Warning: Constant WP_DEBUG_DISPLAY already defined in /var/www/html/wp-config.php on line 111 Moodle | BSZ https://bszonline.de Deine Bochumer Stadt- & Studierendenzeitung Thu, 10 Nov 2022 08:47:48 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=7.1.3 https://bszonline.de/wp-content/uploads/2022/11/cropped-favicon-32x32.jpg Moodle | BSZ https://bszonline.de 32 32 Zeit für frische Luft am Campus https://bszonline.de/2022/03/07/zeit-fuer-frische-luft-am-campus/ https://bszonline.de/2022/03/07/zeit-fuer-frische-luft-am-campus/#respond Mon, 07 Mar 2022 16:09:54 +0000 https://bszonline.de/2022/03/07/zeit-fuer-frische-luft-am-campus/ Die Hochschule. Ein reflektierter Ort, an dem alle auf jede:n Rücksicht nehmen. Doch die Wahrheit sieht anders aus! Aus diesem Grund gibt es das Universitätsprojekt Unser Campus. Wir stellen Euch die Hochschulkampange vor. 

 
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Die Hochschule. Ein reflektierter Ort, an dem alle auf jede:n Rücksicht nehmen. Doch die Wahrheit sieht anders aus! Aus diesem Grund gibt es das Universitätsprojekt Unser Campus. Wir stellen Euch die Hochschulkampange vor. 

Am 24. April 2018 war es so weit: die Hochschulrektorenkonferenz positionierte sich zur sexuellen Diskriminierung und sexuellen Belästigung an Hochschulen und gab eine öffentliche bezüglich dieser Thematik aus! So heißt es in dem Schreiben sind: „Sexualisierte Diskriminierungen (Herabsetzung oder Benachteiligung aufgrund des Geschlechts, der sexuellen Orientierung oder der Gender-Identität); Sexuelle Belästigung (verbale und körperliche Übergriffe auf die Person); Sexuelle Gewalt (Nötigung und Vergewaltigung) (1)“  nicht zu tolerieren. Ein Startschuss auch an der Ruhr-Universität, aktiv zu handeln. Denn seit dem 16. Juni 2008 hat sich die Uni „zum fairen Umgang am Arbeits- und Studienplatz“ verpflichtet und eine „Richtlinie zum Schutz vor Benachteiligung, Diskriminierung, sexualisierter Gewalt und Mobbing“ ins Leben gerufen. Laura Chlebos ist die Projektleitung der Kampagne. Ihr ist wichtig zu betonen, dass das Projekt gegen sexualisierte Gewalt am Campus, das von der Uni und dem Akafö getragen und dem Marie Jahoda Center for International Gender Studies durchgeführt wird, Sexismus sowie sexualisierte Gewalt aus einer intersektionalen Perspektive betrachtet. Das heißt, dass auch andere soziale Kategorien und Diskriminierungsformen eine wichtige Rolle bei ihrer Arbeit spielen.  „Wir geben Sensibilisierungsworkshops für Studierende und alle interessierten Mitglieder an der Universität, wir organisieren Veranstaltungen mit Kooperationspartnern, wie RUB bekennt Farbe.“ Hierbei möchte Laura Chlebos hinzufügen, dass ihre Kollegin Alina Adria n eine Veranstaltungsreihe zur „Intersektionalität“ gestartet hat, die auch im Sommersemester weitergeführt wird. Bei solchen Veranstaltungen ist es den beiden wichtig, ein möglichst diverses Line-Up zusammenzustellen zu können. So schaue man sich aktuell auch nach neueren Stimmen zu den Thematiken um, die „Unser Campus“ behandelt.  
Primär findet „Unser Campus“ online als Blog und jeden Donnerstag auf dem Instagram-Account von Majac vom Marie Jahoda Center statt. Neben der Online- und Workshoparbeit, arbeiten Laura und Alina auch eng mit verschiedenen Akteur:innen der Universität zusammen. Aktuell erarbeiten sie gemeinsam mit dem Wohnheimsprecher:innen eine Handreichung für den Notfall aus. Hierbei gab es im Vorhinein vereinzelte Treffen, um überhaupt verstehen zu können, wie die Wohnheimsprecher:innen arbeiten und wie die aktuelle Lage für die Studierenden vor Ort ist. Oftmals wüssten die Anprechparter:innen hier nicht, wie sie mit solchen Situationen umgehen sollen. Ebenso wüssten man überhaupt nicht, wo man sich melden könne, so Laura. „Für die meisten, die darauf nicht vorbereitet sind, ist das meist erstmal ein Schock“, fügt sie an. Viele wüsten eben nicht, was man tun könne und wie sie weiterverfahren und an wen sie die Person weiterleiten könnten. Zudem sei aber auch wichtig, dass die sie nicht nur eine Handreichung, sondern auch Workshops bekommen. Damit sie auch wissen, wie sie mit den Situationen geschult umgehen können. Demnächst wird auch eine Kooperation mit dem International Office stattfinden. Wichtig sei Laura hierbei: „Wir möchten niemanden etwas von oben auferlegen, deswegen finden vorab immer Bedarfsworkshops oder andere Angebote statt, wo wir herausfinden können, was gebraucht wird.“ So könne man auch gewährleisten, dass man für die Personen ein Angebot schafft, dass auch wirklich gebraucht und in Anspruch genommen werden könne. Laura betont noch einmal „Alle haben andere Bedarfe und benötigen verschiedene Tools oder Funktionen und nur so kann unsere Arbeit für sie und uns besser funktionieren.“ Im Optionalbereich konnten Studierende im vergangenen Semester den Einblick bekommen verschiedene Diskriminierungsformen am Campus zu reflektieren und Lösungsansätze für eine „diskriminierungsfreiere“ Hochschule zu erarbeiten. Die Projektarbeiten hierfür sind aktuell im vollen Gange und Laura könne aber schon sagen, dass sie sehr gespannt auf die Mini-Projekte sei.          

