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Die FISU World University Games sind die weltweit größte Multisportveranstaltung nach den Olympischen Spielen und ziehen Athlet:innen und Offizielle aus rund 150 Ländern an. Vom 16. bis 27. Juli 2025 werden etwa 8500 Sportler:innen in 18 Disziplinen wie Leichtathletik, Schwimmen und Basketball gegeneinander antreten. Die Spiele finden in Städten wie Duisburg, Essen, Bochum, Mülheim an der Ruhr und Hagen statt. Dabei verbinden sie Spitzensport mit wissenschaftlichen und kulturellen Programmen, wodurch sie einen besonderen interkulturellen Austausch schaffen. Diese Veranstaltung bringt neue Impulse in die Region und fördert Nachhaltigkeit und Innovation.
Erlebe das Event hautnah hinter den Kulissen
Wollt Ihr nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten? Als Volunteer bei den Rhine-Ruhr 2025 FISU Games seid Ihr Teil des Teams, das diese riesige Veranstaltung möglich macht. 12.000 Freiwillige werden gesucht, um in verschiedenen Bereichen wie „Sports“, „Communication“ oder „Culture & Side Events“ mitzuwirken. Ihr lernt neue Leute aus aller Welt kennen, sammelt wertvolle Erfahrungen und bekommt exklusive Einblicke hinter die Kulissen eines Großevents. Voraussetzungen sind, dass Ihr am 1. Juni 2025 mindestens 18 Jahre alt seid, fließend Deutsch oder Englisch sprecht und an mindestens vier Event-Tagen verfügbar seid. Freut Euch auf Benefits wie freien Zugang zu Wettkämpfen, ein Volunteer-Outfit und spannende Tage voller unvergesslicher Momente. Meldet Euch unter rhineruhr2025.com/de/volunteer an und werdet Teil dieses einmaligen Erlebnisses!
Doch lieber zugucken?
Ab sofort könnt Ihr Euch die besten Plätze für die Eröffnungsfeier am 16. Juli 2025 in der Schauinsland-Reisen-Arena in Duisburg sichern. Die Show beginnt um 20 Uhr, Einlass ist ab 18 Uhr. Sängerin Ayliva und Rapper Montez, begleitet vom WDR-Funkhausorchester, sorgen für Gänsehaut-Momente. Tickets sind ab 29 Euro erhältlich und bieten Zugang zu einem Abend voller Highlights. Ihr möchtet alle Wettkämpfe mitverfolgen? Der Ground Pass für 14,90 Euro ermöglicht Euch den Zugang zu sämtlichen Sportevents in allen teilnehmenden Städten, mit Ausnahme für die Eröffnungs- und Abschlusszeremonie. Ab dem 16. November 2024 sind auch Day und Sport Tickets für Einzelveranstaltungen erhältlich, ab 13 Euro inklusive ÖPNV.
Wer also nach der Europameisterschaft und Olympia nicht genug bekommen hat, kann sich auf das Sportjahr 2025 freuen. Ob als Volunteer oder als Zuschauer:in, die FISU World University Games 2025 sind ein Sport-Erlebnis, das nicht so schnell wiederkommt. Erlebt sportliche Höchstleistungen, feiert kulturelle Vielfalt und genießt die einzigartigen Momente. Denn dieses Event in der Rhein-Ruhr-Region bringt den Olympia-Spirit in den Pott.
:Aneba Haippa
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Insgesamt acht Studierende und eine Forscherin der RUB haben an den olympischen und paralympischen Spielen teilgenommen. Wir stellen sie Euch vor.
Jasper Angl …
… studiert Informatik an der RUB und sitzt gemeinsam mit Max John und Wolf-Niclas Schröder im Deutschlandachter der Männer. Gemeinsam mit ihrem Team erreichten sie im Finale Platz 4 bei den olympischen Spielen 2024. Der gebürtige Konstanzer rudert aktuell im RV Münster und wurde vor allem durch seine Mutter inspiriert. Christel Angl ist selbst Ruderin und Physiotherapeutin und behandelt ihren Sohn nach Training und Wettkämpfen.
