Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Sebastian Flack | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Wed, 24 Apr 2024 17:46:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Sebastian Flack | BSZ https://bszonline.de 32 32 Was macht eigentlich … https://bszonline.de/2019/04/08/was-macht-eigentlich-0/ https://bszonline.de/2019/04/08/was-macht-eigentlich-0/#respond Mon, 08 Apr 2019 15:04:05 +0000 https://bszonline.de/2019/04/08/was-macht-eigentlich-0/ Ehrenamt. … kofee? Im zweiten Teil unserer neuen Reihe stellen wir Euch das Koordinierungs-Office für Ehrenamt und Engagement der RUB vor. In der Erstiausgabe (:bsz 1203) könnt Ihr erfahren, was Lieselle macht.

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Ehrenamt. … kofee? Im zweiten Teil unserer neuen Reihe stellen wir Euch das Koordinierungs-Office für Ehrenamt und Engagement der RUB vor. In der Erstiausgabe (:bsz 1203) könnt Ihr erfahren, was Lieselle macht.

Aus einer studentischen Initiative gründete sich 2016 der gemeinnützige Verein kofee e. V. Bereits 2014, noch als Initiative, hat sich kofee zur Aufgabe gemacht, das ehrenamtliche Arbeiten am Campus zu stärken. Dies geschieht vor allem durch die Beratung, Vernetzung und schließlich Vermittlung des passenden Ehrenamtes.
Nach der Vereinbarung eines Beratungsgesprächs wird gemeinsam erörtert, was die Person machen möchte, welche Vorkenntnisse sie besitzt und ob sie vielleicht auch eigene Projekte verwirklichen will. „Für Studierende gibt es eigentlich mehrere Möglichkeiten, aktiv zu werden“, erklärt Sebastian Flack, Gründungsmitglied und im Vorstand von kofee. Zumal könnten Studierende in bestehenden Organisationen mitmachen – dabei vermittelt kofee sowohl im studentischen Raum als auch über den Campus hinaus. Außerdem könne ehrenamtliche Arbeit und Engagement auch in der Hochschulpolitik, zum Beispiel für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA), in verschiedenen Gremien oder in hochschulpolitischen Listen, geleistet werden. Eine dritte Möglichkeit wäre die Umsetzung einer eigenen Idee. „Wir haben hier eine Person, die eine inklusive Tanzgruppe gründen möchte. Wir sind gerade dabei, der Person zu helfen, wie das Konzept dazu aussehen muss, wo sie Räume besorgen oder wo sie Gelder beantragen kann“, erzählt Flack.
Zusammenfassend berät und vermittelt das Koordinierungsoffice in den Bereichen Hochschulpolitik, bestehende Organisationen und Verwirklichung
eigener Ideen.

Schon gewusst?

Neben der Beratung und Vermittlung ist es möglich, bei kofee ein Praktikum über den Optionalbereich zu absolvieren – Dafür gibt es 10 Credit Points. Ebenso könnt Ihr Euch bei den Ehrenamtler*innen gemeinnützig engagieren oder offizielles Fördermitglied (12 Euro im Jahr) werden.
Falls Ihr also schon immer eine Initiative gründen wolltet oder Euch für ein bestimmtes Thema brennend interessiert, dann vereinbart am besten über das Kontaktformular auf kofee.de einen Termin mit kurzem Anfragetext.  Ebenfalls ist kofee auf Facebook und Instagram erreichbar.

:Sarah Tsah

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Der HoPo geht der Arsch auf Grundeis https://bszonline.de/2017/10/23/der-hopo-geht-der-arsch-auf-grundeis/ https://bszonline.de/2017/10/23/der-hopo-geht-der-arsch-auf-grundeis/#respond Mon, 23 Oct 2017 15:27:52 +0000 https://bszonline.de/2017/10/23/der-hopo-geht-der-arsch-auf-grundeis/ Hochschulpolitik. Knapp sechs Wochen sind es bis zum Wahlkampf an der RUB. Die Listen ringen um Nachwuchs, es gibt Kennenlernabende. Auch der AStA will aufklären: Am 17. Oktober hatte die Kampagne „HoPo brennt für Euch“ ihre Auftaktveranstaltung.

