeling im Pott https://bszonline.de/2024/11/06/studentisches-olympia-feeling-im-pott/ https://bszonline.de/2024/11/06/studentisches-olympia-feeling-im-pott/#respond Wed, 06 Nov 2024 17:45:44 +0000 https://bszonline.de/?p=25119 2025 wird die Rhein-Ruhr-Region Gastgeber der FISU World University Games, dem größten Multisport-Event für Studierende weltweit. Jetzt heißt es: Aufdie Plätze, anmelden und dabei sein – als Fan oder Volunteer.

Die FISU World University Games sind die weltweit größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen und ziehen Athlet:innen und Offizielle aus rund 150 Ländern an. Vom 16. bis 27. Juli 2025 werden etwa 8500 Sportler:innen in 18 Disziplinen wie Leichtathletik, Schwimmen und Basketball gegeneinander antreten. Die Spiele finden in Städten wie Duisburg, Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr und Hagen statt. Dabei verbinden sie Spitzensport mit wissenschaftlichen und kulturellen Programmen, wodurch sie einen besonderen interkulturellen Austausch schaffen. Diese Veranstaltung bringt neue Impulse in die Region und fördert Nachhaltigkeit und Innovation.

Erlebe das Event hautnah hinter den Kulissen

Wollt Ihr nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten? Als Volunteer bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU Games seid Ihr Teil des Teams, das diese riesige Veranstaltung möglich macht. 12.000 Freiwillige werden gesucht, um in verschiedenen Bereichen wie „Sports“, „Communication“ oder „Culture & Side Events“ mitzuwirken. Ihr lernt neue Leute aus aller Welt kennen, sammelt wertvolle Erfahrungen und bekommt exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Großevents. Voraussetzungen sind, dass Ihr am 1. Juni 2025 mindestens 18 Jahre alt seid, fließend Deutsch oder Englisch sprecht und an mindestens vier Event-Tagen verfügbar seid. Freut Euch auf Benefits wie freien Zugang zu Wettkämpfen, ein Volunteer-Outfit und spannende Tage voller unvergesslicher Momente. Meldet Euch unter rhineruhr2025.com/de/volunteer an und werdet Teil dieses einmaligen Erlebnisses!

Doch lieber zugucken?
Ab sofort könnt Ihr Euch die besten Plätze für die Eröffnungsfeier am 16. Juli 2025 in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg sichern. Die Show beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Sängerin Ayliva und Rapper Montez, begleitet vom WDR-Funkhausorchester, sorgen für Gänsehaut-Momente. Tickets sind ab 29 Euro erhältlich und bieten Zugang zu einem Abend voller Highlights. Ihr möchtet alle Wettkämpfe mitverfolgen? Der Ground Pass für 14,90 Euro ermöglicht Euch den Zugang zu sämtlichen Sportevents in allen teilnehmenden Städten, mit Ausnahme für die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie. Ab dem 16. November 2024 sind auch Day und Sport Tickets für Einzelveranstaltungen erhältlich, ab 13 Euro inklusive ÖPNV.

Wer also nach der Europameisterschaft und Olympia nicht genug bekommen hat, kann sich auf das Sportjahr 2025 freuen. Ob als Volunteer oder als Zuschauer:in, die FISU World University Games 2025 sind ein Sport-Erlebnis, das nicht so schnell wiederkommt. Erlebt sportliche Höchstleistungen, feiert kulturelle Vielfalt und genießt die einzigartigen Momente. Denn dieses Event in der Rhein-Ruhr-Region bringt den Olympia-Spirit in den Pott.

:Aneba Haippa

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Einmal selbst in einem Film mitspielen https://bszonline.de/2024/11/06/einmal-selbst-in-einem-film-mitspielen/ https://bszonline.de/2024/11/06/einmal-selbst-in-einem-film-mitspielen/#respond Wed, 06 Nov 2024 17:44:41 +0000 https://bszonline.de/?p=25132 Ihr wolltet schon immer mal Teil einer Filmproduktion werden und könntet etwas Geld gut gebrauchen? Ich habe eine Rolle als Komparsin angenommen und erzähle Euch, ob es sich lohnt.

„Achtung, wir drehen!“ — alle erstummen und erstarren in ihrer Anfangspose. „Ton ab“ und schließlich „und bitte“. So aufgeladen die Szenerie gerade wirkt, umso konzentrierter sind alle in Wirklichkeit. Nicht mehr als zehn Sekunden vergehen und schon ist die Szene im Kasten — nach rund 30 Minuten akribischer Vorbereitung. 

Unsere Geschichte beginnt allerdings viel früher, genauer, im Frühjahr dieses Jahres. Vor über einem halben Jahr höre ich im Radio eine Meldung, die sofort mein Interesse weckt: „Komparsen werden für eine Produktion im Ruhrgebiet gesucht“. 
Zunächst ist es lediglich Neugier und kein Tatendrang, die mich packte. Eine Komparsenrolle an einem Filmset? Das muss aufregend sein, aber auch anspruchsvoll. Ganz nach dem Motto „die nehmen mich eh nicht“ schicke ich wenig später die Bewerbungsunterlagen online ab.
So ziehen die Monate ins Land und viel passiert um mich herum. In Gedanken bin ich bei vielen Dingen, nur nicht bei der Bewerbung. Hätte mich jemand darauf angesprochen, ob ich mich irgendwo beworben habe, hätte ich mich vermutlich nicht mal mehr dran erinnert. 
Plötzlich sitze ich eines Abends am Esstisch und auf meinem Handy poppt eine E-Mail auf. Als ich den Betreff sehe, falle ich aus allen Wolken. So wie es aussieht, bin ich in die enge Vorauswahl für besagte Komparsenrolle gekommen. Um gebucht zu werden, so scheint es, muss ich nur noch eine letzte Bewerbung mit den Terminen, zu denen ich Zeit habe, abschicken. Kopflastig wie ich bin, zweifle ich zunächst. Ist das wirklich was für mich? Doch schlussendlich überwiegt die Vorfreude. Jetzt brauche ich nur noch eine finale Buchungsbestätigung. Und wieder warte ich fünf lange Tage. Aber nichts taucht in meinem Postfach auf. 
Es beunruhigt mich, denn ich habe frühzeitig alle notwendigen Informationen abgeschickt. Auch zu dem Zeitpunkt, an dem die letzten Buchungsbestätigungen verschickt werden sollen, kommt nichts bei mir an. Traurig und enttäuscht blicke ich auf die Uhr und muss mir schließlich eingestehen, dass ich nicht ausgewählt worden bin.
Doch dann, rund 90 Minuten später erreicht mich eine Mail. Der Buchungsprozess verzögere sich noch etwas. Es gibt also noch Hoffnung! Und tatsächlich bekomme ich am nächsten Tag die entscheidende Nachricht und bin einfach nur erleichtert.