Max John …
… kommt aus Dortmund und kam über das Kanufahren zum Rudern. Er studiert Sportwissenschaften an der RUB und hatte einen eher schweren Weg zu Olympia. Bei einem Sportseminar hatte er sich 2020 einen doppelten Knöchelbruch zugezogen und musste sogar das Laufen wieder neu lernen. Im Juli 2021 konnten die Schrauben und die Metallplatte entfernt werden und John wieder voller Selbstvertrauen ins Leistungstraining starten.
Wolf-Niclas Schröder …
… studiert Bauingenieurwesen an der RUB und ist aktuell im Verein Ruder-Union Arkona Berlin 1879 aktiv. Nach seinem Durchbruch im Deutschland-Achter 2017 ging es für ihn in den Vierer ohne Steuermann. Mit seiner Mannschaft schaffte er es im selben Jahr bis ins A-Finale der Weltmeisterschaft. Weitere beeindruckende Erfolge erzielte der Ruderer in den Folgejahren im Zweier und Vierer. 2022 wechselte Schröder in den Deutschlandachter und ist seitdem fester Bestandteil des Teams.
Julius Christ sitzt gemeinsam mit Sönke Kruse im Zweier ohne Steuermann. Wenn er nicht gerade übers Wasser läuft, wie auf X zur Bauchbinde seines Namens (J.Christ) gescherzt wurde, studiert er Umwelttechnik und Ressourcenmanagement an der RUB. Leider konnte sich das Duo nicht für das Finale qualifizieren. Durch seine Aushilfe im Deutschlandachter aufgrund der Erkrankung von Matthes Schönherr konnte Christ jedoch noch einem anderen Team zum Finaleinzug verhelfen.
Pia Greiten …
… konnte es zuerst selbst nicht begreifen, dass sie gemeinsam mit ihrem Team Bronze im Doppelvierer geholt hat. Das Team war zuerst auf dem vierten Platz und machte es zum Ende des Rennens noch einmal spannend, als es alles gab und die Schweiz einholte. Wir sind auch begeistert und gratulieren den Ruderinnen zur Bronzemedaille! Auch die Fakultät der Bauingenieurswissenschaften RUB gratulierte Greiten zu ihrem Erfolg.
Marius Probst …
… aus Herne hat bereits als Kind von Olympia geträumt. Jetzt hat er sich diesen Traum erfüllt. Der Leichtathlet studiert Sportwissenschaften an der RUB und startete in Paris über die 1,500 Meter. Der deutsche Vizemeister zeigte seine Stärken in den ersten beiden Rennen und erreichte am Samstagabend den achten Platz mit einer Zeit von 3:36,54. Damit hat er sich leider nicht für das olympische Halbfinale qualifizieren können.
Isabell Thal …
… studiert Sports & Exercise Science for Health and Performance und kommt aus Essen. Sie wird beim Judowettbewerb der Paralympics antreten, die ab dem 28. August 2024 in Paris beginnen. Ihre Leidenschaft für Sport zeichnet sie bereits seit ihrer Kindheit aus und umfasst nicht nur den Kampfsport, sondern auch Para Ski. Im Winter 2022 trat sie sogar bei den Weltmeisterschaften in Lillehammer an, wo sie Zehnte im Riesenslalom wurde. Jetzt will sie möglichst viele Gegnerinnen in Paris aufs Kreuz legen. Wir drücken ihr die Daumen!
