Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Semesterende | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Tue, 01 Sep 2026 11:40:53 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Semesterende | BSZ https://bszonline.de 32 32 So feiert die RUB den Semesterabschluss https://bszonline.de/2026/07/13/so-feiert-die-rub-den-semesterabschluss/ https://bszonline.de/2026/07/13/so-feiert-die-rub-den-semesterabschluss/#respond Mon, 13 Jul 2026 05:16:39 +0000 https://bszonline.de/?p=26321 Das Sommersemester 2026 neigt sich dem Ende zu. Aus diesem Anlass gibt es an der ganzen Uni unterschiedlichste Veranstaltungen. Besonders die Fachschaften legen sich zum Ende des Semesters nochmal richtig ins Zeug, um Euch einen schönen und geselligen Abschluss zu bescheren. Die genannten Veranstaltungen sind zwar teilweise von speziellen Fachschaften organisiert, stehen aber allen Studierenden offen.

Am 12.07. gibt es zunächst ein Semesterabschlusskonzert des Universitätschors. Die Veranstaltung findet um 16 Uhr im Audimax statt. Vorgetragen werden zwei Chorwerke von Johannes Brahms. Im Mittelpunkt steht „ein deutsches Requiem“, welches durch das Lied „Gesang der Parzen“ ergänzt wird. Das Konzert ist ideal für diejenigen, die sich für klassische Werke begeistern können und Lust haben, sich auf eine musikalische Reise durch die Emotionen und Lebenslagen der Protagonist:innen der Werke einzulassen. Der Eintritt ist frei.

Am 15.07. veranstaltet der Fachschaftsrat Medienwissenschaft ab 16 Uhr ein Sommerfest im Rondell bei GB. Es wird Getränke und Snacks geben sowie geplante Aktivitäten wie Flunkyball und eine Tombola. Sogar mit einem Tischtennisturnier gegen Dozierende wird auf der Instagramseite des FSR geworben.

Am 16.07. veranstalten der FSR Kunstgeschichte und der FSR Theaterwissenschaften gemeinsam die „Wilde Sommersause“. Im Rondell vor GB wird dort von 18-22 Uhr Musik von DJs aufgelegt. Dazu gibt es kühle Getränke, vegane Pizza und Brezeln. Ein Awareness-Team wird ebenfalls vor Ort sein.

Am 24.07. gibt es gleich mehrere Veranstaltungen. Um 18 Uhr veranstaltet der Fachschaftsrat Geschichte eine Semesterabschlussparty im GABF 04/511. Der FSR verspricht Cocktails und alkoholfreie Getränke, sowie ein Karaokeangebot. Er bittet darum, den Personal- und Studierendenausweis mitzubringen. Ein weiterer Karaokeabend findet zeitgleich um 18 Uhr am NB (Naturwissenschaftliches Gebäude) 03 Süd statt, organisiert vom Fachschaftsrat Physik. Zur Versorgung gibt es Sandwiches, Bier und Softdrinks. Neben dem Karaokeangebot werden ebenfalls verschiedenste Trinkspiele aufgebaut.

Der 24.07. ist ebenfalls das Datum der großen Semesterabschlussparty im Kultur-Café. Der Eintritt ist mit Studierendenausweis frei und erst ab 18 Jahren möglich. Die Feier beginnt um 22 Uhr. Veranstaltet wird sie vom Service-Referat des AStA und vom Erasmus Student Network (ESN). Es wird einen Getränkeverkauf geben. DJ Still Learning legt den ganzen Abend Musik zum Tanzen auf.

Die Veranstaltungen im Überblick:

12.07. 16 Uhr Semesterkonzert

15.07. 16 Uhr Mewi-Sommerfest

16.07. 18-22 Uhr Wilde Sommersause vom FSR Kunstgeschichte und Theaterwissenschaften

24.07. 18 Uhr Karaokeabend FSR Physik

24.07. 18 Uhr Semesterabschlussparty FSR Geschichte

24.07. 22 Uhr Semesterabschlussparty

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Klausuren Adé https://bszonline.de/2019/07/08/klausuren-ade/ https://bszonline.de/2019/07/08/klausuren-ade/#respond Mon, 08 Jul 2019 14:30:23 +0000 https://bszonline.de/2019/07/08/klausuren-ade/ Studium. Die Vorlesungszeit geht zu Ende und Ihr steckt mitten in der Klausurphase? Wir haben hier ein paar mehr oder weniger hilfreiche Tipps für Euch, wie Ihr diese übersteht. Oder auch einfach nur die Nachricht: Verzweifelt nicht, es geht uns allen gleich!

