Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Pokémon GO | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:57:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Pokémon GO | BSZ https://bszonline.de 32 32 Nerds der Welt, vereinigt Euch! https://bszonline.de/2019/07/01/nerds-der-welt-vereinigt-euch/ https://bszonline.de/2019/07/01/nerds-der-welt-vereinigt-euch/#respond Mon, 01 Jul 2019 14:01:49 +0000 https://bszonline.de/2019/07/01/nerds-der-welt-vereinigt-euch/ Let’s play. „Harry Potter: Wizards Unite“ ist im Playstore angekommen. Die Potter-Generation zieht es an die Smartphones, um mit „Bombarda“ die Bösen zu bezwingen.

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Let’s play. „Harry Potter: Wizards Unite“ ist im Playstore angekommen. Die Potter-Generation zieht es an die Smartphones, um mit „Bombarda“ die Bösen zu bezwingen.

Ganze Generationen kennen und lieben den vernachlässigten Schrankbewohner und die Welt, die er rettet. Nach Hogwarts Mysteries kam vergangene Woche Wizards Unite in den Google Playstore. Das Potteruniversum kommt ins real life. Durch die Uni streifen und fix einen Werwolf bekämpfen, verlorene Schätze einsammeln, Auror*in oder Professor*in werden, Tränke brauen ohne einen miesepetrigen Snape, der einem auf die Finger guckt. Mein Nerd-Herz schlägt höher.

Das Game von Niantic nutzt das selbe Gameplay wie Pokémon Go. Über GPS wird der Standort verzeichnet, mit eingeschalteter Kamera werden die Kreaturen und Monster in die reale Welt übertragen und eingefügt. Kämpfe werden über Zaubersprüche ausgetragen, die mit dem Finger in einer bestimmten Zeit möglich akkurat nachgezeichnet werden müssen. Beruflich kann man Auror*in, Magiezoolog*in oder Professor*in werden. Die Berufe bringen einzelne Vorteile mit sich, beispielsweise die Mitkämpfer*innen in einer Begegnung in den Ruinenkammern heilen zu können oder gegen bestimmte Monstergruppen (beispielsweise „Dunkle Magie“) besonders stark zu wirken.
Unterschiedliche Stops sind im Vergleich zu Pokémon Go ebenfalls anzutreffen. Es gibt normale Gasthäuser, in denen die Zauberenergie aufgefüllt werden kann (die  Ressource, die für Kämpfe benötigt wird); es gibt Gewächshäuser, die ebenfalls die Zauberenergie auffüllen und in denen Zutaten für die Tränke sowohl gesammelt als auch angepflanzt werden können. In den Taschen können Zutaten gesammelt, Tränke gebraut, Portschlüssel durch Schritte freigeschaltet werden.

Die Storyline: Irgendwas hat die Magische Welt vereinnahmt. Diverse magische Gegenstände (im Game „Findbare Gegenstände“ genannt), die den Potter-Fans gut bekannt sind, werden von Wichteln oder Feuer  bewacht („Fundwächter“). Ebendiese werden von Dir als rumlaufendem Zauberer oder Hexe bekämpft, damit die Dinge an ihren Platz zurückkommen. Gekämpft wird, wie erwähnt, über Zauber, die bei möglichst akkurater und schneller Ausführung die Fundwächter erfolgreich in die Flucht schlagen.
In den Festungen können Gruppenkämpfe gegen mehrere Monster ausgetragen werden. Dabei wird die Schwierigkeit, die Anzahl und Art der Gegner zum einen von dem Level der betretenen Kammer bestimmt als auch von der Stärke und Art der eingesetzten Runensteine. Abhängig vom gewählten Unterrichtsfach (beispielsweise Runenstein zum Thema „Dunkle Künste“) treten Monster aller Art auf (beispielsweise „Todesser“), die für Auror*innen (mit ihrem Bonus gegen Schwarze Magie) leichter zu bekämpfen sind.
Durch Schritte freigespielte Portschlüssel bringen einen an einen völlig anderen Ort, an dem man Schlickschlupfe fangen muss, um Boni zu bekommen.

