Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 spot | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:51:37 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg spot | BSZ https://bszonline.de 32 32 Ist das überhaupt rassistisch? https://bszonline.de/2020/05/29/ist-das-ueberhaupt-rassistisch/ https://bszonline.de/2020/05/29/ist-das-ueberhaupt-rassistisch/#respond Fri, 29 May 2020 09:55:54 +0000 https://bszonline.de/2020/05/29/ist-das-ueberhaupt-rassistisch/ Satire. Um von Skandalen und Krisen abzulenken, gibt es ein erfolgreiches Marketingtool, das kein deutsches Unternehmen gerne auslässt – Werbung, die beim zweiten Blick rassistisch ist. Wie auch Du solch eine Werbung machen kannst, erkläre ich in fünf kleinen Schritten!

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Satire. Um von Skandalen und Krisen abzulenken, gibt es ein erfolgreiches Marketingtool, das kein deutsches Unternehmen gerne auslässt – Werbung, die beim zweiten Blick rassistisch ist. Wie auch Du solch eine Werbung machen kannst, erkläre ich in fünf kleinen Schritten!

Punkt eins – Diversität zeigen
Gerade wenn Dein Unternehmen nicht mehr als neumodisch und hip gilt, solltest Du möglichst viel Farbe zeigen. Denn Diversität ist so cool wie nie! Eine perfekte Werbekampagne besteht deswegen am besten aus „Token“. Suche Dir gezielt Charaktere, die einer marginalisierten, gesellschaftlichen Gruppe angehören. Wenn Du diese casten kannst, ohne Rückfragen zu bekommen oder ein Stock-Photo bekommen kannst, umso besser. Denn dann liegt die Verantwortung bei der:dem Praktikant:in.

Punkt zwei – Werbung ohne Inhalt
Gestallte das zu bewerbende Produkt möglichst unauffällig. Denn wirklich niemand soll am Ende wissen, worum es wirklich geht. VW hat es uns vorgemacht. Die Hälfte der Menschen wissen gar nicht mal worum es in dem Spot geht oder welche Farbe das Auto hat, trotz allem ist das Unternehmen in aller Munde. Getreu dem Motto: Any publicity is good publicity. Dieselskandal? Abwrackprämie? Alles Begriffe, über die nicht gesprochen wird, denn wir haben ein Fass aufgemacht, dass die Nation spaltet und wir trenden auf Twitter. 

Punkt drei – Rassismen verstecken
Offensiv zeigen, dass man diskriminieren möchte, ist so 1990. Heutzutage macht man es versteckt. Damit der Otto Normalverbraucher erstmal nicht versteht, worum es geht und nur die zu diskriminierende, „woke“ Gruppe sich angegriffen fühlt und diese erst einmal erklären muss, was das Problem ist. 

Punkt vier – leugnen
Das ist mitunter einer der wichtigsten Punkte. Du hast das N-Wort benutzt? Schwarze als Affen bezeichnet, oder gar asiatische Menschen als Virus? Denn die Schuld liegt nicht bei Deinem Unternehmen!
Klar musste der Werbespot durch dein Unternehmen abgenickt werden und wurde vielleicht in deinem Namen produziert, doch Du hast den Spot ja nicht gedreht. Grundsätzlich kannst Du die Schuld schnell ablegen und Dich nicht der Verantwortung stellen. Warum auch? Als Unternehmen kannst Du Dich hierbei gut von Subunternehmen und Agenturen distanzieren. 

Punkt fünf – Entschuldigen
Ein wichtiges Element, das vor allem Deine Social Media-Abteilung auf dem Schirm haben sollte, sind vorgeschriebene Entschuldigungen, die du dem wütenden Mob schicken kannst. Wichtig hierbei! Du musst klar machen, dass Du Dich als Unternehmen von dem Gezeigten distanzieren willst.
Ansonsten wirkt es einfach nicht glaubwürdig genug. Zudem kannst Du Dir einfach nicht erklären, wie es   zu so einem Vorfall überhaupt kommen konnte. Während die Ersten mit dieser Entschuldigung abgespeist werden, wird die offizielle Entschuldigung oder Stellungnahme der Chefs veröffentlicht.