Nach einer weiteren Woche voll Lampenfieber geht es schließlich los. Aus rechtlichen Gründen darf ich nicht alle Details zur Produktion nennen. Aber ich kann so viel verraten: Es geht für mich in eine kultige Großstadt NRWs! Als ich mittags überpünktlich am vereinbarten Treffpunkt ankomme, bin ich eine der ersten. Ich unterhalte mich anschließend mit ein paar Leuten dort, von denen viele schon etwas Vorerfahrung haben. Eine der Anwesenden erzählt mir, dass sie bereits in Musikvideos deutscher Rapper mitgespielt hat. Sie hat hier auch eine etwas anspruchsvollere Rolle als ich, die klein aber fein ist. Viele der Kompars:innen sind Studierende, aber scheinbar niemand anderes von der RUB. Das ist jedoch halb so wild, da ich mich sofort mit ein paar sympathischen Menschen zusammenschließe.

Wenig später werden wir in einen weißen Trailer geschickt, um dort den Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Erst befürchten wir, hier in dieser Enge den ganzen Tag verbringen zu müssen. Dann geht es jedoch zu Fuß zum eigentlichen Drehort. In einem gemütlichen Aufenthaltsraum, der anscheinend normalerweise als Bar fungiert, wird mit der Kostüminspektion begonnen. Ich habe mir, wie die meisten anderen, ein eigenes Kostüm mitgebracht, jedoch gefällt dieses der Kostümabteilung nicht. Nachdem sie mir deshalb ein Lackkleid gegeben haben, was viel zu eng ist und reißt (ups), bekomme ich schließlich eines, das mehr meinem persönlichen Geschmack entspricht.
Gott sei Dank!

Rund eine Stunde später geht es dann zu unserem ersten von insgesamt fünf Einsätzen. Zufälligerweise läuft mir kurz vorher die erste Gewinnerin des TV Formats Princess Charming, Lou, über den Weg. Das Ironische daran? Sie ist gar nicht als Schauspielerin vor Ort, sondern geht dort einfach nur mit ihrem Hund Gassi. 

Als wir am Set eintreffen, ist bereits alles aufwendig dekoriert. Trotzdem soll es nicht sofort mit dem Dreh losgehen, denn es müssen noch alle Kompars:innen positioniert und ihnen ihre genauen Aufgaben zugewiesen werden.
Nach einigen Minuten beginnen wir deshalb zunächst mit der Probe, bevor die Kamera wirklich filmt. Es gibt sogar noch jemanden, der den Kunstnebel in die richtigen Ecken des Raumes fächert. Teils müssen Szenen mehr als sechs Mal neu gedreht werden, Kompars:innen als auch die Kamera werden zudem immer wieder neu positioniert.
Die Arbeit würde ich deshalb vor allem so charakterisieren: Alle Anwesenden arbeiten außerordentlich konzentriert und der Aufwand für eine einzige Szene ist extrem groß. Jedoch nicht wirklich für uns Kompars:innen, wohlgemerkt. Ich verstehe schnell, was ich vor der Kamera zu tun habe, und habe deshalb recht viel Spaß an der Sache. Nicht zuletzt, weil ich dort bereits einige nette Leute kennengelernt habe. 

An meinem einzigen Drehtag wird sowohl drinnen als auch draußen gedreht. Wenn wir gerade nicht “gebraucht werden”, hängen wir im Aufenthaltsraum ab. Insgesamt bin ich entspannt, aber auch schon voller Vorfreude, wann wir das nächste Signal bekommen, dass wir nochmal für die Kamera benötigt werden. Zum Teil bekommen Kompars:innen sogar noch vor Ort die Möglichkeit, sich für eine neue Rolle freiwillig zu melden. Mir ist dabei nicht klar, dass bezüglich der genauen Umsetzung einer Szene von der Crew noch so viel spontan vor Ort entschieden wird. Das gibt mir jedoch das Gefühl, aktiv an der Gestaltung mitzuwirken. Ich erfülle nicht unbedingt eine komplett gescriptete Rolle, sondern habe auch einen gewissen Handlungsspielraum. Klar, als Komparsin bin ich zwar leicht ersetzbar, aber ich liefere dennoch meinen individuellen Anteil am Endprodukt.

Natürlich hoffe ich, irgendwie in der fertigen Fassung erkennbar zu sein, jedoch gibt es dafür keine Garantie. Ich kann sagen, dass ich in manchen abgedrehten Szenen direkt durchs Bild laufe oder neben einer der Darstellerinnen stehe. Wir werden sehen. So oder so war es eine spannende Erfahrung, von der ich froh bin, sie gemacht haben zu dürfen. Ich habe viele neue Leute kennengelernt und hatte das Gefühl, Teil einer ganz anderen Welt zu sein. Einer bunteren, aufregenderen Welt.

Ihr wollt nun auch unbedingt diese Erfahrung machen? Dann könnt Ihr auf den unten aufgelisteten Websites vorbeischauen und Euch für eine Rolle nach Eurem Geschmack online bewerben. Nur Mut! Oft wird für Drehs eine vielfältige Auswahl an Kompars:innen getroffen und Ihr braucht meist keine Vorerfahrung. 

http://www.komparse.de

https://de.stagepool.com/statistkomparse/45994/komparsen_aus_kolndusseldorf_fur_tv_show_produktion

Auch die Agentur Eick und Weber veröffentlicht immer wieder neue Aufrufe für den Großraum NRW: https://www.agentur-eick-weber.de/

Bei Constantin Entertainment ist ebenso ein Online Casting möglich:
https://www.constantin-entertainment.de

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Wohnheimeskalation und ganz viel Paratalk https://bszonline.de/2022/11/12/wohnheimeskalation-und-ganz-viel-paratalk/ https://bszonline.de/2022/11/12/wohnheimeskalation-und-ganz-viel-paratalk/#respond Sat, 12 Nov 2022 11:20:40 +0000 https://bszonline.de/2022/11/12/wohnheimeskalation-und-ganz-viel-paratalk/ Teuer, teurer, Deutschland - hohe Gaspreise, teure Importgüter, volle Mehrwertsteuer.