Sarah Brüßler …
… gewann am Donnerstag noch eine Medaille für die Ruhr-Universität. Die wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehr- und Forschungsbereich eHealth and Sports Analytics gewann die Silbermedaille im 4er-Kajak. Es ist nicht die erste Olympia für die Kanutin, die bereits 2020 in Tokio im K-2 500 Meter gemeinsam mit Caroline Arft fuhr. Brüßler betonte während ihres Trainings, dass sie bei Olympia alles geben wolle, aber auch noch mehr sei als nur Kanutin. Noch mit der Medaille um den Hals verkündete die 30-Jährige ihre Karriere nun beenden zu wollen. Sie sei stärker denn je, aber man solle aufhören, wenn’s am schönsten ist. Wir gratulieren Sarah Brüßler herzlich zu ihrem Erfolg und wollen nun auch diesen Artikel beenden.
Allen RUB-Athlet*innen gratulieren wir herzlich zu ihren Leistungen und wünschen Isabell Thal viel Durchsetzungskraft bei den Paralympics. Außerdem verweisen wir auf das nächste sportliche Spitzenevent, die Rhine-Ruhr FISU World University Games, die vom 16. bis 27. Juli 2025 in Bochum, Duisburg, Düsseldorf, Essen und Mülheim stattfinden werden. Und keine Sorge, wer nicht spitzensportlich unterwegs ist, kann sich als Freiwillige*r engagieren! Schaut doch mal auf den Seiten der RUB vorbei!
https://news.rub.de/kultur-und-freizeit/2024-02-29-world-university-games-12000-freiwillige-gesucht
:Julia Keutmann
]]>Kemnader See
Der Kemnader See ist das blaue Juwel des Ruhrgebiets. Dieser bietet auf einer hochmodernen asphaltierten Skate-Strecke den maximalen Spaß für Skatebegeisterte, bis 23 Uhr. Doch auch für die Wasserratten unter uns dürfte die Surfschule in Bochum eine Möglichkeit sein, ihrem Alltag zu entfliehen und etwas zu erleben. In Kooperation mit dem Hochschulsport bietet die Surfschule ein Angebot an, welches an den Geldbeutel der Studierenden angepasst ist. Doch keine Sorge, auch Anfänger:innen dürfen an den Surfkursen teilnehmen. Für diejenigen, die lieber mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist die große Route mit 10 Kilometern oder die kleine Route mit 8,3 Kilometern um den See sicherlich eine Tour wert.
Unifit
Mit nur 22 Euro monatlich kann man als Studierende:r der Ruhr-Universität Bochum oder einer kooperierenden Hochschule das Fitnessstudio Unifit nutzen. Für Beschäftigte
und Alumnis ist das Entgelt etwas teurer. Der Vorteil an Unifit: alle Menschen sind willkommen, das heißt konkret, dass auch Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung dort gut aufgehoben sind. Am besten meldet man sich vor Ort, um von Trainer:innen bestmöglich beraten zu werden. Für weitere Informationen
könnt Ihr hier alles Wichtige nachlesen:
https://hochschulsport-bochum.ruhr-uni-bochum.de/de/willkommen-im-unifit
Campus-Sport
Aufgepasst, liebe Studierende. Am 5. Oktober um 9 Uhr beginnt der Buchungsstart für den Hochschulsport. Dieser fängt pünktlich zum Semesterbeginn am 10.
