Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Philologie | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:48:31 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Philologie | BSZ https://bszonline.de 32 32 Was macht eigentlich… https://bszonline.de/2020/07/17/was-macht-eigentlich-3/ https://bszonline.de/2020/07/17/was-macht-eigentlich-3/#respond Fri, 17 Jul 2020 21:45:47 +0000 https://bszonline.de/2020/07/17/was-macht-eigentlich-3/ Reihe. Wir stellen Euch die Gleichstellung Philologie vor und zeigen Euch was sie machen und wie sie Euch helfen können.

 
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Reihe. Wir stellen Euch die Gleichstellung Philologie vor und zeigen Euch was sie machen und wie sie Euch helfen können.

:bsz Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Wir sind die dezentrale Gleichstellung der Fakultät für Philologie. Wir sind ein ehrenamtliches Team aus Studierenden und (wissenschaftlichen) Mitarbeiterinnen, das gemeinsam die Statusguppen der Fakultät in Gleichstellungsfragen vertritt. Dazu werden wir in der sogenannten Frauen*vollversammlung von Studierenden und Mitarbeiterinnen* gewählt und vom Fakultätsrat bestätigt. Jedes Mitglied der Fakultät kann sich zur Wahl aufstellen lassen. Unsere Aufgabenbereiche umfassen die Teilnahme an Berufungsverfahren an der Fakultät, um auf die Einhaltung der Gleichstellungsstandards zu achten, die Mitwirkung bei der Ausarbeitung des Gleichstellungsplans der Fakultät, das Mitspracherecht bei der Mittelvergabe für die Umsetzung von Gleichstellungsmaßnahmen, die vertrauliche Beratung von Mitarbeitenden und Studierenden; Die Organisation von Veranstaltungen zu den Themen Gender und Diversity (Workshops, Vorträge, Podcasts etc.).

Warum gibt es Euch?

An der Fakultät für Philologie ist der Anteil unter den weiblichen Studienanfängern traditionell sehr hoch. Dennoch zeigt sich eine gewisse Diskrepanz: je höher die Qualifikationsstufe, desto geringer der Frauenanteil. Ein Ziel der Gleichstellungsmaßnahmen der RUB ist es, diese Diskrepanz zu verringern. Für diese und weitere Ziele vereinbart die Hochschulleitung mit der Fakultät für Philologie Gleichstellungspläne, seit 2010 in der Form von sogenannten Zielvereinbarungen. Die Ausarbeitung des Gleichstellungsplans obliegt dem*der Dekan*Dekanin. Die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten haben hierbei beratende Funktion. In den Zielvereinbarungen werden für einen konkreten Zeitrahmen Ziele definiert, deren Erreichung überprüft wird. Die Vereinbarungen dienen als wesentliches Steuerungsinstrument in der Gleichstellungspolitik. In den letzten Jahren haben wir damit begonnen, nicht mehr nur rein quantitative Ziele zu verfolgen, sondern qualitative Gleichstellungsarbeit an der Fakultät, insbesondere die Auseinandersetzung mit Gender und Diversity in Lehre und Studium zu stärken. Die Motivation für dieses Projekt erwächst aus den konkreten Beratungsbedarfen Lehrender und Studierender im Umgang mit gender- und diversityrelevanten Themen, die an uns als dezentrale Gleichstellungsbeauftragte verstärkt herangetragen werden.

Wie sieht Eure Arbeit im Coronasemester aus? 

Wir haben unsere Social-Media-Kanäle aufgebaut (momentan Instagram und Facebook), um besser mit den Studis in Kontakt bleiben zu können und beraten mittlerweile die Studierenden oder Mitarbeiter:innen online über Videochats. Die Beratung wird hierbei von den studentischen Vertreterinnen gemacht: Einige Studis möchten auch oft gar nicht direkt beraten werden, sondern einfach nur reden! Wir sprechen daher oft einfach über die aktuelle Situation oder unterhalten uns über feministische Themen.

Warum ist diese Anlaufstelle wichtig für Studierende? 

