Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Orchester | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:56:11 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Orchester | BSZ https://bszonline.de 32 32 Musik an der RUB https://bszonline.de/2022/09/16/musik-der-rub/ https://bszonline.de/2022/09/16/musik-der-rub/#respond Fri, 16 Sep 2022 19:47:20 +0000 https://bszonline.de/2022/09/16/musik-der-rub/ Das ist Musik in den Ohren der Studierenden. Welche musikalischen Angebote gibt es an der RUB und wie hat sich die Pandemie in diesem Bereich ausgewirkt?

 
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Das ist Musik in den Ohren der Studierenden. Welche musikalischen Angebote gibt es an der RUB und wie hat sich die Pandemie in diesem Bereich ausgewirkt?

Wer sich für die musikalische Seite der RUB interessiert, sollte beim Musischen Zentrum vorbeischauen. Es befindet sich direkt im Eingangsbereich der Universität auf der rechten Seite. Hier gibt es nicht nur Musik, sondern auch Theater, Tanz, Fotografie und bildende Kunst. Studierende und Mitarbeitende der Universität haben die Auswahl aus einem Angebot an Konzerten, Theateraufführungen und Ausstellungen. Natürlich können auch Besuchende von außerhalb von dem Kulturprogramm profitieren. Des Weiteren bietet das Musische Zentrum auch Übe-Räume an, welche von Montag bis Freitag immer von 9.30-20 Uhr zum Singen oder Musizieren genutzt werden können.  

Laut Universitätsmusikdirektor Nikolaus Müller (seit 2016) singe der Universitätschor vorrangig chorsinfonisches Repertoire. Traditionell gebe es abwechselnd gemeinsame Konzerte von Chor und Orchester im Sommersemester und jeweils eigene Konzerte der Ensembles im Wintersemester. Bis 2016 habe der Chor durch eine Kooperationsvereinbarung jährlich einen Auftritt mit den Bochumer Sinfonikern gehabt, die man leider nach Bezug des neuen Konzerthauses nicht habe fortführen können.  
Die Konzerte des Chores wie auch des Orchesters fänden meist im Audimax statt – hin und wieder auch in einer der Bochumer Kirchen. 
Der Lockdown sei für das gemeinsame Musizieren katastrophal gewesen. Die Chor- und Orchesterleitung habe versucht, über Jamulus und Zoom verschiedene Angebote zu machen (Chorproben, Stimmbildung, ein Angebot mit Atem und Bewegung). In den Zeiten, in denen Präsenzproben möglich gewesen seien (Sommer 2021), habe man mit großen Abständen (3 Meter) im Audimax geprobt. Dass dies für die Sängerinnen und Sänger eine große Umstellung gewesen sei, sei wahrscheinlich vorstellbar.  

Im Sommersemester habe man immer noch in größeren Räumen mit Abständen geprobt. Gerade vor den Konzerten zum Ende des Sommersemesters (Chor mit Johann Sebastian Bachs Messe in h-Moll; Orchester mit u.a. Peter Tschaikowskys 5. Sinfonie und Felix Mendelssohns Violinkonzert) habe es sowohl im Chor als auch im Orchester ziemlich hohe Krankenstände gegeben, die teilweise die Probenarbeit etwas schwieriger gestaltet hätten. Insofern seien die Planungen für das Wintersemester etwas zurückhaltender, da auch da mit etlichen Ausfällen zu rechnen sei. 

Die nächsten Aufführungen stünden noch nicht fest. Die genauen Termine würden im August festgelegt. Es stehe für den Chor das Thema Heinrich Schütz auf dem Programm. Ein weiteres Chorangebot sei in Planung. Das Orchester werde wieder ein sinfonisches Programm spielen. 

Interessierte könnten sich unter mz-musik@rub.de für Chor und/oder Orchester anmelden und würden dann zu einem kleinen Stimmcheck bzw. Vorspiel eingeladen. Das sei viel weniger prüfungsmäßig als es klinge – es diene vor allem dem Kennenlernen und sei für die Einteilung der Stimmgruppen wichtig.  

Nicht nur im Musischen Zentrum selbst, auch an anderen Orten der RUB gibt es Möglichkeiten, dem Ohr musikalische Nahrung zuzuführen. Jeden Montagnachmittag der Vorlesungszeit dürfen Interessierte bei den „LunchtimeConcerts“ der großen Klais-Orgel im Audimax lauschen. Sie wird von Gästen gespielt, die Zuhörenden die vielfarbigen Klangwelten des beeindruckenden Instruments näherbringen. Jeden vierten Donnerstag im Monat findet „Klang im Quadrat“ im Blue Square der RUB in der Bochumer Innenstadt statt, hierbei wird Kammermusik gespielt. 