Alles in Allem für mich als – ich gestehe – Fangirl der Potterwelt ein ziemlicher Zeitkiller. Das Spielen selbst ist durch mehr Interaktion mit der Spielewelt und durch unterschiedliche Arten, die Zauber auszuführen, kurzweiliger als Pokémon Go und weniger schnell eintönig. Die Spawnrate (für die Noobs unter Euch: die Rate mit der die Gegenstände erscheinen) ist ebenfalls besser. Die Kämpfe sind abwechslungsreicher, das Spiel auch allein gut spielbar, sogar die Festungen sind allein spielbar.

Für mich ein klares „Go“ an die Wizards dieser Welt!

Text und Screenshots :Kendra Smielowski

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Fragwürdige Süßigkeiten https://bszonline.de/2016/07/25/fragwuerdige-suessigkeiten/ https://bszonline.de/2016/07/25/fragwuerdige-suessigkeiten/#respond Mon, 25 Jul 2016 14:26:21 +0000 https://bszonline.de/2016/07/25/fragwuerdige-suessigkeiten/ Sofern Ihr die letzten Wochen nicht hinter einem Felsen gelebt habt, müsste Euch Pokémon Go ein Begriff sein. Das neue Smartphonespiel mit erweiterter Realität erobert SpielerInnenherzen, Straßen und Märkte (Nintendo ist mittlerweile mehr wert als Sony). Ziel des Spiels ist es, gemäß dem nostalgischen Intro-Song, „der Allerbeste zu sein“ und dafür muss man nichts anderes tun, als die tierähnlichen Pokémon virtuell einzufangen, sie zu KämpferInnen zu trainieren und somit stärker als alle anderen werden zu lassen. 

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Sofern Ihr die letzten Wochen nicht hinter einem Felsen gelebt habt, müsste Euch Pokémon Go ein Begriff sein. Das neue Smartphonespiel mit erweiterter Realität erobert SpielerInnenherzen, Straßen und Märkte (Nintendo ist mittlerweile mehr wert als Sony). Ziel des Spiels ist es, gemäß dem nostalgischen Intro-Song, „der Allerbeste zu sein“ und dafür muss man nichts anderes tun, als die tierähnlichen Pokémon virtuell einzufangen, sie zu KämpferInnen zu trainieren und somit stärker als alle anderen werden zu lassen.

Das makabre an dem Ganzen: Um erfolgreich „leveln“ zu können, müsst ihr euren ausgewählten Pokémon Sonderbonbons geben. Die bekommt ihr von Professor Eich im Austausch gegen überschüssig gefangene Taschenmonster. Hat sich keineR von Euch gefragt, aus was die Naschereien wohl gemacht sind? 

Stellt Euch vor, Ihr habt eine erfolgreiche Jagd unternommen und viele Pokémon gefangen. Von all diesen Monstern sucht Ihr euch die Stärksten aus, mit denen Ihr Arenen einnehmen und Kämpfe gegen andere TrainerInnen gewinnen wollt. Da bleibt nicht viel Platz für all die anderen ArtgenossInnen, die nicht dazu auserkoren sind, von Euch trainiert und ins Feld geführt zu werden. Was passiert mit all diesen unschuldigen Wesen? Richtig, man schickt sie zu Professor Eich und als Dank winken Belohnungen in Form von Sonderbonbons. Schon komisch, wenn Millionen von SpielerInnen all ihre hunderte und tausende von überzähligen Pokémon zu Eich schicken; wo hat der soviel Land und Nahrung her, um sie alle liebevoll und gerecht behandeln zu können? Oder viel wichtiger, hat er etwa einen Sack ohne Boden, aus dem er immer wieder neue Bonbons für die TrainerInnen schöpft?

