Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Ruhr-Uni Bochum | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Mon, 17 Mar 2025 17:17:57 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Ruhr-Uni Bochum | BSZ https://bszonline.de 32 32 Konichiwa, ¿cómoestás? https://bszonline.de/2025/03/17/konichiwa-comoestas/ https://bszonline.de/2025/03/17/konichiwa-comoestas/#respond Mon, 17 Mar 2025 17:17:56 +0000 https://bszonline.de/?p=25612 Habt Ihr schon mal was vom Sprachcafé gehört? Je nachdem, wie lange Ihr schon an der Ruhr-Universität Bochum studiert, hat Euch meine Frage wahrscheinlich ein Nicken oder Kopfschütteln entlockt. Bei der Einrichtung handelt es sich um eine Kooperation zwischen dem International Office der RUB, dem ZFA und dem AKAFÖ. Der Eintritt erfordert keine Anmeldung.

Wie der Name es verlauten lässt, steht in diesem besonderen Café die Sprache im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Das Sprachcafé ist nämlich die Gelegenheit, um nicht nur neue Leute kennenzulernen, sondern auch um einen Einblick in verschiedene Kulturen zu bekommen und die eigenen Kenntnisse einer (Fremd)Sprache zu vertiefen. Allerdings hat das nichts mit den öden Sprachkursen zu tun, die man aus Schule und Studium kennt – es ist viel interaktiver und familiärer. Mit Gleichgesinnten könnt Ihr hier an mehreren Sprachtischen zusammenkommen, Spiele spielen und Euch mit Kommiliton:innen auf unterschiedlichen Sprachen austauschen. Die Tischwahl ist dabei nicht bindend – Ihr könnt also einfach zum nächsten Tisch ziehen, sobald Ihr die Lust dazu verspürt und auf diese Weise gleich einige Sprachen an einem Tag abklappern. Habt Ihr kein Bock mehr auf Französisch, dann probiert es doch einfach einen Sitzplatz weiter bei den Italiener:innen.

Für das kommende Sommersemester 2025 werden außerdem sogenannte Languageguides gesucht, die das Café gerne unterstützen möchten. Als freiwillige:r Languageguide habt Ihr nicht nur die Möglichkeit, an Euren Sprachkenntnissen zu arbeiten, sondern Ihr kriegt am Ende auch eine ehrenamtliche Auszeichnung, die eine schöne Ergänzung für den Lebenslauf ist. Zu Euren Aufgaben gehört der Auf- und Abbau sowie die Moderation, Begrüßung und Leitung der verschiedenen Aktivitäten. Ihr unterstützt die Gäste und helft ihnen aus, falls das Gespräch mal ins Stocken gerät.

Bis zum 16. März könnt Ihr Euch noch unter https://eveeno.com/LG25 für eine Stelle als Languageguide bewerben, scrollt auf der Seite einfach ein Stück nach unten und füllt das entsprechende Formular aus. Hier findet Ihr auch eine Übersicht der anstehenden Termine. Wartet jedoch nicht zu lange, denn die Anzahl an Plätzen ist begrenzt!
 Zu Beginn des Semesters wird es am 8. April für die ehrenamtlichen Helfer:innen eine Infoveranstaltung geben, in der Ihr in Eure Tätigkeit eingeführt werdet und das Team kennenlernt. Die Veranstaltung endet am 22. Juli mit einem Abschlussevent im Hardys. Um ein Ehrenamtszertifikat ausgestellt zu bekommen, müsst Ihr an maximal sechs Sitzungen teilnehmen. Nimmt Ihr an vier bis sechs teil, habt Ihr die Chance, eine Bestätigung vom International Office der Ruhr-Uni zu erhalten.

Ab dem 15. April öffnet das Sprachcafé für alle Interessierten seine Türen und lädt Euch im Sommersemester 2025 jeden Dienstag von 18 bis 21 Uhr dazu ein, spannende Unterhaltungen zu führen und Wettkämpfe auszutragen. Für eine Übersicht der anstehenden Termine, könnt Ihr ebenfalls den zuvor angegebenen Link nutzen.

On y va!

:ano

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Eure Gedanken nach der Bundestagswahl https://bszonline.de/2025/03/17/eure-gedanken-nach-der-bundestagswahl/ https://bszonline.de/2025/03/17/eure-gedanken-nach-der-bundestagswahl/#respond Mon, 17 Mar 2025 17:09:12 +0000 https://bszonline.de/?p=25604 Ja, die Bundestagswahl 2025 ist vorbei. Der Wahlsieger heißt CDU und die AfD wird zweit stärkste Kraft. Diese Wahl war dieses Mal im Vorfeld schon heiß diskutiert, nun haben wir Euch gefragt, was Eure Gedanken, Hoffnungen und Befürchtungen sind.

„Ja, es ist irgendwie alles viel zu schnell außer Kontrolle geraten. Leider eine Sache, die wegen der Umstände passiert ist und dementsprechend haben die Leute auch gewählt. Es gibt halt leider keinen starken Politiker, der dagegenhält. Man sieht auch noch die Teilung innerhalb von Deutschland, als wäre die Mauer nicht wirklich weg. Aber Berlin hat Links gewählt, das gibt mir Hoffnung.“

„Gut, dass die Linke wieder so stark drin ist, 8,8 Prozent ist Ultra stark. Sozen haben das Image der Arbeiterpartei verloren. Ich finde es krass zu sagen Wahlsieger CDU, wenn man das zweit schlechteste Ergebnis jemals hat. Hätte man vielleicht jemand anders hinstellen können und jemand Sympathischeren. Befürchtung, also jetzt habe ich gelesen die ersten Sondierungsgespräche waren OK, hoffentlich wird Schwarz nicht Schwarz-Blau. Wenn die jetzt, auf gut Deutsch Scheiße bauen, dann wird 2029 ganz schlimm.“

