Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Philipp Nico Krüger | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:50:21 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Philipp Nico Krüger | BSZ https://bszonline.de 32 32 Der HoPo geht der Arsch auf Grundeis https://bszonline.de/2017/10/23/der-hopo-geht-der-arsch-auf-grundeis/ https://bszonline.de/2017/10/23/der-hopo-geht-der-arsch-auf-grundeis/#respond Mon, 23 Oct 2017 15:27:52 +0000 https://bszonline.de/2017/10/23/der-hopo-geht-der-arsch-auf-grundeis/ Hochschulpolitik. Knapp sechs Wochen sind es bis zum Wahlkampf an der RUB. Die Listen ringen um Nachwuchs, es gibt Kennenlernabende. Auch der AStA will aufklären: Am 17. Oktober hatte die Kampagne „HoPo brennt für Euch“ ihre Auftaktveranstaltung.

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Hochschulpolitik. Knapp sechs Wochen sind es bis zum Wahlkampf an der RUB. Die Listen ringen um Nachwuchs, es gibt Kennenlernabende. Auch der AStA will aufklären: Am 17. Oktober hatte die Kampagne „HoPo brennt für Euch“ ihre Auftaktveranstaltung.

„Ein Problem, das wir erkannt haben, ist, dass sich immer weniger Studis engagieren“, führt Sebastian Flack in die Veranstaltung ein. Die Kooperationskampagne von kofee e. V. und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) will Hochschulpolitik wieder in die Köpfe der Studis holen, Engagement wieder attraktiv gestalten und Studierende aktiv zum Mitmachen bewegen. „Wir wollen Studierende informieren und motivieren, sich aktiv an der Gestaltung des Campuslebens zu beteiligen“, erklärt Sebastian. „Wir wollen, dass geleistetes Engagement wieder wertgeschätzt wird.“

Klotzen statt Labern!

Die von den etwa 30 TeilnehmerInnen angesprochenen Themen sind divers und bilden viele Bereiche ab, in denen am Campus Verbesserungsbedarf besteht. 

Laura aus dem Fachschaftsrat (FSR) Biologie erzählt, dass FSRe Nachwuchsprobleme hätten, speziell seit der Abschaffung der Studiengebühren – diese konnten nämlich durch eine ehrenamtliche Tätigkeit, also Fachschaftsarbeit, kompensiert werden. Der Anreiz, sich zu engagieren, sei deshalb sehr gering und vorhandenes Engagement werde nur wenig gewürdigt. Aber auch ganz alltägliche Dinge seien für sie Grund genug gewesen, die Veranstaltung zu besuchen: etwa die Aspekte Flyer- und Mediendesign oder die Kommunikation mit der Öffentlichkeit. 

Teilnehmerin Linda erklärt, sie sei durch Flyer auf die Veranstaltung aufmerksam geworden. Für sie stehe Studienfinanzierung im Mittelpunkt. „Viele Studierende bekommen kein BAföG, obwohl die Eltern ein Studium nicht finanzieren können.“ Auch beim Thema Rundfunkbeiträge sehe sie Probleme, an deren Lösung sie gern mitwirken möchte.

Teilnehmerin Soo ist zudem der Meinung, der Campus sei unattraktiv: „Die Plakatsäulen sehen einfach nicht schön aus“, erklärt sie. Außerdem störe es sie, dass das Campusfest in diesem Jahr so kommerziell gewesen sei. „Letztes Jahr war das nicht so, da hat’s mir besser gefallen.“

Teilnehmer Elias erzählt, der letzte große Erfolg, den die Hochschulpolitik für sich reklamiert und von dem er mitbekommen habe, sei die Abschaffung der Anwesenheitspflicht gewesen. „Natürlich gibt es kleinere Erfolge wie Foodsharing.“ Ein anderer Teilnehmer stimmt ihm zu und sagt, es müssten „Handlungsstärke demonstriert“ und „Erfolge nach außen getragen“ werden. Elias sieht das ähnlich: „Man kann sich für Erfolge ruhig mal feiern“, erläutert er sein Statement zur Abschaffung der Anwesenheitspflicht.

In kleinen Schritten Richtung Ziel

Nach der Vorstellungsrunde schlossen sich kleine Arbeitsgruppen zu einzelnen Themen zusammen. Die AGs erarbeiteten erste Lösungsansätze zu neuen Werbekonzepten, Informationsweitergabe über HoPo oder Networking an der RUB. Die Arbeit der Kleingruppen wird in den kommenden Wochen fortgesetzt. Es sei angepeilt, den „Workspace“ immer dienstags im Weltraum (UFO) zu etablieren und dort weiterzuarbeiten, erklärt Philipp Nico Krüger, Referent für Hochschulpolitik im AStA.  