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Teuer, teurer, Deutschland - hohe Gaspreise, teure Importgüter, volle Mehrwertsteuer. Die ganze Welt und natürlich auch die deutsche Gesellschaft ist von der Inflation betroffen. Manche (Student:innen) mehr als andere und das zeigt sich ganz deutlich in den Wohnheimen! Die Miete in den Wohnheimen bezahlen die Bewohner:innen nämlich nicht nur für sich selbst, sondern auch für die zahlreichen anderen Lebewesen in ihren Appartements, wie für Silberfische, Pelzkäfer oder Dickmaulrüssler, die ganz for free im Wohnheim mitleben dürfen. Die haben allerdings Glück gehabt, denn von der Mietpreiserhöhung sind sie nicht betroffen! In dieser Ausgabe erfahrt ihr, wie es den Student:innen in den Wohnheimen ergeht, aber auch wie die Politiker:innen mit der Situation im Land und in anderen Ländern umgehen oder besser gesagt nicht umgehen. In dieser Ausgabe geht  es um die Leute, die in den ganzen Politiksendungen gern übersehen werden.                  

:Die Redaktion

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Vorlesungsfreie Zeit https://bszonline.de/2022/09/16/vorlesungsfreie-zeit/ https://bszonline.de/2022/09/16/vorlesungsfreie-zeit/#respond Fri, 16 Sep 2022 15:40:43 +0000 https://bszonline.de/2022/09/16/vorlesungsfreie-zeit/ Semesterferien oder vorlesungsfreie Zeit: Es ist wieder soweit. Für die einen das Beste am Studium und für die anderen das Schlimmste. Eine Phase, in der viele Studierende nicht wissen, wohin mit ihrer Zeit. Wir haben zusammengefasst, wie Ihr Euch Eure Freizeit am besten einteilen und am produktivsten nutzen könnt!

Die Semesterferien richtig nutzen 

Am 15.07.2022 war es wieder soweit. Der letzte Tag der offiziellen Vorlesungszeit stand an. Für uns Student:innen bedeutet das ganz viel, aber vor allem bedeutet es, dass bald unsere Klausurphase beginnt oder vielleicht sogar schon begonnen hat. Um die „vorlesungsfreie Zeit“, wie sie so schön heißt, gut zu nutzen, sollte man bestenfalls Lerngruppen gründen. Wir kennen es doch alle: Der Laptop liegt am Schreibtisch, doch die Motivation vom Bett aufzustehen und sich zum Lernen aufzuraffen ist quasi Null. Die Unibibliothek und die verschiedenen Fachbibliotheken kommen einem da zu Gute. Hierbei gibt es in der Unibibliothek auch Räume für Lerngruppen. Wer sich dafür entschieden hat, lieber eine oder mehrere Hausarbeiten zu schreiben, ist hier auch bestens aufgehoben. Stichwort: Fachliteratur.  

Apropos Fachliteratur. Hier wird schnell vergessen das uns Student:innen ebenfalls kostenlose Literatur in den verschiedenen Stadtbibliotheken zur Verfügung stehen. Dafür muss man lediglich einen Bibliotheksausweis in der Bibliothek seiner Wahl beantragen. Et voilà, ganz viel Literatur für die Hausarbeit. Und wenn man schon vor Ort ist, kann man auch seine Hausarbeit dort schreiben oder zumindest beginnen. Viele Student:innen versuchen die Klausurphase so schnell wie möglich hinter sich zu lassen, doch einige von ihnen schreiben einen Teil ihrer Klausuren teilweise am Erst- und Zweittermin. Da bleibt nicht viel Zeit, um den berühmt berüchtigten „Ferienjobs“ nachzugehen. Tatsächlich dürfen Student:innen in der Vorlesungsfreien Zeit ausnahmsweise mehr arbeiten, als sonst erlaubt. Jedoch muss hier jeder individuell entscheiden, ob und wie viel Arbeit für einen selbst angemessen ist. Tatsächlich sollten BAföG Empfänger:innen lieber zweimal auf den Betrag schauen, den sie verdienen dürfen, um später keine Kürzung des BAföGs zu riskieren. Doch wer zur Vorlesungszeit wenig oder gar nicht arbeitet, könnte dies zur Vorlesungsfreien Zeit ausnutzen, um sich ein kleines finanzielles Polster anzuschaffen. Neben all diesen Tätigkeiten gibt es auch vergütete Praktika, doch auch hier ist vor Allem den BAföG Empfänger:innen Vorsicht geboten, denn diese dürfen nicht mehr als 450€ monatlich verdienen. Anders als bei studentischen Nebenjobs, wird die Vergütung eines Pflichtpraktikas in voller Höhe dem BAföG angerechnet. Mehr Infos könnt ihr auf dieser Webseite nachlesen: https://www.meinbafoeg.de/bafoeg-im-praktikum/ 

Nutzt eure Zeit in der keine Vorlesungen stattfinden sinnvoll.

:asli

Touch some grass

 

Es ist wieder soweit, die Vorlesungsfreie Zeit, gerne auch Semesterferien genannt, hat begonnen. Doch für die meisten könnte der Begriff Ferien nicht weiter fern von der Realität sein. Denn auch wenn wir von unseren wöchentlichen Stundenplänen befreit sind, stehen Klausuren und Hausarbeiten an die wir bis zum Ende des Semesters schreiben oder abgeben müssen. Oft fällt es schwer bei dem sonnigen Wetter und attraktivem Freizeitangebot sich konzentriert dem anstehenden Workload anzunehmen. Auch wenn das Lernen während der Vorlesungsfreien Zeit genauso wichtig, wenn nicht sogar wichtiger ist als in der Vorlesungszeit ist, darf ein Ausgleich nicht fehlen. Wenn wöchentliche Uni-Termine wegfallen heißt das vor allem eins, Ihr habt selbst in der Hand eine gesunde Balance zwischen Lernen und Freizeit herzustellen. Dabei helfen grobe Rahmenzeiten, die für das Lernen eingeräumt werden. Was dabei für jede:n Einzelne:n die Richtige Mischung ist muss selbst herausgefunden werden. Persönlich fahre ich mit dem Motto “Erst die Arbeit, dann der Spaß” ganz gut. Wer mit Sicherheit sagen kann, für den Tag genug gelernt zu haben, kann auch besser abschalten und mit frischer Energie in den neuen Tag starten. Anstehender Workload ist in der Regel nie aufgehoben, sondern nur aufgeschoben. Gestresst auf den letzten Drücker versuchen den Stoff aus dem ganzen Semester abrufbereit zu machen, bringt oft nicht die Ergebnisse, die man sich erhofft. Manchmal hilft es auch beides miteinander zu verbinden. Texte lassen sich schließlich auch draußen an der frischen Luft lesen. Vergesst bei all dem Stress also nicht Euch selbst und plant neben dem Lernen auch genügend Zeit für einen Ausgleich ein. 

  :afa 

Zeit ein Spar- und Zeitfuchs zu sein!