 

:Alissa Wolters

 

 

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Für die Ohren und Euch! https://bszonline.de/2021/10/20/fuer-die-ohren-und-euch/ https://bszonline.de/2021/10/20/fuer-die-ohren-und-euch/#respond Wed, 20 Oct 2021 21:42:24 +0000 https://bszonline.de/2021/10/20/fuer-die-ohren-und-euch/ Musik. Das Sinfonische Blasorchester der Ruhr-Universität Bochum (SBR) geht wieder mit tatkräftigen Lungen an den Start. Stefanie Böhmer vom SBR und ich erklären Euch, was das für Euch heißt! 

 
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Musik. Das Sinfonische Blasorchester der Ruhr-Universität Bochum (SBR) geht wieder mit tatkräftigen Lungen an den Start. Stefanie Böhmer vom SBR und ich erklären Euch, was das für Euch heißt! 

„Wir sind jetzt auf der Suche nach Musiker:innen, die einsteigen!“ ist wahrscheinlich eine der interessantesten Informationen für Euch. „Wir sind das Sinfonische Blasorchester und wir sind am Musischen Zentrum der Uni angesiedelt, genauso wie das Uni-Orchester oder der Uni-Chor sind wir ein Teil davon, nur dass wir eben keine Streicher haben, sondern rein aus Blasmusiker:innen bestehen.“ Es ist ein großes Orchester, das entsprechende sinfonische Werke aufführen kann und nicht nur die klassischen Märsche, wie man das vielleicht von Blaskapellen aus dem Heimatdorf kennt. 

Das SBR wurde 2014 gegründet mit einem klaren Ziel, nämlich möglichst vielen Menschen an der Uni, wo man mittlerweile nicht mehr Musik studieren kann, eine Möglichkeit zu geben, Musik zu machen, gibt Stefanie Böhmer an. Das war jetzt schon durch das Uni-Orchester auf der einen Seite gegeben, da kann man hingehen, wenn man gerne klassische Musik spielt und dort werden auch Seminare angeboten. Beim SBR ist das ein anderes musikalische Genre. „Wir spielen eher populärere Sachen, häufig sowas wie Filmmusik aber auch viele Originale für sinfonische Blasorchester. Das zieht viele Besucher:innen an, sieht man zumindest an den Zuschauer:innenzahlen der vergangenen Konzerte, „weil das Musik ist, die die Leute gerne hören und auch gerne spielen. Wir sind semesterweise unterwegs – wir bezeichnen uns selbst auch als Projektorchester, das heißt, jedes Semester setzen wir das Orchester komplett neu zusammen und haben einen festgelegten Probenplan mit Terminen und ein festgelegtes Programm mit entsprechenden Stücken. Anschließend können sich die Leute immer bis zu einer Deadline melden.“ 

Es gibt eine gewisse Grundbesetzung an Menschen, die seit längerem als einem Semester mitspielt. Der Dirigent achtet darauf, dass nicht zu viele Leute insgesamt teilnehmen. „Wir können jetzt nicht 20 Querflöten aufnehmen, um die Balance zwischen den Registern zu halten“. Daher sind es meistens zwischen insgesamt 65 und 80 Leuten, je nachdem, was für eine Besetzung gebraucht wird. Doch auch für Schlagwerk wie Pauken und Perkussion findet sich Platz in dem Orchester. Am Ende des Semesters werden zwei Konzerte gespielt im Audimax, wo auch geprobt wird. 

Interessierte Musiker:innen können sich jederzeit unter der Mailadresse sinfonisches-blasorchester@rub.de unter Angabe Ihrer musikalischen Vorkenntnisse melden. Sie kommen dann in eine Mailingliste, sodass Sie zu jeder Projektphase eine Einladung erhalten werden. Wenn sich zu viele gleiche Instrumente anmelden, dann werden RUB-Studierende bevorzugt, gefolgt von den Kriterien musikalische Erfahrung und Anwesenheitszeiten in den Proben. 