„Ja also ich fand sehr erschreckend zu sehen, wie sehr die AfD an Stimmen gewonnen hat, sowohl Erst- als auch Zweitstimmen. Das einmal. Ich finde es auch krass zu sehen, dass im Grunde die Mauer eigentlich nicht gefallen ist, wenn man das so sagen will. Denn man sieht ja eindeutig eine klare Teilung, genau da wo die Mauer lang verlaufen ist. Und man sieht dann irgendwie doch, dass das kein geeintes Deutschland ist, wie man so gedacht hat. Dementsprechend habe ich dann Sorge, dass die neue Regierung sehr zerstritten sein wird und ob man dann überhaupt irgendwas zustande kriegt.“

„Ich darf hier zwar nicht wählen, aber alles Hauptsache keine AfD.“

„Fürchterlich, mehr kann ich dazu nicht sagen.“

„Schlimm, einfach nur schlimm.“

Man sieht also, ein Großteil der Studies am Campus scheinen doch eine klare Meinung zu haben und diese ist nicht besonders positiv. Wir werden sehen, was die nächsten vier Jahre und die Zukunft bereithalten.

:Steven Schöpper

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Nieder mit der AfD! Demo gegen rechts https://bszonline.de/2025/03/17/nieder-mit-der-afd-demo-gegen-rechts/ https://bszonline.de/2025/03/17/nieder-mit-der-afd-demo-gegen-rechts/#respond Mon, 17 Mar 2025 16:50:56 +0000 https://bszonline.de/?p=25598 Reportage

Ich schaue auf den Fahrplan in der U35, noch zwei Stopps bis zum Hauptbahnhof. Ich schaue nochmal auf mein Handy, um den Social Media Post zu checken, der heute am 14. Februar zur Demo aufruft. Es ist das erste Mal, dass ich auf eine Demo als Journalist gehe, ich bin schon etwas nervös. Auf der anderen Seite wollte ich schon seitdem ich Interesse an Journalismus gefunden habe, mal so etwas machen. Über Demos zu berichten ist in meinen Augen sehr wichtig und interessant. Als ich wieder hochschaue, sind wir schon da. Ich gehe aus der Bahn und nach oben in die Bahnhofshalle. Da sehe ich schon die ersten, die mit Schildern, Flaggen und Transparenten Richtung Vorplatz gehen. Ich hänge mir noch schnell meinen Presseausweis um und mache mich mit einem Patch mit dem Aufdruck „Press“ als solche erkenntlich.

Als ich rausgehe, sehe ich die Traube an Menschen, die sich um einen Van mit Lautsprecher sammelt. Die Demo-Wagen werden von den Veranstaltern genutzt, um Musik abzuspielen oder Parolen anzustimmen und natürlich sehe ich dort dann auch die ersten Polizist:innen. Eine ganze Reihe von Transportern der Polizei ist vor dem Bahnhof geparkt und die Polizei hat ebenfalls auch die Straße vor dem Bahnhof gesperrt; der Verkehr wird umgeleitet.

Bevor die Demo sich in Bewegung setzt, werden vom Demo-Wagen noch einige Worte an die Versammelten gesprochen. Es wird sich für das zahlreiche Erscheinen bedankt, gebeten friedlich zu bleiben und Stimmung für den bevorstehenden Lauf durch die Stadt gemacht. Als sich die Demo dann vom Bahnhof in Richtung Bochumer Fenster bewegt, werden die ersten Parolen angestimmt: „Ganz Bochum hasst die AfD“. Ich laufe ein Stück vor und stelle mich an den Rand, um den Demo-Zug zu beobachten und mir die vielen Plakate und Fahnen anzuschauen.

Einmal ist mir die große Flagge des Kinder- und Jugendzentrums "die Falken" aufgefallen, außerdem gab es vorne ein großes Transparent „In Bochum steht die Brandmauer“ und ein weiteres mit den Bildern von Lindner, Merz und Wagenknecht, wo draufstand „Nieder mit der AfD und ihren Verbündeten.“ Des Weiteren habe ich viele kreative Schilder von Demonstrierenden gesehen, Fahnen wurden geschwenkt, einige hatten Lichterketten um den Hals und die Stimmung war ausgelassen. Immer wieder hörte man in den Häuserschluchten die Rufe „Avanti Antifa!“, „Leistet Wiederstand gegen den Faschismus!“ und „Nazis raus!“.

Ich war sehr inspiriert und beeindruckt, wie viele Menschen hier zusammengekommen sind, um zu demonstrieren. Besonders, da es schon im Vorfeld immer wieder Kritik der CDU und der AfD zu diesem Thema gab und mit Falschbehauptungen alle Menschen, die sich an dieser Demonstrationswelle beteiligt haben, als linksradikal hingestellt wurden. Aber die Realität ist nun einmal eine andere. Hier habe ich Menschen von Gewerkschaften gesehen, die mit ihren Flaggen gelaufen sind, queere Vereine, Omas gegen rechts, Feministen*innen. Dies hier ist die Mitte der Gesellschaft, auch wenn das Menschen wie Merz nicht akzeptieren wollen. Politische Parteien, waren übrigens nicht erwünscht, zumindest nicht, wenn sie Symbole ihrer Zugehörigkeit dabeihatten. Ich konnte auch nicht erkennen, dass sich jemand nicht darangehalten hätte.