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Studium. Die Vorlesungszeit geht zu Ende und Ihr steckt mitten in der Klausurphase? Wir haben hier ein paar mehr oder weniger hilfreiche Tipps für Euch, wie Ihr diese übersteht. Oder auch einfach nur die Nachricht: Verzweifelt nicht, es geht uns allen gleich!

Klausuren sind nicht so Euer Ding? Ihr seid kein großer Fan von Bulimie-Lernen? Bei mündlichen Prüfungen seid Ihr nicht sicher und der Druck ist Euch zu viel? Verzweifelt nicht, denn für Euch wurde das letzte Mitglied der Dreifaltigkeit der Prüfungsleistungen gemacht: die Hausarbeit.

Eine Haus- oder Seminararbeit zu schreiben, hört sich meist verlockender an, als nur stumpf für eine Klausur oder Prüfung zu lernen. Ihr habt die Möglichkeit, ein eigenes Thema zu wählen. Eins, das Euch so interessiert, um eine eigene Fragestellung zu entwickeln und die Seminarinhalte mit eurem ganz eigenen Blick zu beleuchten. Doch trotzdem gibt es auch hierbei einiges zu beachten, damit Eure Arbeit ein Erfolg wird.

Wie bei vielen Dingen, ist gutes Zeitmanagement der Schlüssel. Ja, meist habt ihr Fristen, die noch weit in der Zukunft liegen und dazu einladen, die Hausarbeit vor Euch herzuschieben. Auch Dozent*innen können Euch entgegenkommen und Euch etwas mehr Zeit geben, doch für (mehr oder weniger) stressfreie Wochen am Ende des Semesters und der vorlesungsfreien Zeit, ist ein frühes Anfangen essentiell.
Literaturrecherche zum Thema Eurer Wahl dauert auch seine Zeit und wahrscheinlich behandelt ausgerechnet jetzt gefühlt die halbe Universität das gleiche Thema wie Ihr und die Literatur in der Bib ist vergriffen. Außerdem fällt mit einem frühen Start der Recherche und des Schreibprozesses viel Druck von Euch ab: Keine durchgemachten Nächte kurz vor Fristende, weil noch mehr als die Hälfte fehlt.

Zu guter Letzt lässt Euch ein guter Zeitplan mit einiges an Puffer noch Zeit für Korrekturen. Lasst die Arbeit von Kommiliton*innen oder Freund*innen und Familie lesen und Euch auf Fehler aufmerksam machen. Oft seid Ihr schon so im Thema und dem Schreibprozess drin, dass Euch Kleinigkeiten gar nicht mehr auffallen.
Hausarbeiten sind eine tolle Sache, nur wie bei vielen Dingen gilt auch hier: Fangt pünktlich an, damit Euch die Arbeit, vor allem jetzt am Semesterende, nicht über den Kopf wächst.       

:Philipp Kubu

 

Lerntypen: So kommt Ihr effizienter durch die Klausurphase

Wenn Ihr Probleme beim Lernen habt, kann es helfen, Eure Lernmethoden anzupassen. Es gibt viele Lerntypen – die meisten Menschen sind eine Mischung verschiedener Typen. Wir haben hier die gängigsten aufgelistet.

Auditiver Lerntyp:

Als auditiver Lerntyp hilft es, den Stoff zu hören. Statt ein Buch für eine Klausur nochmal zu lesen, könntet Ihr Euch also das Hörbuch anhören. Auch hilft es vielleicht, wenn Ihr Euch Onlinevorlesungen nochmal anhört, anstatt Eure Notizen durchzugehen. Und wenn es die Notizen sein müssen: Lest sie am besten laut vor!

Visueller Lerntyp:

Dieser Lerntyp nutzt gerne visuelle Mittel, um den Stoff zu verstehen oder auswendig zu lernen. Von Graphiken, Bildern und Mindmaps zu farbigen Markierungen und Karteikarten: All dies kann Euch helfen!

Haptischer/kinästhetischer beziehungsweise motorische Lerntyp:

Seid Ihr dieser Lerntyp, funktioniert bei Euch das Prinzip ,,learning by doing‘‘ am besten. Dies kann in Form von Experimenten oder Rollenspielen geschehen.

Kommunikativer Lerntyp:

Lerngruppen oder –partner*innen sind Euer Ding! Ihr könnt besser lernen, wenn Ihr mit anderen diskutiert. Lasst Euch abfragen oder tragt Euren Stoff vortragsmäßig vor – sprechen hilft Euch beim Lernen. 