Oktober an. Von A wie Achtsamkeitstraining bis hin zu Z wie Zumba ist wirklich alles dabei. Und das alles für einen Preis, den sich die meisten Studis auch leisten
können. Egal ob Anfänger oder Fortgeschritten, hier ist für jeden was dabei. Außerdem werden auch einige Sportarten am Wochenende angeboten, falls unter der
Woche mal keine Zeit bleiben sollte, denn für körperliche Bewegung solltet Ihr immer Zeit haben. Weitere Infos findet Ihr unter: https://buchung.hochschulsport.ruhr-uni-bochum.de/angebote/aktueller_zeitraum/index.html
Der Klassiker
Seit 1978 wird beim AStA getanzt. Aus einer studentischen Initiative heraus entstanden, ist der Tanzkreis des AStAs ist heutzutage nicht mehr wegzudenken. Denn der Tanzkreis ist mehr als nur ein Ort an dem Menschen das Tanzen erlernen können, sondern auch eine Stätte der Begegnung geworden. So auch in diesem Semester. Mittwochs und donnerstags fanden von 18 bis 21 Uhr im AusländerInnen-Zentrum (AZ, hinterer Bereich des KulturCafés) die Kurse statt. Für alle Tanzlevel ist es möglich den richtigen Kurs zu finden. So gibt es Anfänger:innen-, Fortgeschrittene- und Club-Kurse. Nur Demir, die Ansprechpartnerin für Tanzkurse, zieht nach dem Lockdown am Campus ein positives Fazit: „Die Nachfrage nach der Coronapause war groß und die Kurse wurden gut angenommen. Wir konnten auch einige Erstis mit unseren Kursen erreichen. Der AStA Tanzkreis richtet sich an alle Tanzbegeisterten, ob jung oder alt und es sind keine Vorkenntnisse erforderlich. Ein besonderes Highlight kommt im Oktober. Dann findet der Tanzkurs Empire statt und ihr könnt lernen zu Tanzen, wie im 19. Jahrhundert. Der Termin für die Veranstaltung steht auch schon fest: am 15. und 16. Oktober könnt ihr in die Welt von Lizzy und Mr. Darcy eintauchen. Zudem findet im Septermber das ferienprogramm des Tanzkreises statt: astabochum.de/anmeldung-tanzkurse/
Tanzen beim Hochschulsport
Natürlich ist auch nach der Pandemie der Hochschulsport gestartet und auch dort ist die Nachfrage wie auch schon vor der Pandemie sehr hoch. Von Ballett bis zum Pole Dance, der Auswahl um sich zu bewegen ist keine Grenze gesetzt! Wie immer könnt Ihr in der ersten Stunde zum Schnuppern vorbeikommen und checken, ob das Angebot zu Euch passt! Aber lasst Euch sagen, die Plätze sind sehr schnell belegt! Also wenn Ihr Interesse habt achtet darauf, wann sich das Portal für den Hochschulsport öffnet, denn die Plätze sind immer heiß begehrt.
:Abena Appiah
Indoor
Das Wetter ist im Wandel, doch frisch ist’s alle Mal. Wenn Du Dich also noch nicht bereit fühlst, draußen zu sporteln oder das einfach nicht dein Ding ist, wie wärs damit?
Ab ins Gym – Der Klassiker! Am und um dem Bahnhof herum gibt es die Möglichkeit, in Fitnessstudios zu gehen. So findest du die gängigen Großgyms wie FitX und McFit in direkter Zentrumsnähe. Aber auch das UNIfit ist nicht weit vom Bahnhof entfernt! Der Vorteil hier? Du wirst auf jeden Fall auf Leute von deinem Campus treffen. Denn dort können nur Studierende und Mitarbeiter:innen der RUB trainieren. Wichtig! Wenn Du Dich fürs UNIfit entscheidest, musst Du Dich vorab mit dem Studio vertraut machen und ein Starttraining buchen. Hierbei trainierst Du nicht nur an verschiedenen Geräten in Kleingruppen, sondern lernst auch was die Einheiten mit Deinem Körper machen. Wenn Du Interesse hast, Dich dort einzubuchen, findest Du Termine und Updates hier: https://buchung.hochschulsport.ruhr-uni-bochum.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Unifit_Starttraining.html
Sport ohne Verein!
Der Hochschulsport bietet Dir die Möglichkeit, am und um den Campus herum Dich sportlich zu betätigen, ohne extra in einem Verein zu sein. So kannst Du verschiedenste Sportarten wie Ballsportarten, Kraftsport, Tanzsportarten, verschiedene Schwimmkurse und vieles mehr im Semester und in den Ferien durchführen. Es gibt hier einen Schnuppertag! Also wenn Du gerne mal Volleyball spielen möchtest oder an einem Boxkurs teilnehmen willst, aber nicht ganz weißt, ob es was für Dich ist, kannst Du Dich in der ersten Woche einfach zur Sportstätte begeben und mitmachen. Auch hier findest Du meist einen bunten Mix aus Studis, Dozierenden und Mitarbeiter:innen der RUB.