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Hochschulpolitik. Knapp sechs Wochen sind es bis zum Wahlkampf an der RUB. Die Listen ringen um Nachwuchs, es gibt Kennenlernabende. Auch der AStA will aufklären: Am 17. Oktober hatte die Kampagne „HoPo brennt für Euch“ ihre Auftaktveranstaltung.

„Ein Problem, das wir erkannt haben, ist, dass sich immer weniger Studis engagieren“, führt Sebastian Flack in die Veranstaltung ein. Die Kooperationskampagne von kofee e. V. und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) will Hochschulpolitik wieder in die Köpfe der Studis holen, Engagement wieder attraktiv gestalten und Studierende aktiv zum Mitmachen bewegen. „Wir wollen Studierende informieren und motivieren, sich aktiv an der Gestaltung des Campuslebens zu beteiligen“, erklärt Sebastian. „Wir wollen, dass geleistetes Engagement wieder wertgeschätzt wird.“

Klotzen statt Labern!

Die von den etwa 30 TeilnehmerInnen angesprochenen Themen sind divers und bilden viele Bereiche ab, in denen am Campus Verbesserungsbedarf besteht. 

Laura aus dem Fachschaftsrat (FSR) Biologie erzählt, dass FSRe Nachwuchsprobleme hätten, speziell seit der Abschaffung der Studiengebühren – diese konnten nämlich durch eine ehrenamtliche Tätigkeit, also Fachschaftsarbeit, kompensiert werden. Der Anreiz, sich zu engagieren, sei deshalb sehr gering und vorhandenes Engagement werde nur wenig gewürdigt. Aber auch ganz alltägliche Dinge seien für sie Grund genug gewesen, die Veranstaltung zu besuchen: etwa die Aspekte Flyer- und Mediendesign oder die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. 

Teilnehmerin Linda erklärt, sie sei durch Flyer auf die Veranstaltung aufmerksam geworden. Für sie stehe Studienfinanzierung im Mittelpunkt. „Viele Studierende bekommen kein BAföG, obwohl die Eltern ein Studium nicht finanzieren können.“ Auch beim Thema Rundfunkbeiträge sehe sie Probleme, an deren Lösung sie gern mitwirken möchte.

Teilnehmerin Soo ist zudem der Meinung, der Campus sei unattraktiv: „Die Plakatsäulen sehen einfach nicht schön aus“, erklärt sie. Außerdem störe es sie, dass das Campusfest in diesem Jahr so kommerziell gewesen sei. „Letztes Jahr war das nicht so, da hat’s mir besser gefallen.“

Teilnehmer Elias erzählt, der letzte große Erfolg, den die Hochschulpolitik für sich reklamiert und von dem er mitbekommen habe, sei die Abschaffung der Anwesenheitspflicht gewesen. „Natürlich gibt es kleinere Erfolge wie Foodsharing.“ Ein anderer Teilnehmer stimmt ihm zu und sagt, es müssten „Handlungsstärke demonstriert“ und „Erfolge nach außen getragen“ werden. Elias sieht das ähnlich: „Man kann sich für Erfolge ruhig mal feiern“, erläutert er sein Statement zur Abschaffung der Anwesenheitspflicht.

In kleinen Schritten Richtung Ziel

Nach der Vorstellungsrunde schlossen sich kleine Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen zusammen. Die AGs erarbeiteten erste Lösungsansätze zu neuen Werbekonzepten, Informationsweitergabe über HoPo oder Networking an der RUB. Die Arbeit der Kleingruppen wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Es sei angepeilt, den „Workspace“ immer dienstags im Weltraum (UFO) zu etablieren und dort weiterzuarbeiten, erklärt Philipp Nico Krüger, Referent für Hochschulpolitik im AStA.  