:leda

 

Erste-Hilfe-Kurs für Eure Hausarbeit

Schreiben. Wer kennt es nicht: Im Kopf steht das Konstrukt der Hausarbeit, aber Ihr bekommt es nicht aufs Papier. Das Schreibzentrum der Ruhr-Universität kann Euch dabei helfen, einen roten Faden zu ziehen: Und zwar mit der allsemesterlichen Schreibwoche vom 22. bis zum 26. Juli. Im Universitätsforum bekommt Ihr die Möglichkeit, zusammen mit dem Team des Schreibzentrums Eure Essays, Forschungsberichte und Hausarbeiten anzugehen.  
Schreibt einfach eine formlose Mail an schreibzentrum@rub.de und sichert Euch einen Platz in der Schreibwoche.                   

:bena

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Abenteuerreise von Mittelerde nach Chicago https://bszonline.de/2019/07/01/abenteuerreise-von-mittelerde-nach-chicago/ https://bszonline.de/2019/07/01/abenteuerreise-von-mittelerde-nach-chicago/#respond Mon, 01 Jul 2019 14:01:20 +0000 https://bszonline.de/2019/07/01/abenteuerreise-von-mittelerde-nach-chicago/ Sommerkonzert. Seit fünf Jahren  findet das Sommerkonzert des Sinfonischen Blasorchesters (SBR) statt. Am Wochenende feiert mit „Kleine Helden – Große Legenden“  das SBR Gründungsjubiläum.

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Sommerkonzert. Seit fünf Jahren  findet das Sommerkonzert des Sinfonischen Blasorchesters (SBR) statt. Am Wochenende feiert mit „Kleine Helden – Große Legenden“  das SBR Gründungsjubiläum.

Es begann mit einer Idee, die der damalige Direktor des Musischen Zentrums gar nicht wirklich ernstgenommen hatte, erzählt Stefanie Böhmer. Vor fünf Jahren stellte sie das studentisch organisierte Sinfonische Blasorchester (SBR) zusammen. Das Projektorchester unter der Leitung von Uwe Kaysler füllte eine Lücke im Pott: Heute sind aus 50 Musikant*innen 80 geworden und auf den Semesterabschlusskonzerten gehen im Audimax die Sitzplätze aus. Am Wochenende ist es wieder soweit: Das SBR lädt am Samstag um 19 Uhr, am Sonntag um 16 Uhr, unter dem Motto „Kleine Helden – Große Legenden“ zum Sommerkonzert ein. Die musikalische Heldenreise führt unter anderem nach Mittelerde. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn; wer sicher einen Platz will, sollte früh sein.
„Ich kenne kein vergleichbares sinfonisches Blasorchester in der Bundesrepublik, das bei einer Aufführung 1000 bis 1500 Gäste versammeln kann“, sagt Uwe Kaysler, der das SBR bereits seit der Gründung als Leiter und Dirigent begleitet. Der Erfolg des Laienorchesters, das semesterweise probt, generiere sich vielleicht auch aus dem bunten Programm. Die Genres seien abwechslungsreich, ein Blasorchester lasse sich schön „anschauen“ und sei kurzweiliger sowie anschlussfähiger als das Symphonieorchester, glaubt auch Böhmer. So stehe das Konzert dieses Jahr zum Teil unter dem „Herr der Ringe“-Stern; anlässlich des Jubiläums warte auch eine kleine interaktive Überraschung im Foyer. Die Gäste werden außerdem in die Welten von Pocahontas und Superman entführt. Klassisch wird es mit der literarisch musikalischen Komposition „Also sprach Zarathustra“; jazzig mit einem Medley aus dem Musical „Chicago“; rockig mit „I’d Do Anything For Love“ von Meat Loaf.
Jedes Jahr reichen die beteiligten Studierenden aus Bochum und Umgebung Liedvorschläge ein, so kommt es dazu, dass dieses Jahr auch unbekanntere Lieder irischer und jiddischer Herkunft inszeniert werden. „Je mehr man in dieses Projekt eintaucht, desto überzeugter ist man von den Arrangements. Von den wunderschönen, seltenen Melodien“, sagt Kaysler. Er weist darauf hin, dass die ganze Arbeit abseits der musikalischen Darstellung vom studentischen Organisationsteam getragen wird.

Als Stefanie Böhmer mit Kommiliton*innen das SBR gründete, schrieb sie gerade ihre Bachelorarbeit; nun promoviert sie im zweiten Semester. Damit das Orchester ein Projekt „von und für Studis“ bliebe, müsse sich vor allem das Orga-Team in den nächsten Jahren  erneuern. Engagierte Musiker*innen seien also immer gern gesehen.            