Outdoor
Der Pott ist wunderschön und bietet Dir viele Möglichkeiten, draußen Sport zu machen. Hierfür kannst Du zum Beispiel in den Westpark. Vor allem in den Sommermonaten werden verschiedene Sportarten im Park zu sehen sein: Frisbee, Slacklining, Joggen etc. Wer den Pott mal kennenlernen mag, kann natürlich auch einen der vielen Radwege nutzen und entspannt durch den Pott radeln. Es gibt zig Radwege, die Ihr nutzen könnt und die euch an die verschiedensten Sehenswürdigkeiten des Potts bringen. Und wenn Du mal Lust aufs Wasser hast, dann ab Richtung Kemnade, Haltern am See oder Richtung Rhein-Herne-Kanal! Hier kannst Du schwimmen, Stand-Up-Paddling, Kanu fahren oder gemütlich mit ‘nem leckeren Eis Tretboot fahren. Das Beste? Alles ist nicht allzu teuer und ohne Auto erreichbar! Also perfekt für einen kleinen Ausflug bei gutem Wetter!
:Abena Appiah
]]>An der Castroper Straße kann man eigentlich mehr als zufrieden sein, denn wer nach langer Zeit mal wieder die erste Bundesliga zu Gesicht bekommt, verlässt sie oft auch direkt wieder. Doch die Bochumer Jungs zeigten unter dem mittlerweile fest etablierten Chef-Trainer Thomas Reis, dass sie mehr sein wollen als eine Eintagsfliege. Das schlägt sich auch in den Ergebnissen nieder, denn mit regelmäßig eingefahrenen Siegen, ist wohl schon bald die magische 40-Punkte-Marke in Sicht, die man ca. für den Klassenerhalt benötigt. Auf dem Weg dahin konnte man schon den ein oder anderen Prestige-Erfolg ergattern: den Einzug ins DFB-Pokal-Viertelfinale, das Unentschieden beim neuen Pott-Derby gegen den BVB und nicht zuletzt das fulminante 4:2 gegen den bayrischen Spitzenreiter.
Vor allem beim Heimsieg gegen die Münchener schien der VfL endgültig in der Erstklassigkeit angekommen zu sein, doch schon bald folgte eine spielerisch schwächere Phase. Das frustrierende Pokal-Aus gegen Freiburg in der Verlängerung, die unnötige späte Niederlage gegen die Gäste aus Leipzig und kürzlich der Spielabbruch gegen Gladbach, den man einem einzelnen Zuschauer zu verdanken hatte. Ein Linienrichter hatte bei einem 0:2-Rückstand des VfL hatte einen vollen Bierbecher aus den Bochumer-Fanreihen an den Hinterkopf bekommen und ging zu Boden. Nach langen Diskussionen wurde das Spiel schließlich abgebrochen und dem Verein droht eine Strafe, während man nun ein eventuelles Alkoholverbot im Stadion bespricht.
In den letzten Monaten hatten sich sogenannte Bochum-Fans schon häufiger unbeliebt gemacht, etwa durch wiederholte Beleidigungen unter der Gürtellinie in Richtung gegnerischer Spieler, wie Max Kruse beispielsweise nach seinem Sieg mit Union Berlin an der Castroper Straße bemängelt hatte.
Die eigene Mannschaft zeigt sich zunehmend verärgert über diese Entwicklung, denn dieser Becher war längst nicht der erste, der geworfen wurde, sondern nur der erste der auch traf. Deshalb war Kapitän Losilla auch schon unmittelbar vor dem Eklat in einem Video zu sehen, wo er verkündet: „Fiege sind nicht zum Werfen, sondern zum Trinken.“
:Henry Klur
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Wir präsentieren: Die Hall of Fame der Para-Olympioniken unseres Bundeslandes Nordrhein-Westfalen in der Übersicht. Bedauernswerterweise konnte das Sportland NRW die meisten Medaillen für Para-Sportler:innen nicht bei den Winterspielen verbuchen, sondern bei den Sommerspielen, auf welche sich diese Sonderausgabe nicht fokussiert – trotzdem wollen wir Euch die nachfolgenden Persönlichkeiten nicht vorenthalten! Warum NRW bei den paraolympischen Spielen nicht vertreten ist, lest Ihr auf der folgenden Seite.