Wer schon was länger studiert merkt schnell, dass „Semesterferien“ nichts weiter als ein „Scam“ oder auf gut Deutsch „Verarsche“ sind. Denn viele Studiengänge gönnen einem erst gar nicht die vorlesungsfreie Zeit, mit Pflichtpraktika, Hausarbeiten, Essays und sonstigen Abgaben, die natürlich auch in der vorlesungsfreien Zeit absolviert werden müssen. Und diejenigen, die das Glück haben ein paar Wochen frei zu kriegen, haben das Unglück, dass es zeitgleich zu den Schulferien ist. Der erholsame Strandurlaub verwandelt sich da schnell in einen teuren und anstrengenden, von lauten, quengelnden Kindern umgebenen „holt mich hier raus Urlaub“.  

Deshalb aufgepasst Student:innen! Macht euch nicht die Mühe eure wertvolle Zeit mit Selbstmitleid zu verschwenden und arbeitet eure Semesterferien guten Gewissens effizient für die Uni oder an eurem Bankkonto. Viele Student:innen können die Semesterferien dazu nutzen, einen Job als Werkstudent:in anzunehmen und über 800€ im Monat steuerfrei arbeiten. Grade jetzt mit der Inflation wird es für viele Student:innen schwieriger über die Runden zu kommen und etwas mehr Geld schadet keinem. Auch wer BAföG bezieht darf einen Werkstudentenjob annehmen, solange man unter dem BAföG Freibetrag liegt, kriegt man dazu noch sein volles BAföG ausgezahlt! 

Und an die anderen: Nutzt die Semesterferien aus und kümmert euch um eure Folgeanträge für die Weiterförderung! Wer keinen Antrag pünktlich abgibt, der kriegt auch keine vollständige Nachzahlung ab Oktober oder verspielt sich auch die Möglichkeit auf pünktliche Förderung. Für alle gilt: absolviert eure Praktika, schiebt nicht die Klausuren auf und schreibt eine oder sogar zwei Hausarbeiten. Denn wer die Semesterferien fleißig arbeitet, hat das Glück, sich im Semester denselben geplanten Urlaub in viel günstiger (und ohne Kinder!) zu gönnen, denn das machen die wahren Sparfüchse!

:mimo

 

 

 

 

 
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Diversity-Show am Campus https://bszonline.de/2022/06/12/diversity-show-am-campus/ https://bszonline.de/2022/06/12/diversity-show-am-campus/#respond Sun, 12 Jun 2022 15:06:14 +0000 https://bszonline.de/2022/06/12/diversity-show-am-campus/ Am 31. Mai. jährte sich zum zehnten Mal der Diversity Day in Deutschland. Ein Grund für die Ruhr-Uni, sich „woke“ zu zeigen. Für mich als dreifach benachteiligte Person eine wichtige Veranstaltung. Warum die Veranstaltung am Ende den Stempel ,,stets bemüht” erhält, erfahrt ihr in diesem kritischen Nachbericht.  

 
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Am 31. Mai. jährte sich zum zehnten Mal der Diversity Day in Deutschland. Ein Grund für die Ruhr-Uni, sich „woke“ zu zeigen. Für mich als dreifach benachteiligte Person eine wichtige Veranstaltung. Warum die Veranstaltung am Ende den Stempel ,,stets bemüht” erhält, erfahrt ihr in diesem kritischen Nachbericht.  

Habt ihr es mitbekommen? Vergangene Woche zeigte sich die Uni bunt und divers! Im musischen Zentrum zeigte sich die Vielfalt, die die Uni ihren Studierenden sowie Mitarbeitenden zu bieten scheint. Es fanden sich zahlreiche Einrichtungen der Uni zusammen und stellten ihre Projekte vor. Der thematische Schwerpunkt war die Bildungsgerechtigkeit. Besonders rühmte sich die Veranstaltung mit einem Vortrag von Bildungsforscher und Soziologen Prof. Dr. Aladin El-Mafaalani. Doch all das wirkte mehr als eine performative Arbeit für die Presse als wirklich für diejenigen, die um die Bildungsgerechtigkeit kämpfen. Die Menschen, die vor Ort waren, waren teils hochschulpolitisch interessierte Menschen. So wirkte es wie ein Klassentreffen der ewig selbigen. Während andere Hochschulen ganze Wochen zu diesem Thema anboten, ist die RUB im Jahr 2017 angekommen. Als Veranstaltungsort wurde das musische Zentrum gewählt. Ein Ort der zwar an der Unibrücke andockt, aber nicht wirklich für alle Studierende bekannt ist. Da hilft auch nicht eine große Figur die mit bunter Fahne am Eingang wedelt, und das neben einem Merch-Stand an dem T-Shirts verkauft werden. Für Studierende wirkte es wie eine Aktion eines NGO, die mal eben eine Unterschrift und die Bankverbindung wollen. Die Veranstaltung hätte grundsätzlich mehr Aufmerksamkeit verdient. Doch es wirkte so als hätte man innerhalb von kürzester Zeit einen Tag planen müssen und gucken, wer kann. Dass grundsätzlich nicht mit vielen Besucher:innen gerechnet wurde, zeigte sich an der Bestuhlung an dem Redner:innenbereich. Es wirkte so, als wären um die 20 Sitzplätze vorhanden gewesen und auch  nicht mit mehr Anwesendenweder erwartet noch gewünscht worden.

Warum? Mensch weiß es nicht! Aber es fiel auf, dass das Ganze irgendwie nicht so richtig „ernst“ genommen wurde. Während ich mich über die Veranstaltung an sich freute, fragten ich und auch andere Teilnehmende sich: Warum ist das nicht größer aufgebaut? Was ist mit den Vereinigungen an der RUB? Wo sind die? Wieso wurde die Mensa nicht mit ins Team geholt, die oftmals Internationale Wochen macht? All dies hätte dafür sorgen können, dass der Diversity Day sich präsenter am Campus hätte zeigen können. So wirkte es etwas stiefkindlich. Ja, wir machen was! Aber bloß nicht zu viel des Guten. Für einen Menschen, der zusätzlich zu seinem Studium um Nachteilsausgleiche kämpfen muss, darauf bedacht ist, möglichst wenig Rassismus-Erfahrung im Studium zu erleben, oder auch sich am Campus Sexismus geben darf, etwas enttäuschend. Natürlich feiern sich die öffentlichen Organe: Mit Worten wie: „Diversität wird an der RUB großgeschrieben“. Aus weißer, able-bodied Perspektive kann das schon stimmen, aber für mich ein kleiner Schlag ins Gesicht. Natürlich sehe ich solche performativen Veranstaltungen etwas kritischer, aber mit Hinblick auf die Pfingstferien hätte man mehr Veranstaltungen rund um den Campus machen können. Oder sich andere Projekte überlegen, die nicht wirken als wäre es eine nette kleine Nische. Vielleicht liest es ja einer der Veranstalter:innen und nimmt sich dieser Punkte an. Denn Diversity sollte ein niederschwelliges Konstrukt sein und keine akademische Party, die sich das who is who der akademischen Bubble einlädt und mit ihr im elitären Kreis diskutiert. Denn das ruft oft zu einem Diskurs über einen als zu einem mit einem auf, da sich einige in diesen Räumen wohl gar nicht angesprochen fühlen. Insbesondere die, die sich als Ally in jeglicher Form zeigen könnten verstehen sich oft nicht als jeweilige Zielgruppe, wenn sich ein zugängliches Konzept als Fachtagung entpuppt. Aber ich bin auch nur eine Schwarze, behinderte Frau. Was weiß ich schon 😉                      