Die traurige Wahrheit

Schön wärs, doch viel wahrscheinlicher ist hingegen, dass er nie vor hatte, all die erhaltenen Pokémon aufzunehmen und zu versorgen. Wie mir scheint, hat er das Problem der Unmengen an schwachen und ungewollten Monstern durch die Erfindung einer Maschine bewältigen können. Einer Maschine, die verstoßene Pokémon in aufputschende Sonderbonbons verwandelt. Denn schließlich muss ja das auserwählte starke Taschenmonster eines Trainers oder einer Trainerin was in den Magen bekommen, um groß und stark zu werden. Dass dabei die Starken die Schwachen buchstäblich fressen und an ihnen wachsen, demonstriert eine perverse Ethik in Bezug auf den Umgang mit den Pokémon. Schließlich sind sie doch sowas wie Tiere in ihrer Welt.

Moralisch verwerflich

Nun seid dem Professor aber nicht böse. Es sind auch nicht die TrainerInnen, die mit ihrem Verlangen nach immer mehr Pokémonfangen und immer höheren Levelstufen übersehen, dass alle Taschenmonster doch nur geliebt werden wollen. Im Grunde ist Pokémon Go im Zusammenhang mit dem Erwerb von Sonderbonbons eine Persiflage auf die Fleischindustrie und Massentierhaltung unserer westlichen Gesellschaften. Das wohl schlimmste daran ist aber nicht einmal, dass es diese Parallele gibt, sondern, dass den meisten Menschen diese Perversion gar nicht mehr auffällt.   

:Eugen Libkin

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Endlich jagen Studis mal was anderes als CPs https://bszonline.de/2016/07/18/endlich-jagen-studis-mal-was-anderes-als-cps/ https://bszonline.de/2016/07/18/endlich-jagen-studis-mal-was-anderes-als-cps/#respond Mon, 18 Jul 2016 15:02:56 +0000 https://bszonline.de/2016/07/18/endlich-jagen-studis-mal-was-anderes-als-cps/ Es ist der vielleicht größte digitale Hype seit Tinder, womöglich gar seit „World of Warcraft“. Auf jeden Fall aber ist es der sichtbarste: „Pokémon GO“ lockt auch Studierende scharenweise aus ihren Studibutzen, Hörsälen und Bibliotheken, um Bisasams, Relaxos und Entons zu fangen. Drollig wäre, wenn Chaneira nur vor MA auftauchen würde, Abra vor GA, Porygon vor ID. Ist aber nicht der Fall. Was das Spiel sonst noch (nicht) kann, finden wir im Test unserer Praktikantin Andrea heraus. Und: Zwischen Taubsi und Safcon passt immer noch ein Dürüm-Pokéball zur Stärkung.    

 :Die Redaktion

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Es ist der vielleicht größte digitale Hype seit Tinder, womöglich gar seit „World of Warcraft“. Auf jeden Fall aber ist es der sichtbarste: „Pokémon GO“ lockt auch Studierende scharenweise aus ihren Studibutzen, Hörsälen und Bibliotheken, um Bisasams, Relaxos und Entons zu fangen. Drollig wäre, wenn Chaneira nur vor MA auftauchen würde, Abra vor GA, Porygon vor ID. Ist aber nicht der Fall. Was das Spiel sonst noch (nicht) kann, finden wir im Test unserer Praktikantin Andrea heraus. Und: Zwischen Taubsi und Safcon passt immer noch ein Dürüm-Pokéball zur Stärkung.   

 :Die Redaktion

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Ein Spiel, sie alle zu binden und zu knechten https://bszonline.de/2016/07/18/ein-spiel-sie-alle-zu-binden-und-zu-knechten/ https://bszonline.de/2016/07/18/ein-spiel-sie-alle-zu-binden-und-zu-knechten/#respond Mon, 18 Jul 2016 14:13:53 +0000 https://bszonline.de/2016/07/18/ein-spiel-sie-alle-zu-binden-und-zu-knechten/ Der 13. Juli 2016 wird wohl in die Spielegeschichte als das Datum eingehen, an dem die virtuelle Welt zusammenbrach. Grund: „Pokémon GO“ verwandelt die Zwanzigjährigen von heute wieder in die Kinder von damals. Praktikantin Andrea macht sich auf, das Abenteuer am eigenen Leib zu testen – wenn es sein, muss bis zum bitteren (Akku-)Ende.