:Kendra Smielowski

Zeit:Punkt

„HoPo brennt“ jeden Dienstag ab 18 Uhr im Universitätsforum (UFO) im Weltraum. JedeR ist eingeladen, zu kommen, sich einzubringen und die Hochschulpolitik aktiv mitzugestalten.

 

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Foodsharing. Der AStA (Allgemeiner Studierendenausschuss) der RUB initiiert ein Foodsharing-Regal im Vorraum des Studierendenhauses (SH). „Gratisfutter statt Verschwendung“ lautet die Devise, Selbstbedienung ist ausdrücklich erwünscht. 

62 Kilogramm Lebensmittel werden pro Kopf und Jahr in Privathaushalten in den Müll geschmissen. 47 Prozent davon wurden als „vermeidbar“ eingestuft, so eine Studie der Universität Stuttgart aus dem Jahr 2012. Doch nicht nur Privathaushalte gehen mit Lebensmitteln verschwenderisch um, auch im Bereich des Handels werden mehr Lebensmittel weggeschmissen als tatsächlich nicht mehr genießbar sind, weil sie beispielsweise das Mindesthaltbarkeitsdatum erreicht haben. Neben Tafeln und anderen karitativen Einrichtungen, die die „schlechten“ Lebensmittel nutzen oder weitergeben, etabliert sich darüber hinaus eine wachsende Foodsharing-Szene, die jetzt auch die RUB erreicht hat.

Teilen statt wegschmeissen

Seit zwei Jahren arbeitet das AStA-Referat für Hochschulpolitik und zuletzt Philipp Nico Krüger an dem Projekt Foodsharing. In Zusammenarbeit mit Foodsharing Bochum ist das Ganze am Dienstag, den 13. Juni erfolgreich angelaufen – die erste Lebensmittelfuhre ist angekommen. 

Die Regale, die bis dato unter anderem das Booksharing und Flyer oder Broschüren beinhalteten, werden jetzt mindestens zwei Mal die Woche mit ausrangierten Lebensmitteln aufgefüllt. Für leicht verderbliche Produkte wurde ein Kühlschrank aufgestellt. Die tägliche Pflege des Bestands übernimmt das Service-Referat des AStA, jeweils wöchentlich soll ein Reinigungsteam die Sauberkeit gewährleisten.

Das Projekt stößt auf Gegenliebe: Binnen 30 Minuten waren die großen Lindorkugeln verschwunden, abends lagen noch ein Bund Radieschen und zwei Wirsingköpfe da. Auch die Universitätsverwaltung unterstützt das Foodsharing. „Wir haben von der UV ohne Probleme einen Stromanschluss bekommen“, so Krüger. Zu erreichen sind die Regale bis 19:30 Uhr, am Wochenende ist das SH geschlossen. „Um die Lebensmittel dennoch zugänglich zu machen, werden Freitagabend die Lebensmittel vor das Gebäude gelegt“, erklärt der angehende Lehrer.

Doch nicht nur Supermärkte sollen dort ihre Lebensmittel unterbringen können. „Wir wollen auch Studis, die etwas übrig haben dazu aufrufen, ihre Sachen hier hin zu bringen, statt sie wegzuwerfen.“ Weiterhin habe der AStA vor, eine Kooperation mit Studigarten zu starten, um die Lebensmittel aus dem RUB-eigenen Anbau an die Studierenden zu bringen.

 Sticker für Sicherheit

Das Booksharing wird nun in den Regalen neben dem Foodsharing untergebracht. Außerdem sollen Zeitungsständer für Flyer, Broschüren und die :bsz angeschafft werden. Weitere Zukunftspläne sind unter anderem auch eine Sitzgelegenheit, wegen derer  man in Gesprächen bezüglich der Brandschutzbestimmungen sei. 

In naher Zukunft soll es Aufkleber geben, um die Lebensmittel zu kennzeichnen. Jedes Teil soll einen AStA-Sticker bekommen. „Lebensmittel, die über dem MHD liegen bekommen einen farbigen, damit sie gut erkennbar sind.“ Dies soll nicht nur die Kennzeichnungspflicht erfüllen, sondern auch die AStA-Lebensmittel von denen abgrenzen, die von Studis dazugelegt wurden.

:Kendra Smielowski

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