Nach der Tour durch die Innenstadt ging es am Rathaus vorbei. Hier ist mir aufgefallen, dass offenbar nicht alle Straßen abgesperrt wurden von der Polizei. Einige ungeduldige Autofahrer standen nur Meter neben der Demonstration, mit laufendem Motor. Keine Polizei zu sehen, denn die Beamt:innen, liefen nur vorne und hinten mit der Demonstration mit. Dort hätte ich wirklich mal gerne gewusst, was das Sicherheitskonzept gewesen ist. Die paar Ordner, welche alle mit Binden gekennzeichnet waren, hatten wohl nicht die Aufgabe irgendwie den Verkehr umzuleiten oder zu stoppen.

Nach einer Runde auf dem Stadtring ging es rechts ab, Richtung Musikschule. Als ich neben der Demo auf dem Grünstreifen gelaufen bin, kam eine Situation, die mich fast zu Tränen gerührt hat. Eine Gruppe junger Männer lief neben mir und rief ganz laut: „Was ist den los? Warum seid ihr so leise? Alle zusammen, gegen den Faschismus!“. Wie eine Welle ging es dann durch die ganze Demonstration und alle stimmten mit ein, so laut wie nichts anderes an diesem Abend. Es hat mich sehr gerührt, so ein Gemeinschaftsgefühl und einen Zusammenhalt zu erleben.

Am Bermuda vorbei ging es hoch zum Schauspielhaus und davor nach links. Dort habe ich kurz mit Robin geredet, einen der Ordner an dem Abend und ein Bekannter von mir. Er sagte, dass er bisher sehr zufrieden mit dem Verlauf gewesen sei, nur gab es wohl einen Vorfall, dass jemand von einem Balkon eine Glasflasche Richtung Menge geworfen hatte. Eine unschöne Erinnerung, dass es leider auch immer noch so etwas gibt.

Ich habe mich dann aber schnell verabschiedet und bin weiter neben der Demo hergelaufen, es kamen mir dabei mehrere Menschen entgegen, die offenbar nicht so für das Einstehen, was auf der Demo vermittelt werden sollte. Weiß, männlich gelesen, kurze blonde Haare, Northface Jacke. Fast jeder, der sich in meiner Hörweite abfällig gegen die Demo geäußert hatte, passte auf diese Beschreibung. Leider sehen wir auch an der Wahlstatistik, dass diese Zielgruppe überdurchschnittlich viel die AfD wählt oder allgemein konservativer.

Am Ende der Straße ging es dann links wieder Richtung Bahnhof und dann einmal rechts hinter dem Bonhof lang auf die 226. Dort endete die Demo dann auch unter der Eisenbahnbrücke, neben dem Hauptbahnhof. Dort treffe ich auf bekannte von mir, diesmal aus dem AStA bzw. Stupa: Alina und Ilja. Beide sprechen mich an und ich unterhalte mich kurz mit ihnen. Anscheinend sind Vertreter:innen aller Stupa Fraktionen auf der Demo vertreten und alle waren sich einig, dort als Repräsentierende der Studierendenschaft präsent zu sein. Unser Gespräch wird durch eine Drohnenshow unterbrochen, die plötzlich am Himmel zu sehen ist. Gesponsort wurde diese durch „Kein Bock auf Nazis“, die für den Anlass Spenden gesammelt haben.

Nach der Show verabschiede ich mich und mach mich wieder auf den Weg zur Bahn. Ich bin schon sehr beeindruckt gewesen, wie Bochum hier zusammengekommen ist, um so etwas auf die Beine zu stellen. Aber für mich ist es auch etwas schwierig, als ich in der bahn nochmal über alles reflektiere. Denn was ich bisher nicht erwähnt habe, ist, offensichtlich war ich nicht wirklich gerne gesehen auf der Demo. Also nicht ich persönlich, sondern als Vertreter der Presse. Ich hatte am Anfang versucht Leute anzusprechen, um etwas mehr über Motivation und Beweggründe der Menschen in Erfahrung zu bringen. Reden wollte mit mir aber niemand. Kann ich verstehen, es muss keiner machen und wenn man auf einer Demo nicht mit der Presse reden will, ist dies natürlich voll in Ordnung. Leider ist es aber auch so gewesen, dass Menschen vor meine Füße gespuckt haben, als ich am Rand die Demo beobachtet und Notizen für diesen Artikel gemacht habe. Toll fühlt man sich natürlich nicht dabei. Es hat mich schon etwas erschrocken, da ich mit solchen Reaktionen nicht gerechnet habe. Wo ich aber über das Erlebte nachgedacht habe, fing ich an zu verstehen, warum es diese Ablehnung gegenüber der Presse gibt. Es ist ja seit Jahren so, dass die „Lügenpresse“ bei Schwurblern und Rechten nicht beliebt und nicht gerne gesehen ist. Seit einiger Zeit ist es nun so, dass auch bei solchen Demos gegen rechts, Presse keinen guten Ruf mehr hat.