:Abena Appiah

 

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Ukrainer:innen an der RUB https://bszonline.de/2022/05/01/ukrainerinnen-der-rub/ https://bszonline.de/2022/05/01/ukrainerinnen-der-rub/#respond Sun, 01 May 2022 14:16:03 +0000 https://bszonline.de/2022/05/01/ukrainerinnen-der-rub/ Seit einigen Wochen treffen erste geflüchtete  Ukrainer:innen in Bochum ein. Unter ihnen sind auch junge Studierende, welche die Universitäten anlaufen. An unserer RUB starten zeitgleich die ersten Aktionen zur Eingliederung der ankommenden Student:innen in den universitären Alltag. Zu den ersten Vorreiterprojekten gehört die Unterstützungsgruppe der Ukrainer:innen an der RUB. 

 
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Seit einigen Wochen treffen erste geflüchtete  Ukrainer:innen in Bochum ein. Unter ihnen sind auch junge Studierende, welche die Universitäten anlaufen. An unserer RUB starten zeitgleich die ersten Aktionen zur Eingliederung der ankommenden Student:innen in den universitären Alltag. Zu den ersten Vorreiterprojekten gehört die Unterstützungsgruppe der Ukrainer:innen an der RUB. 

Група взаємодопомоги Українців Рур-Університету, so lautet die ukrainische Selbstbezeichnung der Gruppe rund um Maxim Kukol – einem Mathematikstudenten, der seit seinem Masterabschluss 2019 an unserer Universität lehrt und promoviert.

Dem Initiator und Leiter der Gruppierung war und ist der Kontakt zu Studierenden immer ein Anliegen, das in der aktuellen Ausnahmesituation der ukrainischen Studierenden an Gewicht gewonnen hat. Mit der tatkräftigen Unterstützung durch die Psychologische Studienberatung an der RUB, der Selbsthilfe-Kontaktstelle Bochum, des Paritätischen und dem International Office als Ansprechpartner rief Maxim eine Anlaufgruppe, – die erste ihrer Art – für alle interessierten Ukrainer:innen an unserer Universität ins Leben. 

Zunächst unter dem Aufruf zu einer Selbsthilfegruppe für Ukrainer:innen erreichte Maxim mithilfe seines unten abgedruckten Angebots der Hilfestellung bereits über 30 Personen, die er in einer Telegramgruppe versammelte, welche in ihrer Anfangszeit lediglich ukrainische Studierende miteinander in Kontakt bringen und auch ein Sicherheitsnetz für Geflüchtete Studierende bieten sollte. In dieser Gruppe kristallisiert sich für Maxim heraus, dass das Bedürfnis nach Unterstützung groß ist und Hilfsangebote dankend angenommen werden, sodass seine virtuelle Telegram-Gruppe schnell nicht mehr nur zum reinen Ins-Gespräch-Kommen dient und auch ukrainischstämmige Mitarbeiter:innen der RUB den Anlaufpunkt, den die Gruppe bietet, gerne nutzen. 

Für Maxim wuchs damit einhergehend der Wunsch, aktiver zu werden, weshalb sich die Gruppe am letzten Donnerstag das erste Mal in der Universität traf. Dabei wurde deutlich, dass der Begriff Selbsthilfe in der Realität nicht das Anliegen der Gruppe trifft, wie sich im Gespräch über die Gruppenziele zeigte – sehr wohl ist jedoch das ukrainische Wort Взаємодопомога, das zu Deutsch etwa mit dem Neologismus Gegenseitighilfe (die den Aspekt der Selbsthilfe durchaus miteinschließt) zu übersetzen ist. Der Ausdruck Selbsthilfegruppe sei für Maxim im Deutschen negativ besetzt und drücke außerdem nur schwerlich aus, was seine Unterstützungsgruppe zu erreichen versucht:  
„Das Kennenlernen und Menschsein, als Mensch, nicht als Kriegsopfer, sondern als Student:in sich austauschen als junge Studierende“, so Maxim, sei das vorrangige Anliegen der Gruppe, die genau dafür einen geschützten Raum bietet, einen Safer Space, außerhalb des Kriegskontexts. 

Ihm gehe es darum, den Menschen ihren Platz in der Normalität zurückzugeben und eine gewisse Stabilität zu bieten. Daher ist es Maxim besonders wichtig, dass die Ukrainer:innen wieder „wahrnehmen, dass man lebt und im Hier und Jetzt ankommen.“ Aus diesem Grund fokussieren sich die in Zukunft regelmäßig stattfindenden Gruppengespräche nicht auf schwere Themen oder die Vergangenheit. Natürlich kann der Russland-Ukraine-Krieg nicht ausgespart werden und er soll auch keinesfalls zur Leerstelle werden, sodass politische Themen in einem gewissen Rahmen sehr wohl auch innerhalb der Gruppe angesprochen werden können, aber im Vordergrund steht für Maxim der Austausch im und über das Hier und Jetzt, das ist seine oberste „Spielregel“, denn: „Die Gruppentreffen dienen auch zum Entspannen. Zum Runterkommen und zum Kräfte sammeln und Ankommen“. Daher sind auch Ausflüge, zuletzt zum Beispiel nach Düsseldorf und gemeinsame Mensabesuche, Gruppen-, Spiele- und Filmabende geplant.

 

Ein Aufruf an alle Ukrainer:innen an der RUB

 

„Liebe ukrainische Studierende, 

Liebe ukrainische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der RUB, ich möchte euch gerne die Unterstützungsgruppe der Ukrainer:innen der Ruhr-Universität Bochum vorstellen. 

Die Idee dieser Gruppe ist es, einen Ort zu schaffen, an dem ukrainische Student:innen und Mitarbeiter:innen unserer Uni miteinander in Kontakt kommen und sich kennenlernen können. 

Wir werden gemeinsame Treffen organisieren, Informationen austauschen und uns in allem unterstützen. 

Wenn ihr Interesse habt und in der Gruppe mitwirken wollt, würde ich mich sehr darüber freuen! 