:Marlen Farina

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Wie Du Deinen Semesterabschluss verkackst https://bszonline.de/2016/02/01/wie-du-deinen-semesterabschluss-verkackst/ https://bszonline.de/2016/02/01/wie-du-deinen-semesterabschluss-verkackst/#respond Mon, 01 Feb 2016 15:25:43 +0000 https://bszonline.de/2016/02/01/wie-du-deinen-semesterabschluss-verkackst/ Was machst Du schon wieder in der Mensa? Wolltest Du nicht lernen? Stattdessen liest Du dieses Schundblatt. Die Klausurphase rückt näher, die Hausarbeiten müssen bald abgegeben werden und die nächste mündliche Prüfung ist auch nicht mehr fern. Das macht Dir so sehr zu schaffen, dass Du zur Ablenkung sogar die :bsz in die Hand nimmst. Wenn Du dieses Semester also mal so richtig verkacken willst, dann bist Du hier genau richtig. Wir zeigen Dir sechs Tipps, wie Du Dich möglichst ineffektiv und nervig vorbereitest, damit Dir auch in diesem Halbjahr die volle Ladung Frustration nicht entgeht.

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Was machst Du schon wieder in der Mensa? Wolltest Du nicht lernen? Stattdessen liest Du dieses Schundblatt. Die Klausurphase rückt näher, die Hausarbeiten müssen bald abgegeben werden und die nächste mündliche Prüfung ist auch nicht mehr fern. Das macht Dir so sehr zu schaffen, dass Du zur Ablenkung sogar die :bsz in die Hand nimmst. Wenn Du dieses Semester also mal so richtig verkacken willst, dann bist Du hier genau richtig. Wir zeigen Dir sechs Tipps, wie Du Dich möglichst ineffektiv und nervig vorbereitest, damit Dir auch in diesem Halbjahr die volle Ladung Frustration nicht entgeht.

1. Abgabetermin: Irgendwann

Wer sich selbst ein Ultimatum setzt (Hausarbeit bis Ende des Semesters, sich danach einen Monat lang um Praktikumsbewerbungen kümmern, bis 30. Juni einen Töpferkurs besuchen und Mutti einen Aschenbecher formen, …), läuft Gefahr, diese auch einzuhalten. Dann schiebt man die Hausarbeiten lieber bis zum übernächsten Semester auf und stellt dann fest, dass die betreffende Dozentin zwischenzeitlich die Uni verlassen hat. Und ein Seminar noch einmal zu besuchen, um das Modul zu bestehen, ist ja fast schon die Krönung des Versemmelns.

2. Chaotischer Tagesablauf

Mittags aufstehen, um 14 Uhr in die Vorlesung oder auch nicht und am Nachmittag machen wir uns vielleicht an die Prüfungsvorbereitung. Spätestens aber am Abend. Wenn nicht die Claudia anruft und uns daran erinnert, dass heute ja wieder die Wohnheimbar auf hat und es Fiege für 1,20 Euro gibt. Morgen ist ja auch noch ein Tag – und eine andere Wohnheimbar. So lässt es sich leben.

Denn wer seinen Tag im Kalender durchplant, Zeitmanagement-Techniken wie die Pomodori-Technik (25 Minuten an eine Aufgabe setzen, 5 Minuten Pause) einsetzt, auf Motivationsexpertin Simone Wessels hört („Die zur Verfügung stehende Lernzeit nur zu 60 Prozent mit Stoff füllen. 40 Prozent bleiben für unvorhergesehene Probleme oder Exkurse.“), hat am Ende des Tages was geschafft und kann sein abendliches Fiege entspannt und zufrieden genießen, kann sich sogar öfter mit Freunden und Freundinnen treffen, ist aber voll spießig und verhaut sein Studium nicht.

3. Du bist nur Dir selbst Rechenschaft schuldig

Wer seine Pläne und Fristen FreundInnen mitteilt, hat sogar Menschen, die mit ein Auge drauf haben, ob diese Deadline eingehalten wird. Simone Wessels studiert an der RUB und rät: „Die Fristen kann man anderen Menschen mitteilen und sie so zu echten Deadlines machen: ‚Bis XY (z. B. eine Woche vor Abgabe) schicke ich dir meine Bachelor-Arbeit zum Probelesen.‘“ Allerdings hat sie einen Workshop zum Thema „Studium und Leben in Balance“ in der OASE (siehe Box unten) geleitet – und von Balance wollen wir doch gar nichts wissen.