Es liegt vor allem wie über so etwas berichtet wird. Immer häufiger liest man Vorwürfe oder Kontexte, die Menschen und solche Veranstaltungen schlecht dastehen lassen. Aus der Berichterstattung kann man ganz klar Vorbehalte gegen die Demonstrierenden herauslesen. Links oder eben einfach gegen rechts, wird häufiger in solchen Artikeln mit Links-Extrem verglichen. So etwas und die konstante Berichterstattung über die AfD, für mehr verkaufte Zeitungen, macht schon viel Vertrauen bei Jungen nicht rechten Menschen weg. Auch wenn ich es natürlich nicht so gerne habe, wenn man in meine Richtung spuckt, kann ich verstehen, woher der Frust kommt. Ich hatte ja schließlich nicht draufstehen, für wen ich schreibe. Ich bin trotzdem froh, da gewesen zu sein und diese Demo zu erleben. Mein Highlight war definitiv eine ältere Dame, die an mir vorbei in der Demo gelaufen ist. Sie stimmte alleine und relativ leise das wunderschöne Lied „Bella ciao“ an. Eines meiner Lieblingslieder, nicht wegen Haus des Geldes, die Serie habe ich nicht gesehen. Mit diesen Gedanken beende ich meinen Abend auf der Demo, als ich in der U35 Richtung Herne fahre. Mir hat dieser Abend gezeigt, wie schön es sein kann, wenn Menschen für ein gemeinsames Ziel zusammenkommen. Da dieses Ziel ist, Toleranz und Vielfalt in diesem Land zu erhalten, bin ich umso mehr begeistert und freue mich auf das nächste Mal. Bis es irgendwann hoffentlich nicht mehr nötig ist, gegen rechts auf die Straße zu gehen. 

:Steven Schöpper

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Keine Nachrichten gelesen? Kein Problem https://bszonline.de/2025/03/17/keine-nachrichten-gelesen-kein-problem/ https://bszonline.de/2025/03/17/keine-nachrichten-gelesen-kein-problem/#respond Mon, 17 Mar 2025 15:19:00 +0000 https://bszonline.de/?p=25575 Streckensperrungen um Essen Hauptbahnhof

Seit dem 28. Februar 2025 gibt es Bauarbeiten auf den Zugstrecken um Essen herum. Während Fernzüge nur umgeleitet werden, fallen viele Nahverkehrszüge teils oder komplett aus. Dies soll mindestens bis Ende April andauern und sich im Herbst wiederholen. Besonders betroffen sind Züge, die zwischen Großstädten verkehren: Die RE 6, RE 16 und RB 40 fahren Essen Hbf in dieser Zeit gar nicht an. Zudem fallen bei anderen Zügen, beispielsweise dem RB 41 und RE 11, Zwischenhalte aus. Weitere Informationen findet Ihr in dieser Pressemitteilung der Deutschen Bahn.

ESC-Beitrag Deutschlands entschieden

Am Samstag, den 1. März 2025, wurde sich nach mehreren Vorentscheiden der deutsche Act für den Eurovision Song Contest (ESC) 2025 entschieden. Gewonnen haben Abor und Tynna, zwei Geschwister einer aus Wien stammenden musikalisch aktiven Familie. Im Gegensatz zu ihrem Vater, einem Cellist der Wiener Philharmoniker, ist ihr Lied an modernen Genres orientiert. Der Beitrag, der sich zwischen Hip Hop und Electronic bewegt, hat sich in Jury- und Publikumsrunden zugleich bewiesen. Stefan Raab zeigt sich zuversichtlich und nennt ihn „den jüngsten Song“ des diesjährigen ESC. Die Hoffnung ist, dass Deutschland mit diesem Beitrag nicht wieder einen der letzten Plätze erntet.

Ausschreitungen bei Protesten in Griechenland

Zum zweiten Jahrestag des Zugunglücks bei Tembi, Griechenland, gab es am 28. Februar 2025 Proteste in Griechenland. Bei den größten Protesten in Athen gab es angeblich eine Gruppe Personen, die die Polizei angriff. Dadurch eskalierten die Situation und mehr als 80 Leute wurden dort verhaftet. Hintergrund dieser Proteste ist das Staatsversagen, durch die das Zugunglück passierte. Laut einem Bericht wurden die strukturellen Probleme, die zum Zugunglück führten, noch immer nicht behoben. Zudem streikten viele verschiedene Arbeitergruppen und Kulturstätten schränkten ihr Angebot zu Ehren der Opfer ein.

:Halima Okanović

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Diversität auf dem Vormarsch https://bszonline.de/2025/03/17/diversitaet-auf-dem-vormarsch/ https://bszonline.de/2025/03/17/diversitaet-auf-dem-vormarsch/#respond Mon, 17 Mar 2025 15:08:13 +0000 https://bszonline.de/?p=25572 Am 5. Februar 2025 wurde der Ruhr-Universität Bochum in Berlin ein Zertifikat vom Stifterverband verliehen. Dabei handelt es sich um das Diversity Audit „Vielfalt gestalten“. Laut Verband würde das der Ruhr-Universität Bochum bescheinigen, „dass sie die Verschiedenheit ihrer Studierenden und Beschäftigten als Chance“ erkennt. Es zeige, dass die Ruhr-Uni Möglichkeiten gefunden hat, „dieses Potenzial für die Organisationsentwicklung zu nutzen.“

Der Stifterverband unterstützt bereits seit mehr als zehn Jahren wissenschaftliche Institutionen und Hochschulen bei der Entwicklung und Ausarbeitung neuer Strategien für Diversität. Ihr Verfahren soll zeigen, das Diversität ein Gewinn ist, dessen Herausforderungen man mutig und effektiv begegnen kann.

Die RUB stellte sich dafür „einem intensiven organisatorischen Entwicklungsprozess“, wie der Stifterverband es nennt, und setzte damit 25 Maßnahmen um, damit sie die Ziele des Audits erreicht.

In einem zwei Jahre langen Verfahren besuchte die Ruhr-Uni verschiedene Workshops und Veranstaltungen, um mit dem Verband passende Strategien und Maßnahmen zu entwickeln sowie an noch offenen Fragestellungen zu arbeiten, welche die Inklusion diverser Personengruppen und die Diversität in verschiedenen Bereichen steigern können. Damit soll die Diversität zukunftsorientiert in den Strukturen unserer Universität verankert werden.