Schreibt mir einfach eine E-Mail an maxim.kukol@rub.de.“

:Rebecca Voeste

 

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Der alte neue Asta-Vorsitzende https://bszonline.de/2022/04/18/der-alte-neue-asta-vorsitzende/ https://bszonline.de/2022/04/18/der-alte-neue-asta-vorsitzende/#respond Mon, 18 Apr 2022 18:44:20 +0000 https://bszonline.de/2022/04/18/der-alte-neue-asta-vorsitzende/ Ron Agethen wurde zum AStA-Vorsitzenden wiedergewählt. In diesemInterview erzählt er von seinerMotivation für diesen Job, seinen Lieblingsprojekten und den Änderungen, die der AStA nach den Corona-Semestern umsetzen möchte.Ron ermutigt alle Studierenden, sich ebenfalls beim AStA zu  engagieren

 
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Ron Agethen wurde zum AStA-Vorsitzenden wiedergewählt. In diesemInterview erzählt er von seinerMotivation für diesen Job, seinen Lieblingsprojekten und den Änderungen, die der AStA nach den Corona-Semestern umsetzen möchte.Ron ermutigt alle Studierenden, sich ebenfalls beim AStA zu  engagieren

bsz: Hallo Ron, danke, dass du dir Zeit für das Interview nimmst. Könntest du dich kurz vorstellen? 

Hallo, mein Name ist Ron Agethen, ich bin 27 Jahre alt und studiere Biologie b.sc. Ich bin seit 2018 im AStA aktiv und seit März 2020 zum Vorsitzenden gewählt worden.  

 

Was war deine Motivation, dich für den AStA zu engagieren, und was motiviert dich, weiterzumachen? 

Ich bin mit dem AStA erst nach einigen Semestern in Kontakt gekommen. Damals organisierte das Sport & E-Sport Referat ein Event, an dem ich teilnahm und auch gewann. Ich war sehr beeindruckt, dass es solche Events auch hier an der RUB gibt, und als mich ein ehemaliger Referent des AStA gefragt hat, ob ich nicht einmal Lust hätte, an einem sehr großen E-Sport Event mitzuarbeiten, konnte ich natürlich nicht nein sagen. Demnach war ich tatsächlich eher ein Quereinsteiger, da ich von Hochschulpolitik, Gremien oder ähnlichem absolut keine Ahnung hatte. Allein die Vorstellung, Events zu organisieren und den Studis neben ihrem harten Studium ein wenig Abwechslung zu bieten, hat mich komplett für den AStA und mein Referat begeistert. Nach 1 ½ Jahren wurde ich dann zum Vorsitzenden gewählt, und das natürlich zur undenkbar schlimmsten Zeit. Nahezu alle Erfahrungen, die ich im Vorfeld gemacht hatte, konnte ich nicht anwenden, da die Pandemie auch eine starke Umstrukturierung aller Gremien an der RUB mit sich führte und das Leben aller Studierenden langfristig veränderte. Meine generelle Motivation liegt darin, für Studierende das Leben am Campus einfacher zu machen und gerade nach zwei Jahren der Pandemie ihnen den   Studienalltag ein  wenig zu vereinfachen und eventuell etwas kulturelle Abwechslung an die Uni zu bringen. 

 

Wie sieht eine Woche für dich als AStA-Vorsitzenden aus? Welche Aufgaben hast du? 

Die typische AStA-Vorsitzwoche fängt mit einem Caramel Macchiato an *lach*. Also das Erste, was, glaube ich, jeder AStA Vorsitzende jeden Tag macht, ist allen Leuten vor Ort Hallo zu sagen und in die Buchhaltung zu gehen, um zu gucken, ob Papierkram anliegt. Davon gibt es leider viel zu viel. Nachdem das erledigt ist, checkt man  täglich seine E-Mails. Ab diesem Punkt gleicht kein Tag dem anderen, um ehrlich zu sein. Klar, man hat seine Sitzungen und Termine, die sich wiederholen, aber die täglichen Herausforderungen sind dann doch zum großen Teil eher spontan. 

 

Welches Projekt hat dir bisher besonders am Herzen gelegen? 

Natürlich liegen mir alle AStA Projekte sehr am Herzen, aber einen besonderen Fokus habe ich auf die Fahrradwerkstatt, das Repaircafé, den Laptopverleih und die Förderung von Nachhaltigkeit gelegt. In den letzten Wochen und Monaten haben wir dort etwas sehr Großes geschaffen.

 

 

 

Die letzten Semester fanden unter Ausnahmebedingungen statt. Wie hat sich das auf den AStA ausgewirkt  und  was wird sich jetzt verändern? 

Wie ich bereits erwähnt habe, waren die letzten zwei Jahre sehr außergewöhnlich. Wir hoffen, dass dieses Jahr wieder mehr Leben auf den Campus kommt und die Studierenden den Alltag erleben dürfen, welcher vor Pandemiebeginn gang und gäbe war. Der Allgemeine Studierendenausschuss plant demnach natürlich mit mehr Präsenzangeboten, ohne dabei die noch vorherrschende Gefahr einer neuen Welle zu vernachlässigen. Die Referenten, welche die letzten zwei Jahre nahezu ausschließlich aus dem Homeoffice gearbeitet haben, werden zukünftig auch wieder vor Ort in ihren Büros anzutreffen sein. Auch die Beratungsangebote finden zum Teil schon wieder in Präsenz statt. Nichtsdestotrotz haben wir viele digitale Lösungsansätze, welche sich bewährt haben, weiter fortgeführt.  

 

Warum ist die Arbeit des AStA so wichtig für die Studierenden? 

Neben den ganzen gesetzlich geregelten Aufgaben der Studierendenschaft und den Verwaltungsarbeiten versuchen wir, den Studierenden ein breites Angebot an Veranstaltungen, Beratungen und Dienstleistungen zur Verfügung zu stellen. Kurz gesagt, der AStA ist eine Einrichtung, welche sich hochschulweit um die Belange und Interessen der Studierenden an der RUB kümmert. Ohne diese Einrichtung würde ein großes Spektrum an kulturellen und sozialen Angeboten wegfallen. 

 

Welche Entscheidungen/Projekte stehen jetzt für den AStA an? 

Ganz aktuell ist das sogenannte 9€ Ticket, welches vor kurzem angekündigt wurde. Wir sitzen derzeit mit vielen Referenten an dieser Thematik und versuchen, dass das Angebot in dem schon vorhandenen Semesterticket mit einfließt. Auch veranstalten wir zeitnah das interkulturelle Abendessen (21.04.2022) sowie zahlreiche Sport und E-Sport Events.  

 

Zuletzt: Was würdest du Studierenden raten, die sich beim AStA engagieren wollen? 