Bonus-Tipp! Opfer  zu Täter:innen machen 

Wenn Deine Community stark genug ist, machen sie gerne die marginalisierte Gruppe dafür verantwortlich, dass sie vermeintlich in allem Rassismus sehen. Denn sie übertreiben mit ihrer Annahme und wollen doch nur diskriminiert werden. Man kann sich nämlich nicht erklären, wie man bei solch einem Projekt mit den ganzen versteckten Rassismen darauf komme, dass es sich hier um Rassismus handelt?!
Und das Beste? Es legitimiert rassistische Sprache im Alltag.

:Abena Appiah 

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Spot on https://bszonline.de/2016/04/18/spot/ https://bszonline.de/2016/04/18/spot/#respond Mon, 18 Apr 2016 16:57:10 +0000 https://bszonline.de/2016/04/18/spot/ Das Musische Zentrum bietet für Studierende diverse Kunstformen an, sei es Fotografie, Musik oder Schauspiel. In dieser Ausgabe stellen wir Euch die Hilfskraft der Studiobühne der RUB vor.

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Das Musische Zentrum bietet für Studierende diverse Kunstformen an, sei es Fotografie, Musik oder Schauspiel. In dieser Ausgabe stellen wir Euch die Hilfskraft der Studiobühne der RUB vor.
 
Fabian Höppner ist 28 Jahre alt und studiert sowohl Chemie als auch Japanologie. Über das sogenannte Vitamin B hat sich Fabian der Studiobühne vorgestellt und sein Interesse an diesem Job bekundet. „Ich habe früher selber oft auf der Studiobühne gespielt, und interessierte mich irgendwann auch dafür, wie es hinter den Kulissen abläuft.“ Daraufhin habe er sich bei der Leiterin der Studiobühne, Karin Freymeyer, gemeldet. „Bis es dann aber soweit war und ich während einer Zugfahrt den Anruf bekam, dass ich ins Team aufgenommen werden soll, hat es noch circa zwei Jahre gedauert. Es gab zu der Zeit viele Interessenten“, erinnert sich der Chemiestudent.

Was sind Deine Aufgaben?

Zu Fabians Aufgaben gehören die Veranstaltungstechnik und die Öffentlichkeitsarbeit. Die Aufgaben in der Veranstaltungstechnik bestehen darin, die Gruppen, die auf der Studiobühne auftreten, zu betreuen, und mit ihnen das Lichtkonzept für ihre Stücke zu planen. Des Weiteren gehört der Aufbau der Bühne, die Umsetzung des ausgearbeiteten Lichtkonzepts sowie die Durchführung der technischen Einrichtung und schließlich auch die Bedienung der Technik während der Veranstaltungen selbst zu seinen Aufgaben. 
„Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit kümmere ich mich um die Pressearbeit, schreibe zum Beispiel die verschiedenen PressevertreterInnen an, informiere sie über unsere bevorstehenden Veranstaltungen und stehe auch hier für Rückfragen zur Verfügung.“ Außerdem betreue er den Auftritt der Studiobühne bei den verschiedenen Social Media Plattformen, allen voran Facebeook. 
„Da wir SHKs alles machen, was an normalen Theatern auf mehrere Personen und Arbeitsbereiche aufgeteilt wird, kommt über diese zwei Arbeitsbereiche noch viel, viel mehr dazu. Man kann also wirklich sagen, wir machen ‚Theater von und mit Studierenden für Studierende’, aber natürlich auch für Andere“, so Fabian.

Ist Dir etwas Kurioses passiert?

„Allerdings … Vor zwei Jahren das Unwetter an Pfingsten. Am Pfingstmontag fand eine Abschlusspräsentation statt, bei der ich die Technik gemacht habe. Schon während der Präsentation fing das Unwetter an, es regnete sogar ins Gebäude rein, die Blitze haben (ein wenig) das Licht ‚verschmutzt’, da diese wirklich sehr hell waren. Die meisten, die an dem Abend vor Ort waren, haben sich dann schon darauf eingestellt, die Nacht im Gebäude zu verbringen. Zum Glück mussten wir dies dann doch nicht machen.“
 
   
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