Als Ergebnis wurde „die Diversitätsarbeit ausgebaut und eine passgenaue Diversity-Strategie entwickelt“. Umgesetzt wurden die gewonnenen Erkenntnisse sowohl in Studium, Förderung und Lehre als auch in den organisatorischen Strukturen.

Für die Ruhr-Uni sei die Auszeichnung „ein Meilenstein“, wie die Prorektorin für Diversity/Diversität, Inklusion und Talententwicklung, Prof. Dr. Isolde Karle, betont.  „Dass sich so viele Personen aus der Hochschule in Workshops und bei der Entwicklung von Maßnahmen engagiert haben“, würde sie zudem mit Stolz erfüllen.

Kommunikative Erreichbarkeit der verschiedenen Personengruppen an der Rub, beispielsweise im Hinblick auf Vermittlung von Informationen über Diversity-Angebot sei noch zu verbessern. Aus diesem Grund würde man „die Erarbeitung einer langfristigen Diversitätsstrategie in Angriff nehmen“, so Prof. Dr. Karle. Ein Grund zum Ausruhen sei das Zertifikat nicht. „Diversitätspolitik steht gesamtgesellschaftlich gegenwärtig unter Druck. Umso wichtiger ist es, die Universität als freien und toleranten Ort, an dem unterschiedlichste Menschen ihre Talente entfalten können, zu verteidigen“, erklärt sie. Nur so könne man auch die Universität verbessern und Chancengleichheit auf Dauer garantieren.

:Alina Nougmanov

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Schauspielern wie in Hollywood? Ein Optionalbereichsangebot https://bszonline.de/2025/03/17/schauspielern-wie-in-hollywood-ein-optionalbereichsangebot/ https://bszonline.de/2025/03/17/schauspielern-wie-in-hollywood-ein-optionalbereichsangebot/#respond Mon, 17 Mar 2025 14:45:32 +0000 https://bszonline.de/?p=25570 Angespannt blicke ich zu den beiden Inspektoren herüber und drücke die Plastikhand auf meiner Schulter noch etwas fester. Mein schwarzes Gothic-Kleid sitzt zwar noch immer an Ort und Stelle, doch ich spüre, dass es ebenso wie das Accessoire auf meiner Schulter seinen Halt verlieren könnte. Doch für weitere Anpassungen am Kostüm ist es nun ohnehin zu spät.

Während ich so dastehe, frage ich mich, wie es wohl sein wird, gleich vor rund 50 Menschen auf der Bühne zu stehen – in genau diesem Outfit. Doch viel Zeit, mir darüber Gedanken zu machen, bleibt mir nicht. Schließlich schiebe ich den schweren Vorhang beiseite und trete ins Scheinwerferlicht, das sich unmittelbar auf meinen gesamten Körper legt. Ich blinzle kurz, mein Blick sucht das Publikum. Der Auftritt beginnt.

Doch um zu verstehen, wie ich überhaupt hierhergekommen bin, muss ich die Geschichte von Anfang an erzählen: Alles begann im Wintersemester an der RUB, genauer gesagt im Musischen Zentrum. Der große abgedunkelte Raum, in dem ich mich auf meinen Auftritt vorbereitet habe, ist mir seit Oktober vertraut. Er diente uns als Proberaum – unserer Seminargruppe, der ich mich im Rahmen des Optionalbereichs dem Kurs „Imagination im Schauspiel“  angeschlossen hatte.

An diesem Ort habe ich in den vergangenen drei Monaten Erfahrungen sammeln dürfen, mit denen ich zuvor kaum Berührungspunkte gehabt hatte. Jeden Mittwoch, von 10 bis 14 Uhr, versammelten wir uns hier, um uns zunächst mit den Theorien der bekanntesten Schauspielmethoden auseinanderzusetzen. Wir präsentierten, analysierten und setzten das Erlernte anschließend in der Praxis um. Im zweiten Teil des Seminars wagten wir uns schließlich daran, als Gruppe ein eigenes Stück zu entwickeln.

Das Besondere? Welche Schauspieltechnik wir nutzen wollten, blieb uns Studierenden jedoch selbst überlassen. Wir durften ausprobieren, improvisieren, kombinieren und so unsere ganz eigene Methode finden. Ehrlich gesagt war es für mich anfangs nicht immer leicht. Ich probierte vieles aus, mal fühlte sich eine Technik besser an, mal eine andere. Es hat eine Weile gedauert, bis ich eine Mischung gefunden hatte, die sich für mich stimmig anfühlte.

Für unsere Aufführung entschied ich mich schließlich, die exzentrische Figur der Wednesday Addams zu verkörpern, die aus der „Addams Family“ bekannt ist. Besonders ihr „handliches“ Haustier, das berühmte „eiskalte Händchen“, wurde zu einem wichtigen Teil meines Kostüms. Das schwarze Gothic-Kleid, das mein Outfit vervollständigte, borgte mir eine Kommilitonin aus dem Seminar, die es einmal zu Halloween getragen hatte.

Doch auch wenn optisch alles stimmte – sich in die Rolle der Wednesday einzufinden, war für mich zunächst eine Herausforderung. Mein Bezug zur Figur stammte hauptsächlich aus der populären Netflix-Serie, die eine sehr subtile Darstellung der eher introvertierten Figur zeigt. Im Theater jedoch gelten andere Gesetze. Hier reicht es nicht, mit feinen Gesichtszuckungen Emotionen zu vermitteln, weil es keine Kamera in Nahaufnahmen einfangen kann. Auf der Bühne muss man die Figur so nach außen transportieren, dass auch die Zuschauer:innen in der letzten Reihe jede Gefühlsregung wahrnehmen können. Das bedeutet schlichtweg: Man muss oft übertreiben. Realistisch ist die Darstellung dabei nicht immer – vielmehr geht es darum, die charakterlichen Eigenheiten einer Figur greifbar zu machen, indem man sie verstärkt.