:Kendra Smielowski

Zeit:Punkt

„HoPo brennt“ jeden Dienstag ab 18 Uhr im Universitätsforum (UFO) im Weltraum. JedeR ist eingeladen, zu kommen, sich einzubringen und die Hochschulpolitik aktiv mitzugestalten.

 

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Klausureinsicht als Marathon https://bszonline.de/2017/04/17/klausureinsicht-als-marathon/ https://bszonline.de/2017/04/17/klausureinsicht-als-marathon/#respond Mon, 17 Apr 2017 14:57:30 +0000 https://bszonline.de/2017/04/17/klausureinsicht-als-marathon/ Campus. Die Einsicht der Prüfungen steht jedem/jeder Studierenden grundsätzlich zu. Doch was, wenn DozentInnen zu knappe Einsichtszeiten veranschlagen oder mit falschen Musterlösungen korrigieren?

Klausuren sind ein heikles Thema – immer wieder gibt es Probleme und am Ende stehen nur zwei Fragen. Hab ich bestanden? Wie ist meine Note? Doch mit dem Warten auf das Klausurergebnis muss der Kampf nicht vorbei sein. Auch DozentInnen machen Fehler. Oder nicht? Um genau das zu überprüfen und aus den gemachten Fehlern für die nächste Prüfung zu lernen, steht jedem/jeder Studierenden das Recht zu, seine/ihre Klausur einzusehen. Über den zeitlichen Rahmen der Einsichtnahme gibt es keine Regelungen. Die Hochschulgesetze sind Ländersache, im Hochschulzukunftsgesetz NRW (HZG) wird kein zeitlicher Rahmen gesteckt, sondern auf die Prüfungsordnungen verwiesen. Eine „Mindest-Einsichtszeit“ für die Prüfungen ist nirgends festgelegt. Und so werden an der Uni Duisburg-Essen daher Klausureinsichten in der BWL auf sieben Minuten angesetzt. An der RUB sind Fälle von zweiminütiger Klausureinsicht an Beratungsstellen herangetragen worden, so Sebastian Flack von der Lebensberatung des AStA.

Von 2,7 auf 1,0 in 30 Minuten

Eine Studentin von der Uni DuE erzählt von einem Fall der Fakultät Chemie, bei dem eine Kommilitonin von 2,7 auf 1,0 gestiegen sei. „Sie hat sich bei der Einsicht mit dem Prof angelegt“, so die 21-Jährige. „Am Ende stellte sich heraus, dass die Musterlösung, mit der die Klausuren korrigiert wurden, fehlerhaft war“. Doch das Schlimmste sei eigentlich, dass nicht alle Klausuren neu geprüft worden seien, sondern nur die von denjenigen Leuten, die bei der Einsicht da waren, so die Lehramtsstudentin.

Selbst, wenn es kein derart gravierender Fehler war, wie er in Duisburg-Essen vorgekommen ist: Wie soll man als Studi in sieben oder gar nur zwei Minuten seine Antworten sichten, die Anmerkungen verstehen, die Korrekturen nachvollziehen und womöglich auch noch die Punkte zusammenrechnen? Denn auch so kann man Punkte ergattern: Ein SoWi-Student der RUB, der namentlich ungenannt bleiben möchte, erzählt, dass Punkte oder gar ganze Aufgaben übersehen würden.

 :Kendra Smielowski

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Wenn der Druck steigt https://bszonline.de/2017/04/10/wenn-der-druck-steigt/ https://bszonline.de/2017/04/10/wenn-der-druck-steigt/#respond Mon, 10 Apr 2017 14:45:16 +0000 https://bszonline.de/2017/04/10/wenn-der-druck-steigt/ Beratung. 2015 haben sich laut dem Deutschen Studentenwerk (DSW) 32.000 Studis bundesweit an psychologische Beratungsstellen der Universitäten gewandt. Grund ist unter anderem der erhöhte Arbeitsdruck und Erwartungshaltungen im Studium. 