Kommt einfach vorbei. Wenn ihr Ideen habt, die ihr umgesetzt haben wollt oder selbst umsetzen möchtet, sprecht uns einfach direkt an. Dies könnt ihr vor Ort (SH Gebäude rechts neben der Unibrücke), per social Media, E-Mail oder auch per WhatsApp/Telefon tun. Wir haben immer ein offenes Ohr für alle!  

 

Danke für das Interview, Ron! 

:Alissa Wolters

 

Studierendenschaft der Ruhr-Universität Bochum 

Allgemeiner Studierendenausschuss 

SH 0/11 

Universitätsstr. 150 

44780 Bochum 

vorsitz@asta-bochum.de 

asta-bochum.de

facebook.com/AStA.Bochum

instagram.com/astarub/ 

WhatsApp: 015222602929 

Telefon: 0234/32-27864 

 

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Die Lotsen am Hafen des Wissens https://bszonline.de/2022/02/08/die-lotsen-am-hafen-des-wissens/ https://bszonline.de/2022/02/08/die-lotsen-am-hafen-des-wissens/#respond Tue, 08 Feb 2022 20:39:41 +0000 https://bszonline.de/2022/02/08/die-lotsen-am-hafen-des-wissens/ :bsz: Wer seid ihr und was macht ihr?

Malte: Wir haben zusammen die PhiloLotsen gegründet, eine Gruppe von Hilfskräften, wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen, die von der Fakultät für Philologie zu Beginn des ersten Coronasemesters zusammengestellt worden ist, um zuerst vor allem Lehrende – später sowohl Lehrende als auch Studierende – in dieser anstrengenden und belastungsreichen Zeit zu unterstützen. Zu Beginn ging es natürlich vor allem um Zoom, aber es haben sich ja mittlerweile einige neue Aufgabenfelder ergeben. 

 

Ihr habt schon einiges an Angeboten gemacht. Was war bisher so die Rückmeldung?

Ramona: Bei den Webinaren und beim Hybrid-Support kam vor allem die Resonanz, dass es unglaublich hilfreich ist, dass es eine Ansprechstelle gibt. Also Leute, die sich mit den Feinheiten von Zoom auseinandergesetzt haben und gesagt haben: ‚Nicht jeder muss alle Richtlinien gelesen und jede Einstellung verstanden haben, sondern wir machen das mal grundlegend für Alle!‘ Das Gleiche jetzt auch bei der Hybridlehre. Das war für einige echt hilfreich, sowohl auf der Studierenden- als auch auf der Lehrendenseite. Auch beim Verteilen von Flyern kam immer die Resonanz, dass es gut zu wissen ist, dass es eine Gruppe gibt – auch aus Studierenden – die eine Anlaufstelle bieten und sich auch mal um „banale“ Sachen kümmern, zum Beispiel indem wir schauen, wie die WLAN-Situation an unserer Fakultät ist. Was können wir machen, um zu helfen, wie können wir Euch zuhören und es an die richtigen Stellen weitergeben.
Helena: Wir haben eben nicht eine gewisse Zahl an Angeboten geschaffen und gesagt, dass man sich eins aussuchen kann. Stattdessen sind wir da ziemlich offen, und jede und jeder mit technischen Hürden oder anderen Herausforderungen kann sich melden und wir reagieren darauf. Das hat dazu geführt, dass jetzt schon ziemlich viel gemacht wurde und viele Projekte unterstützt wurden, in ganz individueller Form. Und das ist auch etwas, was uns auszeichnet.

 

Was würdet Ihr euch von Seiten der Uni wünschen, um Studierenden und Lehrenden den Alltag zu vereinfachen?

Helena: Es wurde von Anfang an so kommuniziert, dass Online-Lehre nur der Notfallplan ist. Ich fände schön, wenn man das nicht nur als Notlösung versteht. Natürlich kann es keine Präsenzlehre ersetzen, und die muss es selbstverständlich wieder geben. Aber man kann trotzdem schauen, welche Chancen man durch die Online-Lehre hat. Was können wir für Angebote schaffen, die das Studium leichter machen und allen eine Teilhabe ermöglichen, unabhängig von ihrer eigenen Situation?
Malte: Es ist deutlich geworden, dass solche Herausforderungen nicht planbar sind. Wir stehen vor einem Umbruch, einer Transformation, die gestaltet werden will. Unsere flexible Herangehensweise ist wichtig, genau wie, dass wir auf beide Statusgruppen hören und damit als eine Art Medium für zum Teil fehlende Kommunikation, die in diesem Transformationsprozess so wichtig ist. Wenn nur auf eine Seite gehört wird, werden Angebote geschaffen, die dann wegen Kleinigkeiten nicht funktionieren. Das kann man nur vermeiden, indem man alle beteiligt. Um die Kommunikation anzuregen, zu steuern und zu organisieren braucht es mehr Gruppen wie uns, nicht nur in unsere Fakultät, sondern auch an anderen Universitäten. Auch beim Thema der Neugestaltung des Campus’ wäre es schön, wenn man die Erkenntnisse der letzten Jahre mit in die Post-Pandemie Zeit nimmt.

 

Der Anspruch soll also ganz klar sein, auch dauerhafte Ansätze herauszuarbeiten?

Jean-Louis: Genau. Man sagt ja auch gern, dass die Pandemie ein Brennglas für Probleme ist, die ohnehin schon bestanden. Ein großes Problem war zum Beispiel, dass das WLAN nicht funktioniert. Wir als Team haben natürlich was getan, aber es sind Probleme, die für die Zukunft weiter beackert werden müssen.
Malte: Wir sind jetzt auch im Prozess der Verstetigung, in dem wir klären wollen, welche Aufgabenbereiche wir zukünftig auch in einem nicht-eingeschränkten Regelbetrieb erfüllen können.
Ramona: Es hat sich im Grunde ein Haufen an Know-How gebildet, in einer Gruppe, die sich auch schon darum gekümmert hat, dieses weiterzutragen, unter anderem an Hilfskräfte. Da schaffen sich Multiplikatoren, die für gute Kommunikationsstruktur und das Vorankommen von technischen Möglichkeiten stehen. Das funktioniert nicht, wenn wir jetzt einfach wieder verschwinden. Das ist eine Struktur, die davon lebt, dass wir aus einer Notsituation entstanden sind, aber vorher existierende Probleme in Angriff genommen haben und Lösungsansätze gesucht haben, mit einer Zukunftsperspektive untermauert.

 

Wie kamen die Umfragen zustande? Welche Mittel waren nötig?