Nach und nach gelang es mir jedoch immer besser, diesen Zugang zu finden. Besonders geholfen hat mir dabei die Musik. Um in die aggressive, düstere Stimmung meiner Figur zu kommen, hörte ich vor den Proben oft laut Rockmusik.

Und nun ist der Moment also gekommen. Es ist der 29. Januar. Ich stehe hinter dem Vorhang, spüre die Aufregung und warte auf meinen Einsatz. Dann betrete ich die Bühne – und werde zu jemand anderem. Naja, vielleicht nicht direkt. Es dauert immer einen Moment, bis man sich an die Situation gewöhnt hat. Doch ich schaue nicht zu den Zuschauenden hinunter, die uns freundlich anstarren. Stattdessen fokussiere ich mich auf meine Mitspielenden und die einstudierten Abläufe. So kann ich ganz in der Rolle bleiben, ohne mich selbst zu hinterfragen.

Die Zeit vergeht rasend. Zu meiner Erleichterung funktioniert alles so, wie wir es geplant hatten. Über allem steht für mich der Spaß an der Sache, der auf jeden Fall immer da ist. Die drei Monate, die wir als Seminargruppe auf diese Aufführung hingearbeitet haben, haben uns eng zusammengeschweißt. Aus einer neuen Gruppe wurde eine Gemeinschaft, vor der man seine Hemmungen hat fallen lassen. Ich bin unglaublich froh, dass ich mich damals recht spontan für diesen Kurs im Optionalbereich entschieden habe.

Neben der finalen Aufführung gehörte auch eine Präsentation über eine Schauspieltheorie zum Leistungsnachweis. Doch wer mit Freude dabei ist, wird dieses Seminar nicht mit klassischem Uni-Stress verbinden. Vielmehr habe ich es als kreative Auszeit vom Uni-Alltag erlebt, die mich als Person auch mutiger gemacht hat. Man lernt, sein Schamgefühl abzulegen.

Ein besonderer Dank gilt auch unserer Dozentin Karin Freymeyer, die uns auf dieser Reise begleitet hat. Für alle, die jetzt neugierig geworden sind: Auch im kommenden Semester bietet Karin Freymeyer wieder ein Schauspielseminar im Optionalbereich an. Unter dem Titel „Körpertechniken“ geht es diesmal darum, Schauspielmethoden gezielt durch den Einsatz des eigenen Körpers zu entwickeln.

Eine Anmeldung ist bereits möglich. Vorerfahrungen sind nicht erforderlich – also traut Euch! Wer Lust hat, neue Menschen kennenzulernen und den Uni-Alltag für ein paar Stunden hinter sich zu lassen, wird in diesem Seminar garantiert auf seine Kosten kommen.

:Levinia Holtz

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Schreibnächte und Coworking an der RUB https://bszonline.de/2025/03/17/schreibnaechte-und-coworking-an-der-rub/ https://bszonline.de/2025/03/17/schreibnaechte-und-coworking-an-der-rub/#respond Mon, 17 Mar 2025 14:34:43 +0000 https://bszonline.de/?p=25568 Hausarbeiten schreiben ist nicht unbedingt die Lieblings-Beschäftigung von uns Studierenden. Aber wenn man die Arbeiten im Cowork schreibt, fällt es doch einigen leichter, sich auch wirklich motiviert an das Schreiben zu setzen. Gut, dass es die Schreibnacht-Angebote gibt.

In den Semesterferien bieten wieder viele Fachschaftsräte Schreibnächte und Coworking an. Dort bieten die Fachschaftsräte neben Motivation in der Gruppe, auch meistens Hilfe bei den eigenen Aufgaben an. Auch gibt es bei solchen Events häufig kostenlos Snacks und Getränke als Angebot. Haltet einfach Ausschau nach Aushängen oder Social Media Posts von euren Fachschaftsräten zu diesen Veranstaltungen.

Wer sich so aber mit Freunden oder einer kleinen Gruppe unabhängig zum Coworking treffen will, der kann auch die Uni Bibliothek nutzen. Im Schreibcafé werdet Ihr allein und als Gruppe beraten und es wird Euch bei Problemen geholfen. Wenn Ihr zum Beispiel nicht wisst, wie Ihr einen Text anfangen sollt, könnt Ihr dort Unterstützung bekommen. Das Schreibcafé könnt Ihr montags bis freitags von 10:00 bis 16:00 Uhr nutzen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Auf der Website des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik könnt Ihr außerdem eine individuelle Schreibberatung vereinbaren. Ebenfalls auf der Website sind Angebote zu verschiedenen Workshops, zum Strukturieren von Texten oder zur Hilfe bei der Arbeit mit Word. Schaut doch mal rein.