Hannelore „Hanne” Brenner
Die Dressurreiterin errang bei den Para-olympischen Spielen in London im Jahre 2012 Doppelgold. In den folgenden Jahren sammelte sie weitere Goldmedaillen im Behindertensport. Zuletzt wurde sie 2017 Deutsche Meisterin. Ihr Motto lautet: „Behindert ist nur der, der sich selbst behindert.“
Sebastian Dietz
2012 wurde Dietz im Diskuswerfen Erster. Vier Jahre später, 2016 in Rio de Janeiro, erhielt er Gold im Kugelstoßen. In dieser Sportart ist er ebenfalls dreifacher Europameister. Sein letzter Erfolg war die Bronzemedaille im Kugelstoßen bei den Paralympischen Spielen in Tokio 2021.
Hans Peter Durst
Außerdem holte sich Durst in Rio de Janeiro im Para-cycling Doppelgold. Der Para-Cycler, der in der Kategorie Dreirad an den Start ging, wurde 2011, 2012 und 2017 zum Sportler des Jahres gewählt. Zuletzt sollte er 2020 an den Spielen in Tokio teilnehmen, sagte aber kurz vorher ab – es sei eine bewusste Entscheidung gewesen. Sein letzter großer Erfolg beläuft sich auf den Titel als Europameister 2019.
:Rebecca Voeste
]]>Bei den olympischen Spielen treffen wegen der großen Variation der Disziplinen auch verschiedenste Sporttraditionen aufeinander. Während es beim Eishockey weniger um einzelne Stars als um das Team geht oder in vielen anderen Wettbewerben die Athlet:innen unter ihren Helmen und Brillen kaum zu sehen sind, ist beim Eiskunstlauf die Sportlerin selbst Teil der Präsentation. Deshalb wird hier ein gewisser Habitus erwartet, der eine Eleganz und Grazie verkörpert, die die Kampfrichter:innen in ihrem Sport widergespiegelt sehen wollen. Gerade bei internationalen Wettbewerben wollen die Nationen von Sportler:innen repräsentiert werden, die ein hübsches Bild von ihrer Herkunft zeichnen, wozu eben nicht nur eine tadellos ausgeführte Kür gehört.
Die amerikanische Eiskunstläuferin Tonya Harding, die in den Achtziger- und Neunzigerjahren aktiv war, passte zu ihrem Leidwesen überhaupt nicht in dieses Bild. Aus der Unterschicht von Portland stammend machte sie durch ihre ungewöhnliche Musikauswahl bei ihren Läufen und ihre unkonventionellen Kostüme auf sich aufmerksam. 1992 konnte sie bei den Olympischen Winterspielen in Albertville den vierten Platz belegen und hatte große Ambitionen auf eine Medaille bei den zwei Jahre später stattfindenden Spielen in Lillehammer. Doch ihre Karriere sollte ein jähes Ende finden, denn 1994 wurde sie mit einer lebenslangen Sperre belegt. Dies geschah wegen eines Attentats auf Hardings größte Konkurrentin Nancy Kerrigan, die während ihres Trainings für die US-Meisterschaften mit einer Eisenstange am Knie verletzt wurde. Jeff Gillooly, Hardings damaliger Ehemann, hatte den Attentäter bezahlt, damit seine Frau bei den bald anstehenden Meisterschaften den Sieg davontragen konnte. Der Plan ging zunächst auch auf, doch schon bald wurde die Sache aufgedeckt, woraufhin der umstrittenen Eisläuferin der Titel aberkannt und das Berufsverbot auferlegt wurde, weil sie als Mitwisserin galt.