Malte: Wichtig waren erst einmal personelle Kapazitäten, weil es eben auch stunden-intensiv ist: Die Entwicklung und Auswertung, und auch der Prozess, dass wir die Ergebnisse mit Webinaren kombiniert haben, um daraus Maßnahmen abzuleiten – damit das auch praktische Konsequenzen hat. Es brauchte erst mal eine Struktur wie unsere, damit überhaupt der Freiraum da ist, so etwa zu machen. Unterstützung und Expertise haben wir von den Stellen eingeholt, die schon Umfragen an den Universitäten anbieten, die aber unsere spezielle Situation nicht kennen. Rein praktisch haben wir nach Umfragetools geschaut und die entsprechenden Lizenzen entworfen. Ansonsten war es, wie so vieles in der Pandemiezeit, ein Trial-and-Error Prozess, bei dem man geschaut hat: ‚Sind das die richtigen Fragen?‘. Wenn nicht, hat man im nächsten Semester andere gestellt. Oder es ist vielleicht ein neues Thema aufgekommen bei der Nachbesprechung, hier müssen wir mal nachfragen, hier drückt der Schuh. Die Umfragen sind ein gutes Beispiel für das Zuhören und das sich-öffnen für etwas, was man vorher nicht erwartet hat. Das ist etwas, was ganz wichtig ist, wenn man Zukunft gestalten will: dass man nicht mit vorgefertigten Schemata an die Probleme herangeht, vor denen wir jetzt stehen.  Auf die Ergebnisse der Umfragen wird sich auch jenseits unserer Fakultät bezogen. 
Ramona:Wir sind ja nicht nur ein Team, das seit drei Semestern das gleiche ist. Wir sind durchaus in Bewegung, es kommen neue Leute dazu, oder jemand schnuppert mal kurz rein. Es ist auf jeden Fall ein Ort, wo man – in Zukunft hoffentlich auch noch – diese Kompetenzen lernen können kann, den die die Leute, die mal dabei waren, auch schwer loslassen können, weil es ein wirklich dynamisches Team geworden ist, dass von diesem Input verschiedener Köpfe, und der Bewegung im Team lebt.

 

Wie steht ihr zum vergangenen „Hybridsemester“? Wie gut lief das?

Malte: Dass man es als „Hybridsemester“ bezeichnet, halte ich für problematisch, weil ich den „Hybrid“-Begriff gerne enger sehen würde: Nämlich die Szenarien in denen Präsenz- und Online-Lehre in einer synchronen Lernphase zusammengefasst werden. Diese Wechsel zwischen Präsenz, Online und asynchroner Lehre wird etwas sein, was nicht verschwinden wird. Wenn ich eine Note geben müsste, würde ich vielleicht eine 4 geben, möglicherweise eine 3. Das hat auch damit zu tun, dass es viele unterschiedliche Vorstellungen gab, was uns erwartet, auch die neue Herausforderung, wirklicheHybridlehre anzubieten. Das ist etwas, was viele überfordert hat. Sowohl von Lehrenden als auch Studierenden habe ich gehört, dass dieses Semester, von allen Pandemiesemestern das anstrengendste war. Das erste Semester war die größte Umstellung, aber hatte noch den Charme des „Neuen“. Nun hat man gemerkt, dass die Geduld nicht mehr da war, und mit Hybridlehre eine neue Herausforderung hinzukam, für die sowohl bei Lehrenden als auch bei Studierenden die Kraft und Geduld fehlte, sodass es schneller zu Frust und Überforderung kam. Das lag – ohne alle einzelnen völlig zu entlasten – auch einfach an der Situation. Man hätte es ohne Frage besser kommunizieren und organisieren können.

 

Hat noch jemand einen abschließenden Gedanken? 

Malte: Was ich für ganz wichtig erachte ist, dass wir nach der Pandemie nicht in eine einfache Unterscheidung von Online- und Präsenzlehre zurückfallen. Es gab immer schon eine Mischung aus präsenten und digitalen Teilen, es gab auch schon immer asynchrone Lernphasen. Schon seit Jahren. Jetzt sollten wir die Chance nutzen von dieser einfachen Gegenüberstellung wegzukommen und uns genauer anzuschauen: ‚Wo wird wie am besten gelernt?‘ Dafür sollten wir die Lehrenden und Studierenden gewinnen, dieses Wunder, dass man nach einem Jahr ganz viele neue Sachen gelernt hat. Das Lernen findet nicht nur an einem Ort und in einer Situation statt. 
Helena: Ich kann das nur bekräftigen. Es ist wichtig, dass man etwas Positives daraus mitnimmt. Das Problem ist, dass man Online-Lehre irgendwie nur auf Corona projiziert und immer sagt ‚Sch*** Corona!‘ und gut, wenn DAS vorbei ist. Es soll nicht Präsenzlehre ersetzen, aber es kann positiv dazu beitragen, diese zu verbessern. 
Jean-Louis und Ramona: Dem schließen wir uns an. 

 

Das Interviewführte :Jan-Krischan Spohr

 
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Kein Freund, kein Helfer https://bszonline.de/2022/01/10/kein-freund-kein-helfer-0/ https://bszonline.de/2022/01/10/kein-freund-kein-helfer-0/#respond Mon, 10 Jan 2022 13:53:53 +0000 https://bszonline.de/2022/01/10/kein-freund-kein-helfer-0/ Die Uni hat uns lange Zeit nichts Konkretes mit an daie Hand gegeben, aber was hatte das für Auswirkungen auf uns?  

 
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Die Uni hat uns lange Zeit nichts Konkretes mit an daie Hand gegeben, aber was hatte das für Auswirkungen auf uns?  

Auf der einen Seite könnte ein Mensch sehr einfach einwenden, dass es nicht cool für die Studierenden ist, wenn wir an der langen Leine gehalten werden, aber auf der anderen Seite könnte ein Mensch auch einwenden, dass es eine komplizierte Situation für alle war, und die RUB versucht, sich eventuell weniger angreifbar zu machen, indem sie einfach nichts Konkretes angibt. Aber alles nichts Konkretes. Der Haken an der Sache ist, dass andere Unis sehr viel offener mit der Situation umgegangen sind und die RUB daneben eher schlecht dastand, weil sie kein vergleichbares Hygienekonzept hatte und stattdessen weiterhin viel online anbot. Das schürt natürlich Unmut. Offensichtlich gab es die Möglichkeit, sich als Uni anders zu verhalten und den Studierenden einen Lichtblick zu geben, dieser kam nur sehr spät und dauerte dann länger an, als es die Zahlen zugelassen hätten. Aus meiner und unserer Sicht ist es leicht, Kritik zu äußern, aber genauso muss die Hochschule es abkönnen, dass die Studierenden mit den Entscheidungen nicht zufrieden waren. 

:Lukas Simon Quentin 

 

 

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