:Steven Schöpper

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verd.di-Streiks im Pott https://bszonline.de/2025/03/17/verd-di-streiks-im-pott/ https://bszonline.de/2025/03/17/verd-di-streiks-im-pott/#respond Mon, 17 Mar 2025 14:29:18 +0000 https://bszonline.de/?p=25566 Der BOGESTRA-Streik am Montag, den 10. Februar 2025, der den kompletten ÖPNV Bochums lahmlegte, kommt nicht allein. Auch im Februar sind weitere Streiks im öffentlichen Dienst geplant, unter anderem den 28. Februar bis 1. März. Grund dafür sind die Tarifverhandlungen in Potsdam, wobei sich die Vereinigte Dienstleistungsgesellschaft (ver.di) hier auch zur Besserung der Arbeitsbedingungen verpflichtet. Auch andere Städte sind betroffen: Am Dienstag streikten die Verkehrsbetriebe in Oberhausen und Essen, am Mittwoch der öffentliche Dienst – und somit auch ÖPNV – in Hagen, am Donnerstag die DSW21 in Dortmund. Die ver.di rief zu diesen Warnstreiks auf, da die erste Verhandlungsrunde am 24. Januar ohne Ergebnis blieb. Die nächste Runde ist am 17. und 18. Feburar, die dritte für den 14. bis 16. März geplant. Konkrete Forderungen sind eine Tariferhöhung von 7,7 Prozent, drei mehr freie Tage und Flexibilität bei der Arbeitszeit.

Auch andere Branchen sind betroffen. Momentan laufen beispielsweise Verhandlungen mit der Deutschen Post AG, die die dritte Runde erreicht haben. So gab es bereits Anfang Feburar Warnstreiks in der Postzustellung und -sortierung. Auch Kitas werden am Freitag, dem 14 Februar, bestreikt. Fortschritte in den Verhandlungen zu Journalist:innen mit dem Zeitunsgverlegerband BDZV bleiben ebenso aus. Zu diesen Umständen sagt die stellvertretende Vorsitzende von ver.di: „So hieß es von den Arbeitgebern, die Forderungen der Beschäftigten seien nicht finanzierbar. Diese Sichtweise ist für uns nicht akzeptabel. Nur mit deutlichen Lohnsteigerungen für die Beschäftigten lassen sich die noch immer hohen Lebenshaltungskosten bewältigen.“

:HalimaOkanović

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Was geht im Pott? https://bszonline.de/2025/03/17/was-geht-im-pott/ https://bszonline.de/2025/03/17/was-geht-im-pott/#respond Mon, 17 Mar 2025 12:36:15 +0000 https://bszonline.de/?p=25556 Der Guide Deines Vertrauens

Um kurzsichtig zu sein, muss man nicht unbedingt schlechte Augen haben – manchmal reicht es auch einfach, wenn man nicht auf dem Schirm hat, was in den nächsten Wochen im Pott so los ist. Man verpasst was und das ungewollt. Damit Euch das nicht passiert, haben wir für Euch eine kleine Übersicht an spannenden Veranstaltungen in der Gegend zusammengestellt.

Die langersehnten Semesterferien haben vor nicht allzu langer Zeit begonnen und schon stecken wir mittendrin. Viele von uns sind in ihren Uni-Arbeiten versunken, weitere sind aktiv am Prokrastinieren und ein paar Glückliche haben noch genug „echte“ Freizeit, um sich zu fragen, was sie damit anstellen sollen. Zu welcher Gruppe Ihr Euch auch hingezogen fühlt, in unserem Guide werdet Ihr sicher fündig. Und sollte Euch doch mal das Universitätsweh packen oder Ihr seid sowieso gerade am Campus unterwegs, so haben wir natürlich auch für diesen Fall ein paar Event-Tipps für Euch vorbereitet! 😉

Allrounder-Talent

Das Schauspielhaus Bochum bietet das ganze Jahr über verschiedene Veranstaltungen und Aufführungen an. Auch in den nächsten Wochen könnt Ihr Euch zum Beispiel auf Sturmhöhe nach Emily Brontë am Freitag, den 7. März oder unterschiedliche Kammerspiele freuen.

Eine weitere Veranstaltung ist die „Brandmauerbande – Zusammen gegen den Faschismus“, welche am Montag, den 24. Februar stattfindet und dazu einlädt, sich in einer solidarischen Gemeinschaft über Ängste, Hoffnungen und Strategien auszutauschen.

Haben wir Euer Interesse geweckt? Klickt Euch einfach durchs Programm: https://www.schauspielhausbochum.de/de/ 

Eine ungewöhnliche Zeitkapsel

Vom 22. bis zum 23.Februar sowie vom 28. Februar bis zum 02. März findet in der Jahrhunderthalle Bochums Europas größter historischer indoor-Jahrmarkt statt. Dieser historische Jahrmarkt nimmt Euch auf eine Reise durch die Zeit mit und entführt Euch in eine magische Industriekulisse aus der Vergangenheit. Taucht ein in die Erinnerungen vergangener Tage und badet in den Wellen der Nostalgie. Auch wenn es draußen stürmt und schneit, kann Euch das Wetter hier drin nichts anhaben. Die gute Stimmung trägt sozusagen eine Schwimmweste.

Mit 25 Euro für ein Tagesticket liegt der Preis vergleichsweise im oberen Bereich, jedoch habt Ihr mit dem Kauf der Karte unbegrenzten und kostenlosen Zugang zu allen Fahrgeschäften.

Strahlender Museums-Ausflug

Im Zentrum für Internationale Lichtkunst Unna könnt Ihr Euch einer der Führungen durch das besondere Schauspiel aus Hell und Dunkel anschließen. In diesem Museum könnt Ihr unglaubliche Lichtkunstwerke bestaunen, die Euch bestimmt das ein oder andere Mal für einen kurzen Moment vergessen lassen, die Kinnlade wieder hochzuziehen. Die Räume und Durchgänge wirken abgespaced und ein bisschen wie das Tor zu einer andren Welt. Weltweit ist es das einzige Museum, das ausschließlich Kunst aus Licht ausstellt.

Die Führungen könnt Ihr für 14 Euro pro Person buchen: https://www.lichtkunst-unna.de/de/tickets#tickets. 90 Minuten lang könnt Ihr Euch dann die dauerhafte Ausstellung leuchtender Kunst anschauen, die Ihr so sicher noch nicht gesehen habt.