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Beratung. 2015 haben sich laut dem Deutschen Studentenwerk (DSW) 32.000 Studis bundesweit an psychologische Beratungsstellen der Universitäten gewandt. Grund ist unter anderem der erhöhte Arbeitsdruck und Erwartungshaltungen im Studium. 

Immer mehr Workload, ständig das Ziel Regelstudienzeit vor Augen. Verschnaufpausen sind nicht eingeplant: Das sind nur einige Gründe für die steigende Zahl Studierender, die psychologische Beratung in Anspruch nehmen. 2015 haben laut Studie des DSW 32.000 Studierende deutschlandweit psychologische Beratungsstellen an 58 Studierendenwerken aufgesucht. Gegenüber 2010 (26.000) entspricht dies einer Steigerung von beinahe 25 Prozent in fünf Jahren. Die Gründe dafür sind vielfältig. Laut DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde sei dies eine logische Entwicklung mit der steigenden Zahl Studierender in Deutschland. Weiterhin seien „enge Zeit- und Prüfungsstrukturen“ ein Problem. 

Veränderte Qualität

Letzteres bestätigt Diplom-Psychologin Ranja Kaiser, Mitglied der Psychologischen Beratung an der RUB. Studium, hoher Prüfungsdruck, zu hohe Erwartungen an sich selbst: Dies sind einige der vielen Gründe, die Studierende dazu veranlassen, sich an das siebenköpfige Team zu wenden. Jedes Jahr registrieren sie 600 Erstanmeldungen. Darin sind allerdings nicht diejenigen eingerechnet, die schon bereits früher bei ihnen Hilfe gesucht oder vom Career Service der Hochschule an die Beratung verwiesen wurden. Die Zahl bleibe seit einigen Jahren unveränderlich. Auffallend sei jedoch, dass „eine qualitative Veränderung feststellbar ist“, die Probleme seien intensiver geworden.

Je näher das Semesterende und somit die Prüfungsphase rückt, desto höher „der empfundene Stresspegel.“ Auch das Ende eines Studienabschnitts birgt ein enormes Stresspotential für die Studierenden. Wo soll es hingehen? Einige Master-Studiengänge haben einen NC, Plätze sind begrenzt. Ein weiteres Problem ist der Leistungs- und Zeitdruck: „Studierende haben oft keine Zeit mehr, nach links und rechts zu schauen oder Raum zu haben für eine Persönlichkeitsentwicklung jenseits des Faches.“ Externer Druck durch das soziale Umfeld erschwere die Lage, sich seiner Situation bewusst zu werden und sie zu verändern.

Früh Hilfe suchen

„Viele kommen kurz vor dem Exitus“, erklärt Sebastian Flack, der seit fünf Jahren für die Lebensberatung des AStA zuständig ist. Studierende wenden sich oft erst spät an ihn. Er unterscheidet mehrere Typen: Von dem, der nur allgemein Informationen benötigt über den, der konkreten Redebedarf hat bis hin zu dem, der eine strukturelle Betreuung dringend braucht. In den fünf Jahren sei der steigende Druck auf die Studis aufgefallen, der sich wiederum auf andere Lebensbereiche auswirke. Was sowohl Flack als auch Kaiser dringend empfehlen: Neben einer ständigen Selbstreflexion – Bin ich hier noch richtig? Was sind meine Ziele? – muss man sich selbst die Möglichkeit geben, Fehler zu machen. Weg vom Anspruchsdenken an sich selbst. Wichtig: Frühzeitig Hilfe suchen.

Für die Psychologische Beratung kann ein Termin im SSC vereinbart werden. Die Wartezeit variiert zwischen drei bis fünf Wochen. Bei Fragen kann sich an Ranja.Kaiser@rub.de gewandt werden. Die Sprechstunden der AStA-Lebensberatung können folgender Website entnommen werden: https://asta-bochum.de/beratung/lebensberatung/.                                                  

         :Andrea Lorenz

 
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