Dieser Geschichte nahm sich 2017 der australische Regisseur Craig Gillespie mit dem Biopic „I, Tonya“ an, das im Stile einer Mockumentary die Geschehnisse aus der fiktiven Sicht der Protagonist:innen retrospektiv aufarbeiten will. Dabei widersprechen sich die Aussagen häufig stark, vor allem, wenn es um Hardings Mutter oder ihren Ex-Mann geht. An der Figur von Harding soll der amerikanische Aufstiegstraum pervertiert werden, denn trotz ihrer außerordentlichen Leistungen gelingt es ihr nicht sich an die von ihr erwarteten Gepflogenheiten anzupassen, zunächst aus Trotz dann aus Unvermögen. Ihre Mutter bildet das perfekte Klischee der obsessiven „Eiskunstlauf-Mutti“, wobei sie das kostspielige Training ihrer Tochter als Investition versteht, die sich eines Tages auch für sie finanziell auszahlen könnte. Um den Erfolg dieser Investition zu gewährleisten, schreckt sie vor keinen Mitteln zurück.
So etwas wie Subtilität kennt der Film genauso wenig wie seine Protagonistin, denn bei der Einführung der Figuren hört das Publikum immer gleich zuverlässig einen passenden Song, der ihm sagt, was es von der Person zu halten hat. Man verlässt sich hier auf die Schauspielleistungen und genau für diese scheint der Film auch gemacht zu sein, denn Margot Robbie liebt es ihr Gesicht etwas zu entstellen, um ein leicht manisches Lächeln aufzulegen, wofür sie prompt bei den Oscars als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet wurde. Der Film macht sich über seine Charaktere lustig, ohne dabei komisch zu sein, ergreift Partei für Tonya aus Mitleid und will dabei aus der rebellischen Athletin einen vom Leben gezeichneten, aber liebevollen Familienmenschen machen. Bei den olympischen Kampfrichtern würden diese Spielereien wohl aber durchfallen.
:Henry Klur
Die FIFA teilte mit, dass die Fußball-WM in Katar dieses Jahr ohne Russland stattfindet und das Playoff-Spiel am 24. März gegen die polnische Mannschaft, welche ohnehin nicht zu diesem Spiel angetreten wäre, nicht stattfinden wird. Bei der Frauen WM im Juli ist Russland ebenfalls ausgeschlossen. Auch in der Europa League meldete sich die UEFA zu Wort und sagt das Achtelfinal-Spiel RB Leipzig gegen Spartak Moskau ab und bringt den RB Leipzig damit automatisch ins Viertelfinale. Hier wird außerdem das Finalspiel, das ursprünglich in St. Petersburg stattfinden sollte, auf einen anderen Ort verlegt. Der Volleyball-Weltverband zieht ebenfalls Konsequenzen und verlegt die anstehende WM im August von Russland an einen anderen Austragungsort und schließt ebenfalls jede russische Teilnahme aus. Auch im Bereich E-Sports werden erstmals russische Teilnehmer:innen von vielen Turnieren und Events ausgeschlossen. Das Olympische Komitee fordert auf, alle russischen und belarussischen Sportler:innen von internationalen Sportveranstaltungen auszuschließen und entzieht Wladimir Putin und zwei weiteren hohen Regierungsmitgliedern ihren Olympischen Orden. Einen Aufruf zum Ausschluss gab es bereits 2018 in Folge eines Doping-Skandals und 2008 als Russland in Georgien einen Krieg startete und gegen den olympischen Frieden verstoßen hat..