 
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Der 13. Juli 2016 wird wohl in die Spielegeschichte als das Datum eingehen, an dem die virtuelle Welt zusammenbrach. Grund: „Pokémon GO“ verwandelt die Zwanzigjährigen von heute wieder in die Kinder von damals. Praktikantin Andrea macht sich auf, das Abenteuer am eigenen Leib zu testen – wenn es sein, muss bis zum bitteren (Akku-)Ende.

Schon als Sechsjährige wusste ich nicht viel mit Pokémon anzufangen: Die Story hat mich nie gepackt, das Konzept des Einfangens lebender Wesen war absurd. Es ähnelt einem Flashback in die Kindertage, wenn ich im Moment an jeder Ecke von diesem „Pokémon GO“ höre. Das seit dem 13. Juli (legal) in deutschen Appstores erhältliche Spiel hat die Gesellschaft in Rekordzeit bereits fest in den Griff genommen. Es ist mittlerweile keine Seltenheit, an öffentlichen Plätzen begeisterte Spielende anzutreffen, die ein Pokémon nach dem anderen fangen. 

Praktikantin=Versuchskaninchen

Ich mache mich an einem Sonntagnachmittag gegen 14 Uhr auf den Weg, um das Phänomen selbst zu testen. Mit dabei ist ein geliehenes Handy. Offensichtlich ist mein Eigenes „nicht mit dieser Version kompatibel“. Schade, doch das hält mich nicht auf – leider. Weswegen ich nun mit geliehenem Gerät durch die Straßen rund um die Brenscheder Straße laufe, auf der Suche nach Pokémon.

Mein Spiele-Alter-Ego läuft exakt dieselben Wege wie Ich und gemeinsam kommen wir an den ersten Pokéstop. Großartigerweise kann man an solchen Stellen Pokébälle, -eier und andere Items erbeuten. Kurz darauf. Ein Vibrieren. Es ist ein wildes Taubsi! Genau vor mir! Ich halte die Luft an, werfe meinen Pokéball … und brauche sieben Versuche, bis die App mich mit einem „Klasse!“ lobt, weil ich es endlich gefangen habe. In der an der Haltestelle der U35 gelegenen Arena halte ich mich nur kurz auf, da ich wegen meines zu niedrigen Levels nicht eingeladen werde, mitzumachen. Gut, dann laufe ich eben weiter und brüte so nebenbei mein Pokéei aus. Nur noch 600 Meter, dann schlüpft es!

Immer dieser Server

Fazit meines einstündigen Ausflugs: Ich habe zehn Pokémon gefangen, von denen ich nicht einmal mehr die Namen kenne. Ich bin mir allerdings sicher, dass zwei Taubsis dabei waren und ein Evoli. Beim fünfen hängte sich zudem mein Leihgerät wegen der Serverprobleme auf, weswegen meine Fang-Freude schnell verpuffte. Auch ein Hagelschauer stimmte mich nicht gerade positiv, doch der Fang eines Taubogas machte mich insgeheim doch ein bisschen stolz. Negativ aufgefallen: das Fehlen einer Story. Pokémonfangen und Arenen, schön und gut. Aber mehr ist da nicht? Das mit dem Akku ist auch so eine Sache, da App und Internet die Batterie doch sehr beanspruchen.

Positiv: Die erstaunlich gute Grafik, die dazu führt, dass die Grenze zwischen Fiktion und Realität verschwimmt. Besonders die Pokéstops, die als Bilder angezeigt werden, sind ein schönes Gimmick. Alles in allem wohl kein Spiel, was ich wiederholen werde (schon allein aufgrund der Technik), doch ein kurzweiliger Zeitvertreib.

:Andrea Lorenz

 

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