Kostüm-Chaos im Pott

Rein in die Verkleidung und auf geht’s! Am Donnerstag, den 27. Februar geht auch im Ruhrpott die Karnevals-Season endlich in die nächste Runde und erwartet Euch mit einem Haufen lauter wie bunter Veranstaltungen.

Zieht es Euch auf die Disney-Party in Bochum oder wollt Ihr doch lieber kreischend ein paar Runden auf der Karnevalskirmes in Bottrop und Dortmund drehen? Vielleicht ist Euch aber auch ein klassischer Rosenmontagsumzug in einer der nahegelegenen Städte was für Euch. Ob indoor oder outdoor, der Pott hat für jeden die passende Wahl zu bieten.

Schätze aus Papier

Bist Du ein Literatur-Liebhaber oder vielleicht doch eher ein Schatzsucher? Auf dem Büchermarkt im Dietrich-Keuning Haus in Dortmund wird bestimmt jede:r von Euch fündig. Die Veranstalter verraten: „Bücherwürmer und Lesebegeisterte finden auf dem Bücher-Schnäppchenmarkt Literatur aus allen Sparten zu günstigen Preisen.“ Am Mittwoch, den 26. Februar und 19. März sowie an einmaligen Terminen im Mai und Juni könnt Ihr über den Markt wandern und stöbern was das Zeug hält. Für den Eintritt müsst Ihr nichts zahlen – der ist nämlich kostenlos.

Veranstaltet wird das Ganze vom Buch- und Medienfernleihe des KLVG (Kunst- und Literaturverein für Gefangene e.V.), der mit den Erlösen Fach- und Sachliteratur für die von ihnen betreuten Strafgefangenen finanzieren möchten, die dringend benötigt wird.

Wellness an der RUB

Ihr wollt in den Semesterferien abschalten und entspannen? Am Dienstag, den 25. Februar lädt Euch das Referat für Sport und Gesundheit ins Peer Quartier zu einer weiteren Runde Yoga ein. Von 17:00 bis 18:30 Uhr könnt Ihr hier „die Beste Version Deines selbst“ erschaffen. Anmelden könnt Ihr Euch hier.

Die Klangschalen Meditation am Donnerstag, den 27. Februar, lässt Euch ebenfalls im Peer Quartier eine Auszeit vom stressigen Alltag nehmen. Um 18:00 Uhr geht es los – Zeit zum Abschalten! Anmelden könnt Ihr Euch unter: https://asta-bochum.de/klangschalenmeditation/.

Beide Veranstaltungen sind kostenlos.

16. Interkulturelles Abendessen

Am Donnerstag, den 13. März, findet im Fastenmonat Ramadan das interkulturelle Abendessen in der Mensa der Ruhr-Universität statt. Die Türen sind für Euch von 16:45 bis 17:45 geöffnet. Achtet also am besten darauf, vor 18 Uhr zu erscheinen. Karten könnt Ihr noch bis zum 03. März im VVK Online oder im AStA Sekretariat SH 0/07 erwerben. 

Die Veranstaltung entstand durch die Zusammenarbeit von dem Autonomen Ausländer:innenreferat (AAR) und dem Allgemeinen Studierendenauschuss (AStA) und ist mittlerweile zu einer Tradition geworden.

Wollt Ihr mehr über die Abläufe im Hintergrund wissen? Dann schaut unbedingt bei :ayems Interview mit einer der Veranstalterin vorbei.

Die Redaktion wünscht Euch viel Spaß bei Eurer Freizeit (oder Prokrastinations)-Gestaltung!

:Alina Nougmanov

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Alles mitnehmen – Workshops für Barrierefreiheit https://bszonline.de/2025/01/21/alles-mitnehmen-workshops-fuer-barrierefreiheit/ https://bszonline.de/2025/01/21/alles-mitnehmen-workshops-fuer-barrierefreiheit/#respond Tue, 21 Jan 2025 07:00:00 +0000 https://bszonline.de/?p=25432 Das Netz ist ein Ort, denn nicht jeder uneingeschränkt nutzen kann. Für Leute, die sich über das Thema Barrieren im Netz informieren möchten oder selbst von diesen betroffen sind, gibt jetzt ein neues Angebot. Das Kompetenzzentrum Digitale Barrierefreiheit von der Digitalen Hochschule NRW und die Ruhr-Uni Bochum bieten jetzt eine Reihe von Kursen und Treffen an, welche über das Thema aufklären. Außerdem gibt es einen monatlichen Austausch für Studierende mit Behinderung, bei dem man sich gegenseitig Tipps geben kann. Für alle gibt es außerdem Termine, bei denen man über verschiedene Tools im Internet aufgeklärt wird, welche einem während des Studiums helfen können. Darunter sind unter anderem Sprachtools oder KI. Bei den Kursen lernt man nicht nur über die Funktionen der Tools, sondern auch wie man diese richtig einsetzt. Wenn man interessiert ist, findet man über die Internetseite der RUB den Link, um sich anzumelden. Die Anmeldungen sind auf der Seite der Digitalen Hochschule NRW und neben den eben genannten Sachen, gibt es dort noch ein breites Angebot von Selbstlernmaterial. Die Ruhr-Uni möchte damit die digitale Kompetenz der Uni verbessern und auch die Digitalisierung mit voranbringen. Neben den Angeboten für Studierende gibt es ebenfalls auch welche für Dozierende und Mitarbeiter:innen. Die Ruhr-Uni möchte damit die digitale Kompetenz der Universität verbessern und auch die Digitalisierung mit voranbringen.

:sts

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