Putin versteht das Machtspiel zwischen Sport und Politik sehr gut und weiß, wie sich das Auftreten russischer Sportler:innen und Mannschaften auf die Innen- und Außenpolitik auswirkt. Schon in der Sowjetunion trug der Sport eine identitätsbildende Rolle, die sich auch heute noch deutlich bemerkbar macht. Dass nun der Ausschluss von Sportveranstaltungen gefordert und umgesetzt wird, ist sicherlich ein richtiger Schritt, um ein Zeichen gegen die kriegerischen Auseinandersetzungen Putins zu setzen. Immerhin besteht für Russland ein wirtschaftliches Interesse an der Sportwelt. Dabei sollten wir jedoch nicht vergessen, dass dabei vor allem die individuellen Sportler:innen leiden, die den Ausschluss zwar größtenteils unterstützen, aber deren jahrelange Mühen nun keine Anerkennung finden können. Ebenso wie unter den wirtschaftlichen Sanktionen, leiden viele russische Bürger:innen, die nicht für den Krieg verantwortlich gemacht werden können.
:Artur Airich
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Die meisten Sportarten, die bei den olympischen Spielen ausgeübt werden, dürften relativ weit bekannt und verbreitet sein. Unter den sogenannten Demonstrationssportarten dürften dagegen auch einige sein, die für eine Überraschung gut sein könnten. In diesem Artikel werden ein paar der Coolsten vorgestellt.
Zunächst einmal: was sind überhaupt Demonstrationssportarten? Dies sind Sportarten, die nur vorübergehend im Programm der Olympischen Spiele auftauchten. Ziel war es hierbei, zu testen, ob die Sportart generell bei den Olympischen Spielen etabliert werden konnte. Ein paar der Demonstrationssportarten schafften das Rennen, wie zum Beispiel der Eisschnelllauf der Frauen, andere wurden einmal vorgestellt, erfreuten sich aber nicht so großer Beliebtheit, als dass sie aufgenommen würden. Dabei können auch bei ihnen eindrucksvolle Leistungen vollbracht werden. Mittlerweile wurden Demonstrationssportarten übrigens abgeschafft und von daher trägt der Blick auf das Vergangene eine nostalgische Komponente.
Gleich zwei Mal – 1988 und 1992 – wurde versucht, bei den Olympischen Winterspielen Skiballett zu etablieren. Der Anblick ist faszinierend. Die Balletttanzenden wirbeln Pirouetten drehend auf Skiern auf dem weißen, pulvrigen Untergrund herum und heben sich auf den beiden Stöcken in die Luft. Die Zuschauenden halten den Atem an – hoffentlich halten diese dünnen Hilfsmittel das anmutige Geschöpf. Und sie halten, die Skier samt Anhang kommen wieder heil auf dem Boden an und die Runde geht weiter. Wer schon immer mal wissen wollte, wie man mit übergroßen Schuhen (oder Füßen, Fußanhängen?) tanzen und gleichzeitig elegant aussehen kann, sollte sich Skiballett nicht entgehen lassen.
Die nächste hier demonstrierte Demonstrationssportart ist Skijöring. 1928 hatte sie ihren Auftritt bei den Winterspielen. Zunächst sind nur Pferde zu sehen – doch schnell wird klar, dass hinten noch Menschen dranhängen. Sie halten sich zum Beispiel an einem Seil fest und versuchen, auf den Beinen zu bleiben, während das Pferd vor ihnen her galoppiert und der Schnee ihnen ins Gesicht staubt. Eine Zusammenarbeit zwischen Mensch und Tier, bei der das Tier die Nase vorne hat.
Es gibt noch weitere Wintersportarten, die bei den Olympischen Spielen vorgeführt wurden, wie zum Beispiel Eisstockschießen oder Bandy. Außerdem noch einen Winter-Pentathlon, der aus Skilanglauf, Pistolenschießen, Abfahrtslauf, Degenfechten und Geländeritt im Schnee zusammengesetzt war. All diese Sportarten schafften es nicht, ins reguläre Programm aufgenommen zu werden. Das heißt natürlich nicht, dass sie überhaupt nicht mehr praktiziert werden. Das Internet ermöglicht es, sich die oben erwähnten Disziplinen in Echtzeit anzuschauen. Obwohl das Erlebnis natürlich live viel schöner ist.
:Alissa Wolters