Mit einer Zahl von über 40.000 machen Studierende die größte Statusgruppe an der Universität aus. Trotzdem sind sie im Rahmen des AGGs nicht explizit geschützt, wenn es zum Beispiel um sexuelle/sexualisierte Belästigung geht und wissen daher oftmals nicht, an wen sie sich wenden können, wenn sie sich über diskriminierendes Verhalten beschweren wollen. Immer wieder sprechen wir mit Studierenden, die zum Beispiel gar nicht wissen, dass es überhaupt die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten gibt beziehungsweise was für Angebote wir haben. Unser Beratungsangebot ist niedrigschwellig, auf Augenhöhe und absolut vertraulich.
Wir möchten aufklären und Studis mehr in unsere Arbeit einbinden und deren Meinungen und Feedback hören! Wir planen regelmäßig Veranstaltungen und wollen wissen, was Studierende umtreibt und interessiert, damit wir direkt darauf eingehen können.

Sind weitere Seminare geplant? (Bildungstätte Anne Frank etc…) 

Ja! Wir haben im letzten Jahr einen Lore-Agnes Antrag bewilligt bekommen mit unserem Projekt „Gender und Diversity in Lehre und Studium“. Dazu wird es eine Website geben, die spätestens zu Beginn des WiSes online gehen soll.  Darauf werden Veranstaltungen archiviert, zusätzliches Material zugänglich sein und über die gleichstellungsrelevanten Themen an der Fakultät informiert. Außerdem wird es eine sogenannte Online-Toolbox geben, auf der Informationen und Handlungsmöglichkeiten  zu bestimmten intersektionalen Themen bereitgestellt werden. Die digitale Toolbox versucht, Angebote für gender- und diversitybezogene Fragen und Problematiken konkret für den  Lehr- und Lernalltag an der Fakultät für Philologie zu machen. Dabei versuchen wir nicht, einen allgemeinen Überblick zu geben, sondern gehen von konkreten Bedarfen an unserer Fakultät aus. 

:Abena Appiah

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How to: Auslandsaufenthalte während des Studiums https://bszonline.de/2020/04/29/how-auslandsaufenthalte-waehrend-des-studiums/ https://bszonline.de/2020/04/29/how-auslandsaufenthalte-waehrend-des-studiums/#respond Wed, 29 Apr 2020 15:21:05 +0000 https://bszonline.de/2020/04/29/how-auslandsaufenthalte-waehrend-des-studiums/ International Studieren. Auch wenn viele aktuell nicht an Auslandsaufenthalte denken mögen, sind sie oftmals ein entscheidender Teil des Studiums und müssen rechtzeitig geplant werden. Hier einige Tipps.

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International Studieren. Auch wenn viele aktuell nicht an Auslandsaufenthalte denken mögen, sind sie oftmals ein entscheidender Teil des Studiums und müssen rechtzeitig geplant werden. Hier einige Tipps.

An der RUB gibt es nicht nur viele internationale Studierende, auch viele RUB-Studis gehen während ihres Studiums einmal oder mehrmals ins Ausland. Wer einen Auslandsaufenthalt planen möchte, steht vor Entscheidungen, die im ersten Moment überwältigend sein können.

Gerade deswegen ist es wichtig, frühzeitig darüber nachzudenken. Das International Office der RUB empfiehlt beispielsweise auf seiner Website zu ERASMUS-Austauschprogrammen: ,,Informieren Sie sich rechtzeitig, am besten mindestens eineinhalb Jahre vor Ihrem geplanten Auslandsaufenthalt, über die ERASMUS-Austauschplätze Ihres Fachbereichs an europäischen Partnerhochschulen.‘‘ Daher kann es auch in der aktuellen Zeit sinnvoll sein, zumindest schon über die allgemeinsten Fragen nachzudenken.

Die vielleicht erste Frage, die Ihr Euch stellen solltet, ist, was Ihr Euch primär von einem Auslandsaufenthalt erhofft. Eine andere Kultur hautnah erleben? Erfahrungen sammeln? Besser in einer bestimmten Sprache werden? Letzteres ist gerade für Philolog*innen wichtig, häufig sogar verpflichtend. Solltet Ihr also beispielsweise unbedingt Euer Französisch verbessern wollen, ist die Auswahl Eurer Gastländer geringer.