Falls Ihr Euch noch zu wenig vorstellen könnt, wie das SBR spielt und ob Ihr da rein passt, könnt Ihr auf YouTube (https://www.youtube.com/channel/UCd3rBCNA7ApFZ7tW-jMoBj) einiges finden, wie zum Beispiel die Aufführung des Tetris-Themas, bei der eine kleine Besonderheit auffällt. Im Hintergrund sind LED-Bildschirme, auf denen Tetris gespielt wird, welche von Mitgliedern des Orchesters selbst gebaut wurden. Bei dem Konzert lagen unter den Stühlen außerdem Klangstäbe, sodass das Publikum im richtigen Moment je nach Farbe auf dem Bildschirm im Takt an der Musik teilhaben konnte. 

:Lukas Simon Quentin

 

 

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Abenteuerreise von Mittelerde nach Chicago https://bszonline.de/2019/07/01/abenteuerreise-von-mittelerde-nach-chicago/ https://bszonline.de/2019/07/01/abenteuerreise-von-mittelerde-nach-chicago/#respond Mon, 01 Jul 2019 14:01:20 +0000 https://bszonline.de/2019/07/01/abenteuerreise-von-mittelerde-nach-chicago/ Sommerkonzert. Seit fünf Jahren  findet das Sommerkonzert des Sinfonischen Blasorchesters (SBR) statt. Am Wochenende feiert mit „Kleine Helden – Große Legenden“  das SBR Gründungsjubiläum.

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Sommerkonzert. Seit fünf Jahren  findet das Sommerkonzert des Sinfonischen Blasorchesters (SBR) statt. Am Wochenende feiert mit „Kleine Helden – Große Legenden“  das SBR Gründungsjubiläum.

Es begann mit einer Idee, die der damalige Direktor des Musischen Zentrums gar nicht wirklich ernstgenommen hatte, erzählt Stefanie Böhmer. Vor fünf Jahren stellte sie das studentisch organisierte Sinfonische Blasorchester (SBR) zusammen. Das Projektorchester unter der Leitung von Uwe Kaysler füllte eine Lücke im Pott: Heute sind aus 50 Musikant*innen 80 geworden und auf den Semesterabschlusskonzerten gehen im Audimax die Sitzplätze aus. Am Wochenende ist es wieder soweit: Das SBR lädt am Samstag um 19 Uhr, am Sonntag um 16 Uhr, unter dem Motto „Kleine Helden – Große Legenden“ zum Sommerkonzert ein. Die musikalische Heldenreise führt unter anderem nach Mittelerde. Einlass ist jeweils eine halbe Stunde vor Beginn; wer sicher einen Platz will, sollte früh sein.
„Ich kenne kein vergleichbares sinfonisches Blasorchester in der Bundesrepublik, das bei einer Aufführung 1000 bis 1500 Gäste versammeln kann“, sagt Uwe Kaysler, der das SBR bereits seit der Gründung als Leiter und Dirigent begleitet. Der Erfolg des Laienorchesters, das semesterweise probt, generiere sich vielleicht auch aus dem bunten Programm. Die Genres seien abwechslungsreich, ein Blasorchester lasse sich schön „anschauen“ und sei kurzweiliger sowie anschlussfähiger als das Symphonieorchester, glaubt auch Böhmer. So stehe das Konzert dieses Jahr zum Teil unter dem „Herr der Ringe“-Stern; anlässlich des Jubiläums warte auch eine kleine interaktive Überraschung im Foyer. Die Gäste werden außerdem in die Welten von Pocahontas und Superman entführt. Klassisch wird es mit der literarisch musikalischen Komposition „Also sprach Zarathustra“; jazzig mit einem Medley aus dem Musical „Chicago“; rockig mit „I’d Do Anything For Love“ von Meat Loaf.
Jedes Jahr reichen die beteiligten Studierenden aus Bochum und Umgebung Liedvorschläge ein, so kommt es dazu, dass dieses Jahr auch unbekanntere Lieder irischer und jiddischer Herkunft inszeniert werden. „Je mehr man in dieses Projekt eintaucht, desto überzeugter ist man von den Arrangements. Von den wunderschönen, seltenen Melodien“, sagt Kaysler. Er weist darauf hin, dass die ganze Arbeit abseits der musikalischen Darstellung vom studentischen Organisationsteam getragen wird.

Als Stefanie Böhmer mit Kommiliton*innen das SBR gründete, schrieb sie gerade ihre Bachelorarbeit; nun promoviert sie im zweiten Semester. Damit das Orchester ein Projekt „von und für Studis“ bliebe, müsse sich vor allem das Orga-Team in den nächsten Jahren  erneuern. Engagierte Musiker*innen seien also immer gern gesehen.            

:Marlen Farina

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