4. Ständige Erreichbarkeit ist alles

Lass in Deinem Browser auf jeden Fall neben den Tabs, die Du zum Lernen brauchst, auch Facebook und Instagram auf! Vergiss auch nicht, Dein Smartphone inklusive Whatsapp auf dem Schreibtisch liegen zu haben.

Rufe diese Seiten immer wieder dann auf, wenn Du merkst, dass der Text, den Du vorbereiten sollst, langweilig, unverständlich, auf englisch oder schwierig ist und voller langer Sätze und unbekannter Fachbegriffe steckt. Versuch gar nicht erst, richtig durchzusteigen, sondern belohne dich mit einem kurzen Blick ins Chatfenster oder die Timeline eines Grundschulfreundes, der Dich vor einem Jahr geaddet hat und mit dem Du wie die acht Jahre davor sonst keinen weiteren Kontakt hattest. Schließlich studierst Du. Du bist klug. Dein Gehirn ist dennoch nicht in der Lage, sich alle zwei Minuten auf ein ganz anderes Thema einzulassen. Aber das macht ja nix. Katzenvideos sind ohnehin interessanter.

5. Lernen ist Pflicht, Arbeit und Qual

Mache diesen Satz zu Deinem Mantra, das Du immer wieder aufsagst: „Ich habe keine Lust zu lernen. Das Fach ist doof und ich falle ohnehin durch die Prüfung.“ So gehst Du sicher, dass Du Dich sträubst, aufschiebst, schlechte Laune hast und am Ende wirklich durchfällst.

„Sich selbst austricksen mit der ‚Ich mach nur 5 Minuten‘-Methode: Fünf Minuten Lernen klingt nicht so einschüchternd wie zwei Stunden. So fängt man leichter an und bleibt am Ende doch länger als fünf Minuten dabei, denn schließlich kommt man in fünf Minuten nicht weit und der Forrest-Gump-Effekt setzt ein („Wenn ich bis zum Gartentor laufen kann, dann kann ich auch bis zum Ende der Straße laufen …“). Nicht nur Ziele formulieren und aufschreiben (Ich werde die Klausur bestehen …), sondern auch, warum man das Ziel erreichen will (… weil ich dann meinem Abschluss einen großen Schritt näher bin und bald in meinen Traumjob als XY starten kann). Ziele dann über dem Schreibtisch aufhängen und bei Sinnkrisen nochmal durchlesen.“ All das rät wieder Simone. Aber was weiß die denn schon davon, wie man sein Studium in den Sand setzt?

6. Wer lernt, braucht kein Leben

„Merke: Ein unausgeruhtes Gehirn ist ein dummes Gehirn und ein dummes Gehirn besteht keine Klausur oder Prüfung.“ Na endlich rät Simone uns mal etwas, was uns unserem Ziel näher bringt! Also: Verzichte auf alle Pausen und Schlaf!

Verzichte vor allem auch auf Freizeitaktivitäten. Schließe dich der Fraktion Ich habe in zwei Wochen eine Prüfung, bis dahin unternehme ich überhaupt nichts an. So stellst Du sicher, dass Du Dein Gehirn für seine Leistung nicht einmal belohnst, sondern nur mit Frustration strafst. Außerdem behältst Du Deine isolierten Lernphasen ohne soziale Kontakte als besonders verschwendete Lebenszeit im Kopf. Vielleicht bestehst Du dann die Prüfung. Wahrscheinlich ist aber auch, dass Du vor lauter Motivationslosigkeit ganz viel aufschiebst und Du letztlich weder Erfolg noch Spaß hast.

:Marek Firlej &

:Katharina Cygan

Infobox: Wo beim Lernen Lernen geholfen wird

Um sicherzugehen, dass Du Dir nicht doch einen Schein verdienst, solltest Du folgende Anlaufstellen meiden:

Die OASE bietet diverse Coachings und Workshops rund um die Prüfungsvorbereitung und Studienorganisation an. Genauso wie diese Angebote ist auch der Lernraum am Buscheyplatz 3 kostenlos. Klingt verlockend und sorgt am Ende noch für ein sorgloses Studium, also Finger weg. rub.de/oase

Wenn Du Deine Seminar- oder Abschlussarbeit in den Sand setzen willst, dann mache einen Bogen ums Schreibzentrum. Schließlich willst Du ja gar nicht erfahren, wie Du Themen eingrenzt, Schreibblockaden überwindest oder Deinen Text richtig überarbeitest. sz.rub.de

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