Bedenkt außerdem: Wenn Ihr ein Auslandssemester machen möchtet, müsst Ihr häufig durch einen Sprachtest nachweisen, dass ihr die Landessprache auf einem vorgegebenem Niveau sprecht. Solltet Ihr Eure Sprachkenntnisse also verbessern wollen, könnt Ihr damit schon früh beginnen, indem Ihr zum Beispiel am Zentrum für Fremdsprachenausbildung (ZFA) der RUB Sprachkurse belegt. Dort werden übrigens auch viele gängige Sprachtests angeboten.

Eine weitere wichtige Frage ist, welche Art des Auslandsaufenthalts Ihr machen möchtet. Hierbei hat jede seine Vor- und Nachteile: Wer zum Beispiel ein Praktikum macht oder einen Job, sammelt parallel zur Auslandserfahrung auch Arbeitserfahrung. Dafür habt Ihr während eines Auslandssemesters oft die Möglichkeit, Euch mit Studienthemen zu beschäftigen, die so nicht an der RUB angeboten werden und habt häufig mehr Freizeit, um das Land zu erkunden. Solltet Ihr Euch Sorgen machen, nicht so schnell neue Freund*innen zu finden, sind Auslandssemester auch oft praktischer, da die Unis häufig vielseitige Angebote für Austauschstudis haben und Ihr dort mehr Leuten begegnet, die im selben Boot sitzen wie Ihr. Allerdings haben viele während eines Austauschsemesters dadurch auch mehr Kontakt zu anderen internationalen Studierenden als Einheimischen. Vieles hängt auch davon ab, wobei Ihr lieber Hilfe hättet.
Dieser Punkt ist auch bei einer weiteren Frage wichtig: Möchtet Ihr Euren Aufenthalt selbst organisieren oder über ein Programm der Uni machen? Bei letzterem ist Eure Auswahl deutlich eingeschränkter. Allerdings werdet Ihr dafür bei vielem an die Hand genommen: Bewerbung, Wohnungssuche, Kurswahl (falls Ihr ein Austauschsemester macht). Generell habt Ihr bei vielen Fragen konkrete Ansprechpartner*innen an der RUB und häufig auch im Ausland, zum Beispiel beim International Office der Gastuni.

Es gibt viele mögliche Austauschprogramme, zum Beispiel ERASMUS (für Praktika ab zwei Monate und Auslandsstudium innerhalb Europas), UN-MAUI (Auslandsstudium in den USA) und UN-AEN (Auslandsstudium in Australien). Euer erster Ansprechpartner ist hierbei das International Office oder der*die ERASMUS-Koordinator*in Eures Faches.

Ein finaler wichtiger Punkt ist die Finanzierung. Bei vielen Austauschprogrammen über die RUB entfallen Studiengebühren an den Partnerunis. Zusätzlich kann man Förderungen über ERASMUS, PROMOS oder ähnliches erhalten. Außerdem bekommen viele Studis mehr Auslands- als Inlands-BAFöG.

Mehr Infos findet Ihr beim International Offices: tinyurl.com/intofrub. Übrigens könnt Ihr auch in deren Facebook-Gruppe ,,Be In, Go Out’’ Fragen stellen.

:Charleena Schweda

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Ein Blick in die Zukunft https://bszonline.de/2019/06/12/ein-blick-die-zukunft/ https://bszonline.de/2019/06/12/ein-blick-die-zukunft/#respond Wed, 12 Jun 2019 08:03:12 +0000 https://bszonline.de/2019/06/12/ein-blick-die-zukunft/ Beim „Digital Philology Day“ an der RUB konnten Interessierte erfahren, welche technischen Ideen und Zukunftsmöglichkeiten die Philologie bietet.

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Beim „Digital Philology Day“ an der RUB konnten Interessierte erfahren, welche technischen Ideen und Zukunftsmöglichkeiten die Philologie bietet.