  :Abena Appiah

 
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Cyber-Angriff auf die Ruhr-Uni https://bszonline.de/2020/05/13/cyber-angriff-auf-die-ruhr-uni/ https://bszonline.de/2020/05/13/cyber-angriff-auf-die-ruhr-uni/#respond Wed, 13 May 2020 12:57:00 +0000 https://bszonline.de/2020/05/13/cyber-angriff-auf-die-ruhr-uni/ Ausfall. Letzte Woche wurden Server der Ruhr-Universität durch Hacker*innen angegriffen. Die betroffenen Systeme mussten abgeschaltet werden. Die Suche nach den Täter*innen läuft. 

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Ausfall. Letzte Woche wurden Server der Ruhr-Universität durch Hacker*innen angegriffen. Die betroffenen Systeme mussten abgeschaltet werden. Die Suche nach den Täter*innen läuft. 

Zwar mussten nach dem Angriff mit einer Verschlüsselungssoftware die betroffenen Server der RUB heruntergefahren werden, doch diese Ausfälle betreffen nur die Universitätsverwaltung. Also keine Sorge, die digitale Lehre und das Sommersemester 2020 können problemlos fortgesetzt werden. Programme und Systeme, die nicht über die RUB-Server laufen, sind nämlich nicht betroffen.  

Aktuell läuft durch ein Expert*innenteam die Analyse, welche möglichen Schäden der Angriff verursacht haben könnte. Gleichzeitig läuft auch die Suche nach den Verantwortlichen für die Cyber-Attacke. Wann die Server wieder hochgefahren werden, steht noch nicht fest. Solange ist die Universitätsverwaltung nur per Telefon erreichbar, da E-Mails aktuell nicht zugestellt werden können. 

Mehr über den Hacker*innen-Angriff auf unsere Uni und welche Programme Ihr weiterhin gefahrlos benutzen könnt, findet Ihr in
dieser Ausgabe.  

            :Die Redaktion

 

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Smart mit dem Board https://bszonline.de/2016/10/24/smart-mit-dem-board/ https://bszonline.de/2016/10/24/smart-mit-dem-board/#respond Mon, 24 Oct 2016 15:06:06 +0000 https://bszonline.de/2016/10/24/smart-mit-dem-board/ Adé, Kreidetafel: Wenn es nach Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) geht, ein Relikt der Vergangenheit. Mit 5 Milliarden Euro soll ein Digitalisierungspaket für deutsche Schulen geschnürt werden. Aber wie sieht es an deutschen Hochschulen aus? 

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Adé, Kreidetafel: Wenn es nach Wissenschaftsministerin Johanna Wanka (CDU) geht, ein Relikt der Vergangenheit. Mit 5 Milliarden Euro soll ein Digitalisierungspaket für deutsche Schulen geschnürt werden. Aber wie sieht es an deutschen Hochschulen aus? 

Bis 2021 soll es an 40.000 deutschen Schulen da sein: Das Breitbandinternet. Zumindest das ist an der RUB (meistens) zu finden. Diese ist allerdings, wie andere deutsche Hochschulen auch, von dem Digitalisierungspaket der Bundesregierung ausgeschlossen. Holger Hansen, Teil des Rektorats eLearning an der RUB, hält die Uni auf dem Gebiet für sehr gut aufgestellt. 

Adieu, Blackboard

Neben Angeboten wie eTutorIn-Ausbildungen bemühe man sich um die Etablierung eines „Inverted Classroom“, einer Verlegung der Vorlesungen in den Online-Bereich – persönliche Treffen mit dem Dozierenden seien so zur Vertiefung des bereits erlernten Stoffes da. 

Bis 2018 hingegen wird sich das 2001 eingeführte Blackboard von der Hochschulwebwelt verabschieden – zu stark wird die kostengünstigere Alternative Moodle mittlerweile genutzt. 

Für Hansen ist in Sachen E-Assessment noch Luft nach oben: Klausuren sollen in jedem Fach digital gestellt werden. Finanzierung und Bedenken einzelner Dozierender erschwerten die Umsetzung von Ideen bisher, doch man sei dran. 

LehramtsstudentInnen bereit

In Anbetracht des aktuellen Politikkurses spielt Digitalisierung für zukünftige Lehrende eine wichtige Rolle. Die Professional School of Education (PSE) sieht sich und die Studis gerüstet: Ein Entwicklungsplan, der noch im laufenden Semester veröffentlicht werden soll, behandelt Digitalisierung als wichtigen Punkt. Laut Dr. Hennig Feldmann, Geschäftsführer der PSE, lernen Lehramtsstudierende nicht nur den Umgang mit Medien wie Smartboards, sondern auch die didaktische Reflexion eines mediengestützten Unterrichts. Besonders wichtig sei zudem die Auseinandersetzung mit der Bedeutung von Digitalisierung für die Gesellschaft. 

:Andrea Lorenz 

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