Vergangenen Mittwoch wurde zum ersten Mal der „Digital Philology Day“ veranstaltet. Entstanden ist er aus dem komparatistischen „Forschende-Lernen“-Projekt „Elektronische Lektüren“. Im Rahmen des Seminars betrachteten Studierende, in Gruppen aufgeteilt, verschiedene Aspekte digitalisierter Literatur und bereiteten die Vorstellung ihrer Ergebnisse vor. Als Beispiel für elektronische Lektüre wurde sogenannte „Twitteratur“ betrachtet und selbst verfasst. Unter dem Hashtag #onceupontwitter nahmen die Teilnehmer*innen und ein Bot Twitter-Identitäten mit Märchenfigur-Namen wie „Moon_Moon_“ oder „Prinz Charming“ ein und kommunizierten miteinander. So entstand Twitteratur.
Besucher*innen des „Digital Philology Days“ konnten das ein wenig nachempfinden. Sie hatten die Möglichkeit, über den offiziellen Account zu twittern. Außerdem konnten die Besucher*innen mithilfe eines Bots gemeinsam eine Geschichte schreiben. Der Bot schlug Wörter vor, die in häufigen Kombination im ersten „Harry Potter“-Band auftreten. So kamen lustige Sätze wie „Harry Potter war kein Einhorn“ oder „Harry Ron wieder unglaublich nicht wissend“ heraus. Taibe war ebenfalls im Seminar und moderierte am Mittwoch. Ihre Erwartungen an den Tag wurden übertroffen: „Mit so vielen Menschen habe ich nicht gerechnet“. Sie erzählt, dass das Projekt viel selbstständiges Arbeiten verlangt, man aber viele Freiheiten und Möglichkeiten gehabt habe, die man sonst in der Uni nicht hat.
Doch nicht alle Vorträge waren auf Philologie ausgerichtet. Zum Beispiel klärte Tobias Ortelt von der TU Dortmund über „Ingenieure und die Digitalisierung“ auf. Statt mit Stift und Papier werde am Computer designt, wie der Ingenieurdidaktiker erklärte. Man brauche nur noch einen Laptop, ein Handy und Kaffee für die Arbeit. Ebenfalls müsse man für ein Experiment nicht mehr an der Uni sein. „Studenten können ein reales Projekt durchführen und das auch konfigurieren“, so Ortelt. Durch eine Cam könne man es beobachten und durch den Laptop steuern. Dies hängt auch mit ELLI zusammen (Exzellentes Lehren und Lernen in den Ingenieurwissenschaften). ELLI ist ein Kooperationsprojekt zwischen der RWTH Aachen University, der RUB, sowie der Technischen Universität Dortmund, welches es sich zum Ziel gemacht hat, innovative Lehr- und Lernkonzepte für die akademische Ausbildung zu entwickeln.
Wenn man über Entwicklungen beim Lernen und Lehren spricht, so kann man auch an neue Präsentationsformen für Vorträge denken. Ein Beispiel dafür gab der Vortrag „Hermaion: studentische Lehre digital mit Mentimeter“. Dozent Robert Queckenberg zeigte, wie das Online-Tool Mentimeter in der studentischen Ringvorlesung Hermaion eingesetzt wird und was es für Vorteile sowie Nachteile hat. Dies konnte auch getestet werden: Nachdem man über sein mobiles Endgerät auf der Internetseite die Nummer der Präsentation eingegeben hat, kann man den Folien zum Beispiel mit einem Herz zustimmen oder mit einem Fragezeichen Unverständnis signalisieren. Außerdem kann sich das Publikum an Umfragen mit Wortwolken oder offenen Fragen beteiligen. „Es geht nicht nur darum, dass eine Person spricht, sondern darum alle einzubinden und ihnen die Möglichkeit zu geben, auf den Vortrag zu reagieren“, erklärt Queckenberg. Ein Vorteil von Mentimeter sei also, dass das Publikum während eines Vortrags mit der Präsentation agieren könne. Ein Nachteil könnte sein, dass vielleicht nicht alle Studierende ein geeignetes Endgerät besitzen. Außerdem müssen technische Möglichkeiten sinnvoll und an den richtigen Stellen des Vortrags
eingesetzt werden.                                            

:Maike Grabow  

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